Archiv der Kategorie: Zielgruppen

Das Auge isst mit. „Good Practices“ von und für Online-Lebensmittellieferservices

Portioniere Lebensmittelboxen

Abb. 1. Online Lieferservices für portioniere Lebensmittelboxen

Heutzutage ist die Zeit für die Nahrungsmittelzubereitung knapp bemessen. Neben Arbeit, Freunden und Hobbys bleibt nur noch selten Zeit selbst zu kochen. Auch bei Familien wird die Zeit für den alltäglichen Einkauf immer knapper, obwohl der Stellenwert einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zunimmt. Denn es zählt laut der einer Nestle Studie gut ein Viertel der Deutschen zu den so genannten „Quality Eaters“, denen ein guter Geschmack sowie Aspekte wie Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit wichtiger sind als ein günstiger Preis.

Online-Lebensmittelhändler bieten eine gute Qualität sowie Service und könnte den täglichen Einkaufstress ersparen. Das Interesse daran, im Internet Lebensmittel und Getränke zu bestellen, besteht bei fast 67% der deutschen Internetnutzer, so die AGOF-Studie internet facts. Jedoch kaufen nur erstaunliche 10,5% die Waren des täglichen Bedarfes auch tatsächlich online.

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im April am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Martin Beschnitt

    Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops
    Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)

    Warum sind Nutzer die über Tablets surfen so kauffreudig? Wie hoch sollten Konversionsraten sein, wenn Nutzer mit einem Tablet auf Ihren Shop zugreifen? Und schließlich: Wer bietet schon heute kundengerechte, für den Zugriff über Tablets optimierte Webshops?
    Martin Beschnitt bieten Ihnen Antworten auf genau diese Fragen. Sein Beitrag wartet mit zahlreichen Studienergebnissen auf, begründet die Notwendigkeit eines Tablet-optimierten Shops und stellt Good Practices – touch.ebay.com, t.bonprix.de und t.staples.com – vor.
    9 konkrete Tipps zum Gestalten von Tablet-optimierten Web-Shops geben Ihnen wertvolle Anregungen und Hinweise für aktuelle oder zukünftige Projekte. Zum Beitrag »

  2. Nadine Wolfframm

    Design im Wandel: Online-Shops für Unterhaltungselektronik setzen auf schlichtere Farben
    Autor: Nadine Wolfframm (eResult GmbH)

    Wissen Sie noch, wie der Online-Shop von Conrad im Jahr 2007 aussah?
    Oder Vobis.de, Hoh.de, Cyberport.de: Wie haben sich diese Online-Shops im Zeitraum 2007-2013 gewandelt?
    Nadine Wolfframm hat diesen Wandlungsprozess von Jahr zu Jahr dokumentiert und beobachtet; im Rahmen ihres Projekts „Design im Wandel“ unter anderem für Online-Shops als dem Bereich der Unterhaltungselektronik.
    Ihr Ziel: Identifikation von Design-Trends.
    Ihre Ergebnisse: Farben werden deutlich sparsamer eingesetzt, Produkte rücken bereits auf der Startseite in den Vordergrund und …
    Schauen Sie selbst nach. Es lohnt sich. Die Bildergalerien zu den Shops mit Startseitenscreens von 2007-2012 werden Ihnen jede Menge Inspiration bieten – und Erinnerungen wecken. Zum Beitrag »

  3. Anna Metzger

    Produktdetailseiten chinesischer Online-Shops – Fundstücke
    Autor: Anna Metzger (eResult GmbH)

    Festhalten – und Vieles über Bord werfen, was Sie über die Erfolgsfaktoren guter Produktdetailseiten gelernt haben!
    Ausgestattet mit diesen Hinweisen sollten Sie sich den Beitrag von Anna Metzger ansehen. Es lohnt sich – auch für diejenigen, die bisher noch gar nicht daran dachten einen Online-Shop für Chinesen aufzubauen. Auch sie werden Anregungen und Ideen mitnehmen.
    Aber Vorsicht: Die Ideen nicht einfach so auf Deutschland übertragen. Deutsche Online-Shopper haben garantiert in einigen Bereichen andere Erwartungen und Vorstellungen an gute Produktbeschreibungen auf Online-Shops. Zum Beitrag »

