Kategorie-Archiv: Web Usability

Responsive Design anschaulich visualisieren

Illustration Wireframes mobileWireframes sind eines der etablierten Werkzeuge bei der Konzeption von Websites und interaktiven Anwendungen. Und so nutzen wir Konzepter Wireframes, um moderne, responsive Sites zu planen. (Mit den Grundlagen responsiven Designs habe ich mich neulich befasst: Wireframes für responsive Websites – Praxistipps für Konzepter.)

Soweit, so einfach. Nicht ganz so einfach ist es aber leider wieder einmal in der Praxis: Denn um das Design einer responsiven Site zu visualisieren, komme ich nicht mehr mit einem Wireframe pro HTML-Seite aus. Ein üblicher Ansatz ist, drei Wireframes zu erstellen:

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eResult Studie: Die Bedeutung von Tablet-PCs beim Informieren und Abschließen von Versicherungsprodukten

In meinem letzten Artikel „Schlechte Conversion bei Online-Abschlüssen von Versicherungsprodukten auf Tablets“ habe ich Ihnen Thesen als auch Gründe für die deutlich schlechteren KPIs im Vergleich zu Desktop geliefert.
Um diese Aussagen noch besser belegen und mit weiteren Erkenntnissen zum deutschen Markt unterfüttern zu können, haben wir bei eResult kurzerhand eine Zielgruppen-Befragung über unser Online-Panel bonopolis.de durchgeführt.

Die zentralen Fragestellungen dieser quantitativen Studie mit N=600 Befragungsteilnehmern (repräsentativ für die deutsche Internetnutzerschaft) waren folgende:

  • Wo wird ein Tablet-PC am häufigsten benutzt?
  • Wofür dient ein Tablet beim Abschluss einer Versicherung (Informations-/Kaufphase)?
  • Was sind die Gründe, warum Versicherungen nicht auf dem Tablet abgeschlossen werden?
  • Können PDF-Dokumente auf dem Tablet-PC gespeichert und der heimische Drucker vom Tablet aus genutzt werden?

Anbei die zentralen Ergebnisse…

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im März am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Wireframes für responsive Websites – Praxistipps für Konzepter
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Puh, Konzeption für responsive Websites kann ganz schön anstrengend sein. Konzepter müssen sich Gedanken darüber machen, wie die Site auf Smartphones (Quer- und Hochformat!), Tablets und Desktop-Monitoren aussehen soll. Welche Funktionen braucht man wo? Welche Inhalte sind wo verzichtbar?

    Überlegungen und entsprechende Antworten zu diesen Fragen gilt es in Wireframes darzustellen, so dass sie anschaulich und für andere bewertbar werden.

    Wie gelingt das am effizientesten? Sind die Adaptive Views von Axure RP 7 die Lösung? Oder fährt man mit einem guten Grafikprogramm besser?

    Jens Jacobsen gibt seine Antworten auf diese Fragen und zeigt an einem Beispiel wie es geht. In einer tollen Einleitung beleuchtet er zudem die Grundgedanken hinter responsiven Websites und geht auf Mobile First-Webdesign ein.

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  2. Martin Beschnitt

    Schlechte Conversion bei Online-Abschlüssen von Versicherungsprodukten auf Tablets – Ursachen & Abhilfe
    Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)

    Warum sind die Konversionsraten beim Abschluss von Versicherungen über Tablet-PCs so viel schlechter als über (den guten alten) Desktop-PC?

    Wissen wir doch, dass es beim Online-Shopping und Buchen von Reisen genau umgekehrt ist: Wird das über einen Tablet gemacht, dann ist die Kauf-/ Buchungswahrscheinlichkeit im Vergleich zum Desktop-PC höher.

    Martin Beschnitt (Managing Director) beleuchtet die Ursachen, gibt Anregungen für höhere Konversionsraten und stellt viele spannende Studien vor, mit denen er seine Ursachenanalyse und Anregungen belegt.

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  3. Thorsten Wilhelm

    Wir stellen vor: Anwendungen die öfters mobil als stationär genutzt werden!
    Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH)

    Gibt es Webseiten oder Anwendungen, die früher oft über PC oder Notebook genutzt wurden, nun aber (fast) nur noch über Smartphone bzw. Tablet genutzt werden?

    Diese Frage stellten wir 600 Personen aus unserem Online-Access Panel Bonopolis (www.bonopolis.de). Befragt wurden Personen, die hinsichtlich den Merkmalen Geschlecht, Alter und Bildung repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen sind.

