Archiv der Kategorie: Interaktionsdesign

5 gute Gründe warum Design Workshops Ihre Produktentwicklung erfolgreicher machen

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Agile! Lean! Wir brauchen einen Workshop. Kommt lasst uns Design Thinking und Ideation machen, noch heute. Creation & Innovation ist immer gut. Und Google Design Sprints! Lasst uns Spaß haben und Post-Its an die Wände kleben. Kaffee dazu?

All die Buzzwords sind kein Vorwand, um diesen Artikel suchmaschinenoptimiert zu machen (okay ein bisschen schon). Es ist einfach harte Realität, dass mit den Begriffen häufig um sich geworfen wird, ohne so ganz genau zu wissen, wie sie sich unterscheiden. Und oftmals werden Design Sprints oder Design Thinking Workshops als „coole, verrückte Brainstorming Sessions“ abgestempelt. Weiterlesen

Musik und User Experience: Synthesizer mit Gesten steuern

Musik und Human-Computer Interfaces

Musik und Human-Computer-Interaction ist ein wirklich großartiges Schnittfeld (wenn man meiner persönlichen Meinung glauben mag). Zur Präsentation eines frühen Prototypen meines aktuellsten Musik-HCI Projekts, wurde ich dieses Jahr an die University of Sussex im Süden Englands eingeladen. Dort fand das Designing Interfaces for Creativity Symposium statt. Weiterlesen

User Onboarding in mobilen Apps – Vortrag beim UX Congress 2016 in Frankfurt am Main

Technik des Muskelaufbaus

Viele Apps werden von Nutzern installiert, werden einmal kurz angeschaut und landen entweder auf dem App-Friedhof oder werden gar direkt wieder gelöscht. „User Onboarding“ ist ein Oberbegriff für eine Reihe an Techniken, mit denen man diesem Problem begegnen kann. User Onboarding gibt den Nutzern Hinweise, wie sie die App nutzen können und schafft Orientierung.

Beim UX Congress am 6. und 7. Oktober in Frankfurt am Main habe ich zu dem Thema einen Vortrag gehalten und dabei folgende Vorschläge zum optimalen Onboarding-Konzept vorgestellt: Weiterlesen

Virtual Reality und UX – wann das Eintauchen in eine andere Welt das Benutzererlebnis behindern kann

VR Brille

Die Zahl der verfügbaren Virtual Reality Anwendungen wird immer größer. Dabei ist es den Entwicklern ein Anliegen, den Grad der „Immersion“ weiter zu steigern. Das heißt, das Ausmaß, in dem der Nutzer in die virtuelle Welt eintaucht. Die Identifikation mit der virtuellen Welt steigt, und die Wahrnehmung der realen Welt schrumpft. Als UX-Agentur stellt sich für uns die Frage, in welchem Zusammenhang Usability und Immersion stehen. Geht eine hohe Immersion zwangsläufig mit positiven Nutzungserfahrung einher? Weiterlesen

Wireframe, Mockup & Co: Vom Strich auf dem Papier zum high-fidelity Screendesign

Screendesign Begriffsdefinitionen zu lesen ist langweilig und grundsätzlich weiß man das sowieso schon alles… oder nicht? Wir stellen immer wieder fest, dass Begriffe immer wieder unterschiedlich aufgefasst werden. So kommt es auch zu verschiedenen Erwartungen von Designern, Projektleitern und Kunden in Projekten, wenn von bestimmten Dingen die Rede ist. Deshalb wird es Zeit, die wichtigen Begriffe Sketch, Wireframe und Mockup klar zu definieren und voneinander abzugrenzen. Denn diese 3 hängen zwar eng miteinander zusammen, sind aber längst nicht dasselbe. Weiterlesen

Die Top 3 Fragen zum Burger-Menü

Burger Das Burger-Menü wirft regelmäßig bei unseren Nutzertests Fragen auf – sowohl von Nutzern, als auch von unseren Kunden. Moment… Wir machen doch User Experience, warum reden wir jetzt vom Essen? Der schmackhaft klingende Name geht auf die drei übereinander liegenden Striche zurück: Manch einer mag darin ein Patty, dass in zwei Brötchenhälften liegt, sehen.

Das Burger-Menü ist eine Variante der versteckten Navigation. D.h. die Elemente des Hauptmenüs sind erst durch eine explizite Nutzeraktion sichtbar, z. B. durch Klick auf das Burger-Icon. Dem gegenüber steht die sichtbare Navigation. In dieser werden die Elemente des Hauptmenüs von vornherein angezeigt, müssen also nicht erst durch einen Klick sichtbar gemacht werden.

