Kategorie-Archiv: Zielgruppen

Neudenken, Querdenken, Umdenken: Das Ideen-Storming als kreative Methode für Fokusgruppen

Hand drawing light bulb

Fokusgruppen als Methode im User Centered Design-Prozess liefern wertvolle Erkenntnisse zu den Anforderungen und Bedürfnissen, Einstellungen und Motiven sowie unbewussten Meinungen von verschiedenen Zielgruppen. Daher kommen derartige moderierte Gruppendiskussionen meist in frühen Entwicklungsphasen einer Anwendung, etwa bei der Anforderungsanalyse oder in der Konzeption, zum Einsatz.

Doch nicht nur das „Kennenlernen“ der Zielgruppen kann durch eine Fokusgruppe erleichtert werden. Auch ist es möglich, neue Ideen zu entwickeln, bestehende zu bewerten oder zu konkretisieren. Dafür ist die interaktive und ungezwungene Atmosphäre in Fokusgruppen sehr förderlich, wenngleich nur die richtige Herangehensweise auch wirklich hochwertige Ergebnisse liefert. Welche Rolle dabei das „Ideen-Storming“ spielen kann und wie wir diese Methode in der Praxis einsetzen, soll der folgende Beitrag veranschaulichen.

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Nachlese zum 1. eResult Agenturtag in Hamburg: „der Kunde ist König!“ (inkl. Foliendownload)

Geladener Referent Herr Dr. Klenk

Geladener Referent zum Thema pitch perfect: Herr Dr. Klenk

Am 14.02.2013 fand am Hamburger Standort von eResult der 1. Agenturtag statt. Treu dem doppeldeutigen Motto „Der Kunde ist König“ ging es um die Vermittlung konkreten UX-Wissens, mit dem Ziel den Agenturkunden aber auch Endanwender besser zu verstehen, beraten und letztendlich begeistern zu können.

6 spannende Vorträge

In gemütlicher Atmosphäre lauschten die Vertreter der 7 geladenen Interaktiv-/Kreativ-/eCommerce-Agenturen (Die Firma GmbH, dmc digital media center GmbH, infomax websolutions GmbH, init AG, mediaworx berlin AG, netz98 new media GmbH, Ogilvy & Mather Deutschland) den erlesenen Vorträgen zu den Themen: Pitch perfect, agiles Usability-Testing, thesengenerierende Usability-Tests, Emotionalisierung von Online-Shops und Forschungsblogs.

Allen Anfang machte der extern geladene Pitch-Experte Herr Dr. Klenk von Klenk & Hoursch AG mit seinem 90minütigen Vortrag „Pitch Perfect – Wettbewerbe vorbereiten und gewinnen“.

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Internationale Usability-Tests: warum die Anwesenheit des Projektleiters vor Ort so wichtig ist

Besonders bei internationalen Usability-Studien in mehr als 2 Ländern, stellt sich immer wieder die kostentechnisch motivierte Frage: „Muss der Projektleiter bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein oder aber reicht es aus, per Remote dabei zu sein bzw. gar alles aus der Hand an den lokalen Partner abzugeben?“
Die Antwort: Ja, er sollte bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein! Basis hierfür sind die Erfahrungen, die wir bei der Durchführung von internationalen Usability-Studien in den vergangenen Jahren gesammelt haben.

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Frauen shoppen emotionaler …

.. wirklich? Oder handelt es sich eher um ein Vorurteil?
Besser wir fragen da mal nach und beteiligen uns nicht auch daran ein vielleicht vorhandenes Vorurteil ungeprüft weiter zu verbreiten.
Das taten wir, befragten 600 Nutzer/-innen, annähernd repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen, und bestätigten die Vermutung … nicht! – lediglich „in der Tendenz“:

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Internationale Usability-Tests – Wo und in welcher Reihenfolge?

Modern globe connections network design, vector illustration

Usability-Tests im Ausland werden für viele unserer Kunden immer wichtiger: Wer international in Bezug auf Produkte aufgestellt ist, der sollte auch Wissen über die „internationale Zielgruppe“ haben. Egal ob einzelne Produkte, Gestaltungselemente auf der Website oder einzelne Claims: Was hierzulande funktioniert, muss in anderen Ländern noch lange nicht ebenso gut ankommen. Im Vorfeld einer solchen internationalen Usability-Studie geht es immer zuerst um die Frage: In welchen Ländern soll die Studie eigentlich stattfinden? Und soll die Studie in allen Ländern parallel laufen oder lieber nacheinander?

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User Experience Trends 2013

User Experience Trends 2013

2012 war definitiv ein spannendes Jahr für all diejenigen, die sich mit Usability, User Experience und Online-Marketing beschäftigen.
Dies macht der Jahresrückblick von Thorsten Wilhelm deutlich.

Mindestens genauso spannend ist der Blick in die Zukunft. Anbei meine Trends für das UX-Jahr 2013, die den Markt bewegen werden: …

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Kleidung soll nicht nur in der Produktabbildung gut sitzen – Beratung zu Größen und Passform

Auf der Produktabbildung sitzt die Jeans perfekt. Doch wird sie an mir auch so gut sitzen? Der Informationsbedarf beim Kaufen von Kleidung nimmt immer mehr zu und kann für viele Zielgruppen (z. B. Kunden mit großen Größen) nicht mehr allein durch gute und umfangreiche Produktbebilderung gedeckt werden. Der Größen- und Passformberatung wird daher eine immer zentralere Rolle zuteil, um die Divergenz zwischen dem Model in der Produktabbildung und dem Kunden auszugleichen. Ich habe mich auf die Suche gemacht nach hilfreichen Beratungsfunktionen in Online-Shops für Mode und einige gute Beispiele zusammengestellt.

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Social Shopping – mehr als nur das Einbinden des „Gefällt-mir-Buttons“!

Sind Sie Betreiber eines Onlineshops und vertreten die Meinung, dass auch im Onlinekauf soziale Interaktion selbstverständlich dazu gehört? Dann haben Sie sich sicherlich schon ausführlich mit dem Thema Social Shopping beschäftigt und in Ihrem Onlineshop bereits umgesetzt.

Im Web hört jedoch leider bei den meisten Shops das Social Shopping bereits mit dem „Gefällt-mir“-Button auf.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann möchte ich Ihnen zwei sehr gelungene Onlineshops und Portale vorstellen, in denen das volle Potential der Social Media- Funktionen bereits sehr gut umgesetzt wurde.

Schauen wir uns zunächst den Onlineshop von Liebeskind an. Dieser bietet dem Kunden einen ganz besonderen Service: die Voycer Voting App „Best Choice“. Was ist nun so besonders und innovativ an dieser Funktion?

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Der aufgemotzte BMW steht in Österreich

Freude am Fahren. So lautet der Slogan von BMW. Und wie steht es um die Freude am Surfen? Welche Emotionen transportiert die Internetpräsenz des Autobauers? Das wollten wir herausfinden, und zeigten dafür 20 Testpersonen die deutsche und österreichische Startseite des Internetauftritts von BMW (www.bmw.at und www.bmw.de). Mittels Eyetracking sollten zudem Unterschiede in der Wahrnehmung von Elementen aufgezeigt werden.

Das Resultat: Österreich schlägt Deutschland!

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