Die Erfahrungen, die Internetnutzer in den letzten Jahren hinzugewonnen haben und die rasante Entwicklung der Websites haben dazu geführt, dass sich die Erwartungen hinsichtlich der Positionierung einer ganzen Reihe von Elementen gefestigt haben. Darüber hinaus haben sich diese Positionierungen in Online-Shops und auf Internetauftritten unterschiedlich entwickelt. In Online-Shops zeigt sich der Trend hin zu horizontalen Navigationsleisten. Dies spiegelt sich in den Erwartungen der Nutzer wider. Wurde die Navigation bisher fast ausschließlich auf der linken Seite vermutet, nimmt die Erwartung in Online-Shops hin zu einer horizontalen Navigation zu.
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Alle Beiträge der Kategorie: 'Interfacedesign'
Warum sollte man die Erwartungen der Nutzer an Internetseiten berücksichtigen? Dieser häufig wiederholten Anforderung möchte ich mich heute einmal aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel nähern. Dazu müssen nicht immer die allerneuesten Erkenntnisse bspw. aus den Neurowissenschaften herangezogen werden. Manchmal reicht da schon ein Blick in eine verstaubte Erstausgabe aus den Kindertagen der Psychologie. Ich bin dabei über eine sehr verblüffende Studie gestolpert, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte.
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Im heutigen Web-Alltag begegnen uns Schieberegler – gerne auch „Slider“ genannt – immer häufiger: Von Portalen über News-Seiten bis hin zu Online-Shops, überall sind sie inzwischen zu finden. Auch hier im Blog wurde dieses Bedienelement bereits einige Male erwähnt, beispielsweise von Christoph Anders in seinem Beitrag „Innovativ Filtern – nutzergerechte Gestaltung der Suchfunktion“. Zudem zeigen unsere Usability-Tests im Labor, dass in vielen Fällen auch die Nutzer sehr gut mit der Bedienung von Schiebereglern zurechtkommen.
Meist werden Slider „klassisch“ per Maus bedient: Der Nutzer fährt mit dem Mauszeiger über den Slider und bewegt ihn per Festhalten & Loslassen der Maustaste (Drag & Drop) in die gewünschte Richtung. Anders funktioniert es bei modernen Touchscreen-Geräten wie dem iPhone oder dem iPad. Denn hier erfolgt die Interaktion mit dem Schieberegler viel direkter und natürlicher: Per Fingerbewegung, unmittelbar über der Touchscreen-Oberfläche und somit dem Slider selbst.
Das Internet und speziell Online-Shops haben sich in den letzten 3 bis 4 Jahren rasant entwickelt. Die Nutzungsintentionen beim Besuch eines Online-Shops sind klar andere als beim Besuch von allgemeinen Internetauftritten. Aus diesem Grund stellt sich nicht nur die Frage, wie sich die Funktionen und Services verändert haben, die auf solchen Seiten erwartet werden, sondern auch inwiefern eine unterschiedliche Positionierung der Elemente auf Internetauftritten bzw. Online-Shops sinnvoll ist. An welchen Stellen erwarten Nutzer die Navigation, das Logo bzw. die Suchfunktion auf Internetauftritten und wo in Online-Shops?
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Der Griff nach dem Einkaufswagen oder Korb im realen Geschäft ist eine alltägliche Handlung. Verständlich, denn wer kann oder möchte schon alle beabsichtigten Einkäufe ausschließlich mit seinen Händen zur Kasse tragen. Wer die Hände voll hat kauft weniger. Machen wir uns daher bewußt – Warenkörbe sind wichtige Hilfsmittel. In ihnen sammeln und verdichteten sich die Objekte der Begierde oder des alltäglichen Bedarfs. Sind sie gut gestaltet – also helfen sie ihrem Benutzer – ist dieser eher animiert, eine begonnene Shoppingtour fortzusetzen und zum positiven Abschluss zu bringen.
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Nach dem 1. Teil Guidelines für Online-Formulare folgen nun im 2. Teil Guideline 6 bis 10 der Erkenntnisse aus der Eyetrackingstudie von Chui Chui Tan von cxpartners. Hierbei werden insbesondere Ausfüllhilfen bei der Dateneingabe in Online-Formulare thematisiert.
Guideline 6: Zahlen (Telefonnummer, PLZ, etc.) durch ein Formularfeld abfragen
Gestalten Sie die Abfrage von Zahlen für den Nutzer so einfach wie möglich, durch ein Formularfeld. Das setzt jedoch eine gewisse Fehlertoleranz des Systems voraus, um möglichst alle Eingaben zu erkennen. Alternativ und ergänzend sollten verständliche und in räumlicher Nähe zu den Eingabefehlen positionierte Fehlermeldungen zum Einsatz kommen.
Nicht nur Usability-Tests im Usability-Lab erleben seit 2008 einen “2. Frühling” – im selben Zeitraum nahmen auch Blickbewegungsmessungen, auch als Eyetracking bezeichnet, wieder deutlich zu.
Besonders positiv dabei: Blickbewegungsmessungen werden nicht mehr nur wegen den schönen, bunten Bildern – z. B. Heatmaps – durchgeführt. Konkrete Informationsbedarfe stehen in 90% unserer Eyetracking-Studien im Vordergrund – und das ist auch gut so!
Denn: Blickbewegungsmessungen stellen hoch objektive und zuverlässige Daten bereit. Untersuchungen mit Eyetracking-Messungen liefern, richtig angelegt und durchgeführt, eindeutige Antworten auf konkrete Fragestellungen. Qualitativ erhoben, quantitativ auswertbar.
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In diesem und weiteren Beiträgen möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Trefferlisten auf den Websites unterschiedlicher Branchen dargestellt werden. Die beiden zentralen Fragen hierbei sind:
- Wie werden Nutzern die Informationen in einer Trefferliste angezeigt?
- Welche Handlungsoptionen werden dem Nutzer auf der Trefferliste angeboten?
Ziel ist es einen Überblick darüber zu erlangen, welche einzigartigen bzw. innovativen Funktion & Ideen es in den unterschiedlichen Branchen (Online-Shops, Reise-Portale, Bibliotheksportale, Immobilienmarkt, Automobilmarkt, …) gibt.
Im heutigen (ersten) Beitrag geht es um die Trefferlisten bei Bibliotheks- / Rechercheportalen.
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Im letzten Blogbeitrag zum Thema Newsletter wurden Guidelines zur Gestaltung und Ansprache hervorgehoben. Auch auf die Gefahr hin, das „Pferd von hinten aufzuzäumen“ soll im heutigen Beitrag einmal ein genauer Blick auf den Anmeldeprozess bei Newslettern gelegt werden. Beitrag weiterlesen…
Eine nahezu unüberschaubare Fülle an Produkten kann heute bereits über das Internet bezogen werden. Kleidung, Unterhaltungselektronik, Software oder Lebensmittel – um nur eine kleine Auswahl des weiten Angebots zu nennen. Für immer mehr Kunden ist es zudem zunehmend vertretbar, Güter online zu kaufen, ohne diese vorher „in der Hand gehalten“ zu haben. Sicher auch ein Verdienst stabiler Produktqualität und zunehmender Vertrautheit mit dem Medium Internet und dem „Onlineshop“.
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