Die re:publica 2011 und was sie über den Umgang mit Blogs in der Marktforschung lehrt

Vom 13.bis 15.4.11 fand im Berliner Friedrichstadtpalast die republica statt. Über 3000 Teilnehmer tauschten sich dort über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft aus und sprechen für das große Interesse an diesen Themengebieten.

Die Themen der Sessions von Nachrichten über Gaming bis hin zu Location based services und Crowdfunding zeigen vor allem eines:

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B2B-Umfragen richtig planen und umsetzen, HiPPO ins Boot holen und effektive Call-to-Action Button – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Eine sehr interessante Sammlung von Praxis-Tipps möchte ich heute als allererstes teilen: Das Portal Planung & Analyse hat diese Serie mit sehr pragmatischen Tipps & Tricks eingeführt, in dem Beispiel, das mir aufgefallen ist, geht es um B2B-Umfragen. Mut zu kleinen Fallzahlen ist mit besonders im Gedächtnis geblieben, denn es müssen nicht immer 1.000 oder 10.000 Datensätze sein. Auch kleine Stichproben können aufschlussreiche und durchaus auch signifikante Ergebnisse liefern. Umso wichtiger sind dann die Datenqualität und ein sinnvoller Fragebogen, der sich auf die zentralen Punkte konzentriert.

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Mit Google um die Welt? – Wie Googles Local Search die Reisemittlerbranche unter Druck setzt

Anfang April 2011 wurde Google der Kauf von ITA-Software durch das US-Justizministerium genehmigt. Die Übernahme könnte direkte Auswirkungen auf die Reisemittlerbranche haben. Denn einige Online-Reiseportale nutzen ebenfalls Dienste des Softwareanbieters. Der Kauf von ITA-Software ist für Google deshalb an strikte Bedingungen geknüpft.

Zusätzlich stellte Google bereits im November 2010 seine Search Engine Result Pages (Suchergebnisseiten kurz SERPs) um. Dabei werden Anfragen mit regionalem Bezug nun bevorzugt. Die lokalen Suchergebnisse erscheinen häufig sogar vor den regulären. Beim Beispiel „unterkunft lüneburg“ stehen insgesamt sieben lokale Anbieter vor dem ehemals ersten Suchergebnis (siehe Abbildung 1).
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Wie hätten Sie’s denn gern? Wie man mit neuen Zielgruppen ins Gespräch kommt.

Searching for a Niche Group - Magnifying Glass

Die Besucher eines Webangebots, z.B. eines Onlineshops kann man über Onsite-Befragungen nach ihrer Meinung fragen, Wünsche und Vorstellungen zu Darstellung und Navigation erfahren und so Erkenntnisse über Optimierungsmöglichkeiten erfahren.

Ebenso können Nutzer von Geräten, Besucher von Filialen oder Verwender von verschiedenen Dienstleistungen befragt werden, denn als Unternehmen steht man in irgendeiner Form mit seinen Kunden und Nutzer in Kontakt.

Was aber tun, wenn man mit einer neuen Dienstleistung, einer veränderten Aufmachung oder einem anderen Sortiment eine neue Zielgruppe ansprechen und für sich gewinnen will? Oder wenn die „Visionskunden“ einfach nicht der aktuellen Kundschaft entsprechen?

In diesem Fall stellt sich die Herausforderung, etwas für eine Zielgruppe zu verändern oder neu zu entwickeln, die man noch nicht so gut kennt. Weder weiß man, wie die Wünsche und Bedürfnisse dieser Zielgruppe aussehen, noch hat man eine Chance, direktes Feedback zu Änderungen zu erhalten – denn die fraglichen Personen nutzen das eigene Angebot ja noch nicht. Eine bedarfsgerechte Entwicklung fällt vor diesem Hintergrund schwer.

Wie kann man mit dieser Herausforderung umgehen?

Eine Möglichkeit wäre die Einführung eines Zielgruppenblogs.

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Bestellprozesse deutscher Online-Shops: Good Practices für Vergleichsstudie gesucht

Tasche

Der Checkout als ein wichtiger Erfolgsfaktor für Online-Shops sollte die Bedürfnisse der Nutzer in jeder Hinsicht berücksichtigen. So kommt zum Beispiel der Usability eine große Bedeutung zu: Formulargestaltung, erwartungskonforme Positionierung von Seitenelementen, Button-/Linkgestaltung, Prozessdarstellung, Feedback, Hilfe, etc.

Aber auch die bereitgestellten Funktionen und Services müssen sich inhaltlich an den Anforderungen der Kunden orientieren. Dies betrifft insbesondere Lieferservices, Zahlungsarten, Versandkosten und Beratung. Die Erwartungen, mit denen ein Nutzer eine Website aufruft, sind sehr stark von dessen Erfahrungen geprägt. Dieser Umstand spricht dafür, bestehende Standards für die eigene Site zu übernehmen, um eine einfache Bedienbarkeit sicherzustellen. Natürlich kann auch gezielt von diesen Standards abgewichen werden, aber gerade beim Kaufprozess, wo es auch um sensible persönliche Daten geht, spricht vieles dafür, sich an den Standards zu orientieren. An dieser Stelle soll jedoch keine Diskussion über die Einhaltung oder Verletzung von Konventionen stattfinden. Vielmehr soll eine Studie angekündigt werden, die sich mit dem Vergleich von Bestellprozessen deutscher Online-Shops beschäftigt. Bei der Auswahl geeigneter Shops möchten wir um Ihre Mithilfe bitten.

