Archiv der Kategorie: Web Usability

Mit (Vergleichs)Portalen und Trefferlisten auf den ersten Blick überzeugen

Jeder, der sich schon einmal auf die Suche nach dem günstigsten Stromanbieter, der besten Autoversicherung oder dem schnellsten Flug informieren wollte kennt sie: die Vergleichsportale.

Die Suchergebnisse oder Trefferlisten sind in den verschiedenen Portalen meistens ähnlich aufgebaut und trotzdem unterscheiden sie sich häufig von Branche zu Branche. Aber nicht nur auf Vergleichsportalen begegnen uns Trefferlisten. Wir finden Sie beispielsweise auch auf einem Ticketportal oder bei der Onlinesuche nach einer passenden Wohnung.
Ob ein Nutzer jedoch für sich etwas passendes findet und dabei als hilfreich und informativ empfindet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise kann die Platzierung oberhalb in der Trefferliste genau so ausschlaggebend sein wie die Gestaltung der Informationen eines jeden Treffers. Weiterlesen

Basiswissen Remote-Testing – Alles was Sie wissen müssen

Ein Usability-Test zur Überprüfung der User Experience eines Produkts gehört zum Kern des User Centered Designs. Dabei ist das Nutzerfeedback im Entwicklungsprozess ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg eines Produkts. Um UX-Testing schnell und mit einer möglichst großen Stichprobe in die komplexen Prozesse der Produktentwicklung zu integrieren, suchten viele Unternehmen nach einer effizienten Möglichkeit ihre Produkte zu testen. Folglich wurde der Online durchführbare Remote-Usability-Test geboren. Die Besonderheit dieser Methode ist, dass die Probanden von ihrem eigenen Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz am Test teilnehmen und sich demzufolge in ihrem natürlichen Umfeld befinden. Dadurch ist der Ablauf eines Remote-Tests deutlich schneller als der Ablauf eines klassischen Usability-Tests im Labor und passt daher besonders gut in die meist eng terminierten Prozessschritte der agilen Produktentwicklung.

Ist der Remote Usability-Test demnach das perfekte Werkzeug für die Usability-Analyse? Im Themendossier „Basiswissen Remote-Testing“ helfe ich Ihnen diese Frage zu beantworten und erkläre Schritt für Schritt wie ein Remote Usability-Test durchgeführt wird. Weiterlesen

Quant + Qual – Ein effektives Methodenteam

Der idealtypische nutzerorientierte Gestaltungsprozess (UCD-Prozess) unterscheidet (zum Glück) nicht zwischen quantitativen und qualitativen Methoden. Je nach Prozessschritt und Fragestellung können UX-Professionals aus einer Vielzahl an Methoden auswählen. Jedoch zeigt ein Blick auf typische Messen aus Marktforschung oder UX, dass der gleichwertige und gemeinsame Einsatz von Quant und Qual noch weiter reifen kann. Auf der R&R in München sind traditionsgemäß MaFo-Institute zu finden mit starkem quantitativen Fokus; auf der MUC oder dem WUD stehen wiederum UX- und Design-Themen im Fokus mit häufig qualitativem Background – und beim aktuellen Trendthema „Big Data“ werden qualitative Methoden gar nicht mehr eingesetzt.

Dies ist Schade, weil der kombinierte Einsatz beider Methoden (Mixed Method) zu insgesamt besseren Ergebnissen führt, nicht komplizierter/zeitintensiver in der Umsetzung ist und dadurch letztendlich sicherere Entscheidung bietet. Im folgenden Blog-Beitrag werde ich mögliche Einsatzgebiete aufzeigen wie hilfreich der Mixed Method-Ansatz sein kann. Weiterlesen

Lost in Information? Schwachstellen von Informationsarchitekturen expertenbasiert identifizieren

In meinem Themendossier „Basiswissen Card Sorting – Alles was Sie wissen müssen“ habe ich beschrieben wie Sie eine Informationsarchitektur nutzerzentriert evaluieren können. Die darin vorgestellten Varianten des Card Sortings helfen Ihnen besser zu verstehen, inwiefern Ihre Nutzer mit der Informationsarchitektur Ihrer Anwendung zurechtkommen.

