User Centered Design mit und für Kinder, Projektmanagement und Paypal Expansion – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Nutzerfreundliche Anwendungen für Zielgruppen zu erstellen, die 18 Jahre und älter sind, ist schon eine Herausforderung. Stellen Sie sich aber doch einmal vor, sie müssten eine Anwendung für die Altersgruppe 6-13 Jahre erstellen, z.B. eine Website.

Catalina Naranjo-Bock nimmt diese Herausforderung an und stellt in ihrem Beitrag:
Approaches to User Research When Designing for Children zahlreiche, wertvolle Tipps bereit.
Sie geht dabei auf Zielgruppen-Blogs, Fokusgruppen und die Durchführung von Usability-Tests mit Kindern ein – gehaltvoll und auf die Bedürfnisse der Praxis ausgerichtet.
Weiterlesen

Worauf es bei der Gestaltung von Produktfindern für Handys und Co. ankommt

Erläuterung Handyfinder

Das Interesse an Smartphones steigt stetig an – und mit der stetig wachsenden Nachfrage wächst nicht nur das Produktangebot – auch die Funktionalitäten und technischen Weiterentwicklungen werden immer umfangreicher. Und dadurch, dass Smartphones längst den Massenmarkt erobert haben und eine breite Zielgruppen ansprechen, wird auch das Spektrum an Anforderungen immer breiter und die Unterschiede in der technischen Expertise der Kaufinteressenten immer größer. Denn längst nicht jeder weiß, was UMTS, EDGE, Triband und Co. eigentlich sind. Wer verkaufen will, muss also umfangreich beraten können – und zwar auch online. Guided-Selling-Systeme wie z.B. Handyfinder bieten hier großes Potential für Online-Shops.

Weiterlesen

Verloren in der Überflussgesellschaft – stellen Sie die richtigen Informationen für die Kaufentscheidung bereit?

Lidschatten

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit der Gestaltung von Produktdetailseiten auf Online-Shops auseinandergesetzt. Dabei konnte ich beobachten, dass es eine sehr große Vielfalt an Informationen, Features und dem Aufbau gibt. Am Beispiel von Kosmetikprodukten möchte ich nun aufzeigen, was zu beachten ist und wie diese Herausforderung in dieser Branche gelöst wird.

Warum Kosmetik? Eine Auswertung der AGOF aus dem Mai 2010 hat ergeben, dass sich drei Viertel der Internetnutzer für Parfum und Kosmetik interessieren, aber bislang gerade einmal 18% online gekauft haben in den letzten 12 Monaten. Dieser Anteil könnte doch viel höher liegen, handelt es sich doch um Verbrauchsgüter (zum Vergleich Daten zu Gebrauchsgütern: Mode und Schuhe interessieren ebenfalls drei Viertel, gekauft haben allerdings 35%; Bücher interessieren rund 60%, gekauft haben 40%).

Und tatsächlich zeigen sich auf den Produktdetailseiten Besonderheiten, die erwähnenswert sind:

Weiterlesen

Florian Schneider über erwartungskonforme Shop-Gestaltung, die Inszenierung von Produkten und positive Erlebnisse beim Online-Shopping

F. Schneider

Ich freue mich sehr, Ihnen heute Herrn Florian Schneider vorstellen zu dürfen. Herr Schneider ist als Creative Director bei netz98 tätig, einer der führenden Agenturen für innovatives Online-Marketing und webbasierte Prozesslösungen.

In einem engagierten Team ist Florian Schneider seit 2007 dafür zuständig, dass attraktive, interaktive Anwendungen entstehen, die leicht bedienbar und zugleich gestalterisch ansprechend sind. Vor seiner Laufbahn bei netz98 war er als Screen-Designer bei der BBDO InterOne in Köln tätig.

2007 lernte ich Herrn Schneider im Rahmen eines gemeinsamen Workshops zum Thema „Web-Usability“ kennen. Er stellte in einem gehaltvollen Vortrag nicht nur unterschiedliche Analysemethoden der Usability-Forschung vor, sondern erläuterte auch die Aspekte einer optimalen Nutzerführung. Ich war mehr als beeindruckt: Einen „Kreativen“ mit derart fundierten Usability-Kenntnissen hatte ich bis dato noch nicht kennengelernt.

Grund genug, finde ich, Sie auf Usabilityblog.de an den Erfahrungen von Herrn Schneider teilhaben zu lassen.

Weiterlesen

83% mehr Erfolg nach Re-Designprojekten – Usability-Analysen helfen dabei!

Das ist die zentrale Erkenntnis mehrerer Metaanalysen von Jakob Nielsen:

Werden 10% der Konzeptions- und Entwicklungskosten eines Re-Designprojektes in Usability-Analysen und Beratung investiert, dann steigt die Erfolgsquote der Anwendung um durchschnittlich 83%.

66 Fallstudien zu den Wirkungen von Usability-Analysen und mehrere hundert Projekte zu den Kosten von Usability-Analysen stellten die Datengrundlage für die Metaanalysen von Jacob Nielsen dar.

Wie wurden die Wirkungen (=Erfolge) gemessen?
Welche Erfolgsindikatoren angesetzt?

  • Conversion Rates – Wandlungsrate von Besuchern zu Kunden
  • Traffic numbers – Anzahl an Besuchern (Visits) und aufgerufene Seiten (Page Impressions)
  • User performance – Gemessen z.B. über die Anzahl an Klicks und die benötigte Zeit für die erfolgreiche Bedienung einer Funktion (z.B. Anlegen eines Kundenkontos)
  • Target feature usage – Anzahl an Personen, die einen wichtigen Link oder Button angeklickt haben

Usability ROI nimmt ab –
befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau

Weiterlesen

Monatsrückblick – Top Themen im Februar: Goldener Schnitt, Tarifrechner und Blickbewegungsmessung auf SPD.de

Bevor wir zu den Top-Blogbeiträgen des vergangenen Monats kommen, möchte ich Ihnen unseren neuen Autor vorstellen:

Prof. Dr. Thomas Mandl

apl. Prof. Dr. Thomas Mandl
(Universität Hildesheim)
Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie

Herzlich Willkommen!

