Kategorie-Archiv: Web Usability

Leihst Du schon oder besitzt Du noch? – Ein kleiner Querschnitt durch die Share Economy

Share Economy oder auch Collaborative oder Cooperative Consumption sind Begriffe mit denen ein Geschäftsmodell bezeichnet wird, bei dem die gemeinsame zeitlich begrenzte Nutzung von Ressourcen, die nicht dauerhaft benötigt werden, im Vordergrund steht. Gebrauchsgegenstände müssen nicht mehr von jedem einzeln gekauft werden, sondern werden gemeinsam gekauft oder gemeinsam genutzt, vermietet, getauscht oder auch verliehen (sharing). Eigener Besitz ist teuer und stellt mittlerweile vor allem für junge Menschen oft eher Ballast dar. Nach einer Umfrage von Bitkom (2013) stehen 85 Prozent der Internetnutzer in Deutschland dem Teilen von Dingen grundsätzlich offen gegenüber. Dieser Trend bietet unter Einsatz heutiger Technologien somit noch viel Potenzial. Aktuell gibt es bereits zahlreiche Portale im Internet mit Angeboten aus diversen Branchen und die Entwicklung des Leihgeschäfts scheint damit noch nicht abgeschlossen. Grund genug einige dieser Portale und Plattformen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen

Veranstaltungshinweis: ONE² International E-Commerce, 07.05.2015, München

ONE2-international-ecommerce

Besuchen Sie unser exklusives Event für Shopbetreiber und Online-Händler ONE² International E-Commerce.

Am 07. Mai 2015 dreht sich bei eResult alles um die Herausforderungen des internationalen E-Commerce. Auf unserem Event ONE² International E-Commerce in München zeigen wir Ihnen gemeinsam mit unseren Partnern von United E-Commerce, worauf es beim Cross-Border-Handel ankommt. Von Internationalisierungsstrategien über Online-Marketing und Nutzervorlieben in anderen Ländern bis hin zur rechtlichen Dimension – in 11 knackigen, praxisnahen Vorträgen geben wir Ihnen Antworten auf die Fragen, die Sie bei der Internationalisierung Ihres Online-Shops beschäftigen. Weiterlesen

Von Männern und Frauen in Online-Shops…

Dass Männer und Frauen in einigen Punkten verschieden sind, ist längst jedem klar, dass sie sich auch in ihrem Online-Shopping-Verhalten und Erwartungen an einen perfekten Online-Shop unterscheiden, wäre damit eigentlich eine logische Konsequenz, oder nicht? Aber wie weit reichen diese Unterschiede und was haben beide Geschlechter gemeinsam? Anhand der Studie „KauFrausch“ von der GIM (Gesellschaft für innovative Marktforschung mbh) und der Rascasse GmbH in Kooperation mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) aus dem Jahr 2013 sollte den Geschlechtsspezifika beim Online-Shopping auf den Grund gegangen werden. Weiterlesen

Das Jahr der Virtual Reality

Ist es tatsächlich so weit, werden 3D Erlebnisse schon in diesem Jahr Realität und uns mittels Apps ins tägliche Leben folgen? Ein guter Grund dafür: Die Technik ist soweit! Unsere modernen Smartphones haben genug Rechenpower, um ansprechende Grafiken zu produzieren und unser Gehirn in künstliche 3D Welten mitzunehmen. Ich muss gestehen, dass ich dieses Thema komplett ausgeblendet hatte, bis Allan Jäke das Thema kürzlich beim UX Roundtable aufgriff. Mehrere 100 Euro wollte ich nicht investieren, aber 20 Euro war mir das Experiment wert, also wurde zu Ostern die Color aus China ausprobiert. Das Angebot an kostenlosen Apps ist enorm, Weiterlesen

Die Qual der Wahl: Psychologische Erkenntnisse für ein überzeugenderes Webdesign (Teil 1)

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind auf dem Weg zu einem spontanen Abendessen mit Freunden und möchten auf dem Weg dorthin noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt einkaufen – Wein, Käse, Senf und Aprikosenmarmelade. Eigentlich eine schnelle Angelegenheit. Doch im Supermarkt stellen Sie plötzlich fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich zu entscheiden.

8 Aprikosenmarmeladen, 15 Senfsorten, 40 Käsesorten und geschätzte 200 Weine erschweren die Auswahl, anstatt sie zu erleichtern. Sie kommen ins Grübeln: Normaler, scharfer oder Feigensenf? Emmentaler, Camembert, Comté oder mittelalter Gouda? Französischer, italienischer oder deutscher Weißwein? Riesling oder Grauburgunder? Trocken oder Halbtrocken? Aus der Pfalz oder vom Rheingau? Oder doch lieber ein Rosé? Um es kurz zu machen: Sie haben das psychologische Problem des Paradox of Choice, der Qual der Wahl.

