Nachdem sich der erste Teil der Reihe Intranet-Relaunch ganz allgemein damit beschäftigt hat, wie man einen Intranet-Relaunch plant und welche Probleme damit verbunden sind, geht es in diesem zweiten Teil um das Thema Personalisierung und Customization.
Die beiden Begriffe werden häufig nicht überschneidungsfrei verwendet. Dabei wird vor allem die Personalisierung mit Customization gleichgesetzt. Deshalb zu Beginn eine kurze Abgrenzung der beiden Begriffe. Bei Personalisierung handelt es sich um eine Unternehmensentscheidung, was welcher Nutzer sieht. Dies ist rollenbasiert und hängt von der Abteilungszugehörigkeit bzw. Position des Nutzers ab. Bei Customization dagegen kann der Nutzer selbst verändern, welche Inhalte/ Verlinkungen besonders wichtig sind und ihm deshalb beispielsweise ganz oben auf der Startseite angezeigt werden. Der Nutzer passt das Intranet seinen Präferenzen an.
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Ende 2009 war es auch für Yahoo! Deutschland so weit. Die komplett überarbeitete Startseite wurde gelauncht, mit vielen neuen Funktionen und innovativen Ideen. Mit deren Hilfe sich jeder der Yahoo!-Nuzter, in Deutschland ca. 6,1 Mio (comScore, Oktober 2009), sein eigenes Tor ins Internet kreieren kann. Während des ReLaunch-Prozesses bezog Yahoo! die Nutzer immer wieder mit in die Entwicklung ein, so konnten vier große Nutzergruppen identifiziert werden: Kommunikative, Nachrichten-Junkies, Lifestyle-Interessierten und Sportfans.
Für all diese Nutzer möchte Yahoo! der Mittel-/Startpunkt bei ihrer Reise durch das World Wide Web sein.
Wie kann dies erreicht werden?
Das Zauberwort laut Personalisierung / Individualisierbarkeit!
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(c) Gabi Schönemann @pixelio.de
Aus einem früheren Blogbeitrag von Thorsten Wilhelm “Schaufenster und Kasse stehen bei Online-Händlern im Fokus” wissen wir, dass der Bestellprozess eine der Top-Prioritäten bei der Shopoptimierung für die Betreiber darstellt. Dessen Gestaltung entscheidet maßgeblich über die erreichten Konversionsraten. Hält der Kunde den Shop für unsicher oder empfindet ihn als kompliziert und schlecht bedienbar, besteht die Gefahr des vorzeitigen Abbruchs. Ein bedeutsamer Teil des Einkaufserlebnisses online fällt dabei auf den Warenkorb.
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(c) nagnag @ pixelio.de
Man kennt sie unter so verschiedenen Namen wie Avatare, virtuelle Berater oder auch anthropomorphe Interfaceagenten. Von der unterschiedlichen Begrifflichkeit einmal abgesehen eint diese virtuellen Charaktere ihre Funktion als „lebendiges“ Element einer Webseite. Sie können, eine gute Umsetzung voraussgesetzt, einerseits die emotionale Bindung des Nutzers an die sich präsentierende Seite vereinfachen und andererseits die Usability merklich steigern.
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Vielen von Ihnen ist diese Aufgabenstellung sicher bekannt: Eine Benutzeroberfläche soll grundlegend überarbeitet werden. Geplant ist es, Design und Funktionsumfang dabei auf einen aktuellen Stand zu bringen.
Am Anfang des Prozesses ist dabei oft nicht mehr bekannt als eine ungefähre Zielsetzung und ein wages Bild von der Zielgruppe. Dazu kommt ein Projektteam, welches nur im Idealfall dieselben Vorstellungen hat.
Aus dieser Ausgangssituation ein erfolgreiches Projekt zu starten ist eine knifflige Aufgabe für eine Agentur, die den Redesignprozess betreut. Beitrag weiterlesen…
Gibt es Unterschiede zwischen privaten und berufsbedingten Einkäufen im Internet? Und wenn ja, worin bestehen diese Unterschiede?
Erst einmal in der Absicht des Käufers. Während der private Käufer in aller Regel das Angebot des Online-Shops aus eigenem Antrieb heraus durchstöbert oder auch zielgerichtet durchsucht ist der Käufer aus beruflichen Gründen meistens durch ein enges Korsett von Vorgaben in seinem Kaufverhalten eingeschränkt. Der private Käufer folgt beim Kauf individuellen Zielen, der gewerbliche Käufer auch, muss aber Vorgaben der Firma bei der Kaufentscheidung sowie strategische Überlegungen besonders berücksichtigen.
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Zum Jahresende freue ich mich sehr Ihnen heute Herrn Wolfgang Henseler als Usabilityblog.de Interviewpartner vorstellen zu dürfen.
Herr Henseler ist Professor für Digitale Medien und Intermediales Design an der Hochschule in Pforzheim und Managing Creative Director von SENSORY-MINDS, einem Designstudio für Innovative Technologien und Neue Medien.
SENSORY-MINDS arbeitet für internationale Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Wir konzipieren, kreieren und entwickeln Web 2.0 Websites, Multitouch-Lösungen und Natural-User-Interface-Designs. Zum Beispiel haben wir am Nürburgring die größte Multitouchwand der Welt gebaut, 45m lang und 11m hoch, wobei natürlich nur die unteren 2m touchfähig sind.