Und vielen Dank für den ersten Beitrag mit einem interessanten Veranstaltungshinweis.

Ich freue mich bereits jetzt auf weiter Beiträge von Thomas Mandl, u.a. zu den Themen „Internationale Usability“ und „Personas“.

Die beliebtesten Beiträge der letzten 30 Tage

  1. Die Macht der Basis – mit dem goldenen Schnitt zu einem besseren Design
    Autorin: Barbara Rögele (eResult GmbH)
  2. Worauf bei Tarifrechnern im Netz zu achten ist – 3 Tipps zur Unterstützung Ihrer Nutzer
    Autorin: Katja Brand-Sassen (eResult GmbH)
  3. Offenheit wirkt sympatisch – SPD.de punktet mit klarer Struktur und Aktualität in der Usability-Analyse
    Autor: Christoph Anders (eResult GmbH)

Weiterlesen

Hilfe statt Service – Wie man nutzerfreundlich die häufigsten Fragen zu seinem Online-Shop beantwortet

Neulich im Onlineshop: Frau Hansen ist genervt. Und unsicher. Ihr Warenkorb ist voll. Ein paar schöne Sachen hat sie sich ausgesucht. Teure Sachen. Aber soll sie nun wirklich zur Kasse gehen? Schließlich hat sie noch nie in diesem Shop gekauft. Hat ihn nur ganz zufällig bei Google gefunden. Und jetzt fehlen ihr wesentliche Informationen. Wie hoch sind die Versandkosten? Was passiert, wenn ihr ein Kleidungsstück nicht gefällt? Frau Hansen grübelt eine Weile…. Und kauft dann lieber doch nichts. Wer so wichtige Informationen so gut versteckt, der kann doch nicht seriös sein, oder? Man hört ja auch immer wieder im Fernsehen davon.

So oder so ähnlich wird es wahrscheinlich schon einigen Kunden gegangen sein. Gerade, wer das erste Mal bei einem Onlineshop bestellt, der hat vorab sicherlich einige der oben genannten Fragen. Wer erst lange nach einer Antwort suchen muss (und diese schlimmstenfalls gar nicht findet), der verliert schnell die Geduld, ist unsicher und bestellt dann vielleicht lieber doch in einem anderen Shop.

Für jeden Onlineshop sollte daher das Ziel sein, seine Hilfe bzw. FAQ so zu platzieren, dass sie für den Kunden einfach und schnell zugänglich sind. Erste Voraussetzung hierfür ist, dass sich Informationen wie Versandkosten oder Rücksendeoptionen, die der Kunde unter „Hilfe“ erwartet, nicht als Unterrubrik in der Kategorie „Service“ versteckt sind. Denn der Nutzer hat hier meistens eine konkrete Frage, für die er eine Antwort sucht. So wird er dementsprechend auch schneller auf eine Rubrik wie „Hilfe“ oder „FAQ“ anspringen, da er diese direkter mit seinem Anliegen verbindet als „Service“.

Aber was macht eine gute Hilfe eigentlich noch aus? Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen habe ich mir einige Onlineshops angesehen, um einige Erfolgsfaktoren zu identifizieren.

Weiterlesen

Zukunftsstrategien, Überlegungen zur generellen Navigation auf Websites, sowie neues zu Facebook-Fanpages – dazu die Linktipps von Anja Weitemeyer

Mehrere unterschiedliche Themen möchte ich auch heute wieder präsentieren. Zum einen ist mir ein Beitrag aufgefallen, der sich mit der Strategie im E-Commerce befasst – wie entscheiden, wohin man sich in den nächsten Jahren orientiert? Zum zweiten eher grundlegende Gedanken zum Thema Navigation, für Jeden im Alltagsgeschäft verwendbar. Und zum Dritten das Hype-Thema Facebook und einige Tipps zu den „neuen“ Fanpages aus Betreibersicht.
Viel Spaß beim Lesen:

Weiterlesen

Design im Wandel: Reiseportale

Bereits im Februar gab es hier im Blog einen Beitrag zum Thema „Design im Wandel“, in dem die Entwicklung des Web-Designs der Versicherungsbranche beleuchtet wurde. Heute möchten ich Ihnen erneut eine Branche vorstellen, deren Web-Design-Entwicklung wir fortlaufend beobachtet haben: Die Reisebranche. Seit 2006 haben wir hier einmal jährlich Screenshots von insgesamt 22 Reiseportalen erstellt – und dabei bis heute einige gestalterische Veränderungen feststellen können. Eine Auswahl davon stelle ich Ihnen in diesem Beitrag vor.

Weiterlesen

Emotionen und Usability – Klare Seitenstrukturen rufen positive Emotionen hervor

In der Praxis hat sich gezeigt: Je einfacher und klarer ein Shop strukturiert ist, desto positivere Emotionen ruft dieser bei Nutzern hervor.

Die Untersuchung von Emotionen des Menschen hat längst Einfluss auf die moderne Marktforschung genommen. Eine ganze Reihe von Forschern beschäftigt sich mit den allzu unergründbar erscheinenden Phänomenen und Ursachen, welche uns zu bestimmten Handlungen verleiten, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.
Weiterlesen