Archiv der Kategorie: Web Usability

User Onboarding in mobilen Apps – Vortrag beim UX Congress 2016 in Frankfurt am Main

Technik des Muskelaufbaus

Viele Apps werden von Nutzern installiert, werden einmal kurz angeschaut und landen entweder auf dem App-Friedhof oder werden gar direkt wieder gelöscht. „User Onboarding“ ist ein Oberbegriff für eine Reihe an Techniken, mit denen man diesem Problem begegnen kann. User Onboarding gibt den Nutzern Hinweise, wie sie die App nutzen können und schafft Orientierung.

Beim UX Congress am 6. und 7. Oktober in Frankfurt am Main habe ich zu dem Thema einen Vortrag gehalten und dabei folgende Vorschläge zum optimalen Onboarding-Konzept vorgestellt: Weiterlesen

Der Prüfstein für Ihre Webseite – Nutzertests mit älteren Probanden

Nutzertests mit älteren Probanden Die Zahl älterer Menschen, die online aktiv sind, steigt kontinuierlich an. Sie nutzen das Internet für Reise- und Hotelbuchungen, für den Kauf von Tickets für Veranstaltungen und die Suche nach Gesundheitsinformationen. Auch mobile soziale Software wird zunehmend von der älteren Generation genutzt, vor allem für den Kontakt zu den Enkeln. Dabei sind sie virtuelle Newcomer und häufig wenig affin in ihrem Umgang mit Interaktionsangeboten im Web. Diese Zielgruppe ist mit ihren spezifischen Schwierigkeiten für Usability-Tests von besonderer Bedeutung und stellt eigene Anforderungen an Methode und Interviewführung. Weiterlesen

Mega-Dropdown-Menüs – Der Teufel steckt im Detail

Informationsarchitektur und Navigationsdesign sind gleichermaßen wichtig, wenn es darum geht, Nutzer zu unterstützen sich gut in einer Anwendung zurechtzufinden. In dem Themendossier „Basiswissen Card Sorting: Nutzerzentriert Informationsarchitekturen entwickeln“ habe ich beschrieben, wie Sie nutzerzentriert eine Informationsarchitektur entwickeln können. Im Folgenden geht es nun um das Navigationsdesign.

Nutzern mit Mega-Dropdowns einen Überblick bieten

Ein populärer Ansatz die Navigation den Nutzern zugänglich zu machen sind Mega-Dropdown-Menüs. Mega-Dropdowns sind zweidimensionale Panels, die in mehrere Gruppen von Navigationsoptionen aufgeteilt sind. Dabei können die Kategorien durch Layout, Typographie oder sogar Icons strukturiert sein. Das wichtigste Merkmal ist, dass der Nutzer sofort einen Überblick über mehrere Ebenen erhält. Weiterlesen

Virtual Reality und UX – wann das Eintauchen in eine andere Welt das Benutzererlebnis behindern kann

VR Brille

Die Zahl der verfügbaren Virtual Reality Anwendungen wird immer größer. Dabei ist es den Entwicklern ein Anliegen, den Grad der „Immersion“ weiter zu steigern. Das heißt, das Ausmaß, in dem der Nutzer in die virtuelle Welt eintaucht. Die Identifikation mit der virtuellen Welt steigt, und die Wahrnehmung der realen Welt schrumpft. Als UX-Agentur stellt sich für uns die Frage, in welchem Zusammenhang Usability und Immersion stehen. Geht eine hohe Immersion zwangsläufig mit positiven Nutzungserfahrung einher? Weiterlesen

Wie usable ist die bundesliga.de?

Am morgigen Freitag beginnt (hoffentlich) eine spannende neue Bundesliga-Saison. Ein guter Zeitpunkt neben den sportlichen Aspekten einen Blick darauf zu werfen, wie gut die Bundesligavereine im Internet aufgestellt sind und aktuelle Themen und Trends wie mobile Nutzung und Social Media umsetzen.

Laut dem letzten DFL-Geschäftsbericht zur finanziellen Situation im deutschen Profifußball machten alle 36 Proficlubs der 1. und 2. Bundesliga einen Umsatz von über 3 Mrd. Euro. Demnach bewegen sich die deutschen Sportvereine in einer Größenordnung von Großkonzernen und diese Professionalität spiegelt sich auch in den Webauftritten der Vereine wieder. Vom responsiven Design bis hin zum Angebot von Apps, der Integration eines Online-Shops sowie dem Online-Ticketverkauf decken die Vereine eine ziemlich große Bandbreite an Funktionen und auch Geschäftsmodellen ab.

