Kategorie-Archiv: Web Usability

Einfluss kultureller und länderspezifischer Aspekte auf die Interface-Gestaltung am Beispiel von Icons

Geste Icon-Gestaltung

In meinem vorangegangenen Artikel „Nutzen Sie ‚Kulturdimensionen‘ zur erfolgreichen Internationalisierung und Lokalisation“ habe ich Ihnen die Kulturdimensionen nach Hofstede sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Allgemeinen erläutert.
Nun möchte ich mit Ihnen die Themen Internationalisierung und Lokalisierung am Beispiel von Icon-Gestaltung vertiefen und Ihnen eine Checkliste für die erfolgreiche Gestaltung internationaler Icons an die Hand geben.

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KANO-Analyse auf Produktdetailseiten –kaufentscheidende Elemente und Features sind die Zoomfunktion und Kundenbewertungen

Intro

Die Entscheidung für oder gegen einen Artikel wird auf der Produktdetailseite getroffen. Demnach eine der wichtigsten Seiten eines Online-Shops. Die Optimierung dieser Seiten ist ein wichtiger Schlüssel, um mehr Produkte in den Warenkorb und folglich mehr Umsatz zu generieren. Doch schnell steht der Online-Shop-Verantwortliche wieder vor den üblichen Hürden: Begrenzte Ressourcen, Zeitdruck oder ein knappes Budget.

Somit stellen sich automatisch die folgenden Fragen:

  • Welcher Bereich oder welche Funktion soll als Erstes bearbeitet werden?
  • Was ist meinen Kunden überhaupt wichtig?
  • Was hilft insbesondere meiner Zielgruppe weiter? Wie kann ich meine Kunden begeistern?
  • Wo gibt es ggf. noch Quick Wins, also einfach umzusetzende Maßnahmen mit großem Effekt?

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im November am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Johanna Möller

    Firmenauftritt bei Facebook: Diese Inhalte interessieren Ihre Fans
    Autor: Johanna Möller (eResult GmbH)

    Was mach ich mit meinen Fans? Wie spreche ich sie an? Was interessiert sie? Wie motiviere ich zum Kommentieren und Teilen?

    Diesen Fragen ist Johanna Möller am Beispiel von Mode-Shops und Reiseportalen nachgegangen, zusammen mit 600 Personen welche sie befragt hat. Dabei kam viel Neues und Interessantes heraus.

    Schauen Sie selbst.

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  2. Jan Pohlmann

    Die 4 Faktoren für perfekte Fehlermeldungen in Formularen – so steigern Sie Usability und Conversion Rate
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ach ja, die liebe, gute, alte Inline-Validierung: Ist sie wirklich immer der Schlüssel zum Erfolg? Kommt es bei deren Einsatz zu weniger Abbrüchen in Formularstrecken?

    Ja! – aber nur dann, wenn man es richtig gut macht. Wie?
    Das verrät Jan Pohlmann in seinem Beitrag. Projekterfahrung und viele gute Beispiele bieten die Basis.

    Fragestellungen rund um die Position und Gestaltung von Fehlerhinweisen werden ebenso behandelt, wie die Themen Wortwahl/Inhalt und „positives Feedback“.

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  3. Katja Brand-Sassen

    Online- und Offline-Händler: Wie verknüpfe ich beide Absatzkanäle aus Kundensicht?
    Autor: Katja Brand-Sassen (eResult GmbH)

    Verfügbarkeitsanzeigen, Reservierungsmöglichkeiten und die Abholung der bestellten Ware im Ladengeschäft – es gibt tolle Möglichkeiten den Online-Handel mit dem stationären Handel zu verzahnen.

    Bisher werden diese Möglichkeiten noch viel zu wenig ausgeschöpft, so das Fazit von Katja Brand-Sassen. Ihr gelang es dennoch viele „gute Beispiele“ zu finden, beispielsweise von expert, Esprit, Intersport und Conrad.

    In ihrem Beitrag stellt sie diese in Wort und Bild vor. Hervorragende Anregungen für Multi-Kanal-Händler (und solche die es werden wollen).

