Alle Beiträge der Kategorie: 'Interaktionsdesign'

Funktionen und Anordnung der Surfpfad-Anzeige – Ergebnisse aus der Imagery IV-Studie

Die Surfpfad-Anzeige erfüllt mehrere Funktionen. So bietet sie Orientierung, wo sich der Nutzer innerhalb der Angebotsstruktur befindet, dient der Zurück-Navigation oder auch der Filteraufhebung. Die Wichtigkeit der Surfpfad-Anzeige ist sehr verschieden auf Internetauftritten und Online-Shops. Auf Internetauftritten handelt es sich um einen neutralen Faktor. Dies bedeutet, sie wird nicht erwartet und kann entfallen. Jeder Betreiber sollte entscheiden, wie komplex die eigene Website ist und inwiefern die genannten Funktionen der Surfpfad-Anzeige für eine gute Usability notwendig sind.

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Unterwegs mit der iPhone-App von Das Örtliche

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer fremden Stadt unterwegs und suchen einen Geldautomaten in Ihrer Nähe. Nachdem Sie das letzte Mal jemanden auf der Straße gefragt haben und in die völlig verkehrte Richtung geschickt wurden, halten Sie sich dieses Mal mit dem fremde-Leute-Fragen etwas zurück. Zumal es bereits relativ spät ist und die Straßen nahezu menschenleer sind.

Wenn Sie jetzt ein iPhone dabei hätten, könnten Sie die kostenlose iPhone-App von Das Örtliche nutzen, die ich Ihnen im Folgenden vorstelle (und die es übrigens auch für Android-basierte Handys gibt).
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Horizontale oder vertikale Navigation? – Ergebnisse aus der Imagery IV-Studie

Die Erfahrungen, die Internetnutzer in den letzten Jahren hinzugewonnen haben und die rasante Entwicklung der Websites haben dazu geführt, dass sich die Erwartungen hinsichtlich der Positionierung einer ganzen Reihe von Elementen gefestigt haben. Darüber hinaus haben sich diese Positionierungen in Online-Shops und auf Internetauftritten unterschiedlich entwickelt. In Online-Shops zeigt sich der Trend hin zu horizontalen Navigationsleisten. Dies spiegelt sich in den Erwartungen der Nutzer wider. Wurde die Navigation bisher fast ausschließlich auf der linken Seite vermutet, nimmt die Erwartung in Online-Shops hin zu einer horizontalen Navigation zu.
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Herausforderung App-Usability – auf was Sie bei der Gestaltung von Apps achten sollten

„Wir machen einfach mal eine iPhone-App“. So oder so ähnlich lautet oftmals der Leitspruch, wenn eine App gestaltet werden soll. Doch die große Mehrheit der iPhone-Apps, die heutzutage im App Store angeboten werden, werden – wenn überhaupt – nicht besonders lange genutzt. Stattdessen werden sie meist innerhalb weniger Tage nach der Installation nicht mehr gestartet. Eine letztjährige Studie von Pinch Media hat gezeigt, dass nur 3% der Personen, die eine App aus dem App Store heruntergeladen haben, die App nach 30 Tagen noch verwenden. Hauptgrund ist eine schlechte App-Usability bedingt durch fehlenden Bezug zum mobilen Nutzungskontext. Die App kann noch so schön aussehen und noch so elegant programmiert worden sein – wenn sie im realen Umfeld nicht nutzbar ist und dem Nutzer keinerlei funktionalen oder emotionalen Mehrwert bietet, wird sie nicht verwendet.

Was also tun? Zunächst einmal sollten Sie sich bewusst machen, dass bei der Nutzung mobiler Geräte wie dem iPhone oder Android-Handys andere Voraussetzungen gelten als im Kontext eines Desktop-Computers. Die beiden wichtigsten sind:
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Blindheit durch Erfahrung – oder warum es so wichtig ist, den Erwartungen der Nutzer zu entsprechen!

Warum sollte man die Erwartungen der Nutzer an Internetseiten berücksichtigen? Dieser häufig wiederholten Anforderung möchte ich mich heute einmal aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel nähern. Dazu müssen nicht immer die allerneuesten Erkenntnisse bspw. aus den Neurowissenschaften herangezogen werden. Manchmal reicht da schon ein Blick in eine verstaubte Erstausgabe aus den Kindertagen der Psychologie. Ich bin dabei über eine sehr verblüffende Studie gestolpert, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte.
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Slide it! Wie Schieberegler die Usability von iPhone-Apps steigern

Im heutigen Web-Alltag begegnen uns Schieberegler – gerne auch „Slider“ genannt – immer häufiger: Von Portalen über News-Seiten bis hin zu Online-Shops, überall sind sie inzwischen zu finden. Auch hier im Blog wurde dieses Bedienelement bereits einige Male erwähnt, beispielsweise von Christoph Anders in seinem Beitrag „Innovativ Filtern – nutzergerechte Gestaltung der Suchfunktion“. Zudem zeigen unsere Usability-Tests im Labor, dass in vielen Fällen auch die Nutzer sehr gut mit der Bedienung von Schiebereglern zurechtkommen.