Entscheidend dabei ist: Am Ende ihres Einkaufs verlassen Sie den Supermarkt mit einem unguten Gefühl, da Sie verunsichert sind, ob Sie sich richtig entschieden haben. Als Betreiber einer Website oder eines Online-Shops sollten Sie dieses Gefühl bei Ihren Nutzern unbedingt vermeiden. Weiterlesen

Usability im Fahrzeug? Unbedingt notwendig!

Links das Cockpit des Golf 3, rechts  das Cockpit des Golf 8: Man stelle sich eine Person vor, die einen solchen Generationswechsel ohne Zwischenschritte vollzieht

Links das Cockpit des Golf 3, rechts das Cockpit des Golf 8: Man stelle sich eine Person vor, die einen solchen Generationswechsel ohne Zwischenschritte vollzieht

Autofahren ist keine leichte Aufgabe: Das eigene Fahrzeug muss sowohl in der Spur als auch auf der gleichen Geschwindigkeit gehalten werden. Gleichzeitig muss der mitfahrende Verkehr und der Gegenverkehr im Auge behalten werden. In der Stadt kommen noch unzählige Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Hunde etc. hinzu, die ebenfalls im Auge behalten werden müssen. Gefahren und Risiken sollten erkannt werden, bevor sie eintreten – damit dies verhindert wird. Fahrassistenzsysteme sollen uns dabei unterstützen, noch sicherer zu fahren. Die Einführung diverser Fahrassistenzsysteme geschieht zwar schrittweise und meist gibt es Erweiterungen dann für spezifische Streckenabschnitte (z. B. zuerst auf Autobahnen oder bis maximal 30 km/h), dennoch häufen sich mittlerweile die Anzahl und der Umfang dieser Systeme. Fahrer müssen nicht mehr nur entscheiden, welchen Radiosender sie hören und wie die Temperatur geregelt wird, sie steuern mehr denn je einen Computer: Einparkhilfen, Geschwindigkeits- und Abstandsregler, Spurassistenten, Stauassistenten, Müdigkeitssensoren, Sprachsteuerung und Multimediasysteme sind nur eine kleine Auswahl der für den Fahrer eventuell noch sichtbaren „Assistenten“. Weiterlesen

10 Dinge, die ein eReader können sollte

eReader unterscheiden sich mittlerweile nur noch in Kleinigkeiten – mit Beleuchtung, Cloudspeicher, Displaytechnologie und Akkulaufzeit lassen sich keine großen Vorteile mehr gewinnen. Es ist daher umso wichtiger, sich auf die Funktionalitäten und die nutzerfreundliche Gestaltung zu konzentrieren.

Uns interessierte, welche Erfahrungen besonders Vielleser mit ihren eigenen Geräten gesammelt haben. Wie hat sich das Leseverhalten verändert? Gab es Dinge, die anders als erwartet gelaufen sind? Was sollte die nächste oder übernächste Generation der eReader auf jeden Fall haben? Herausgekommen sind viele interessante Ergebnisse! Weiterlesen

Fernbusse: Günstige Preise, aber auch eine gute Website-UX?

Intro

Seit der Liberalisierung des Fernbusmarktes im Jahr 2013 ist die Branche durch ein enormes Wachstum geprägt und wird von der Deutschen Bahn als ernstzunehmender Konkurrent wahrgenommen. Laut Schätzung des Branchenverbandes BDO wurden im Jahr 2014 ca. 21 Millionen Fahrkarten verkauft, was in etwa 15 % des gesamten Fernverkehrsvolumens der Deutschen Bahn entspricht.
Demnach der richtige Zeitpunkt die Websites der wichtigsten Player im Fernbusmarkt näher unter die User Experience-Lupe zu nehmen. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: In 2 Tagen zum Certified Professional for Usability and User Experience

UXQB Reconized Training Provider 2015

Seit 2013 gibt es das User Experience Qualification Board, die zunächst ein Curriculum für die Basiszertifizierung (Foundation-Level) festgelegt haben. Weitere Module folgen bzw. befinden sich bereits in der Testphase wie z. B. Advanced Level „Usability Testing and Evaluation“ (CPUX-UT). Bei unserem ersten eigenen Kurs, den eResult als anerkannter Trainingsanbieter durchführen durfte, war ich dabei. Dieser Kurs fand in Frankfurt statt, Highlight am ersten Abend war, dass alle Teilnehmer die Möglichkeit hatten dort vor Ort das ux-labor von Petra Jacob zu besuchen und dort einmal einen Technik-Aufbau für die Durchführung von Usability-Tests live anzusehen.

Umfangreiches Curriculum

Jetzt aber zum Inhalt des Seminars: Es liegt in der Natur der Sache, dass für die Basiszertifizierung viel Grundlagenwissen vermittelt werden soll und daher auch viele Definitionen auf dem Programm stehen. Ich möchte es ein wenig mit der Führerscheinprüfung vergleichen, Weiterlesen