Der FC Bayern München zeigt sich dabei auch im Internet in Meisterlaune, aber die eine oder andere Überraschung ist auch dabei. Weiterlesen

Basiswissen Card Sorting – Alles was Sie wissen müssen

Orientierung bieten und Auffindbarkeit sichern – darum geht es bei der Gestaltung von Anwendungen im Kern. Ein zentraler Erfolgsfaktor dafür: Eine nutzerfreundliche Informationsarchitektur. Doch wie können bei der Entwicklung einer Informationsarchitektur die Nutzer einbezogen werden? Die Antwort ist Card Sorting.

In dem Themendossier – „Basiswissen Card Sorting – nutzerzentriert Informationsarchitekturen entwickeln“ – beantworte ich Ihnen als eResult’s Experte für Informationsarchitektur und Card Sorting die häufigsten Fragen, die zu diesem Thema aufkommen. Weiterlesen

eResult Usability-Contest 2016 – Abgabefrist verlängert

Die eResult GmbH gibt allen unentschlossenen Talenten der Usability-Forschung noch eine weitere Chance und verlängert die Einreichungsfrist für die Teilnahme am Usability-Contest 2016 um einen Monat, also bis zum 15.09.2016.

Mitmachen können u. a. Studenten, Wissenschaftler und Designer aus der Usability-Forschung, die ihre Bachelor-, Master-, Diplom- oder Magisterarbeiten, aber auch Dissertationen, Habilitationen und Forschungsarbeiten einreichen können.

Zum sechsten Mal vergibt die Jury von ausgewählten Usability-Experten Preise im Wert von insgesamt 7.000 Euro. Mitmachen lohnt sich. Weiterlesen

Wireframe, Mockup & Co: Vom Strich auf dem Papier zum high-fidelity Screendesign

Screendesign Begriffsdefinitionen zu lesen ist langweilig und grundsätzlich weiß man das sowieso schon alles… oder nicht? Wir stellen immer wieder fest, dass Begriffe immer wieder unterschiedlich aufgefasst werden. So kommt es auch zu verschiedenen Erwartungen von Designern, Projektleitern und Kunden in Projekten, wenn von bestimmten Dingen die Rede ist. Deshalb wird es Zeit, die wichtigen Begriffe Sketch, Wireframe und Mockup klar zu definieren und voneinander abzugrenzen. Denn diese 3 hängen zwar eng miteinander zusammen, sind aber längst nicht dasselbe. Weiterlesen

Die Top 3 Fragen zum Burger-Menü

Burger Das Burger-Menü wirft regelmäßig bei unseren Nutzertests Fragen auf – sowohl von Nutzern, als auch von unseren Kunden. Moment… Wir machen doch User Experience, warum reden wir jetzt vom Essen? Der schmackhaft klingende Name geht auf die drei übereinander liegenden Striche zurück: Manch einer mag darin ein Patty, dass in zwei Brötchenhälften liegt, sehen.

Das Burger-Menü ist eine Variante der versteckten Navigation. D.h. die Elemente des Hauptmenüs sind erst durch eine explizite Nutzeraktion sichtbar, z. B. durch Klick auf das Burger-Icon. Dem gegenüber steht die sichtbare Navigation. In dieser werden die Elemente des Hauptmenüs von vornherein angezeigt, müssen also nicht erst durch einen Klick sichtbar gemacht werden.

Burger-Menü (links) vs. sichtbares Menü (rechts)

Burger-Menü (links) vs. sichtbares Menü (rechts)
Quelle: Richard Bretschneider (eResult GmbH)

Wir haben die typischsten Probleme und Fragen rund um das Burger-Menü zusammengefasst.

Wird das Burger-Icon von Nutzern erkannt?

Das kommt ganz darauf an. Auf Smartphones wird das Burger-Icon relativ gut angenommen. Auf Desktop-Seiten haben wir häufiger Probleme erfahren. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein:

Auffindbarkeit. Im Vergleich zu Desktop-Bildschirmen sind Smartphone-Displays natürlich deutlich kleiner. Das Burger-Icon kann weniger schnell zwischen den anderen Seitenelementen untergehen.

Verständnis. Durch die Verbreitung in Apps, wird auf Smartphones häufiger erwartet, dass das Hauptmenü hinter einem Icon versteckt ist. Bei Webseiten auf Desktop ist dieses Pattern weniger verbreitet und bekannt.

Design. Burger ist nicht immer gleich Burger. Es gibt unterschiedliche Designs des Burger-Menüs, die nicht alle gleich gut funktionieren. Dies sind einige typische Varianten: Weiterlesen