Archiv der Kategorie: Web Usability

Tipps zur Gestaltung eines mobilen Check-outs

Heutzutage verwenden Konsumenten immer mehr ihre mobilen Geräte wie Smartphone oder Tablet. Ihr Desktop hat (fast) ausgedient. Sie nutzen mobile Geräte unterwegs zum chatten, surfen im Internet aber auch zum Online-Shoppen – wie zum Beispiel beim Kauf eines Tickets für ein Musical, Konzert oder für den Flug zum nächsten Urlaubsziel.
Potentielle Käufer können sich allerdings einigen Herausforderungen gegenüber gestellt sehen, wenn der Online-Shop nicht mobile optimiert gestaltet wurde. Und so kommt es dazu, dass zwar über 60 % der Online-Zeit mobil verbracht wird es aber einige Probleme gibt, weshalb die Nutzer mobil nicht kaufen. Zeit also, dies zu ändern!. Weiterlesen

5 gute Gründe warum Design Workshops Ihre Produktentwicklung erfolgreicher machen

Copyright: Gajus / fotolia.de

Agile! Lean! Wir brauchen einen Workshop. Kommt lasst uns Design Thinking und Ideation machen, noch heute. Creation & Innovation ist immer gut. Und Google Design Sprints! Lasst uns Spaß haben und Post-Its an die Wände kleben. Kaffee dazu?

All die Buzzwords sind kein Vorwand, um diesen Artikel suchmaschinenoptimiert zu machen (okay ein bisschen schon). Es ist einfach harte Realität, dass mit den Begriffen häufig um sich geworfen wird, ohne so ganz genau zu wissen, wie sie sich unterscheiden. Und oftmals werden Design Sprints oder Design Thinking Workshops als „coole, verrückte Brainstorming Sessions“ abgestempelt. Weiterlesen

Das Internet erobert die Drogeriebranche

Beim Thema E-Commerce fallen einem in der Regel eher die großen Player wie Amazon, Otto oder Zalando ein. Der Internethandel hat bereits eine Vielzahl an Branchen erobert und ist beim Kauf von Flügen, Hotels, Medien aller Art, Elektrogeräte und Mode der favorisierte Kanal. Die Drogeriebranche hat sich mit dem Einstieg ins Internet lange Zeit gelassen. Erste Versuche scheiterten bzw. wurden schnell wiedereingestellt. Seit einigen Jahren sind nahezu alle großen Drogerieketten im Internet vertreten und es ist an der Zeit diese Branche im usabilityblog.de etwas näher zu betrachten. Weiterlesen

Nähe und Entfernung – Auswertung von offenem Cardsorting

Bei der Neukonzeption der Informationsarchitektur einer Webseite über ein offenes Cardsorting werden die Inhaltselemente zunächst möglichst vollständig erfasst. Die Benennungen der Elemente werden aufgenommen. Dann werden von Probanden aus den Elementen Gruppen gebildet und diese benannt. Über Beobachtung und Befragung werden zusätzliche qualitative Daten generiert. Aus diesen Daten soll eine Informationsarchitektur entstehen, die dem mentalen Modell des Nutzers möglichst gut entspricht und ihn in seiner Suche nach Inhalten unterstützt. Das Ergebnis ist nichts anderes, als eine nutzerzentriert geschaffene Klassifikation der Inhalte. Die reine Erhebung der Daten über ein Cardsorting ist denkbar einfach. Die Kunst der Methode liegt aber im Übergang von den Daten zum Entwurf der Informationsarchitektur. Hierauf soll in diesem Beitrag genauer eingegangen werden. Welche Besonderheiten haben die Daten aus einem offenen Cardsorting? Wie können Tools wie die Similarity Matrix und Dendogramme eingesetzt werden? Inwieweit können Erkenntnisse aus dem Bereich der Klassifikation den Vorgang der Entwicklung einer neuen Informationsarchitektur unterstützen? Weiterlesen

Musik und User Experience: Synthesizer mit Gesten steuern

Musik und Human-Computer Interfaces

Musik und Human-Computer-Interaction ist ein wirklich großartiges Schnittfeld (wenn man meiner persönlichen Meinung glauben mag). Zur Präsentation eines frühen Prototypen meines aktuellsten Musik-HCI Projekts, wurde ich dieses Jahr an die University of Sussex im Süden Englands eingeladen. Dort fand das Designing Interfaces for Creativity Symposium statt. Weiterlesen

Erst Ergründen dann Quantifizieren – Einsatzgebiete und Grenzen von quantitativen Umfragen

