Wissenschaft trifft Praxis – auf dem 12. Internationalen Symposium der Informationswissenschaft vom 9. bis 11. März an der Universität Hildesheim

Neben wissenschaftlichen Beiträgen werden auf dem 12. Internationalen Symposium der Informationswissenschaft (ISI) des Hochschulverbands Informationswissenschaft (HI) auch Erfahrungsberichte aus der Praxis in das Vortragsprogramm integriert. Der von Matthias Görtz organisierte 1. ISI Praxis-Track bietet so die Gelegenheit, Erfahrungen aus der Anwendung, Evaluation und Weiterentwicklung informationswissenschaftlicher Praxis in den Wissenschaftsbetrieb zurückzuspielen. Gleichzeitig hält die Integration in das Gesamtkonzept einer wissenschaftlichen Tagung mit internationaler Beteiligung Praxisvertretern die Möglichkeit bereit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren.

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Design im Wandel: Websites aus der Versicherungsbranche

Das Internet ist ein schnelllebiges Medium, das sich ständig verändert. Das fängt bereits mit der Hard- und Software an, mit der wir das Internet nutzen: So hat ein Großteil der Internetnutzer heutzutage einen größeren Monitor, leistungsfähigeren Rechner (und Browser) sowie eine schnellere Internetverbindung als noch vor einigen Jahren. Innerhalb weniger Jahre verändert sich jedoch nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch unser Nutzungskontext und damit unsere Bedürfnisse und Anforderungen an Inhalte und Angebote im Web. Als logische Konsequenz (oder besser gesagt: im Idealfall) passen sich auch die Websites an diese Veränderungen an.

Doch was genau hat sich innerhalb der letzten Jahre verändert? Lassen sich in punkto Web-Design und -Usability Trends erkennen? Mit diesen Fragen habe ich mich am Beispiel von Websites aus der Versicherungsbranche beschäftigt – und nehme Sie als Leser mit auf eine kleine Zeitreise durch die letzten fünf Jahre.

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Silver-Surfer, Intranets, HTML5 und ein Aufruf zur Mitgestaltung – Linktipps zusammengestellt von Thorsten Wilhelm

Digital Natives im Vergleich zu Senioren – gibt es Unterschiede im Verhalten, den Anforderungen und Erwartungen an Websites? Ja klar gibt es die.
Leider gibt es in Bezug auf die Zielgruppe der „Silver-Surfer“ aber auch viele Vorurteile, die es immer wieder gilt zu entkräften. Matthias Henrici widmet sich dieser Aufgabe in seinem Beitrag:

6 faustdicke Vorurteile über Silversurfer die Sie getrost vergessen können.

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Erst blättern, dann klicken – Wie der Direktbestellschein zur Brücke zwischen Katalog und Onlineshop werden kann

Gehören Sie auch zu den Leuten, die zwar gerne im Internet etwas bestellen, vorher aber gerne auch mal gemütlich auf der Couch Kataloge wälzen? Wenn ja, dann sind Sie in guter Gesellschaft. Eine Studie des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) zeigt – zwei Drittel aller Befragten, die schon einmal online etwas online bestellt haben, haben sich zuvor im Katalog über den Artikel informiert. Ein gut umgesetzter und integrierter Direktbestellschein kann hier eine wertvolle Brücke zwischen Katalog und Onlineshop schlagen.

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Usability-Testing, Usability Engineering: Eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen

370.000 Suchergebnisse bei Google, wenn dort die Begriffe

Usability Cost Benefit Analysis

eingegeben werden (Stand: 01.02.2011).

Darunter eine nicht unwesentliche Anzahl an so genannten Erfolgsgeschichten. Grund genug dieses Thema für Sie aufzubereiten.

In den kommenden Wochen möchte ich Ihnen verschiedene Modelle und Ansätze einer Kosten-Nutzen-Analyse vorstellen, ergänzt um aktuelle Fallbeispiele. Ich möchte damit den Nutzen von Usability-Analysen (Usability Engineering, User Centered Design) verdeutlichen und Ihnen wertvolle Tipps und Anregungen für Ihre Arbeit bereitstellen.