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Lebensraum Internet – von Einheimischen und Zugezogenen (Teil 2: Shoppingverhalten auf Onlineshops)

Teenagers looking at a computer screen

Teil zwei? Ganz genau! Wer den ersten Teil verpasst hat und nicht weiß, was es mit Digital Natives auf sich hat, oder mehr Informationen über ihr Verhalten im Netz haben möchte, ist herzlich dazu eingeladen das nachzuholen; dazu hier entlang.

Für alle anderen und diejenigen, die gelegentlich auch gern einmal mit dem zweiten Teil beginnen, gibt es nun weitere, sehr interessante Erkenntnisse aus unserer großen Usability-Studie zum Shoppingverhalten auf Onlineshops. eResult hat Digital Natives (Generation Facebook) und vergleichend Digital Immigrants (Generation Golf) über die Schulter geschaut, ihr Blickverhalten auf Onlineshops erfasst und sie zu ihren Wünschen, Anforderungen und Ideen bezüglich Onlineshops, Nachrichtenportalen oder sozialen Netzwerken befragt.

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Andere Länder, andere Seiten – Nationale Startseiten internationaler Unternehmen im Vergleich

Lufthansa

Unternehmen, die international agieren, bieten zumeist auch Websites für verschiedene Länder, Kulturen und Sprachen an. In der Regel steht am Anfang eine „Globale“ oder „Internationale“ Seite, die dann für einzelne Länder oder Kulturen im Detail angepasst wird. Dies geht bei scheinbar „banalen“ Dingen wie verschiedenen Sprachversionen los – aber auch Seitenaufteilungen, Content oder bestimmte Abläufe müssen oft für den internationalen Markt angepasst werden.

Ich habe einmal verschiedene Beispiele nationaler Startseiten zusammengetragen und möchte in diesem Beitrag verdeutlichen, was man daraus über „Internationale Usability“ lernen kann – und welche Fragestellungen sich aus meiner Sicht jeweils für einen Usability-Test oder eine Befragung ergeben würden.

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Lebensraum Internet – von Einheimischen und Zugezogenen (Teil 1: Informationssuche im Web)

Group of Teenage Students at Park with Computer and Books

Jeder kann sich heutzutage etwas unter dem Begriff „Internet“ vorstellen und verbindet gewisse Dinge mit ihm. Welche Dinge das jedoch sind, hängt von unserer individuellen Wahrnehmung dieses Mediums ab und die kann beträchtlich voneinander abweichen.

Besonders zwei Gruppen unterscheiden sich hier voneinander, die einen sind mit dem Internet aufgewachsen… und die anderen eben nicht. Zu Ersteren, den Digital Natives, zählen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren. Ungeduldig, oberflächlich und sowieso nur am Facebook-Status überprüfen. Oder? Gruppe Nummer zwei bilden mit den Personen zwischen 35 und 45 Jahren die Digital Immigrants. Die Art von Mensch, die so rasant wie frisch aufgewachte Faultiere durch das Netz pflügen und in Foren für Fachliteratur mühsam ihre wohl portionierten Beiträge pflegen. Aber ist das wirklich so?

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Neudenken, Querdenken, Umdenken: Das Ideen-Storming als kreative Methode für Fokusgruppen

Hand drawing light bulb

Fokusgruppen als Methode im User Centered Design-Prozess liefern wertvolle Erkenntnisse zu den Anforderungen und Bedürfnissen, Einstellungen und Motiven sowie unbewussten Meinungen von verschiedenen Zielgruppen. Daher kommen derartige moderierte Gruppendiskussionen meist in frühen Entwicklungsphasen einer Anwendung, etwa bei der Anforderungsanalyse oder in der Konzeption, zum Einsatz.

