Archiv der Kategorie: Interaktionsdesign

Verwaltung von Wireframe-Vorlagen mit PowerMockup – und 5 Lizenzen zu verlosen

Intro

In einem früheren Beitrag habe ich bereits beschrieben, was PowerMockup ist und warum es sich für einfache Wireframes eignet. Wir haben uns entschieden, es für die Visualisierung von Empfehlungen in unseren Reports einzusetzen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass wir durch das Anlegen von Bibliotheken die Verwaltung von Vorlagen für unser gesamtes Team vereinfachen. Die Vorlagen können zentral gepflegt und bei allen Mitarbeitern importiert werden. Durch die Verwendung von Synchronisationstools lässt sich dieser Prozess zudem noch weiter automatisieren.

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Wie halte ich die Nutzer auf der Site?

Sie haben Inhalte, die Sie unter die Leute bringen wollen – sprich, an die Besucher Ihrer Site. Wie meine Kollegin Andrea Struckmeier gerade einmal wieder gezeigt hat, ist das manchmal ganz schön schwierig (siehe „Bitte lesen Sie jetzt!“).

Ein Ziel, das man auf fast jeder Seite eines Internetauftritts erreichen möchte, ist, dass die Besucher auf der Site bleiben und die Inhalte tatsächlich nutzen. Welche Möglichkeiten haben Sie, die Besucher dazu zu bringen?

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Post Purchase Sharing: Mit welcher Motivation werden Einkäufe bei Facebook geteilt?

Post Purchase Sharing bezeichnet die Möglichkeit, online getätigte Bestellungen direkt von der Bestätigungsseite aus über Facebook, Twitter und Co. mit seinen dortigen Kontakten zu teilen. Kürzlich habe ich hier im Usabilityblog einige Beispiele für diese Option vorgestellt, immer auf Basis der Frage: Wie können die Kunden bestmöglich zur Nutzung motiviert werden, um so vom Werbeeffekt einer Weiterempfehlung profitieren zu können?

Bei der Durchsicht all dieser Beispiele blieb die Frage offen, was die Nutzer letztendlich wirklich dazu motiviert, Freunde und Bekannte über ihren Einkauf zu informieren – Ist es Hilfsbereitschaft, Selbstdarstellungstrieb oder doch etwas ganz anderes? Dieser Frage bin ich nun mittels des eResult Omnibus, einer Befragung von 600 Internetnutzern, auf den Grund gegangen.

Das Ergebnis: Insgesamt lassen sich die deutschsprachigen Nutzer am stärksten durch eine Belohnung, wie z. B. Gutscheine oder Rabatte, zum Teilen motivieren. Hilfsbereitschaft gegenüber Freunden, die von der Produktempfehlung profitieren sollen, spielt ebenfalls eine Rolle, genau wie der Wunsch, eine bestimmte Marke oder einen Shop zu unterstützen.

„Einfach mal zeigen, was ich tolles gefunden habe“ ist ebenfalls ein wichtiger Motivationsgrund. Deutlich weniger Zustimmung findet dagegen der explizite Wunsch, sich selbst zu präsentieren sowie der Wunsch, neuen Content für seine Facebook-Präsenz zu schaffen.

Gründe, die zum Post Purchase Sharing motivieren.

Gründe, die zum Post Purchase Sharing motivieren.

Werden denn verschiedene Nutzergruppen aus unterschiedlichen Gründen zum Teilen motiviert? Die Daten liefern auch dazu interessante Erkenntnisse.

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„Guck mal, was ich grad gekauft habe“ – Beispiele für die Post Purchase Sharing-Option bei Onlinekäufen

Wer etwas bestellt, muss normalerweise erst einmal die Lieferung abwarten, bis der Neuerwerb im Bekanntenkreis präsentiert, diskutiert und weiterempfohlen werden kann. Voller Vorfreude und Besitzerstolz kann die Geduld des Käufers dabei auf eine harte Probe gestellt werden.

