Kennen Sie die längste Webseite der Welt?
Ich auch nicht, aber ich wundere mich stets, warum es auf Amazon derart lange Seiten / Pages gibt. Gibt es doch andererseits nicht grad wenige Usability-Experten, die schon seit Jahren für kurze Webseiten plädieren.
Die Conversion Rate Experts versuchen Klarheit in diese Diskussion zu bringen. Sie geben wertvolle Hinweise für die Bestimmung der richtigen Webseitenlänge und übermitteln mit Hilfe von Fallbeispielen Tipps und Anregungen, mit denen es ganz sicher gelingt Nutzer zum Scrollen zu bewegen:
How to make users scroll down your page.
Wir bleiben beim Thema Erfolgsoptimierung und Online-Shopping:
Welchen Erfolgsbeitrag haben Produktbewertungen?
Gabriel Beck (explidio WebMarketing GmbH & Co. KG) geht dieser Frage nach.
Auf Basis der Ergebnisse einer Forrester Research Studie – Nutzerbefragung in Deutschland, Großbritannien und Frankreich – stellt er zunächst die Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Produktbewertungen dar. Darauf aufbauend entwickelt er eine Checkliste zur Conversion Steigerung über Produktbewertungen und gibt:
10 Tipps zur Conversion Optimierung mit Produktbewertungen.
Olaf Groß (Shopbetreiber-Blog) liefert in seinem aktuellen Beitrag Daten und Fakten zur Verbreitung von Tablet-PCs (USA und Deutschland). Zudem stellt er eine Studie vor, in der die Gründe für das Interesse am iPad untersucht wurden. Interessant: Das Shopping-Erlebnis mit dem iPad ist für 41 Prozent der US-Amerikaner ein Grund, sich diesen Tablet-PC anzuschaffen. Weitere Ergebnisse finden Sie in seinem Beitrag:
Tablet-PCs haben großes Potenzial für Shopbetreiber.
Seit Anfang 2010 messen wir bei User Experience Tests nun auch die Aktivierung während des Surfens.
Dabei setzen wir auf die Erfassung des Hautleitwiderstandes.
Mit diesem Verfahren ist es möglich Veränderungen in der Aktivierung zu erkennen, da Veränderungen des Hautleitwiderstandwertes ein geeigneter Indikator für Aktivierungsveränderungen sind.
Jede Emotion – Freude, Ärger etc. – geht mit einer Veränderung der Aktivierung einher. Aktivierungsmessungen ermöglichen jedoch zunächst keine Aussagen darüber, ob eine positive oder negative Emotion vorliegt.
Wir kombinieren daher Hautleitwiderstandsmessungen stets mit wertenden Aussagen der Nutzer und/oder einer Beobachtung der Mimik.
Als Geschäftsführer der eResult GmbH komme ich leider nur noch selten in den Genuss an solchen Untersuchungen teilzunehmen. Letzte Woche, am Montag den 02.05.2011, habe ich mir das aber einfach mal gegönnt und an einem Pretest teilgenommen: Während eines Besuchs des Online-Shops von Mirapodo.de wurde mein Hautleitwiderstand gemessen.
Über die Daten und meine Erfahrungen mit Mirapodo.de möchte ich Ihnen heute berichten – und auf diese Weise das Verfahren der Hautleitwiderstandsmessung vorstellen, sowie Anregungen zur aktivierenden Gestaltung von Online-Shops geben.
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Der Checkout als ein wichtiger Erfolgsfaktor für Online-Shops sollte die Bedürfnisse der Nutzer in jeder Hinsicht berücksichtigen. So kommt zum Beispiel der Usability eine große Bedeutung zu: Formulargestaltung, erwartungskonforme Positionierung von Seitenelementen, Button-/Linkgestaltung, Prozessdarstellung, Feedback, Hilfe, etc.
Aber auch die bereitgestellten Funktionen und Services müssen sich inhaltlich an den Anforderungen der Kunden orientieren. Dies betrifft insbesondere Lieferservices, Zahlungsarten, Versandkosten und Beratung. Die Erwartungen, mit denen ein Nutzer eine Website aufruft, sind sehr stark von dessen Erfahrungen geprägt. Dieser Umstand spricht dafür, bestehende Standards für die eigene Site zu übernehmen, um eine einfache Bedienbarkeit sicherzustellen. Natürlich kann auch gezielt von diesen Standards abgewichen werden, aber gerade beim Kaufprozess, wo es auch um sensible persönliche Daten geht, spricht vieles dafür, sich an den Standards zu orientieren. An dieser Stelle soll jedoch keine Diskussion über die Einhaltung oder Verletzung von Konventionen stattfinden. Vielmehr soll eine Studie angekündigt werden, die sich mit dem Vergleich von Bestellprozessen deutscher Online-Shops beschäftigt. Bei der Auswahl geeigneter Shops möchten wir um Ihre Mithilfe bitten.
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Posterdruckportale im Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aus einem Urlaubsfoto kann hier im Nu eine schöne Wanddekoration im Großformat werden. Häufig sind diese selbstgestalteten Poster oder Leinwände aber auch recht kostspielig. Ein Umtausch ist meistens schwierig. Wer ein zu großes oder kleines Format wählt, riskiert jedoch schnell einen Fehlkauf. Ein gutes Beispiel, wie man den Nutzer davor bewahren kann und ihm ein sicheres Gefühl bei der Bestellung gibt, liefert posterxxl.de.
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Nutzungserlebnis – Usability – Spaß am Gebrauch
Diese Themen sind gefragt wie nie. Unternehmen erkennen jetzt, dass erlebbarer Nutzen
und echte Freude an ihren Produkten oder Services über die Gunst ihrer Kunden entscheidet. In der Folge wächst der Bedarf an Lösungen, Fach-Know-how und Beratung von UX- Experten und Anbietern.
