Kategorie-Archiv: Zielgruppen

Mobile Commerce, Bestellprozess-Optimierung und „mobilen Traffic“ messen – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Welcher Typ sind Sie, wenn es um die Nutzung von mobilen Anwendungen und Endgeräten geht? Shoppen Sie „mobil“? Sind Sie vor allem mit Twitter und Facebook „mobil unterwegs“? Nutzen Sie Apps oder „nur“ den Browser Ihres mobilen Endgerätes?
Susanne Seibold stellt verschiedene Typologie-Ansätze vor und gibt wertvolle Tipps für die Konzeption von Web-Angeboten für den mobilen Zugriff:
Wie stark beeinflusst das Mobile Web das Kaufverhalten der User wirklich?

Wir bleiben beim Thema: Website-Traffic von Mobilgeräten messen und auswerten: Mobile Erfolgsmessung. Mobile Websites können das mobile Online-Erlebnis verbessern. Keine Frage. Bevor die eigene Website für den mobilen Zugriff optimiert wird, sollte analysiert werden wie viele Besucher die eigene Website überhaupt mobil ansurfen.
Markus Vollmert zeigt in seinem Beitrag auf, wie Google Analytics diese Daten liefert, und gibt Anregungen zur Analyse der Messungen.

Schnelle Conversion Rate Optimierung – das geht mit einer gezielten Optimierung des Bestellprozesses. Veränderungen in diesem Prozess und deren Effekte sind zudem gut messbar. Auf der anderen Seite können Veränderungen im Bestellprozess katastrophale Folgen haben – die dann genauso gut transparent werden. Man wagt sich daher nur ungern an den Bestellprozess heran. Christian Holst hilft dabei „Optimierungsbarrieren“ abzubauen.
In seinem Beitrag: Fundamental Guidelines Of E-Commerce Checkout Design
gibt er zahlreiche Anregungen und Tipps zur Bestellprozess-Optimierung.

Den richtigen Einstieg finden – Nutzer über die Navigation für den Online-Shop begeistern

Der Online-Shop von Ernsting’s Familiy zählt laut einer aktuellen Studie der GfK zu den erfolgreichsten Shops hinsichtlich der Nutzungsintensität. Erfasst wurden hier u. a. Dimensionen wie Besuchshäufigkeit oder Verweildauer auf der Seite. Doch was macht den im Vergleich zu anderen Shops so erfolgreich? Vor diesem Hintergrund habe ich mir ernstings-family.de einmal genauer angesehen – und bin bereits in der Navigation fündig geworden.
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Globetrotters neuer Katalog heiß diskutiert – Warum nicht schon früher?

Globetrotterkatalog

Unternehmen wollen ihre Kunden emotional ansprechen. Ein interessantes Beispiel dafür, dass das gelingen kann und von den Kunden wiederum mit emotionalen Verbundenheit und Wunsch nach Mitbestimmung erwidert wird liefert der Outdoor-Versand Globetrotter.

Das Unternehmen hat zur Sommersaison 2011 das Konzept seines Katalogs, in Outdoor-Kreisen auch „Die Bibel“ genannt, umgestellt. Im inneren des Katalogs finden sich jetzt nüchterne, freigestellte Produktabbildungen neben Reiseimpressionen, die im Wesentlichen ohne Produkte auskommen, wo vorher die Produkte von Models in typischen Outdoor-Situationen gezeigt wurden. Diese Änderung hat sicher gute Gründe und spielt hier nur am Rande eine Rolle. Viel interessanter ist das Titelbild. Diese Saison ersetzt eine Zeichnung die bisherigen, oft imposanten Fotos auf dem Cover.

Und das kommt bei einem großen Teil der Globetrotter-Kundschaft nicht gut an. Mehr noch: es löst in seiner Funktion als Titelbild Assoziationen zu Plakaten aus den 40er Jahren aus. Heftig darüber diskutiert wird unter anderem im Designtagebuch, aber auch im Globetrotter-eigenen Forum. Toll, mag der eine oder andere sagen, wenn darüber geredet wird ist der Zweck ja erfüllt. Und dass Globetrotter sich dem Austausch mit den Kunden in einem eigenen Forum stellt ist sicher ebenfalls positiv zu werten.

Was ist aber mit den ganzen negativen Emotionen und Assoziationen, die das Cover hervorgerufen hat. Hätte man die nicht vermeiden können? Ich denke schon.

