Kategorie-Archiv: Zielgruppen

Zielgerichteter Online-Einkauf oder virtuelles „Bummeln“? – Zielgruppenunterschiede berücksichtigen

Geschlechter

„Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus.“ Populärwissenschaftlich wurde dieses Thema vielfach erörtert. Dass es auch Einflüsse auf die Shop-Gestaltung haben kann, möchte ich heute einmal aufgreifen. Die These, die diesem zugrunde liegt ist folgende:
Frauen suchen das Shopping-Erlebnis, während Männer auf den schnellen Abschluss aus sind.

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Gut beraten ist halb gekauft: So helfen Sie unsicheren Kunden, das richtige Produkt zu finden

Fast jeder steht irgendwann einmal vor dem Problem, eine Kaufentscheidung treffen zu müssen, die anspruchsvoll ist. Schwierig wird die Entscheidung beispielweise, weil man ein solches Produkt selten kauft, mit den entscheidenden Kriterien entsprechend wenig vertraut ist und ein Fehlkauf unter Umständen ständigen Frust oder sogar gesundheitliche Schäden mit sich bringt. Typische Beispiele dafür sind Matratzen, Bürostühle oder Kinderwagen.

In Onlineshops stöbern die Kunden dann häufig durch eine riesige Auswahl und sind zunehmend verwirrt. Resultat ist dann meist der Besuch im Fachhandel, wo man sich mehr oder weniger zufrieden mit Hilfe eines Verkäufers für ein Produkt entscheidet.

Wie schaffen Sie es, diese Kunden auf Ihrem Shop zu halten und sie dort bei der Kaufentscheidung zu unterstützen?

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Digital Natives Studie: Die Ansprüche an Webseiten und deren Inhalte steigen

Im letzten Beitrag über die eResult Digital Natives Studie, die das Surfverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener zwischen 12 und 25 Jahren im Vergleich zu einer älteren Gruppe untersucht hat, ging es darum, welches die Lieblingsseiten beider Gruppen sind.
Nun sollen die Ansprüche und Erwartungen der Digital Natives an Webseiten und deren Inhalte im Vordergrund stehen. Auch dabei findet wieder der Vergleich zu den 35 bis 45jährigen statt.
Klar zeigt sich: Die Ansprüche der Digital Natives an Webseiten sind höher, die Geduld bei der Suche ist dagegen im Schnitt geringer als in der Vergleichsgruppe.
Wenn die Jugendlichen einen gesuchten Inhalt auf einer Seite nicht sofort finden, wechseln sie schneller zu einem anderen Angebot als die Vertreter der älteren Gruppe.

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Digital Natives Studie: Im Internet ist Kommunikation Trumpf

Wo bewegen sich Digital Natives im Netz? Welchen Zweck erfüllt das Internet in ihrem Alltag und wie wird es genutzt?
Um diesen Fragen nachzugehen wurden in der eResult Digital Natives Studie Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren (= Digital Natives) im Vergleich zu Personen zwischen 35 und 45 zu ihren Surfgewohnheiten befragt.

Eindeutig fällt in das Ergebnis bei der Wahl der Lieblingsseite aus. Facebook wurde bei den Digital Natives mit Abstand am häufigsten aufgelistet. Auch in der älteren Vergleichsgruppe liegt Facebook vorn, allerdings mit wesentlich geringerem Abstand zum in beiden Gruppen zweitplatzierten Google.

Bereits auf den folgenden Platzierungen werden die Unterschiede beider Gruppen noch deutlicher:

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Mobile Shops der Verlagsgruppe Weltbild: Wir sprachen mit Joachim Stalph über die Ziele, die Konzeption und den Erfolg der Shops

Joachim Stalph

Die Verlagsgruppe Weltbild GmbH ist in mehreren Vertriebswegen aktiv.
Online-Shop, Katalog, Ladengeschäfte in vielen Städten und seit einiger Zeit auch mit einem “von unterwegs” nutzbaren Shop. Das bietet Chancen, aber auch Risiken. Weltbild ist Marktführer im clubfreien Buchversand, die Nummer 2 im Online-Buchhandel, und Nummer 3 im deutschen E-Commerce.
Im Internet können Kunden aus 3 Millionen Produkten – alle lieferbaren Bücher, CDs und DVDs – auswählen oder in 15 Millionen gebrauchten Büchern stöbern.

Welche Bedeutung haben derzeit die mobilen Anwendungen, und wie sind diese
mit den anderen Vertriebskanälen vernetzt?

Unsere mobilen Shops sehen wir nicht primär als Sales Kanal. Vielmehr fungieren die mobilen Shops als Konnektor in unserem integrierten Multichannel Konzept zwischen Katalog, Filiale und E-Commerce.

