Kategorie-Archiv: Web Usability

UX Trends 2014: Mobile, Responsive, Flat

Ich hoffe, Ihr Start ins Jahr 2014 war ruhiger und weitaus positiver als meiner: Festplatten-Crash am 2. Arbeitstag! Immerhin hat mir der persönliche Jahresrückblick auf 2013 beim Schreiben dieses Artikels ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn: die von mir propagierten User Experience Trends 2013 haben sich zu großen Teilen bewahrheitet.

Für das Jahr 2014 habe ich nun einmal meinen User Experience Kollegen weltweit den Vortritt gelassen und sie in die Glaskugel schauen lassen. Anbei meine persönliche TOP3 von mehr als 15 Website/Design/UX-Trends-Artikeln inklusive kritischer Kommentierung meinerseits.

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Der Tod der Sitemap

Sitemap TeaserbildDie Sitemap ist ein fast unverzichtbares Instrument der Website-Konzeption. Und gleichzeitig sind Sitemaps vom Aussterben bedroht. Wie das zusammengeht? Das liegt daran, dass die Sitemap ein abstraktes Konzept abbildet: die Struktur einer Website. Und diese Abbildung ist für jeden, der eine Site plant, ein wichtiges Arbeitsmittel. Für denjenigen, der die Site am Ende nutzt, spielt sie aber eine untergeordnete Rolle – und wenn es nicht so ist, dann stimmt etwas nicht.

 

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Externe Expertise ins UX-Team holen – schnell und effizient

Die User Experience ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Unternehmen setzen auf eigene Abteilungen, um das Wissen intern aufzubauen und zu halten. Relevante Fragestellungen werden in Prozessen festgehalten und etablieren sich, das erleben wir bei vielen unserer Kunden.

Diese Integration bringt sicherlich viele Vorteile mit sich, wie z. B. die Flexibilität, doch wie sollte es auch anders sein: Die Medaille hat zwei Seiten, es ergeben sich auch Nachteile, denen es sich zu stellen gilt:

  • Das Team ist eng mit den anderen Abteilungen und dem Untersuchungsgegenstand verbunden, weiß um interne Prozesse und Handhabungen, verliert dadurch den Blick von außen, sieht nur noch durch die „Unternehmensbrille“. Das geht meist mit einer Einschränkung von innovativen Empfehlungen einher, die bekannten, bestehenden Grenzen engen den Denkrahmen ein.
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Den Online-Shopper am Point of Sale verstehen und zum Kauf aktivieren

Wie kauft der Kunde ein und warum wählt er ein bestimmtes Produkt und kein anderes? Das wird im stationären Handel bereits durch vielfältige Marktforschungsmethoden fortlaufend untersucht und interpretiert. Insbesondere bei schnell verbrauchbaren Konsumgütern (FMCG: Fast Moving Consumer Goods) gibt es valide Daten, die über den Einfluss von Point-of-Sale-Tools (POS) aufklären und nachweisen, welche Aktivitäten den Entscheidungsprozess des Käufers stark und weniger stark beeinflussen.

Nicht so im Online-Handel: Was sind die Motive, Bedürfnisse und Gewohnheiten beim Einkauf in FMCG Online-Shops?
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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Dezember am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Sicherheit oder Usability?
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Für das Herunterladen Ihres Logos im Pressebereich verlangen Sie eine Registrierung und vergeben ein Passwort? Okay. Scheint dann ja nötig zu sein.

    Folglich sind Sie auch in der Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Nutzer sichere Passwörter wählen. Warum? Weil es sonst Hackern sehr leicht fällt den bei Ihnen registrieren Nutzern mal eben 100te Spam-Mails zu senden.

    Wie es gelingt Nutzer zu sicheren Passwörtern zu führen, und wodurch sich sicher Passwörter auszeichnen, das verrät Jens Jacobsen. Er zeigt gute Beispiele auf und gibt hilfreiche Praxistipps.

    Sie sollten sich diesem wichtigen Thema unbedingt widmen.

