Archiv der Kategorie: Interaktionsdesign

Mobile-Konzeption: Ein Tablet als interaktive Speisekarte im Restaurant

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Immer wieder begegnen mir spannende Konzepte für digitale, interaktive Systeme in der Wildnis, die mein UX-Herz höher schlagen lassen. Aber zur Berufskrankheit gehört auch, dass ich diese natürlich gleich analysieren muss: Was funktioniert gut, was nicht? Was hätte ich vielleicht anders gemacht? Diese Gedanken möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

Heute geht es um die Speisekarte im Restaurant La Baracca in Hamburg. Diese wird mir als Gast direkt am Eingang in Form eines Tablets ausgehändigt. Eine Bedienung braucht es zum Bestellen nicht mehr. Naja, zumindest in der Theorie. Denn ganz problemlos ist die Handhabung der Speisekarte nicht, was das eigentlich spannende Bestellerlebnis leider etwas schmälert.

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Grafische Sitzplatzreservierung bei Zug- und Flugbuchungen – Fundstücke von Jan Pohlmann

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Bei der Flugbuchung ist es schon lange Standard, den eigenen Sitzplatz in einem grafischen Interface genau auswählen zu können. Bei einigen Bahnunternehmen gab es auch bereits eine solche Funktion. Inzwischen ist auch die Deutsche Bahn nachgezogen und bietet als Pilotprojekt in vielen ICEs eine exakte Sitzplatzreservierung über einen Wagenplan.

Diese Entwicklung habe ich als Anlass genommen, mich einmal umzusehen und solche grafischen Sitzplatzreservierungen zu analysieren. Was sollten Sie bei der Konzeption einer solchen Funktion beachten? Es zeigte sich, dass der grundsätzliche Aufbau immer demselben Prinzip folgt, sich die Details aber je nach spezifischen Besonderheiten unterscheiden.

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Andere Länder, andere Seiten – Nationale Startseiten internationaler Unternehmen im Vergleich

Lufthansa

Unternehmen, die international agieren, bieten zumeist auch Websites für verschiedene Länder, Kulturen und Sprachen an. In der Regel steht am Anfang eine „Globale“ oder „Internationale“ Seite, die dann für einzelne Länder oder Kulturen im Detail angepasst wird. Dies geht bei scheinbar „banalen“ Dingen wie verschiedenen Sprachversionen los – aber auch Seitenaufteilungen, Content oder bestimmte Abläufe müssen oft für den internationalen Markt angepasst werden.

Ich habe einmal verschiedene Beispiele nationaler Startseiten zusammengetragen und möchte in diesem Beitrag verdeutlichen, was man daraus über „Internationale Usability“ lernen kann – und welche Fragestellungen sich aus meiner Sicht jeweils für einen Usability-Test oder eine Befragung ergeben würden.

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Für den kleinen Wireframe zwischendurch – das PowerMockup-Plugin für PowerPoint

PowerMockup

Bei eResult ist das Tool der Wahl für komplexere Wireframes und interaktive Prototypen schon seit langer Zeit Axure. Dessen Möglichkeiten sind unübertroffen, doch bedingt durch seine Funktionsvielfalt ist Axure auch nicht ganz einfach zu bedienen. Häufig ist Axure auch überdimensioniert, benötigt man doch nur ein kleines Mockup, um eine Idee oder Empfehlung zu visualisieren. Für genau diese Fälle ist PowerMockup gedacht. Es integriert sich als Plugin direkt in PowerPoint und ermöglicht es so, Wireframes direkt in einer Präsentation zu erstellen. Eine große Auswahl an vorgefertigten Elementen werden bereits mitgeliefert und eigene können ebenfalls gespeichert werden.

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Lesenswertes zu internationalen Usability-Studien und interkultureller Usability

Internationale Usability-Studien sind immer eine spannende Herausforderung – egal ob Befragungen, Fokusgruppen oder Usability-Tests. Doch worauf kommt es bei der Konzeption solcher Studien eigentlich an? Und wie erstellt man eine Website, die in verschiedenen Ländern gleichermaßen „funktioniert“? Bücher zu dieser Thematik sind (noch) relativ rar – einige interessante Quellen gibt es aber dennoch – diese möchte ich in diesem Beitrag vorstellen.