Burger-Menü (links) vs. sichtbares Menü (rechts)

Burger-Menü (links) vs. sichtbares Menü (rechts)
Quelle: Richard Bretschneider (eResult GmbH)

Wir haben die typischsten Probleme und Fragen rund um das Burger-Menü zusammengefasst.

Wird das Burger-Icon von Nutzern erkannt?

Das kommt ganz darauf an. Auf Smartphones wird das Burger-Icon relativ gut angenommen. Auf Desktop-Seiten haben wir häufiger Probleme erfahren. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein:

Auffindbarkeit. Im Vergleich zu Desktop-Bildschirmen sind Smartphone-Displays natürlich deutlich kleiner. Das Burger-Icon kann weniger schnell zwischen den anderen Seitenelementen untergehen.

Verständnis. Durch die Verbreitung in Apps, wird auf Smartphones häufiger erwartet, dass das Hauptmenü hinter einem Icon versteckt ist. Bei Webseiten auf Desktop ist dieses Pattern weniger verbreitet und bekannt.

Design. Burger ist nicht immer gleich Burger. Es gibt unterschiedliche Designs des Burger-Menüs, die nicht alle gleich gut funktionieren. Dies sind einige typische Varianten: Weiterlesen

Zahlen lesbar anzeigen

Lange Zahlenkolonnen sind oft sehr mühsam zu lesen. Die Gefahr eines Zahlendrehers bei der Übernahme der Daten ist groß. Nun kann man lange Zahlenreihen oft nicht vermeiden, aber man kann etwas tun, damit sie besser lesbar und Verwechslungen seltener werden.

IBAN ist so ein Beispiel. Bei der Einführung hatte ich für diese Zahlenwürmer nichts übrig. Warum hatte man mir nur meine schöne kurze Kontonummer, die ich schon seit mehr als 30 Jahren benutze, nur weggenommen und zwingt mich diese Zahlenmonster zu verarbeiten. Mir erschien auch die Gefahr sehr groß bei der Überweisung Fehler zu machen.

IBAN_eingeben

IBAN eingeben


Nun hat sich meine Einstellung dazu deutlich geändert. Der Trigger dazu war eine Information und das Online-Banking meiner Bank. Es war die Prüfsumme, die zu Beginn der IBAN steht. Man kann also kaum Fehler machen. Stimmt nämlich die Prüfsumme nicht mit den anderen Zahlen überein, wird diese nicht angenommen. Besser als mit der alten Kontonummer oder nicht? Mit der konnte man nämlich auch mal schnell auf ein falsches Konto überweisen. Die Prüfsumme hatte mich dann schon fast überzeugt. Weiterlesen

Teil 2: Eine Videotelefonie-Schnittstelle für Menschen mit kognitiven Einschränkungen

Einleitungsbild_Teil_2

Beispielhafter Screenshot des High-Fidelity Prototypen, der den „Freundeskreis“ als ein zentrales Element der neuentwickelten Schnittstelle, und das Assistenzsystem in Form eines virtuellen Agenten zeigt.

In Teil 1 habe ich Ihnen eine Methode vorgestellt, mit der man Anforderungen von Nutzergruppen mit besonderen Bedürfnissen analysieren kann. In Teil 2 des Blogbeitrags möchte ich Ihnen anhand eines Ausschnitts aus der Konzeption einer Videotelefonie-Schnittstelle veranschaulichen, wie der nutzerzentrierte Gestaltungsansatz (UCD) gestaltet werden kann, um unter anderem für Menschen mit Handicap eine Videotelefonie-Schnittstelle mit Assistenz-System zu entwickeln. Weiterlesen

Sind Sie noch 16:9 oder schon 360°? Ein Einblick in die virtuelle Welt für zuhause am Beispiel der Samsung Gear VR und des Universe2go

VR-Brille
Während sich die 3D-Technik für zuhause seit Jahren zu behaupten versucht, gelingt es VR-Brillen mittlerweile, sich immer öfter einen Platz im heimischen Wohnzimmer zu sichern.

Anfang letzten Jahres kannte man VR-Brillen höchstens von der Gamescom oder der IFA. Wir von eResult haben letztes Jahr schon Anwendungen ausprobiert oder auch auf dem UX Congress in Frankfurt (Main) und auf der Research & Results in München die Samsung Gear VR auf unserer Experience Arena vorgestellt und unseren Besuchern zum Ausprobieren in die Hand gegeben. Seitdem hat sich einiges getan: Das Samsung Galaxy S7 steht kurz vor der Auslieferung. Wer schnell ist, bekommt dazu gratis die neue Samsung Gear VR-Brille. Es ist also absehbar, dass die Samsung Gear VR demnächst in sehr vielen Wohnzimmern zu Hause ist und die Nutzer nach Anwendungen verlangen. Weiterlesen