Diesem Zukunftsmarkt bietet die UX-Expo am 16. Mai 2011 erstmals eine hochprofessionelle Plattform mit den wichtigsten Trends, Entwicklungen und Methoden der User Experience.
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Der Online-Shop von Ernsting’s Familiy zählt laut einer aktuellen Studie der GfK zu den erfolgreichsten Shops hinsichtlich der Nutzungsintensität. Erfasst wurden hier u. a. Dimensionen wie Besuchshäufigkeit oder Verweildauer auf der Seite. Doch was macht den im Vergleich zu anderen Shops so erfolgreich? Vor diesem Hintergrund habe ich mir ernstings-family.de einmal genauer angesehen – und bin bereits in der Navigation fündig geworden.
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Die lästige Bedarfsdeckung von Zahnpasta, Kosmetika, Windel und anderen Drogerieartikeln lässt sich heutzutage bequem online durchführen. Schenkt man den Quellen im Internet, so geht es dem Online-Shop von Schlecker (www.schlecker.com) blendend. Unabhängig von der Krise im Filialgeschäft und den Anfang des Jahres dazu eingeleiteten Maßnahmen, schreibt dieser kontinuierlich schwarze Zahlen.
Neben schlecker.com bietet nur Rossmann seine Produkte ebenfalls online an. DM und Müller verzichten bislang auf einen Online-Shop und konzentrieren sich auf das Filialgeschäft vor Ort.
Grund genug einmal zu schauen, was man sich vom Schlecker Online-Shop in puncto nutzerfreundlicher Shop-Gestaltung abschauen kann.
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Umständliche Nutzerführung führt zu vielen Klicks beim Suchen,
steigert die Anzahl an Seitenaufrufen, erhöht die Besuchsdauer pro Besuch und steigert den Umsatz?
Kurzfristig vielleicht, langfristig ganz sicher nicht, denn frustrierte Besucher kommen so schnell nicht wieder und betreiben negative Mund-Propaganda.
Dennoch: Die Besuchsdauer bekommt als eine unter vielen Kennzahlen immer mehr Gewicht.
Nutzer wollen immer häufiger „stöbern“, sich „inspirieren lassen“ und emotional positiv angesprochen werden. Das schafft Bindung, hohe Wiederkehrraten und dauerhaft mehr Umsatz.
Datengrundlage: In den Jahren 2007-2009 ermittelten wir im Rahmen unserer Onsite-Befragungen auf verschiedenen Online-Shops eine „Stöberintention“ bei jedem 5. Shop-Besucher (20%).
In 2010 lag diese Messgröße im Durchschnitt bereits bei 35%, d.h. jeder 3. Shop-Besucher gab auf die Frage nach seinen Besuchsgründe an, dass er sich auch inspirieren lassen möchte (stöbern, bummeln, umherschauen).
Grund genug sich die Frage zu stellen:
Wie können Online-Shops inspirieren und die Besuchsdauer erhöhen?
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Unternehmen wollen ihre Kunden emotional ansprechen. Ein interessantes Beispiel dafür, dass das gelingen kann und von den Kunden wiederum mit emotionalen Verbundenheit und Wunsch nach Mitbestimmung erwidert wird liefert der Outdoor-Versand Globetrotter.
Das Unternehmen hat zur Sommersaison 2011 das Konzept seines Katalogs, in Outdoor-Kreisen auch „Die Bibel“ genannt, umgestellt. Im inneren des Katalogs finden sich jetzt nüchterne, freigestellte Produktabbildungen neben Reiseimpressionen, die im Wesentlichen ohne Produkte auskommen, wo vorher die Produkte von Models in typischen Outdoor-Situationen gezeigt wurden. Diese Änderung hat sicher gute Gründe und spielt hier nur am Rande eine Rolle. Viel interessanter ist das Titelbild. Diese Saison ersetzt eine Zeichnung die bisherigen, oft imposanten Fotos auf dem Cover.
Und das kommt bei einem großen Teil der Globetrotter-Kundschaft nicht gut an. Mehr noch: es löst in seiner Funktion als Titelbild Assoziationen zu Plakaten aus den 40er Jahren aus. Heftig darüber diskutiert wird unter anderem im Designtagebuch, aber auch im Globetrotter-eigenen Forum. Toll, mag der eine oder andere sagen, wenn darüber geredet wird ist der Zweck ja erfüllt. Und dass Globetrotter sich dem Austausch mit den Kunden in einem eigenen Forum stellt ist sicher ebenfalls positiv zu werten.
Was ist aber mit den ganzen negativen Emotionen und Assoziationen, die das Cover hervorgerufen hat. Hätte man die nicht vermeiden können? Ich denke schon.
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Es war furchtbar. Da hatte sich Frau T. nun endlich durchgerungen, wegen ihrer Hautprobleme in die Parfümerie zu gehen und sich beraten zu lassen. Gut – vielleicht war der Samstag nicht unbedingt der beste Tag – die Parfümerie war voller Menschen. Aber wer hätte denn auch ahnen können, dass die Verkäuferin mit einem beherzten „Ja dann wollen wir mal gucken, was wir gegen ihre riesigen Poren tun können“ den ganzen Laden über Frau T.s Anliegen in Kenntnis setzen würde. Der Umstehenden amüsierten sich prächtig. Und Frau T. beschloss, das nächste Mal einfach online zu bestellen.
Wie man Frau T. bei der Produktauswahl im Netz optimal beraten kann und was eine gute Beratungsfunktion ganz allgemein ausmacht, zeigt der folgende Beitrag.
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