Wie sind Sie dazu gekommen, in diesem Bereich zu arbeiten?
Von Haus aus bin ich eigentlich Industrie-Designer. Das heißt ich habe in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung Produktdesign studiert und mich während meines Studiums sehr viel mit dem Thema Interface-Design beschäftigt. Nach dem Studium habe ich noch einen
Master für Human-Computer-Interface-Design gemacht und mich mit Usability, Software- und Kognitionsergonomie sowie dem Design von digitalen Interfaces beschäftigt.
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Hin und wieder braucht der Mensch Veränderung z.B. einen Wohnortwechsel. Umzüge kosten Zeit, Geld und Nerven. Die Planung ist hierbei da A und O.
Auf einigen Webseiten die sich mit dem Thema Einrichtungen befassen, aber besonders auch in Online-Shops findet man verschiedenen Beratungsmöglichkeiten zur Raumgestaltung z.B. Vorher – Nachher Fotos, Farbwirkungsbeschreibungen oder digitale Einrichtungsplaner. Einige Planer sind hilfreich andere weniger, aber es macht Spaß sie auszuprobieren und Nutzer verweilen einige Zeit auf den Seiten des Online-Shop. Beitrag weiterlesen…
Steht der Erfolg von Online-Shops auf dem Prüfstand, dann zählen in erster Linie harte Zahlen. Wie hoch ist der Umsatz, wie die Conversion Rate etc.? Es gibt aber auch eine ganze Reihe Faktoren, die nicht in Geldwerten erhoben werden können und dennoch eine entscheidende Rolle für den vor allem mittel- bis langfristigen Erfolg eines Online-Shops spielen. Dabei geht es insbesondere um die Nutzer- bzw. Kundenzufriedenheit.
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Mit der Entwicklung des Surface Tables ist Microsoft ein Meilenstein in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine gelungen. War der Computer mit der berührungs- und bewegungsempfindlichen Bildschirmoberfläche bislang vor allem eine faszinierende Spielerei, setzt O2 den Hightech-Tisch nun als eines der ersten Unternehmen Deutschlands gezielt für Beratung und Verkauf ein. Im neu eröffneten Kölner Flagship-Store wurde das Multi-(Touch-) Talent sowohl architektonisch als auch technologisch voll in das Ladenkonzept integriert - zur weiteren Optimierung der Verkaufsgespräche.
Von Konzept über Design bis zur technischen Realisierung musste das interdisziplinäre Team seine Kompetenzen in das Projekt einfließen lassen. Die verantwortliche Usability-Expertin hat in diesem Projekt von Anfang an mit dem zuständigen Designer und dem .NET-Entwickler zusammen gearbeitet. Das Thema Gebrauchstauglichkeit hat hier eine große Rolle gespielt, denn eins war klar: der Tisch muss Spaß machen, jeder muss ihn verstehen und die Gebrauchstauglichkeit muss optimal sein!
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Beispiel Pflichtfeldkennzeichnung
Jeder kennt sie, die wie auch immer gearteten Formulare zur Eingabe persönlicher Daten oder anderer Angaben. Was auch immer man im Internet bestellen möchte, wo auch immer man sich registrieren möchte, man kommt um das Ausfüllen von Formularen kaum herum. Um das Formular möglichst schnell auszufüllen, schauen viele Nutzer genau hin, welche Felder unbedingt notwendig sind und welche nicht. So auch unsere Erfahrungen aus vielen Nutzertests mit typischen Usern.
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Es gibt eine gewisse Hemmschwelle beim Kauf von Möbeln im Internet. Der Nutzer hat nicht die Möglichkeit, sich die Produkte live anzusehen, anzufassen oder einmal um diese herum zu gehen. Da es sich bei Möbeln darüber hinaus um eher hochpreisige Produkte handelt, ist es wichtig, dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, sich mit den Produkten vertraut zu machen. Auch im Möbelhaus beschäftigt man sich einige Zeit mit dem Möbelstück bevor man es kauft.
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Guten Tag, mein Name ist Katja Brand-Sassen. Ich bin UX-Consultant und Studienleiterin bei der eResult GmbH und beschäftige mich schwerpunktmäßig mit quantitativer Marktforschung, d.h. ich betreue Online-/Onsite-Befragungen und auch Mitarbeiterbefragungen von der Konzeption des Fragebogens bis zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.
Neben Kundenprojekten führen wir auch Grundlagenstudien durch. Ganz aktuelles Beispiel dafür ist die Imagery-Studie. Ich habe diese Studien konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Zentrale Fragestellungen waren: Wo auf einer Startseite werden bestimmte Elemente von den Internetnutzern erwartet? Was sind typische Elemente einer Startseite und müssen demzufolge auf jeden Fall angeboten werden? Unterscheiden sich die Erwartungen von Internetauftritten und Online-Shops?
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Verschiedene Studien zeigen: Kinder haben besondere Usabilityanforderungen an Webseiten! Heute möchte ich Sie auf ein Beispiel hinweisen, welches relevante Guidelines in diesem Zusammenhang positiv umgesetzt hat.
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