Sie werden erfahren, wie Unternehmen die Verfahren und Methoden der Usability-Analyse in Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse integrieren, und welche Erfahrungen sie dabei gewonnen haben.

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Zuhören, Verarbeiten und Mitreden – Ansätze für Social Media Management

White clock with words Time to Talk on its face

Kundenbewertungen, Foren oder Blogs sind nur einige der zahllosen Quellen, die ein Nutzer heute heranzieht, wenn eine Kaufentscheidung ansteht. Längst sind die Herstellerangaben nicht mehr die einzige Möglichkeit, sich über ein Produkt zu informieren. Für den Kunden eine sehr erfreuliche Entwicklung. Auf Anbieterseite ergeben sich einige Herausforderungen. Wie soll die Vielzahl von Informationen im Netz beobachtet werden? Wie verwertet und interpretiert man die Beobachtungen? Und wie reagiert man auf negative Äußerungen bzw. kann die Austauschmöglichkeiten zu seinem Vorteil nutzen? In einem ersten Beitrag zum Thema wurde bereits aufgezeigt, wie man „eintauchen“ kann und relevante Quellen systematisch durchsucht: Eintauchen und zuhören – Möglichkeiten des Web Monitoring.

Heute soll der nächste Schritt beleuchtet werden. Wie werden die gesammelten Erkenntnisse verarbeitet und intern kommuniziert?

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Usability-Labs bei Apps – so schauen wir bei eResult Nutzern über die Schulter

Wissen Sie eigentlich, wie mobile Websites und Applikationen (Apps) getestet werden? Eine Möglichkeit ist der Mobile Usability-Test im Labor. Doch wie sollte das ideale Test-Setup bei iPhone, iPad, Android & Co. aussehen? Welche Besonderheiten gibt es im Gegensatz zum klassischen, nutzerbasierten Usability-Test auf einem stationären Computer? Die Antwort liefert Ihnen dieser Beitrag, bei dem Sie auch mal in das Mobile Usability-Lab von eResult reinschauen können.

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Die Zukunft von Facebook & Co? Wie sich das Gesicht sozialer Netzwerke an neue Kommunikationsformen anpasst

myspace-design

Studien belegen, dass die Nutzung von Communities im Internet stark verbreitet ist. In der JIM-Studie 2010 beispielsweise wurden Zahlen veröffentlicht, nach denen 71% der Jugendlichen (12-19Jahre) mindestens mehrmals pro Woche entsprechende Plattformen aufsuchen, 84% zumindest gelegentlich. Der wichtigste Nutzungsanlass ist dabei die Kommunikation untereinander.

Immer mehr wird dabei die Selbstdarstellung zur Kommunikationsform und die Zahl der Freunde zum Statussymbol.

Wie aber richten sich die Communities auf dieses Verhalten der Jugendlichen ein? Kommen sie ihnen in ihrer Kommunikationsweise entgegen?

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Customer Journey: Wie gut haben Sie die Reise Ihrer Kunden im Blick?

cj

Vermutlich wissen Sie als Usabilityblog-Leser über das Verhalten Ihrer Kunden auf Ihrem Webauftritt schon ganz gut Bescheid. Sie haben beispielsweise Ihre Webanalytic-Daten ausgewertet und kennen Zugänge, Klickraten, Conversionrate und Absprungpunkte. Mit dem zusätzlichen Wissen aus Befragungen und Usabilitytests haben Sie bereits viele Optimierungsmöglichkeiten erkannt und bestenfalls bereits umgesetzt. Für die Erforschung all dieser Aspekte gibt es schon eine Vielzahl an Methoden und viele nutzen zumindest einige davon und auch das aus ihnen resultierende Wissen.

„Was sollte denn da jetzt noch im Dunkeln liegen?“ werden Sie sich vielleicht fragen.

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