Apps frühzeitig mit Anwendern testen – so einfach geht’s

User Centered Design (UCD) ist bei der Konzeption von Websites nicht mehr wegzudenken. Frühzeitig werden künftige Nutzer in die Entwicklung einbezogen.
Auf Basis der in Prototypentests gewonnenen Erkenntnisse wird die Website weiter optimiert. Das übergeordnete Ziel ist: Eine möglichst nutzerorientierte Website, die verständlich und leicht zu bedienen ist.

Bei der Entwicklung von Apps kommt der bewährte UCD-Gedanke bisher allerdings kaum zum Tragen. Mobile Anwendungen werden entwickelt, auf den Markt gebracht und erst im Livebetrieb erfolgt eine Evaluation durch den Nutzer. Aus meiner Sicht viel zu spät!
Das muss nicht sein.

Auch Apps können bereits frühzeitig mit zukünftigen Nutzern getestet werden, noch bevor überhaupt eine Zeile Code geschrieben wurde.
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Jobanzeigen für Usability-Professionals – zusammengestellt von Thorsten Wilhelm

Wo suchen Unternehmen der Usability-Branchen nach neuen Mitarbeitern/-innen?

Natürlich wie alle anderen Unternehmen auch auf einschlägigen Jobportalen (wie z.B. Jobware, Stepstone), in Tageszeitungen und Wochenmagazinen (wie z.B. FAZ, Zeit) … und im Web, z.B. auf Blogs, XING, in Facebook usw..

Ich hab in meinen heutigen Linktipps drei Quellen zusammengestellt, auf denen es regelmäßig Jobanzeigen für unsere Branche gibt. Dabei handelt es sich um Quellen, die vielleicht noch nicht „Mainstream“ sind und daher somit noch den Charakter von „Geheimtipps“ haben.

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Als letztes bleibt die Frage: „Vorsprung durch Technik“ oder doch lieber „for life“?

Einkaufen im Internet ist heute alltäglich.

Jeder beliebige Shop hat 24/7 geöffnet und es gibt eine schier unfassbare Anbieter- und Produktauswahl. Nutzer können sich ausgiebig über gewünschte Produkte informieren und ihre Kaufentscheidung treffen. Egal ob es sich um eher einfache Produkte – z.B. Kleidung, Schuhe, Nahrung – oder komplexe Produkte – die selbst konfigurierbar sind – handelt.

Speziell hierzu habe ich mir verschiedene Auto-Konfiguratoren angesehen. Jeder Autohersteller bietet einen solchen Konfigurator an. Ziel hierbei ist es den Nutzer möglichst leicht zum Traumauto zu verhelfen. Aber genau hierin liegt die Schwierigkeit. Nicht jeder schafft es den Konfigurationsprozess optisch ansprechend und vor allem verständlich im Web abzubilden.

Wie also sollten komplexe Konfigurationsprozesse im Web dargestellt werden?

Dies möchte ich ihnen anhand der Konfiguratoren von Audi und Volvo zeigen. Beide überzeugen durch ihr Gestaltung und die Führung durch den Konfigurationsprozess, der aufgrund durchdachter Auswahlmechanismen schnell zum Traumauto führt. Die sich auch auf andere Prozesse im Web übertragen lassen.

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Messen, zählen, vergleichen – diese Metriken können Usability-Tests bereichern

Abacus Euro

Die Beobachtung von Nutzern im Usability-Labor ist immer spannend und aufschlussreich. Ihr Verhalten, ihre Aussagen und Reaktionen sind ehrliches Feedback – direkt von denen, für die eine Website oder mobile Anwendung entwickelt wurde. Da es sich um eine qualitative Methode handelt, werden die Daten in der Regel nicht in Form von Zahlenwerten oder Häufigkeiten interpretiert.

Dennoch kann es gute Gründe geben, die Beobachtungsdaten zu quantifizieren. Vor allem, wenn Vergleiche zu früheren Erhebungen angestellt werden sollen, sind eindeutige bzw. nummerische Messdaten von Vorteil. Der folgende Beitrag zeigt eine Auswahl von Metriken, die im Rahmen eines Usability-Tests gemessen werden können.

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Usability Heuristiken in der Praxis: Lassen Sie den Nutzer die Website steuern – nicht umgekehrt

Egal ob Onlineshop, Reiseportal oder Website einer Zeitung – oftmals kommen Nutzer auf eine Website, ohne ein klares Ziel zu haben. Sie möchten Stöbern, sich inspirieren lassen oder sich über Neuigkeiten informieren. Gerade wenn Nutzer mit keiner festen Intention auf eine Website kommen, ist es wichtig, dass sie nicht etwa auf vorbestimmten (Irr-)Wegen durch das Angebot geführt werden, sondern Ihre Pfade frei wählen und steuern können. Wie diese „Freiheit“ beim Stöbern realisiert werden kann und warum sie so wichtig ist, soll in diesem Beitrag dargestellt werden.