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Trockenes Thema, schwierige Branche oder komplexe Produkte? Motivation und Vertrauen erhöhen am Beispiel von Stromtarifrechnern

Einstieg Strom

Das Thema Stromtarife ist bei den Verbrauchern in der Regel mit einer eher geringen Motivation verbunden. Die Suche nach einem neuen Smartphone oder anderen technischen oder modischen Highlights macht häufig großen Spaß und ist an sich schon besonders reizvoll. Das sieht bei Stromtarifen schon anders aus, hier wird die persönliche Motivation häufig gedämpft von Bedenken, Unsicherheit und Argwohn. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, den Verbrauchern genau an diesem Punkt abzuholen und den vorhandenen Bedenken und Unsicherheiten entgegenzuwirken.

Im Frühjahr 2013 diesen Jahres hat Stiftung Warentest die Vergleichsportale für Stromtarife erheblich kritisiert (Test.de/Stromtarifrechner). Kein Stromtarifrechner wurde besser als „befriedigend“ bewertet. Großes Manko: Verbraucher, die nicht über ausreichend Hintergrundwissen verfügen, geraten anhand der Ergebnisse auf den ersten Plätzen schnell an einen nicht verbraucherfreundlichen Tarif. Als Gründe dafür werden die voreingestellten Filterkriterien genannt. So werden den Nutzern vielfach auch Angebote mit Vorkasse, langen Laufzeiten oder Mindestabnahmemengen als Toptarife präsentiert. Ebenso können verlockende Bonusprogramme für Neukunden einen Tarif deutlich preiswerter erscheinen lassen als er später tatsächlich ist.

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Really Rapid Prototyping – Erfolgsfaktoren für 4 Iterationen in 2 Tagen

Intro

Rapid Prototyping ist eine sehr effiziente Methode, um User Research mit der Konzeption zu verzahnen. Durch das iterative Vorgehen mit abwechsenden Tests eines Klickdummies und dem Durchführen von Anpassungen kann das Design innerhalb kürzester Zeit Schritt für Schritt optimiert werden. Im Normalfall erstreckt sich solch ein Projekt über eine Reihe von Tagen, da sowohl für die Tests als auch für die Anpassungen je mindestens ein Tag eingeplant wird. Aber es geht auch schneller – mein Rekord in einem kürzlich durchgeführten Projekt liegt bei 4 Schleifen innerhalb von 2 Tagen. Damit das funktioniert bedarf es allerdings einiger Voraussetzungen: Dem richtigen Timing im Projekt, dem richtigen Team von Kunden- und Agenturseite, dem richtigen Prototyp und der richtigen Iterationensfrequenz.

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10 Positiv-Beispiele zur nutzerfreundlichen Gestaltung von Wartezeiten auf Websites

Warten ist eine äußerst unangenehme Tätigkeit. Egal in welcher Situation – sei es in der Schlage vor der Kasse, wenn wir die Tage zählen bis zu einem besonderen Ereignis oder wenn wir gerade dabei sind Informationen auf einer Website aufzurufen – Warten erfordert Geduld, ein Ziel für das es sich lohnt zu warten und die Fähigkeit uns in der Zwischenzeit selbst zu beschäftigen.

Sobald wir uns auf das Warten selbst konzentrieren, nehmen wir Zeit viel bewusster wahr und fangen an Tagen, Stunden, Minuten und selbst Sekunden zu zählen. Je mehr wir uns mit dem Thema Zeit auseinandersetzen, desto länger dauert etwas. Jeder kennt diese Momente, wenn eine Minute sich anfühlt wie eine halbe Ewigkeit.