Dies wird besonders durch Features wie unseren Filialfinder und das Katalogbestellformular unterstützt.

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Personas anschaulich beschreiben – per Video dem Trend der Zeit gerecht werden

Movie clapper board

Personas als sinnvolles Instrument bei einem User-Centered-Design Prozess wurden bereits mehrfach beschrieben, z.B. im Beitrag von Katja Brand-Sassen im Zusammenhang mit der Internationalisierung von Websites.

Dabei wird bei der Erstellung von Personas im Kern zunächst einmal daran gedacht, eine verbale Beschreibung zu erarbeiten. Anhand dieses Dokuments kann jeder aus dem Projektteam nachlesen, wer die Personas sind, wie sie sich unterscheiden, was die jeweiligen Besonderheiten sind etc.

Aber bleibt das geschriebene Wort tatsächlich gut haften? Ist dieses ausreichend, um Personas in den Köpfen zu verankern? Wir meinen nein, und haben daher noch weitere Möglichkeiten durchdacht, um dieses Ziel bzw. diese notwendige Bedingung für die zukünftige, effektive Arbeit mit Personas zu erreichen.

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Rund um Content Usability: Intros von Verkaufstexten

Es ist so eine Art Gretchenfrage der kommerziell schreibenden Zunft und insofern auch Topthema für Texter von Onlinebeiträgen: Wie verpacke ich mein Hauptanliegen in möglichst wenigen, aber wirksamen Worten? Oder anders gesagt: Welches Targeting braucht die Formulierung, damit sie hilft den Kaufimpuls bei der Zielgruppe auszulösen?

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Der Weg zur zielgruppengerechten Website

Fotolia Fragen über Fragen bei der Entwicklung einer neuen Website oder auch Überarbeitung eines bestehenden Webauftritts:

  • Was wünscht sich der Nutzer an Funktionen/Erweiterungen?
  • Was muss ich bieten, damit meine Seite akzeptiert/weiterempfohlen wird?
  • Wie generiere/behalte ich zufriedene Stammnutzer?
  • etc.

Intern versucht man dann, sich in den (potenziellen) Nutzer hineinzuversetzen und seine Wünsche und Anforderungen im Team zu erschließen. Dies fällt oft schwer, warum also nicht den Nutzer direkt in dieser frühen (Weiter-)Entwicklungsphase einbinden?

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Teil dich (mit)! Wie refashion.de Facebook und Freundeslisten in den Online-Shop holt

refashion Einstiegsbild

Die sich rasant entwickelnden Austausch- und Kommunikationsmöglichkeiten im Web haben in den vergangenen Jahren einen zunehmenden Einfluss auf die Strategien von Online-Shops genommen. Zum einen sind die potenziellen Kunden immer stärker vernetzt und schüren damit Hoffnungen, diese Netze über die Gewinnung eines Kontakts nutzen zu können. Da sich interessante Informationen hier sehr schnell verbreiten können, eröffnen sich vielversprechende Werbe- und Kundenbindungsmaßnahmen.

Zum anderen haben die Nutzer auch ganz einfach Spaß am „Networken“ und Verbreiten von Informationen in ihren Freundeslisten. Gerade junge Zielgruppen nehmen neue Funktionen und Möglichkeiten des digitalen Austauschens meist schnell an und haben Freude daran. Und mit dieser Freude versuchen Shop-Betreiber gern auch, das Einkauferlebnis im Internet aufzuwerten.

Social Shopping könnte sich also in doppelter Hinsicht lohnen. Doch teilweise bleibt der Erfolg auch hinter den Erwartungen zurück. Manche Projekte werden gar gänzlich aufgegeben. So scheint es auf den ersten Blick verwunderlich, warum der Otto Konzern nun mit dem Shop refashion.de etwas ganz ähnliches wie mit „jungstil“ und „yalook“ versucht, was dort nicht funktionierte.

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The Google+ Project vs. Facebook: Ein erster Vergleich aus Anwendersicht

Am 28.06.2011 überschlugen sich die Meldungen förmlich. Auf Facebook und Twitter wurde wild umhergefragt, wer denn nun bereits eine Einladung zum neuen sozialen Netzwerk von Google bekommen hätte. Es ist nun also amtlich: Google forciert sein eigenes Social Network unter dem Namen „The Google+ Project“. Dies erklärt auch den schwarzen Balken, der seit einigen Tagen auf der Google Seite zu sehen ist. Das Projekt soll offensichtlich sehr prominent in der Navigation von Google platziert werden. Google nimmt die Einführung somit sehr ernst und verbindet gleichzeitig Social und Search.

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