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Fehlentscheidungen aus Blickdaten ableiten – geht ganz schnell, wenn Sie nur mit einer Heatmap arbeiten!

Heatmap einer Startseite

Heatmap einer Startseite - Betrachtungsdauer von im Mittel 25 Sekunden.

Wir alle kennen diese schönen, bunten Wärmebilder (Heatmaps). Sie zeigen uns z.B. Klick- oder Blickhäufigkeiten auf Webseiten an. Wir erkennen damit Bereiche höchster Aufmerksamkeit und zugleich solche, die kaum Beachtung finden. Aus Heatmaps lassen sich Entscheidungen ganz schnell ableiten – Fluch und Segen zugleich!

Schauen wir uns dazu das Bild mit der Blick-Heatmap einmal genauer an:

  • Die Navigation am linken Seitenrand und die rechte (Marginal-) Spalte werden intensiv betrachtet – gut so.
  • Die Navigation am oberen Seitenrand geht komplett unter. Nur wenige schauen dort hin.
  • Obwohl im mittleren Seitenbereich Bilder und relativ viel Text dargestellt sind, liegt auf diesem Bereich keine Aufmerksamkeitsspitze.

Mögliche Schlussfolgerungen aus den Daten:

  • Die Navigation am oberen Seitenrand wird aufmerksamkeitsstärker gestaltet, in dem z.B. der Kontrast zum Hintergrund erhöht wird.
  • Um die Aufmerksamkeit des Betrachters stärker in den mittleren Seitenbereich zu lenken, werden reizstärkere Bilder eingesetzt und die Größe der Bilder wird ausgeweitet.

Alles gut? Nicht unbedingt – das sehen wir aber erst, wenn wir uns unterschiedliche Zeitintervalle anschauen.
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Abverkaufssteigerung mit System – Grundlagenstudie zu Cross- und Up-Selling

Artikel

Wie generiere ich mit meinem Onlineshop mehr Umsatz? Die Verwendung von Empfehlungen für Cross- und Up-Selling ist dafür ein erfolgversprechender Ansatz, der mit vielen Fragen zum korrekten Einsatz verbunden ist. Literatur und öffentliche Forschung sind hierzu rar, sodass die eResult GmbH nun eine eigene Grundlagenstudie als studentisches Forschungsprojekt zur Umsetzung von Cross- und Up-Selling durchführt.

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Produktvergleiche online – Welche Website unterstützt den Nutzer am besten? Ergebnisse eines FUX-Analyzers

Weihnachten wirft seine Schatten voraus; man fängt so langsam an, sich Gedanken um Geschenke zu machen – doch diese sollen natürlich von guter Qualität sein, und die Augen unterm Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen.

Lief man früher von Geschäft zu Geschäft und stellte Vergleiche hinsichtlich Ausstattung und Preis an, so ist dieses heute bequem vom Sofa aus realisierbar. Meine Empfehlung abgeleitet aus den Ergebnissen des eResult FUX-Analyzers: Nutzen Sie testberichte.de, denn diese Seite ging als klarer Testsieger aus einem Vergleich mit ciao.de und idealo.de heraus.

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Usability-Metriken – Was hat es damit auf sich und welchen Nutzen haben sie?

Stoppuhr

Usability-Tests werden hauptsächlich eingesetzt um Schwachstellen und Optimierungspotentiale einer Anwendung zu identifizieren. Z.B. im Sinne einer Status-quo-Analyse vor einem anstehenden Redesign oder am Anfang des nachfolgenden Entwicklungsprozesses, wo zwingend notwendige Änderungen an der neuen Anwendung noch kostengünstig zu realisieren sind. Diese qualitativen Studien dienen vor allem der Gewinnung von detaillierten Einsichten in die Nutzung bzw. den Umgang der Nutzer mit der Anwendung.

Meist handelt es sich dabei um punktuelle Studien, die in dieser Form nicht mehr wiederholt werden.

Eigentlich schade, denn durch das zusätzliche Erheben von formalen Usability-Metriken (auch Performanzwerte genannt) ergibt sich die Möglichkeit, die Ergebnisse von qualitativen Usability-Tests messbar und somit vergleichbar zu machen!

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