Doch nicht nur das „Kennenlernen“ der Zielgruppen kann durch eine Fokusgruppe erleichtert werden. Auch ist es möglich, neue Ideen zu entwickeln, bestehende zu bewerten oder zu konkretisieren. Dafür ist die interaktive und ungezwungene Atmosphäre in Fokusgruppen sehr förderlich, wenngleich nur die richtige Herangehensweise auch wirklich hochwertige Ergebnisse liefert. Welche Rolle dabei das „Ideen-Storming“ spielen kann und wie wir diese Methode in der Praxis einsetzen, soll der folgende Beitrag veranschaulichen.

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Nachlese zum 1. eResult Agenturtag in Hamburg: „der Kunde ist König!“ (inkl. Foliendownload)

Geladener Referent Herr Dr. Klenk

Geladener Referent zum Thema pitch perfect: Herr Dr. Klenk

Am 14.02.2013 fand am Hamburger Standort von eResult der 1. Agenturtag statt. Treu dem doppeldeutigen Motto „Der Kunde ist König“ ging es um die Vermittlung konkreten UX-Wissens, mit dem Ziel den Agenturkunden aber auch Endanwender besser zu verstehen, beraten und letztendlich begeistern zu können.

6 spannende Vorträge

In gemütlicher Atmosphäre lauschten die Vertreter der 7 geladenen Interaktiv-/Kreativ-/eCommerce-Agenturen (Die Firma GmbH, dmc digital media center GmbH, infomax websolutions GmbH, init AG, mediaworx berlin AG, netz98 new media GmbH, Ogilvy & Mather Deutschland) den erlesenen Vorträgen zu den Themen: Pitch perfect, agiles Usability-Testing, thesengenerierende Usability-Tests, Emotionalisierung von Online-Shops und Forschungsblogs.

Allen Anfang machte der extern geladene Pitch-Experte Herr Dr. Klenk von Klenk & Hoursch AG mit seinem 90minütigen Vortrag „Pitch Perfect – Wettbewerbe vorbereiten und gewinnen“.

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Internationale Usability-Tests: warum die Anwesenheit des Projektleiters vor Ort so wichtig ist

Besonders bei internationalen Usability-Studien in mehr als 2 Ländern, stellt sich immer wieder die kostentechnisch motivierte Frage: „Muss der Projektleiter bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein oder aber reicht es aus, per Remote dabei zu sein bzw. gar alles aus der Hand an den lokalen Partner abzugeben?“
Die Antwort: Ja, er sollte bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein! Basis hierfür sind die Erfahrungen, die wir bei der Durchführung von internationalen Usability-Studien in den vergangenen Jahren gesammelt haben.

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Frauen shoppen emotionaler …

.. wirklich? Oder handelt es sich eher um ein Vorurteil?
Besser wir fragen da mal nach und beteiligen uns nicht auch daran ein vielleicht vorhandenes Vorurteil ungeprüft weiter zu verbreiten.
Das taten wir, befragten 600 Nutzer/-innen, annähernd repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen, und bestätigten die Vermutung … nicht! – lediglich „in der Tendenz“:

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Internationale Usability-Tests – Wo und in welcher Reihenfolge?

Modern globe connections network design, vector illustration

Usability-Tests im Ausland werden für viele unserer Kunden immer wichtiger: Wer international in Bezug auf Produkte aufgestellt ist, der sollte auch Wissen über die „internationale Zielgruppe“ haben. Egal ob einzelne Produkte, Gestaltungselemente auf der Website oder einzelne Claims: Was hierzulande funktioniert, muss in anderen Ländern noch lange nicht ebenso gut ankommen. Im Vorfeld einer solchen internationalen Usability-Studie geht es immer zuerst um die Frage: In welchen Ländern soll die Studie eigentlich stattfinden? Und soll die Studie in allen Ländern parallel laufen oder lieber nacheinander?

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