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Social Search kills SEO – Wie die Googles Social Search das Suchmaschinenmarketing verändert

Mitte Februar 2011 hat Google seine 2009 gestartete „Social Search“ Funktion erweitert. Doch was bedeutet „soziale Suche“ eigentlich und welche Auswirkungen hat sie auf das Suchmaschinenmarketing? Ich werde versuchen, Ihnen diese Fragen in meinem Beitrag zu beantworten.
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„Sie haben also Pickel…“ – Was einen gut gestalteten Online-Kosmetikberater ausmacht

Es war furchtbar. Da hatte sich Frau T. nun endlich durchgerungen, wegen ihrer Hautprobleme in die Parfümerie zu gehen und sich beraten zu lassen. Gut – vielleicht war der Samstag nicht unbedingt der beste Tag – die Parfümerie war voller Menschen. Aber wer hätte denn auch ahnen können, dass die Verkäuferin mit einem beherzten „Ja dann wollen wir mal gucken, was wir gegen ihre riesigen Poren tun können“ den ganzen Laden über Frau T.s Anliegen in Kenntnis setzen würde. Der Umstehenden amüsierten sich prächtig. Und Frau T. beschloss, das nächste Mal einfach online zu bestellen.

Wie man Frau T. bei der Produktauswahl im Netz optimal beraten kann und was eine gute Beratungsfunktion ganz allgemein ausmacht, zeigt der folgende Beitrag.
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„Was zeichnet eine gute App aus?“

Kennen Sie diese Frage auch?
Ich werde mit ihr immer öfter konfrontiert: Von Journalisten, Kunden und potenziellen Kunden. Und jedes Mal freue ich mich. Stellt der Fragende doch eine der zentralen Fragen, die auf dem Weg zu einer „guten App“ unbedingt zu beantworten ist.

Meine erste Antwort lautet immer:

„Eine App muss nützlich sein. Sie muss Bedarfe der Zielgruppe(n) befriedigen. Beispielsweise das Bedürfnis nach Informationen, Unterhaltung oder Bequemlichkeit.“
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Daten haben ist gut – gute Daten haben ist besser!

Zahlen und Statistiken wird eine hohe Bedeutung zugemessen, insbesondere in den höheren Management-Ebenen ist quantitatives Zahlenmaterial Entscheidungsunterstützer Nummer 1.

Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen qualitative Ansätze Sinn machen (Anforderungen an die Website mittels Fokusgruppen erfahren), oftmals ist aber auch hier im Anschluss eine Quantifizierung notwendig, um die Prioritäten für die interne Einplanung/Umsetzung einschätzen zu können (welche Anforderung hat den größten Mehrwert für meine Besucher/Kunden). Doch heute möchte ich allen Zahlengläubigen einmal verdeutlichen, womit die Qualität einer solchen Studie steht und fällt.

1. Hypothesen aufstellen

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Stichprobengröße bei Nutzertests im Labor: Wie viele Testpersonen sind wirklich nötig?

Mann mit Taschenrechner

Die Größe der Stichprobe zu bestimmen ist immer wieder ein wichtiges Thema. Schließlich hängen die Kosten für einen Usability-Test in hohem Maße von der Anzahl der Teilnehmer ab. Diese müssen rekrutiert und incentiviert werden und dann müssen die Tests schließlich durchgeführt werden. Umso mehr Testpersonen man einlädt, desto länger dauer die Erhebung. Grund genug also, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Testpersonen man wirklich braucht.

Bei diesem Thema landet man zwangsläufig zuerst bei Herrn Nielson. Sein Artikel in der „Alertbox“ aus dem Jahr 2000 wurde unzählige Male zitiert und verwendet. Doch ist er auch heute noch aktuell? Kann man einen Usability-Test mit 5 Testpersonen durchführen?
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User Centered Design mit und für Kinder, Projektmanagement und Paypal Expansion – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Nutzerfreundliche Anwendungen für Zielgruppen zu erstellen, die 18 Jahre und älter sind, ist schon eine Herausforderung. Stellen Sie sich aber doch einmal vor, sie müssten eine Anwendung für die Altersgruppe 6-13 Jahre erstellen, z.B. eine Website.

Catalina Naranjo-Bock nimmt diese Herausforderung an und stellt in ihrem Beitrag:
Approaches to User Research When Designing for Children zahlreiche, wertvolle Tipps bereit.
Sie geht dabei auf Zielgruppen-Blogs, Fokusgruppen und die Durchführung von Usability-Tests mit Kindern ein – gehaltvoll und auf die Bedürfnisse der Praxis ausgerichtet.
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