    Aus dieser Stichprobe bildeten wir eine Substichprobe mit 153 Personen, die regelmäßig sowohl über Desktop-PC, Tablet als auch Smartphone das Web nutzen. Ich bezeichne sie mal als „Digital Livings“, also Personen, die mit mobilen Endgeräten leben (oder anders formuliert: ohne sie schlechter leben). Und genau diesen 153 Personen stellten wir obige Frage. Schauen Sie selbst, was dabei herauskam.

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Internet of Things – Stand der Dinge

1, 2, 3, 4, 5, 6… einmal nachzählen, wie viele Geräte haben Sie im Einsatz, die über das Internet miteinander kommunizieren? Mehr als 7? Dann liegen Sie schon jetzt über dem Durchschnitt pro Erdenbewohner, der für 2020 prognostiziert wurde. Die Schätzungen variieren hier zugegebenermaßen recht stark von 25 bis 50 Milliarden Geräten in gut 5 Jahren, die dann online erreichbar sind, aber beeindruckende Zahlen sind dies ohne Frage. Welche Gegenstände wir auf dem Schirm haben müssen, dazu mehr in den nächsten Zeilen.

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Wireframes für responsive Websites – Praxistipps für Konzepter

Illustration-Responsive

Ob eine Website mobil funktionieren soll, ist heute nicht mehr die Frage. Die Frage ist, wie konzipiere ich die für die verschiedenen Geräteklassen? Wie soll die Site auf Smartphone, Tablet und Desktop-Monitor aussehen?

Für uns Konzepter bedeuten responsive Sites mehr Arbeit. Teilweise die zigfache Arbeit. Wie ich diese im Wireframing-Tool Axure am besten angehe und wie ich vermeide, alles in drei oder mehr Varianten zu entwerfen, das zeigt dieser Beitrag.

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Schlechte Conversion bei Online-Abschlüssen von Versicherungsprodukten auf Tablets – Ursachen & Abhilfe

Tablets erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Laut aktueller BITKOM-Umfrage nutzt jeder vierte Deutsche über 14 Jahren einen der flachen Rechner mit Touch-Steuerung. Das entspricht über 18 Millionen Menschen. Vor einem Jahr war es erst jeder Achte.

Parallel zur zunehmenden Konvergenz der Endgeräte zeichnet sich jedoch eine Spezialisierung ab. Je nach Nutzungsabsicht und Nutzungssituation kommen unterschiedliche mobile Geräte auf Nutzerseite zum Einsatz (siehe ARD/ZDF-Onlinestudie 2013).

Wie bereits im April 2013 in meinem Artikel „Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops“ beschrieben, erfreuen sich beispielsweise die Versandhandels- und Tourismusbranche über höhere Conversionrates und Warenkörbe per Tablet als über den guten, alten Desktop.

Jedoch nicht alle Arten von Produkten bzw. Dienstleistungen lassen sich gut oder sogar besser mobil online einkaufen bzw. verkaufen; vor allem Versicherungsprodukte!
Produktmanagern und Online-Marketing-Verantwortlichen aus Versicherungsunternehmen treiben die geringen Conversionrates und hohe Abbruchzahlen auf dem Tablet im Vergleich zum Desktop Tränen in die Augen.
Dabei liegen die Ursache und Gründe dafür doch auf der Hand…

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Februar am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Storytelling – mit Geschichten zu besserer User Experience
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Woran denken Sie beim Begriff „Storytelling“ im Usability-Kontext?
    Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Da kommt richtig viel in den Sinn. Und nur weniges davon hat einen direkten Usability-Bezug.

    Jens Jacobsen geht es ähnlich. Daher zeigt er auch zunächst alle Einsatzbereiche des Storytelling auf: In der Werbung, beim Verfassen von Mails, der Gestaltung von Videos und eben auch in Bezug auf die Gestaltung von richtig guten Websites.

    Sein interessanter Beitrag endet mit konkreten Tipps zur Optimierung von Websites mit Hilfe des Instruments „Storytelling“. Probieren Sie diese unbedingt mal aus.

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  2. Jan Pohlmann

    Design im Wandel – Porsche und Audi jetzt flat und responsive
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ab und zu mal auf Automobile-Sites vorbeizuschauen – das lohnt sich für jeden UX Berater und Designer. Diese Sites bzw. deren Betreiber setzen Trends. Und das schon seit Jahren.