„In welchen Situationen nutzen Sie eine Navigationsapp?“ Umfragen sind eine wichtige Methode für viele Untersuchungsgegenstände. Personas können definiert, Motivatoren erkannt und wichtige Inhalte und Funktionen einer Webseite identifiziert werden. Nicht jede Fragestellung lässt sich jedoch direkt über Umfragen beantworten. Häufig ist es sinnvoll, über einen Methodenmix eine qualitative Studie vorzuschalten und so die Qualität der Umfrage über eine genauere Kenntnis des Themas zu erhöhen. Im obigen Beispiel können erschöpfende Antwortvorgaben nur angeboten werden, wenn bereits Erkenntnisse zum Nutzungskontext vorliegen. Wird ein offenes Textfeld als Antwortoption angeboten, ist die Auswertung sehr mühsam und ein Nachfragen und Vertiefen ist nicht möglich. Erkenntnisse aus einem qualitativen Interview geben dagegen differenzierte Antworten zur Frage des Nutzungskontextes und der damit verbundenen Bedürfnisse und Anforderungen. Diese können dann in einer quantitativen Befragung mit größerer Stichprobe verifiziert und in ihrer Wichtigkeit und Häufigkeit bewertet und priorisiert werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Einsatzbereiche von quantitativen Umfragen zusammengetragen. Es wird die Frage beleuchtet, wann ein quantitativer Ansatz sinnvoll ist und wann eine Methodenkombination zu empfehlen ist. Weiterlesen

Mit (Vergleichs)Portalen und Trefferlisten auf den ersten Blick überzeugen

Jeder, der sich schon einmal auf die Suche nach dem günstigsten Stromanbieter, der besten Autoversicherung oder dem schnellsten Flug informieren wollte kennt sie: die Vergleichsportale.

Die Suchergebnisse oder Trefferlisten sind in den verschiedenen Portalen meistens ähnlich aufgebaut und trotzdem unterscheiden sie sich häufig von Branche zu Branche. Aber nicht nur auf Vergleichsportalen begegnen uns Trefferlisten. Wir finden Sie beispielsweise auch auf einem Ticketportal oder bei der Onlinesuche nach einer passenden Wohnung.
Ob ein Nutzer jedoch für sich etwas passendes findet und dabei als hilfreich und informativ empfindet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise kann die Platzierung oberhalb in der Trefferliste genau so ausschlaggebend sein wie die Gestaltung der Informationen eines jeden Treffers. Weiterlesen

Basiswissen Remote-Testing – Alles was Sie wissen müssen

Ein Usability-Test zur Überprüfung der User Experience eines Produkts gehört zum Kern des User Centered Designs. Dabei ist das Nutzerfeedback im Entwicklungsprozess ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg eines Produkts. Um UX-Testing schnell und mit einer möglichst großen Stichprobe in die komplexen Prozesse der Produktentwicklung zu integrieren, suchten viele Unternehmen nach einer effizienten Möglichkeit ihre Produkte zu testen. Folglich wurde der Online durchführbare Remote-Usability-Test geboren. Die Besonderheit dieser Methode ist, dass die Probanden von ihrem eigenen Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz am Test teilnehmen und sich demzufolge in ihrem natürlichen Umfeld befinden. Dadurch ist der Ablauf eines Remote-Tests deutlich schneller als der Ablauf eines klassischen Usability-Tests im Labor und passt daher besonders gut in die meist eng terminierten Prozessschritte der agilen Produktentwicklung.

Ist der Remote Usability-Test demnach das perfekte Werkzeug für die Usability-Analyse? Im Themendossier „Basiswissen Remote-Testing“ helfe ich Ihnen diese Frage zu beantworten und erkläre Schritt für Schritt wie ein Remote Usability-Test durchgeführt wird. Weiterlesen

Quant + Qual – Ein effektives Methodenteam

Der idealtypische nutzerorientierte Gestaltungsprozess (UCD-Prozess) unterscheidet (zum Glück) nicht zwischen quantitativen und qualitativen Methoden. Je nach Prozessschritt und Fragestellung können UX-Professionals aus einer Vielzahl an Methoden auswählen. Jedoch zeigt ein Blick auf typische Messen aus Marktforschung oder UX, dass der gleichwertige und gemeinsame Einsatz von Quant und Qual noch weiter reifen kann. Auf der R&R in München sind traditionsgemäß MaFo-Institute zu finden mit starkem quantitativen Fokus; auf der MUC oder dem WUD stehen wiederum UX- und Design-Themen im Fokus mit häufig qualitativem Background – und beim aktuellen Trendthema „Big Data“ werden qualitative Methoden gar nicht mehr eingesetzt.

Dies ist Schade, weil der kombinierte Einsatz beider Methoden (Mixed Method) zu insgesamt besseren Ergebnissen führt, nicht komplizierter/zeitintensiver in der Umsetzung ist und dadurch letztendlich sicherere Entscheidung bietet. Im folgenden Blog-Beitrag werde ich mögliche Einsatzgebiete aufzeigen wie hilfreich der Mixed Method-Ansatz sein kann. Weiterlesen