Dank sozialer Netze gibt es aber inzwischen auch online eine Möglichkeit, andere Personen direkt über seine Einkäufe zu informieren – das Post Purchase Sharing. Eine Sharing-Option ermöglicht dabei direkt nach dem Kauf, also auf der Bestellbestätigungsseite, seine Kontakte bei Facebook, Twitter und Co. über die gekauften Produkte zu informieren.
Für die Nutzer mit Mitteilungsbedürfnis ist das zunächst einmal sehr bequem. Sie können direkt an Ort und Stelle ihre Freude über den Kauf mit anderen teilen. Die Bereitschaft, Produkte in sozialen Netzen zu teilen, ist dann auch unmittelbar nach dem Kauf besonders hoch, wie u. a. eine Studie von Eventbrite zeigt.
Doch nicht nur für die Nutzer bietet diese Funktion Vorteile. Vor allem für die Shops ist jeder geteilte Einkauf Gold wert, gibt es doch kaum eine bessere Werbung als eine Produktempfehlung unter Freunden. Die sozialen Netze sorgen dabei bequem für eine deutlich weitere Verbreitung der Werbebotschaft als über ein persönliches Gespräch oder einen direkten Mailkontakt.

Gründe genug, sich einmal umzuschauen, wie es derzeit um den Einsatz von Post Purchase Sharing bestellt ist.

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Listen – aktuelle Best Practices

Listen von Aktienkursen

In gedruckter Form findet man Listen noch häufiger als im Web, da es auf Papier keine Suchfunktion gibt.

Listen sind das Getreide von Websites – wenig spannend, aber dennoch unverzichtbare Zutat für praktisch jede Site. Listen können langweilig sein, ihre Benutzung frustrierend. Und doch kann man selten auf sie verzichten, viele Ergebnisse lassen sich kaum anders darstellen.

Der Witz ist meistens das Drumherum, die Würze. Mit den richtigen weiteren Zutaten wird aus einer langweiligen Liste ein effizientes Instrument für Ihre Benutzer, dessen Gebrauch sogar Spaß macht.

Um Ihnen die Umsetzung solcher Listen zu ermöglichen, habe ich mir für diesen Beitrag Listen über Listen auf Sites verschiedenster Kategorien, Größen und Branchen angesehen und deren Gemeinsamkeiten sowie ihre Vor- und Nachteile untersucht.

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im April am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Martin Beschnitt

    Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops
    Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)

    Warum sind Nutzer die über Tablets surfen so kauffreudig? Wie hoch sollten Konversionsraten sein, wenn Nutzer mit einem Tablet auf Ihren Shop zugreifen? Und schließlich: Wer bietet schon heute kundengerechte, für den Zugriff über Tablets optimierte Webshops?
    Martin Beschnitt bieten Ihnen Antworten auf genau diese Fragen. Sein Beitrag wartet mit zahlreichen Studienergebnissen auf, begründet die Notwendigkeit eines Tablet-optimierten Shops und stellt Good Practices – touch.ebay.com, t.bonprix.de und t.staples.com – vor.
    9 konkrete Tipps zum Gestalten von Tablet-optimierten Web-Shops geben Ihnen wertvolle Anregungen und Hinweise für aktuelle oder zukünftige Projekte. Zum Beitrag »

  2. Nadine Wolfframm

    Design im Wandel: Online-Shops für Unterhaltungselektronik setzen auf schlichtere Farben
    Autor: Nadine Wolfframm (eResult GmbH)

    Wissen Sie noch, wie der Online-Shop von Conrad im Jahr 2007 aussah?
    Oder Vobis.de, Hoh.de, Cyberport.de: Wie haben sich diese Online-Shops im Zeitraum 2007-2013 gewandelt?
    Nadine Wolfframm hat diesen Wandlungsprozess von Jahr zu Jahr dokumentiert und beobachtet; im Rahmen ihres Projekts „Design im Wandel“ unter anderem für Online-Shops als dem Bereich der Unterhaltungselektronik.
    Ihr Ziel: Identifikation von Design-Trends.
    Ihre Ergebnisse: Farben werden deutlich sparsamer eingesetzt, Produkte rücken bereits auf der Startseite in den Vordergrund und …
    Schauen Sie selbst nach. Es lohnt sich. Die Bildergalerien zu den Shops mit Startseitenscreens von 2007-2012 werden Ihnen jede Menge Inspiration bieten – und Erinnerungen wecken. Zum Beitrag »