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Der Merkzettel – Interessante Funktionen im Überblick

In meinem letzten Beitrag bin ich bereits auf die Positionierung der Merkfunktion auf der Produktliste eingegangen. Heute soll es einmal darum gehen, wie so ein Merkzettel an sich eigentlich aussehen kann. Dabei bin ich auf einige recht interessante Ideen gestoßen, die über die klassische „Produktlistenansicht“ auf dem Merkzettel hinausgehen.

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Notizzettel adé – Immobiliensuche mit der immonet iPad App

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Mit dem Finger einfach auf dem Touchscreen zeichnen, um das Gebiet für die Immobiliensuche zu markieren – warum hat das eigentlich vorher niemand gemacht? Der neue Ansatz der immonet iPad App ist genauso einfach wie genial. Und sicherlich auch deshalb hat Apple sie kürzlich zur zweitbesten App 2012 gekürt. Natürlich musste ich mir das einmal genauer anschauen.

Und der erste Eindruck bestätigt – den Preis hat sie verdient. Denn die App bietet nicht nur einen hohen Joy of Use mit dem tollen Zeichen-Feature. Gekonnt wird der Nutzer auch darüber hinaus beim gesamten Prozess der Immobiliensuche unterstützt, etwa durch Notizfunktionen und Merklisten.
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Den Kunden direkt am Anfang fesseln – erfolgreiche Mobile Games zeigen wie

Keiner will den Nutzer in den ersten Minuten vergraulen, sondern an sich binden, egal ob Non-Profit-Organisation, Online-Shop oder Newsportal. Die Wichtigkeit des ersten Eindrucks steht außer Frage. Wir wagen einen Blick über den Tellerrand der eigenen Branche, der häufig zu hochwertigen Erkenntnissen führt. Schauen wir uns deshalb eine Branche an, die eine besonders kritische Zielgruppe hat: Die Spiele-Branche.

Spieler legen besonders niedrige Frustrationsschwellen an den Tag. Deswegen erfahren Sie hier: Wie vermeiden besonders erfolgreiche Spiele Frustration zu Beginn und während des Spiels? Was können andere Branchen davon lernen? Oder zeigen sie vielleicht, dass der Nutzer doch toleranter ist als gedacht?

Dafür stelle ich die Ergebnisse einer Analyse dar, die einige besonders erfolgreiche, kostenlose Spiele-Apps für Smartphones, mit meist mehr als 50 Millionen Downloads, unter die Lupe nahm. Gerade bei dieser Konstellation sind die Wechselkosten (Es ist kostenlos!) und die Frustrationsbereitschaft (Ein Spiel soll Spaß machen!) sehr, sehr gering. Deswegen sollten hier die Macher vermeintlich besonderen Wert auf die Frustrationsvermeidung legen.

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Die 5 größten User Centered Design Irrtümer

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Wer interaktive Anwendungen gestaltet – egal ob Software, Website, mobile Anwendung oder Geräte – der sollte seine Zielgruppe kontinuierlich in den Gestaltungsprozess einbeziehen. Dieser User Centered Design Gedanke ist mittlerweile schon bei vielen Unternehmen angekommen – dennoch gibt es aber nach wie vor einige „Mythen“ rund um diese Vorgehensweise, die sich hartnäckig halten. Höchste Zeit also, mit diesen einmal aufzuräumen.

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Bei Ihnen ist viel los? Events und Termine nutzerfreundlich anbieten mit alternativen Suchmöglichkeiten

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Der Zugang zu Veranstaltungen ist nicht nur für Ticketanbieter ein zentrales Thema. Auch Tourismus-Portale und viele andere Sites stehen vor der Herausforderung, angebotene Events ansprechend zu präsentieren, aber dennoch den gezielt suchenden Nutzer schnell voranzubringen. Je nach Anzahl der Veranstaltungen kann die Suche sehr umfangreich und mühsam werden. Es daher wichtig, sowohl nach konkretem Datum, nach einem Zeitraum, bestimmten Themen oder auch einfach nach Stichworten suchen zu können. Außerdem sollten die Suchmöglichkeiten einfach gewechselt werden können und jederzeit Rückschritte möglich sein. Welche Sites hierfür aktuell ansprechende Lösungen gefunden haben, soll in folgendem Beitrag veranschaulicht werden. Die Tipps sind darüber hinaus auch in vielen anderen Kontexten anwendbar.

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