    2013 ging es dort aber mal so richtig rund: Flat Design und das Prinzip der Geräteunabhängigkeit durch Responsive Design kamen bei nahezu allen Automobile-Sites zum Einsatz. Audi und Porsche gelang es besonders gut, diese Entwicklungen aufzunehmen und nutzerfreundliche Websites umzusetzen.

    Jan Pohlmann hat sich die Entwicklung der Sites von Automobilmarken im Detail angesehen und Gestaltungsanregungen herausgearbeitet, die auch für andere Websites hilfreich sind.

    Viel Freude beim Lesen dieses bild- und farbenfrohen Artikels.

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  3. Ole Kleinert

    Mobile Shopping auf dem Vormarsch: Warum immer mehr Deutsche mit dem Smartphone einkaufen
    Autor: Ole Kleinert (eResult GmbH)

    Schauen Sie jeden Tag in der Amazon App nach welche neuen Kaufempfehlungen unterbreitet werden? Und wenn da was Passenden bei ist, dann aber schnell auf den Wunschzettel!

    Und dann? Wann erfolgt der Kauf, und warum gerade über ein mobiles Endgerät?

    Ole Kleinert – UX Berater und Forscher im Hamburger eResult Büro – ist dieser Frage nachgegangen und hat die zentralen Gründe für’s Einkaufen über mobile Endgeräte ermittelt. Ganz oben steht dabei der „Impulskauf“, also der spontane Einkauf.

    Weitere Vorzüge mobiler Endgeräte: Einkaufen von jedem Ort aus, beispielsweise am Abend vor dem Fernseher – schlank gehaltene Web-Shops und auf das Wesentliche fokussierte Shopping-Apps vorausgesetzt.

    Und wie schaut es in 2-3 Jahren aus, wird dann immer mehr „mobil eingekauft“? Auch hierzu hat Ole Kleinert ganz frische Daten, ermittelt in einer Nutzerumfrage unter mehr als 400 Mobile Shoppern.

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Vorhandenes Interesse ausnutzen durch optimale Platzierung von verkaufsfördernden Tools

Nutzer besuchen Online-Shops für schnellverbrauchbare Konsumgüter (FMCG), um ein Bedürfnis zu befriedigen: Die Nutzer suchen folglich gezielt nach einem Produkt und kaufen dieses ohne weitere Betrachtung anderer Produkte ein. Dennoch gibt es zahlreiche Ansätze für Shopbetreiber, den Verkaufsort (POS: Point of Sale) attraktiv zu gestalten und den Nutzer auf Angebote und Neuheiten im Sortiment zu stoßen. Denn: In einer Grundlagenstudie haben wir herausgefunden, dass die Nutzer zwar einen schnellen Einkauf bevorzugen, wenn es um Lebensmittel, Kosmetika oder Tiernahrung geht, jedoch sind sie auch offen für Neues. Dies insbesondere, weil die Nutzer so lange Einkaufen, bis der Betrag zum versandkostenfreien Einkauf erreicht wird. Das bietet vor allem auf der Produktübersichtsseite Chancen für nachhaltige POS-Aktivitäten. Weiterlesen

Storytelling – mit Geschichten zu besserer User Experience

Unser Hirn ist darauf programmiert, Zusammenhänge herzustellen. Das hat eine sehr positive Seite: Wo immer eine Geschichte erzählt wird, hören Menschen zu. Jeder will einfach wissen, wie es weitergeht, hat man einmal angefangen.

„Kommt ein Mann in die Bar und sagt…“ – fast jeden interessiert, wie es nun weitergeht.

Die gefährliche Seite dabei für alle, die interaktive Konzepte machen: Unser Hirn stellt auch Zusammenhänge her, wo keine sind. Teilweise auch unbewusst. Eine Top-Level-Navigation einer Website kann z.B. so aussehen:

  • Home
  • Produkte
  • Shop
  • Support
  • Kontakt
  • Rücksendung

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SEPA-Umstellung = Herausforderung beim Online-Shopping

Das SEPA-Verfahren soll den Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlichen. Die klassische Kontonummer und die Bankleitzahl werden ersetzt durch IBAN und BIC und sollen das Bezahlen innerhalb der EU für Käufer und Verkäufer einfacher gestalten. Doch müssen insbesondere Shop-Betreiber im B2B und B2C-Bereich bei der Umstellung aufpassen und den Nutzern deutlich anzeigen, welche Daten sie einzugeben haben. Was müssen Online-Shops beachten, um die Conversion Rate konstant zu halten und zu steigern?

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