Anmelden, Daten eingeben, Bewerbung abschicken!
Dies klingt doch sehr eindeutig und einfach strukturiert. Doch so einfach ist es leider nicht immer. Die ersten Hürden erwarten den Bewerber manchmal bereits bei der Anmeldung.
Wer online eine Reise buchen möchte, der sieht sich häufig mit recht komplexen Buchungsprozessen konfrontiert. Gerade bei Reisen, die viele Auswahl- und Zusatzoptionen bieten, ist es oftmals schwierig, während der Buchung den Überblick zu behalten. Wie teuer ist meine Reise bisher? Wie viel teurer wird es, wenn ich eine Versicherung hinzu buche? Und: Welche Optionen habe ich eigentlich in Schritt 2 ausgewählt? Bietet ein Anbieter dem Reisewilligen nicht diese notwendigen Informationen, wird dieser sicher schnell Bedenken bei Buchung bekommen – aus Angst vor versteckten Kosten oder einer Fehlbuchung. Ich habe mich gefragt: Wie transparent und nachvollziehbar sind die Buchungsprozesses von Reiseanbietern eigentlich aktuell? Auf der Suche nach Antworten habe ich mir einmal verschiedene Kreuzfahrtanbieter angeschaut.

In meinen letzten Beiträgen habe ich mich dem Thema Usability-Heuristiken gewidmet und regelmäßig eine Heuristik anhand verschiedener Beispiele von Websites erläutert. Im Vordergrund stand dabei die Vorstellung der einzelnen Heuristiken und weniger die einzelnen Websites. Im Normalfall dienen Heuristiken aber natürlich gerade dazu, einzelne Anwendungen zu beurteilen. Genau das möchte ich zum Abschuss meiner Beitragsreihe heute tun – als Beispiel hierfür habe ich den Shop spreadshirt.de mal in vor dem Hintergrund verschiedener Heuristiken unter die Lupe genommen.
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Einkaufen im Internet ist heute alltäglich.
Jeder beliebige Shop hat 24/7 geöffnet und es gibt eine schier unfassbare Anbieter- und Produktauswahl. Nutzer können sich ausgiebig über gewünschte Produkte informieren und ihre Kaufentscheidung treffen. Egal ob es sich um eher einfache Produkte – z.B. Kleidung, Schuhe, Nahrung – oder komplexe Produkte – die selbst konfigurierbar sind – handelt.
Speziell hierzu habe ich mir verschiedene Auto-Konfiguratoren angesehen. Jeder Autohersteller bietet einen solchen Konfigurator an. Ziel hierbei ist es den Nutzer möglichst leicht zum Traumauto zu verhelfen. Aber genau hierin liegt die Schwierigkeit. Nicht jeder schafft es den Konfigurationsprozess optisch ansprechend und vor allem verständlich im Web abzubilden.
Dies möchte ich ihnen anhand der Konfiguratoren von Audi und Volvo zeigen. Beide überzeugen durch ihr Gestaltung und die Führung durch den Konfigurationsprozess, der aufgrund durchdachter Auswahlmechanismen schnell zum Traumauto führt. Die sich auch auf andere Prozesse im Web übertragen lassen.
Der Webshop von Tom Tailor inspiriert mit großen Produktbildern und Detailansichten in einer modernen und professionellen Shop-Gestaltung. Services und Funktionen sind dabei erwartungskonform positioniert, sodass eine schnelle Orientierung im Shop möglich ist. Details in der Navigation und auf Unterseiten sollten optimiert werden, um die Usability des Shops weiter zu verbessern, so die Ergebnisse der Analyse im Rahmen des monatlichen Eyetracking-Bus.
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Diese Themen sind gefragt wie nie. Unternehmen erkennen jetzt, dass erlebbarer Nutzen
und echte Freude an ihren Produkten oder Services über die Gunst ihrer Kunden entscheidet. In der Folge wächst der Bedarf an Lösungen, Fach-Know-how und Beratung von UX- Experten und Anbietern.
Diesem Zukunftsmarkt bietet die UX-Expo am 16. Mai 2011 erstmals eine hochprofessionelle Plattform mit den wichtigsten Trends, Entwicklungen und Methoden der User Experience.
Neulich im Onlineshop: Frau Hansen ist genervt. Und unsicher. Ihr Warenkorb ist voll. Ein paar schöne Sachen hat sie sich ausgesucht. Teure Sachen. Aber soll sie nun wirklich zur Kasse gehen? Schließlich hat sie noch nie in diesem Shop gekauft. Hat ihn nur ganz zufällig bei Google gefunden. Und jetzt fehlen ihr wesentliche Informationen. Wie hoch sind die Versandkosten? Was passiert, wenn ihr ein Kleidungsstück nicht gefällt? Frau Hansen grübelt eine Weile…. Und kauft dann lieber doch nichts. Wer so wichtige Informationen so gut versteckt, der kann doch nicht seriös sein, oder? Man hört ja auch immer wieder im Fernsehen davon.
So oder so ähnlich wird es wahrscheinlich schon einigen Kunden gegangen sein. Gerade, wer das erste Mal bei einem Onlineshop bestellt, der hat vorab sicherlich einige der oben genannten Fragen. Wer erst lange nach einer Antwort suchen muss (und diese schlimmstenfalls gar nicht findet), der verliert schnell die Geduld, ist unsicher und bestellt dann vielleicht lieber doch in einem anderen Shop.
Für jeden Onlineshop sollte daher das Ziel sein, seine Hilfe bzw. FAQ so zu platzieren, dass sie für den Kunden einfach und schnell zugänglich sind. Erste Voraussetzung hierfür ist, dass sich Informationen wie Versandkosten oder Rücksendeoptionen, die der Kunde unter „Hilfe“ erwartet, nicht als Unterrubrik in der Kategorie „Service“ versteckt sind. Denn der Nutzer hat hier meistens eine konkrete Frage, für die er eine Antwort sucht. So wird er dementsprechend auch schneller auf eine Rubrik wie „Hilfe“ oder „FAQ“ anspringen, da er diese direkter mit seinem Anliegen verbindet als „Service“.
Aber was macht eine gute Hilfe eigentlich noch aus? Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen habe ich mir einige Onlineshops angesehen, um einige Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
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Den Internetauftritt SPD.de kennzeichnen klar strukturierte Inhalte und aktuelle Artikel. Die Offenheit, mit der sich die Seite dem Nutzer gegenüber präsentiert, wirkt sympathisch. Sie wird durch die Kommunikationsangebote und verständliche Seitenfunktionen unterstützt. Optimierungspotenzial besteht bei der Schriftgestaltung, so die Ergebnisse der Analyse im Rahmen des monatlichen Eyetracking-Bus.
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