In seinem Artikel The Psychology of Waiting Lines, erklärt David Maister wieso empfundene Zeit wenig zu tun hat mit der tatsächlichen Zeit. Er beschreibt verschiedene Faktoren, die unsere Wahrnehmung von Zeit beeinflussen:

  • Zeit in der wir nichts tun empfinden wir länger als Zeit in der wir beschäftigt sind
  • Undefinierte Wartezeiten fühlen sich länger an als absehbare Wartezeiten
  • Unerklärte Wartezeiten fühlen sich länger an als erklärte Wartezeiten
  • Unsicherheit verlängert die gefühlte Wartezeit
  • Je wertvoller ein Service oder Produkt empfunden wird, desto länger ist ein Kunde bereit zu warten

Online sind wir selbst noch ungeduldiger als im echten Leben. Grund dafür ist, dass wir uns (1) langweilen wenn wir warten, (2) nicht wissen worauf wir warten oder (3) verwirrt sind durch den Mangel an Feedback. Gerade online ist es jedoch wichtig Ihre Besucher zu überzeugen so viel Zeit wie möglich auf Ihrer Website zu verbringen. Mit einer positiven User Experience erreichen Sie genau das.

Es versteht sich von selbst, dass Sie für die beste mögliche User Experience Wartezeit generell vermeiden sollten. Dies ist jedoch nicht immer möglich.

Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Wartezeit in Ihre Website integrieren können – um eine negative User Experience in eine positive zu verwandeln.

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Die 4 Faktoren für perfekte Fehlermeldungen in Formularen – so steigern Sie Usability und Conversion Rate

Epic-Fail

Fehlermeldungen in Formularen sind immer ein Ausnahmezustand – im Idealfall sind sie nie zu sehen. Und doch treten sie auf, gerade wenn es komplizierte Kriterien für die Dateneingabe gibt, etwa für Passwörter. Weil sich gerade in diesen Situationen mit der Fehlerbehandlung des Formulars entscheidet, ob ein Nutzer das Absenden schafft oder frustriert die Seite verlässt, lohnt sich hier die Investition in gute Usability. Erstaunlicherweise finden sich immer noch – selbst auf großen und bekannten Websites – viele Negativbeispiele. Aus diesem Grund erläutere ich heute die wichtigsten Faktoren für nutzerfreundliche Fehlermeldungen: Zeitpunkt, Position, Gestaltung und Inhalt.

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Wenn es nicht den Erwartungen entspricht

Vor einigen Tagen hat es im neuen Autobahntunnel in Köln-Lövenich auf der A1 einen Fehlalarm gegeben. Es wird vermutet, dass die Abgase von PKW’s und LKW’s die Brandmelder, die wohl zu empfindlich eingestellt waren, ausgelöst hatten. Dies hat zu Chaos und gefährlichen Situationen geführt, weil viele Autofahrer die eingeleiteten Maßnahmen nicht erwartet hatten und deshalb nicht in der gewünschten Weise reagiert haben.

Autobahntunnel Loevenich

Bei Problemen in einer der Tunnelröhren ist vorgesehen, dass die Verbindungstüren zum Tunnel der Gegenrichtung genutzt werden. Dazu sind dann jeweils Ampeln angebracht, die den Verkehr auf dieser Seite stoppen sollen. Nun gibt es schon lange rote Ampeln um einzelne Fahrbahnen zu sperren, aber eine komplette Sperrung war für viele Autofahrer so befremdlich, dass sie einfach weiter gefahren sind.

Das war sehr gefährlich für die Personen, die die Fluchttüren genutzt hatten.

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Online- und Offline-Händler: Wie verknüpfe ich beide Absatzkanäle aus Kundensicht?

Einstieg

Für Kunden gibt es mindestens zwei gute Gründe, warum ein Händler seinen Online-Shop und sein Filialsystem miteinander verknüpfen sollte: Erstens durch die Abholung einer Bestellung in der Filiale können die Versandkosten eingespart werden. Zweitens wenn der Kunde im Online-Shop sieht, dass der gewünschte Artikel in der nächstgelegenen Filiale verfügbar ist, muss er nicht auf die Lieferung seiner Bestellung warten. Wie eine sinnvolle Verknüpfung der Filialen mit dem Online-Shop aussehen kann, werde ich anhand konkreter Beispiele im folgenden Beitrag erläutern: Da gibt es Verfügbarkeitsanzeigen, Reservierungsmöglichkeiten und die Abholung der bestellten Ware im Shop.

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