  3. Anna Metzger

    Produktdetailseiten chinesischer Online-Shops – Fundstücke
    Autor: Anna Metzger (eResult GmbH)

    Festhalten – und Vieles über Bord werfen, was Sie über die Erfolgsfaktoren guter Produktdetailseiten gelernt haben!
    Ausgestattet mit diesen Hinweisen sollten Sie sich den Beitrag von Anna Metzger ansehen. Es lohnt sich – auch für diejenigen, die bisher noch gar nicht daran dachten einen Online-Shop für Chinesen aufzubauen. Auch sie werden Anregungen und Ideen mitnehmen.
    Aber Vorsicht: Die Ideen nicht einfach so auf Deutschland übertragen. Deutsche Online-Shopper haben garantiert in einigen Bereichen andere Erwartungen und Vorstellungen an gute Produktbeschreibungen auf Online-Shops. Zum Beitrag »

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Mobile-Konzeption: Ein Tablet als interaktive Speisekarte im Restaurant

Intro

Immer wieder begegnen mir spannende Konzepte für digitale, interaktive Systeme in der Wildnis, die mein UX-Herz höher schlagen lassen. Aber zur Berufskrankheit gehört auch, dass ich diese natürlich gleich analysieren muss: Was funktioniert gut, was nicht? Was hätte ich vielleicht anders gemacht? Diese Gedanken möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

Heute geht es um die Speisekarte im Restaurant La Baracca in Hamburg. Diese wird mir als Gast direkt am Eingang in Form eines Tablets ausgehändigt. Eine Bedienung braucht es zum Bestellen nicht mehr. Naja, zumindest in der Theorie. Denn ganz problemlos ist die Handhabung der Speisekarte nicht, was das eigentlich spannende Bestellerlebnis leider etwas schmälert.

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Grafische Sitzplatzreservierung bei Zug- und Flugbuchungen – Fundstücke von Jan Pohlmann

Intro

Bei der Flugbuchung ist es schon lange Standard, den eigenen Sitzplatz in einem grafischen Interface genau auswählen zu können. Bei einigen Bahnunternehmen gab es auch bereits eine solche Funktion. Inzwischen ist auch die Deutsche Bahn nachgezogen und bietet als Pilotprojekt in vielen ICEs eine exakte Sitzplatzreservierung über einen Wagenplan.

Diese Entwicklung habe ich als Anlass genommen, mich einmal umzusehen und solche grafischen Sitzplatzreservierungen zu analysieren. Was sollten Sie bei der Konzeption einer solchen Funktion beachten? Es zeigte sich, dass der grundsätzliche Aufbau immer demselben Prinzip folgt, sich die Details aber je nach spezifischen Besonderheiten unterscheiden.

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Andere Länder, andere Seiten – Nationale Startseiten internationaler Unternehmen im Vergleich

Lufthansa

Unternehmen, die international agieren, bieten zumeist auch Websites für verschiedene Länder, Kulturen und Sprachen an. In der Regel steht am Anfang eine „Globale“ oder „Internationale“ Seite, die dann für einzelne Länder oder Kulturen im Detail angepasst wird. Dies geht bei scheinbar „banalen“ Dingen wie verschiedenen Sprachversionen los – aber auch Seitenaufteilungen, Content oder bestimmte Abläufe müssen oft für den internationalen Markt angepasst werden.

Ich habe einmal verschiedene Beispiele nationaler Startseiten zusammengetragen und möchte in diesem Beitrag verdeutlichen, was man daraus über „Internationale Usability“ lernen kann – und welche Fragestellungen sich aus meiner Sicht jeweils für einen Usability-Test oder eine Befragung ergeben würden.

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