Cognitive Walkthroughs und heuristische Evaluationen

Es ist jedoch nicht immer Zeit für ein Card Sorting. Außerdem ist es häufig nötig die Qualität einer Informationsarchitektur erst einmal einzuschätzen, um festzulegen welche Merkmale der Informationsarchitektur mit den Nutzern besonders unter die Lupe genommen werden sollten. Bei dieser ersten Einschätzung hilft eine heuristische Evaluation. Weiterlesen

User Onboarding in mobilen Apps – Vortrag beim UX Congress 2016 in Frankfurt am Main

Technik des Muskelaufbaus

Viele Apps werden von Nutzern installiert, werden einmal kurz angeschaut und landen entweder auf dem App-Friedhof oder werden gar direkt wieder gelöscht. „User Onboarding“ ist ein Oberbegriff für eine Reihe an Techniken, mit denen man diesem Problem begegnen kann. User Onboarding gibt den Nutzern Hinweise, wie sie die App nutzen können und schafft Orientierung.

Beim UX Congress am 6. und 7. Oktober in Frankfurt am Main habe ich zu dem Thema einen Vortrag gehalten und dabei folgende Vorschläge zum optimalen Onboarding-Konzept vorgestellt: Weiterlesen

Der Prüfstein für Ihre Webseite – Nutzertests mit älteren Probanden

Nutzertests mit älteren Probanden Die Zahl älterer Menschen, die online aktiv sind, steigt kontinuierlich an. Sie nutzen das Internet für Reise- und Hotelbuchungen, für den Kauf von Tickets für Veranstaltungen und die Suche nach Gesundheitsinformationen. Auch mobile soziale Software wird zunehmend von der älteren Generation genutzt, vor allem für den Kontakt zu den Enkeln. Dabei sind sie virtuelle Newcomer und häufig wenig affin in ihrem Umgang mit Interaktionsangeboten im Web. Diese Zielgruppe ist mit ihren spezifischen Schwierigkeiten für Usability-Tests von besonderer Bedeutung und stellt eigene Anforderungen an Methode und Interviewführung. Weiterlesen

Mega-Dropdown-Menüs – Der Teufel steckt im Detail

Informationsarchitektur und Navigationsdesign sind gleichermaßen wichtig, wenn es darum geht, Nutzer zu unterstützen sich gut in einer Anwendung zurechtzufinden. In dem Themendossier „Basiswissen Card Sorting: Nutzerzentriert Informationsarchitekturen entwickeln“ habe ich beschrieben, wie Sie nutzerzentriert eine Informationsarchitektur entwickeln können. Im Folgenden geht es nun um das Navigationsdesign.

Nutzern mit Mega-Dropdowns einen Überblick bieten

Ein populärer Ansatz die Navigation den Nutzern zugänglich zu machen sind Mega-Dropdown-Menüs. Mega-Dropdowns sind zweidimensionale Panels, die in mehrere Gruppen von Navigationsoptionen aufgeteilt sind. Dabei können die Kategorien durch Layout, Typographie oder sogar Icons strukturiert sein. Das wichtigste Merkmal ist, dass der Nutzer sofort einen Überblick über mehrere Ebenen erhält. Weiterlesen

Virtual Reality und UX – wann das Eintauchen in eine andere Welt das Benutzererlebnis behindern kann

VR Brille

Die Zahl der verfügbaren Virtual Reality Anwendungen wird immer größer. Dabei ist es den Entwicklern ein Anliegen, den Grad der „Immersion“ weiter zu steigern. Das heißt, das Ausmaß, in dem der Nutzer in die virtuelle Welt eintaucht. Die Identifikation mit der virtuellen Welt steigt, und die Wahrnehmung der realen Welt schrumpft. Als UX-Agentur stellt sich für uns die Frage, in welchem Zusammenhang Usability und Immersion stehen. Geht eine hohe Immersion zwangsläufig mit positiven Nutzungserfahrung einher? Weiterlesen

Wie usable ist die bundesliga.de?

Am morgigen Freitag beginnt (hoffentlich) eine spannende neue Bundesliga-Saison. Ein guter Zeitpunkt neben den sportlichen Aspekten einen Blick darauf zu werfen, wie gut die Bundesligavereine im Internet aufgestellt sind und aktuelle Themen und Trends wie mobile Nutzung und Social Media umsetzen.

Laut dem letzten DFL-Geschäftsbericht zur finanziellen Situation im deutschen Profifußball machten alle 36 Proficlubs der 1. und 2. Bundesliga einen Umsatz von über 3 Mrd. Euro. Demnach bewegen sich die deutschen Sportvereine in einer Größenordnung von Großkonzernen und diese Professionalität spiegelt sich auch in den Webauftritten der Vereine wieder. Vom responsiven Design bis hin zum Angebot von Apps, der Integration eines Online-Shops sowie dem Online-Ticketverkauf decken die Vereine eine ziemlich große Bandbreite an Funktionen und auch Geschäftsmodellen ab.

Der FC Bayern München zeigt sich dabei auch im Internet in Meisterlaune, aber die eine oder andere Überraschung ist auch dabei. Weiterlesen