Wer sucht der kauft – Tipps für eine gute Suchfunktion (Teil 1)

Eine gute Suchfunktion ist ein wichtiger Erfolgsfaktor einer Webseite. Der Weg zu Inhalten und Produkten über eine Suchfunktion wird von einem relevanten Anteil von Nutzern bevorzugt. Die Nutzung einer Suchfunktion kennzeichnet zudem eine gezielte Besuchsmotivation. Die Konversionsrate von Seitenbesuchen, die über eine gute Suchfunktion gehen, ist dadurch deutlich erhöht gegenüber eher stöbernden Verhaltensmustern. Trifft diese Nutzergruppe also auf eine schlecht funktionierende Suche und bricht die Interaktion frustriert ab, bedeutet das eine herbe Einbuße für den Umsatz und den Erfolg der Webseite. Es gibt zahlreiche Good Practices für eine Suchfunktion. Die wichtigsten Bereiche sind das Suchfeld selbst mit seinen Funktionen, der Suchalgorithmus und die Trefferliste. In diesem Beitrag soll es zunächst um Tipps für eine gute Gestaltung des Suchfelds gehen mit Praxisbeispielen. Weiterlesen

User Experience: Ticken die Franzosen wirklich anders?

Wie unterscheiden sich deutsche und französische Webseiten?

Quelle: AdobeStock/Nelos

Eine in Deutschland erfolgreiche Webseite für internationale Märkte wie Frankreich anzupassen ist kein allzu großer Aufwand. Denken Sie das wirklich? Auch wenn die Franzosen von den Deutschen kulturell vielleicht gar nicht so weit entfernt scheinen, gibt es gerade in der Internet-Nutzung und im Online-Konsumverhalten einige gravierende Unterschiede. In diesem Artikel greife ich für Sie die 5 wichtigsten Bereiche aus dem User Experience Wheel von Magnus Revang auf und erkläre, worauf Sie in der Praxis mit französischen Usern achten müssen, damit Ihr Business im Nachbarland erfolgreich durchstartet. Weiterlesen

Haufe Gruppe sucht: UX Designer (m/w)

Im Rahmen ihrer weiteren Wachstumsstrategie baut die Haufe Gruppe für die Marke Lexware eine neue Produktlinie im Bereich „ERP Cloud Lösungen“ auf und adressiert die Zielgruppe kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland.

Für Sie ist es ein Bedürfnis, komplexe Sachverhalte einfach darzustellen? User Experience Design und Design Thinking sind für Sie keine Fremdworte und Sie haben Spaß daran, sich in die Bedürfnisse der Kunden hineinzuversetzen? Sie bringen ein sicheres Gespür für ein klares Design mit und haben jede Menge kreative Ideen? Ihnen ist bewusst, dass Großes nur im Team entstehen kann?

Logo der Haufe Gruppe

  • UX Designer (m/w)
  • Ort: Freiburg
  • Start: ab sofort

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Der Einsatz von Cognitive Crash Dummies in der formalen Evaluation mit GOMS (2. Teil)

Im ersten Teil des Beitrags stellte ich Ihnen die modellbasierte Evaluation mit Fokus auf GOMS vor (Goals, Operators, Methods and Selection Rules, Card et al. 1983), mit deren Hilfe es möglich ist, durch virtuelle Probanden, auch Cognitive Crash Dummys, die Effizienz von Schnittstellen bewerten zu lassen. Der zweite Teil gibt Ihnen nun ergänzend wertvolle Anwendungstipps. Weiterlesen

Reale Personendaten in Usability-Tests – das gilt es zu beachten!

Analyse von realen Personendaten

Quelle: robu_s/fotolia

Die Relevanz bestimmter Funktionen und Produkte erschließt sich häufig erst im Kontext – sozusagen im Test unter realen Bedingungen. Um auch während der Entwicklung schon eine valide und generalisierbare Aussage über die spätere Nutzung und den zu generierenden Wert treffen zu können, sollten die realen Bedingungen soweit wie möglich in einem UX-Test nachgestellt werden. Dies gelingt mit realen Personendaten. Wann dies sinnvoll ist und wann nicht – verraten wir Ihnen hier! Weiterlesen