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Eine Frage der Verhältnismäßigkeit – Wie Referenzobjekte bei der Produktauswahl helfen können

Posterdruckportale im Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aus einem Urlaubsfoto kann hier im Nu eine schöne Wanddekoration im Großformat werden. Häufig sind diese selbstgestalteten Poster oder Leinwände aber auch recht kostspielig. Ein Umtausch ist meistens schwierig. Wer ein zu großes oder kleines Format wählt, riskiert jedoch schnell einen Fehlkauf. Ein gutes Beispiel, wie man den Nutzer davor bewahren kann und ihm ein sicheres Gefühl bei der Bestellung gibt, liefert posterxxl.de.

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UX-expo Fachmesse und Konferenz für User Experience, Usability und Joy of Use 16.Mai 2011 in Frankfurt!

Nutzungserlebnis – Usability – Spaß am Gebrauch

ux-expo

Diese Themen sind gefragt wie nie. Unternehmen erkennen jetzt, dass erlebbarer Nutzen
und echte Freude an ihren Produkten oder Services über die Gunst ihrer Kunden entscheidet. In der Folge wächst der Bedarf an Lösungen, Fach-Know-how und Beratung von UX- Experten und Anbietern.

Diesem Zukunftsmarkt bietet die UX-Expo am 16. Mai 2011 erstmals eine hochprofessionelle Plattform mit den wichtigsten Trends, Entwicklungen und Methoden der User Experience.

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(Co-)Prototyping mit Hotgloo – eine Bestandsaufnahme

Teaser

Prototyping ist eine sehr wichtige Methode wenn es darum geht, Ideen und Konzepte für eine Webseite oder einzelne Features zu testen, bevor diese implementiert werden. Hier im Blog wurden bereits des Öfteren verschiedene Prototyping-Tools vorgestellt, die es ermöglichen, funktionsfähige Prototypen einer Anwendung zu erstellen und diese zu testen. Besonders spannend ist dabei meiner Meinung nach die Kollaborations-Komponente, die einige dieser Tools mittlerweile anbieten. Eines dieser Tools habe ich mir daher einmal genauer angesehen: hotgloo.

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Interpretation von Befragungsergebnissen leicht gemacht

Haben Sie das auch schon erlebt? Sie haben eine Befragung unter Ihren Kunden oder Nutzern durchgeführt und erhalten das Ergebnis:

70% sind mit der Seite zufrieden! Gut oder?

Oder etwa nicht? Tja, da liegt der Hase im Pfeffer, die Interpretation solcher Daten ist nämlich alles andere als einfach!

Zuallererst muss man natürlich die Seite selbst und deren Zweck in den Fokus rufen, aber auch die Teilnehmer, die an der Befragung teilgenommen haben, genau anschauen.

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Mobile Commerce, Bestellprozess-Optimierung und „mobilen Traffic“ messen – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Welcher Typ sind Sie, wenn es um die Nutzung von mobilen Anwendungen und Endgeräten geht? Shoppen Sie „mobil“? Sind Sie vor allem mit Twitter und Facebook „mobil unterwegs“? Nutzen Sie Apps oder „nur“ den Browser Ihres mobilen Endgerätes?
Susanne Seibold stellt verschiedene Typologie-Ansätze vor und gibt wertvolle Tipps für die Konzeption von Web-Angeboten für den mobilen Zugriff:
Wie stark beeinflusst das Mobile Web das Kaufverhalten der User wirklich?

Wir bleiben beim Thema: Website-Traffic von Mobilgeräten messen und auswerten: Mobile Erfolgsmessung. Mobile Websites können das mobile Online-Erlebnis verbessern. Keine Frage. Bevor die eigene Website für den mobilen Zugriff optimiert wird, sollte analysiert werden wie viele Besucher die eigene Website überhaupt mobil ansurfen.
Markus Vollmert zeigt in seinem Beitrag auf, wie Google Analytics diese Daten liefert, und gibt Anregungen zur Analyse der Messungen.

Schnelle Conversion Rate Optimierung – das geht mit einer gezielten Optimierung des Bestellprozesses. Veränderungen in diesem Prozess und deren Effekte sind zudem gut messbar. Auf der anderen Seite können Veränderungen im Bestellprozess katastrophale Folgen haben – die dann genauso gut transparent werden. Man wagt sich daher nur ungern an den Bestellprozess heran. Christian Holst hilft dabei „Optimierungsbarrieren“ abzubauen.
In seinem Beitrag: Fundamental Guidelines Of E-Commerce Checkout Design
gibt er zahlreiche Anregungen und Tipps zur Bestellprozess-Optimierung.