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  2. Andrea Struckmeier

    FAQ-Pages – Good Practices verschiedener Anbieter
    Autor: Andrea Struckmeier (eResult GmbH)

    Sicherlich gibt es den Typ: „Jetzt find ich aber grad gar nicht was ich brauch, rufe ich da halt mal an.“ Er repräsentiert ganz sicher nur einen Teil Ihrer Nutzer und Kunden – und verursacht Ihnen zugleich relativ hohe Kosten.
    Für andere Nutzergruppen sind FAQ Pages bzw. Listen eine tolle Quelle für aufkommende Fragen. Voraussetzung …
    Die gelisteten Antworten sind leicht auffindbar, relevant (eben Antworten auf „häufige“ Fragen statt „alle denkbaren“ Fragen), inhaltlich strukturiert oder sortiert, zugänglich über eine Suche, optisch ansprechend aufbereitet, kurz und prägnant formuliert und zugleich von hohem Informationsgehalt.
    Sie sehen: Gute FAQ-Pages sind nicht grad eben nebenbei zu erstellen.

    Andrea Struckmeier bietet Ihnen konkrete, gute Beispiele und zahlreiche Tipps für erfolgreiche FAQ-Pages. Prädikat: relevant, nützlich, lesenswert.

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  3. Martin Beschnitt

    Einfluss kultureller und länderspezifischer Aspekte auf die Interface-Gestaltung am Beispiel von Icons
    Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)

    Erst internationalisieren, dann lokalisieren – dieser Grundsatz hat sich bei internationalen Projekten (Websites, Software) bewährt.
    Martin Beschnitt beschreibt wie dieser Grundsatz ausgelegt werden sollte und konkretisiert die Vorgehensweise am Beispiel von Icons.
    Er bietet eine 21 Punkte umfassende Checkliste zur Gestaltung internationaler Icons.

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Sicherheit oder Usability?

Foto Schloss

Darf bei keinem Beitrag über Sicherheit fehlen: das Foto eines Schlosses. Dieses hat 10.000 Kombinationen, wäre es also in 2 Min. geknackt.

Das Thema Sicherheit ist in letzter Zeit immer häufiger in den Medien. Wichtigster Grund sind die Enthüllungen von Snowden rund um die Spionagetätigkeit der NSA. Aber auch spektakuläre Einbrüche in Computersysteme, bei denen teilweise Millionen von Passwörtern gestohlen werden, sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

Und dabei wird deutlich, wie ungeeignet das bestehende Passwort-System ist, um wirklich Sicherheit zu erreichen. Das Problem ist zu großem Teil auch eines der Usability. Und jeder, der Websites, Programme oder irgendein System betreibt, das eine Identifizierung der Nutzer braucht, ist Teil des Problems.

Verpflichtung für Site-Betreiber

Wer auch nur eine einfache Website hat, der ist potenzielles Opfer von Hackern. Es gibt automatisierte Scripts, die jeder mit ganz grundlegenden Computerkenntnissen installieren kann, die dann den ganzen Tag nichts anderes tun, als Websites zu überprüfen, ob sie mangelhaft geschützt sind. Findet ein solches Script Ihre schlecht geschützte Site, wird sie schnell zu einem Verbreitungsdienst für Viren oder einem Ausgangspunkt für Angriffe auf andere Computer.

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FAQ-Pages – Good Practices verschiedener Anbieter

FAQ-Pages sind bestenfalls eins: Überflüssig. Im Idealfall sollte eine Website bzw. ein Produkt aus sich heraus alle Fragen beantworten, die die Nutzer haben. In der Realität funktioniert das aber in den meisten Fällen nicht – und dann sollten die Nutzer mittels FAQ-Page möglichst schnell Antworten auf ihre Fragen finden, anstatt direkt den Kundenservice zu kontaktieren. Bei vielen FAQ-Pages handelt es sich allerdings – so zumindest mein Eindruck – um „historisch gewachsene“ lange Listen willkürlich aneinander gereihter Fragen. Da würde ich als Nutzer dann doch lieber schnell den Kundenservice anrufen, als in einer solchen Textwüste nach Antworten zu suchen.

Aber: Glücklicherweise gibt es branchenübergreifend auch sehr schöne Beispiele für FAQ-Pages. Ich habe einige Beispiele zusammengestellt, die verdeutlichen, wie Sie häufige Fragen (und vor allem die Antworten auf diese) nutzerfreundlich aufbereiten können.