Meist werden Slider „klassisch“ per Maus bedient: Der Nutzer fährt mit dem Mauszeiger über den Slider und bewegt ihn per Festhalten & Loslassen der Maustaste (Drag & Drop) in die gewünschte Richtung. Anders funktioniert es bei modernen Touchscreen-Geräten wie dem iPhone oder dem iPad. Denn hier erfolgt die Interaktion mit dem Schieberegler viel direkter und natürlicher: Per Fingerbewegung, unmittelbar über der Touchscreen-Oberfläche und somit dem Slider selbst.

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Automagisch: Erhalten Sie den Joy of Use durch eine positive Benutzerführung!

Haben Sie sich nicht auch schon einmal gewundert, dass ein „Jetzt kaufen“-Button scheinbar ohne Funktion ist?

Das tritt häufig dann auf, wenn der Benutzer einer Website vergisst, eine Pflichtangabe zu tätigen. Auf dem Bild sehen Sie eine Fehlermeldung, die erscheinen kann, wenn Sie beispielsweise die Größe nicht ausgewählt haben.

fehlermeldung

Fehlermeldung „Bitte wählen Sie eine Größe“

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Fragen an Katja Brand-Sassen zur erwartungskonformen Homepage-Gestaltung

Fragen an ...

Warum ist eine erwartungskonforme Seitengestaltung so wichtig? Ist es nicht besser, sich von den anderen Websites abzuheben? Eine erwartungskonforme Seitengestaltung bedeutet nicht, dass alle Websites gleich aussehen sollen oder werden, sondern bezieht sich auf wesentliche Seitenelemente wie z.B. Navigation, Suchfunktion, Warenkorb etc., die von den Nutzern eben an bestimmten Positionen erwartet werden.

Gelingt es eine Webseite erwartungskonform zu gestalten, dann können sich Nutzer auf dieser schnell orientieren und leicht zurechtfinden. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis der Erwartungen bzw. mentalen Modelle in Bezug auf die Anordnung von Webseitenelementen.
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Imagery IV – Nutzergerechte Gestaltung von Internetauftritten vs. Online-Shops

Das Internet und speziell Online-Shops haben sich in den letzten 3 bis 4 Jahren rasant entwickelt. Die Nutzungsintentionen beim Besuch eines Online-Shops sind klar andere als beim Besuch von allgemeinen Internetauftritten. Aus diesem Grund stellt sich nicht nur die Frage, wie sich die Funktionen und Services verändert haben, die auf solchen Seiten erwartet werden, sondern auch inwiefern eine unterschiedliche Positionierung der Elemente auf Internetauftritten bzw. Online-Shops sinnvoll ist. An welchen Stellen erwarten Nutzer die Navigation, das Logo bzw. die Suchfunktion auf Internetauftritten und wo in Online-Shops?
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Schnell, einfach und effektiv: Facebook Connect in mobilen Apps

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist mitten in ihrer heißen Phase. Viele Menschen sind unterwegs, um die Spiele gemeinsam mit anderen zu schauen. Weltweit gibt es kein Sportereignis mit größerer Bedeutung und Reichweite als eine Fußball-WM. Dementsprechend groß ist auch das Mitteilungsbedürfnis der Nutzer im Web – dies gilt insbesondere für soziale Netzwerke wie Facebook. Fußball-Fans aus aller Welt nutzen Facebook vor, während und nach den Spielen als Plattform, um ihre Emotionen und Erlebnisse mit Freunden und Kollegen zu teilen.

Nicht zuletzt die zunehmende Zahl an internetfähigen Handys wie dem iPhone hat dazu geführt, dass Facebook inzwischen von mehr als 100 Millionen Menschen mobil genutzt wird. Der Zugriff von unterwegs erfolgt dabei normalerweise über die Facebook-Website, von der es auch mobile Varianten gibt oder via spezieller Facebook-Apps, die für verschiedene Plattformen wie iPhone, Android oder Blackberry angeboten werden.
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