Der Einsatz von Cognitive Crash Dummies in der formalen Evaluation mit GOMS

Cognitive Crash DummiesSeit jeher beschäftigt sich die Human-Computer Interaction (HCI) unter anderem mit der Frage, wie menschliches Verhalten analysiert und berechnet werden kann. Im Zeitalter der Digitalisierung wird die Frage zunehmend immanenter. Wäre es daher nicht schön, im stressigen Projektalltag eines Konzeptionsprojektes eine Methode parat zu haben, mit der sich ‚lean‘ und ohne Einsatz von Probanden Aussagen über die Effizienz von Use Cases und deren UI-Varianten treffen lassen? In diesem Artikel stelle ich Ihnen die modellbasierte Evaluation mit Fokus auf GOMS vor (Goals, Operators, Methods and Selection Rules, Card et al. 1983), mit deren Hilfe es möglich ist, durch virtuelle Probanden, auch Cognitive Crash Dummys, die Effizienz von Schnittstellen bewerten zu lassen. Weiterlesen

Produkttest: Warum Sie Usability-Tests mit jungen Müttern machen sollten

Junge Mütter gehören mit Sicherheit zu einer der anspruchsvollsten Nutzergruppen und zu den kritischsten Produkttestern:

  • Sie sind Experten im Surfen auf mobilen Endgeräten – laut einer Studie von Yahoo („The Shift to Smartphone Dominance“) gehören junge Mütter zwischen 18 und 34 Jahren zu den so genannten Smartphone-dominanten Usern, also jenen Nutzern, die den größten Teil ihrer digitalen Zeit mit dem mobilen Endgerät verbringen – nämlich 70 Prozent. Sie legen vor allem Wert auf die Aktualität der Daten und den einfachen Zugriff, die ihnen die mobile Nutzung von Online-Angeboten bietet. Nicht verwunderlich beim Gedanken an den Alltag zwischen Babytragen, Wickelkommode, Babybett und Stillecke. Es bleibt immer nur kurz Zeit, um etwas nachzuschauen oder zu recherchieren. Sie organisieren oft viele Dinge gleichzeitig und wollen flexibel auch von unterwegs auf Online-Dienste zugreifen können.
  • Neben diesem Nutzungsverhalten haben junge Mütter (Anmerkung der Autorin: das gilt im Übrigen auch für junge Väter – im Artikel spreche ich allerdings aus der Perspektive einer Mutter) auch höchste Anforderungen an Produkte des Alltags. Weiterlesen

1. Usability Testessen bei eresult in Göttingen

Pizza, Bier, Brause und Usability-Testing – passt nicht? Passt doch! Schließlich sind das die Zutaten, die man für ein spannendes Event-Konzept benötigt. Einem Usability Testessen. Entwickler, UX-Designer und Nutzer kommen zusammen und testen Apps, Webseiten, Prototypen und Produkte auf ihre Gebrauchstauglichkeit. Wir freuen uns, dass das 1. Usability Testessen in Göttingen bei uns (eresult GmbH) stattfindet. Weiterlesen

UX für alle Kanäle. 2017 kann kommen.

UX für alle Kanäle

Quelle: Richard Bretschneider / eresult


Alles wird anders. Schon wieder. Wie jedes Jahr. Deshalb ist es ja so großartig UXler zu sein.

Aber was wird jetzt das große neue Ding in 2017? Chatbots wie Slack? Voice interfaces wie Alexa? Virtual Reality? Amazons Dash Button? Kann sein, kann nicht sein. Das kann auch ich nicht prognostizieren. Welche der vielen neuen Technologien auch immer abheben mag, eins ist mal ganz allgemein gesagt gewiss: Die Anzahl der verschiedenen Kanäle, Technologien und Touchpoints die Nutzer mit einem Service, Produkt oder Unternehmen in Kontakt bringen, nimmt stetig zu. Die Customer Journey wird fragmentierter und beschränkt sich digital gesehen längst nicht mehr auf Websites und Apps. Nehmen wir die Reiseplanung über mehrere Kanäle als Beispiel: Weiterlesen

Ein gutes Doppel: User Experience Design und Scrum

Scrum ist in der Softwareentwicklung inzwischen weit verbreitet – aber häufig werden andere Disziplinen noch nicht in den Prozess integriert.
Quelle: diva-e Digital Value Enterprise GmbH

In der Softwareentwicklung setzt sich Scrum als agile Projektmanagement-Methode zunehmend durch. Inzwischen gibt es zahlreiche Workshops, umfassende Literatur und eine große Anzahl erfahrener Scrum-Experten. Im Scrum-Kontext wurde es bisher jedoch vernachlässigt, andere Elemente und fachliche Disziplinen, die essenziell für ein starkes Produkt sind, zu integrieren – wie beispielsweise das User Experience Design. Eine gute User Experience (UX) führt dazu, dass Anwender ein Produkt bzw. eine Software gerne nutzen und ist damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Weiterlesen