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Einfluss kultureller und länderspezifischer Aspekte auf die Interface-Gestaltung am Beispiel von Icons

Geste Icon-Gestaltung

In meinem vorangegangenen Artikel „Nutzen Sie ‚Kulturdimensionen‘ zur erfolgreichen Internationalisierung und Lokalisation“ habe ich Ihnen die Kulturdimensionen nach Hofstede sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Allgemeinen erläutert.
Nun möchte ich mit Ihnen die Themen Internationalisierung und Lokalisierung am Beispiel von Icon-Gestaltung vertiefen und Ihnen eine Checkliste für die erfolgreiche Gestaltung internationaler Icons an die Hand geben.

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KANO-Analyse auf Produktdetailseiten –kaufentscheidende Elemente und Features sind die Zoomfunktion und Kundenbewertungen

Intro

Die Entscheidung für oder gegen einen Artikel wird auf der Produktdetailseite getroffen. Demnach eine der wichtigsten Seiten eines Online-Shops. Die Optimierung dieser Seiten ist ein wichtiger Schlüssel, um mehr Produkte in den Warenkorb und folglich mehr Umsatz zu generieren. Doch schnell steht der Online-Shop-Verantwortliche wieder vor den üblichen Hürden: Begrenzte Ressourcen, Zeitdruck oder ein knappes Budget.

Somit stellen sich automatisch die folgenden Fragen:

  • Welcher Bereich oder welche Funktion soll als Erstes bearbeitet werden?
  • Was ist meinen Kunden überhaupt wichtig?
  • Was hilft insbesondere meiner Zielgruppe weiter? Wie kann ich meine Kunden begeistern?
  • Wo gibt es ggf. noch Quick Wins, also einfach umzusetzende Maßnahmen mit großem Effekt?

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im November am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Johanna Möller

    Firmenauftritt bei Facebook: Diese Inhalte interessieren Ihre Fans
    Autor: Johanna Möller (eResult GmbH)

    Was mach ich mit meinen Fans? Wie spreche ich sie an? Was interessiert sie? Wie motiviere ich zum Kommentieren und Teilen?

    Diesen Fragen ist Johanna Möller am Beispiel von Mode-Shops und Reiseportalen nachgegangen, zusammen mit 600 Personen welche sie befragt hat. Dabei kam viel Neues und Interessantes heraus.

    Schauen Sie selbst.

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  2. Jan Pohlmann

    Die 4 Faktoren für perfekte Fehlermeldungen in Formularen – so steigern Sie Usability und Conversion Rate
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ach ja, die liebe, gute, alte Inline-Validierung: Ist sie wirklich immer der Schlüssel zum Erfolg? Kommt es bei deren Einsatz zu weniger Abbrüchen in Formularstrecken?

    Ja! – aber nur dann, wenn man es richtig gut macht. Wie?
    Das verrät Jan Pohlmann in seinem Beitrag. Projekterfahrung und viele gute Beispiele bieten die Basis.

    Fragestellungen rund um die Position und Gestaltung von Fehlerhinweisen werden ebenso behandelt, wie die Themen Wortwahl/Inhalt und „positives Feedback“.

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  3. Katja Brand-Sassen

    Online- und Offline-Händler: Wie verknüpfe ich beide Absatzkanäle aus Kundensicht?
    Autor: Katja Brand-Sassen (eResult GmbH)

    Verfügbarkeitsanzeigen, Reservierungsmöglichkeiten und die Abholung der bestellten Ware im Ladengeschäft – es gibt tolle Möglichkeiten den Online-Handel mit dem stationären Handel zu verzahnen.

    Bisher werden diese Möglichkeiten noch viel zu wenig ausgeschöpft, so das Fazit von Katja Brand-Sassen. Ihr gelang es dennoch viele „gute Beispiele“ zu finden, beispielsweise von expert, Esprit, Intersport und Conrad.

    In ihrem Beitrag stellt sie diese in Wort und Bild vor. Hervorragende Anregungen für Multi-Kanal-Händler (und solche die es werden wollen).

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