Stell Dir vor es ist Umfrage und keiner macht mit…

Keine Frage. Unabhängig davon, ob eine Website ausschließlich Informationszwecken dient, ob sie darüber hinaus Kunden akquirieren soll oder ob ein Onlineshop als eigener Vertriebskanal betrieben wird: Es ist wichtig zu wissen, wer ein Angebot nutzt und wie es beim Nutzer ankommt. Was fällt positiv auf? Was stört den User und verhindert eine erfolgreiche Suche, einen Kauf oder einen Abschluss? Was würden sich die Besucher zusätzlich im Online-Angebot wünschen?

Die eResult GmbH als Full-Service User Experience Agentur hat zur Beantwortung dieser Fragen mit der Onsite-Befragung das passende Werkzeug im Produkt-Portfolio. Regelmäßig überraschen und begeistern wir unsere Kunden mit den Evaluationsergebnissen.

Schöne heile Onsite-Befragungswelt also? Könnte man meinen. Wäre da nicht ein Problem, dass sich die Onsite-Befragung sowohl mit der Offline-Markt- und Meinungsforschung als auch mit Onsite-Werbemitteln teilt: Nur ein Bruchteil der Nutzer lässt sich zur Teilnahme motivieren. Die eResult GmbH hat es sich in einem aktuellen Forschungsprojekt zur Aufgabe gemacht, den Gründen für diese Entwicklung nachzugehen und Verbesserungspotentiale auszuloten. Aber beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme…

Weiterlesen

Stärken ausbauen, Schwächen abbauen – mit Hilfe Ihrer Kunden

Talk please

Ist ein Projekt mit einem Kunden zum Abschluss gebracht so wird es oft still um diesen Kunden. Stand am Ende eine Präsentation an, so folgt gegebenenfalls noch die Zusendung einer Dokumentation oder auch ein finales Telefongespräch. Aber erfahre ich in diesen Momenten tatsächlich, ob der Kunde wirklich zufrieden war?

Übertragbar ist dieser Sachverhalt auch auf einen Online-Einkauf/eine Buchung. Wie erfahre ich, ob der Kunde zufrieden war und ich ihn zu einem Stammkunden machen kann?

Weiterlesen

Card-Sorting, Einwegspiegel und „vom Blog zum Shop“ – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Haben Sie schon einmal hinter einem Einwegspiegel eine Fokusgruppe oder einen Usability-Test beobachtet?
Gelegenheiten gibt es viele. Die meisten Teststudios verfügen über Einwegspiegel. Demetrius Madrigal und Bryan McClain stellen sich die mehr als berechtigte Frage: Gibt es vielleicht bessere Möglichkeiten der Beobachtung? Und: Für welche Untersuchungen sind Einwegspiegel nötig, wann andere Verfahren (z.B. Videoübertragung) vorteilhafter?
The Myth of the One-Way Mirror. Ein toller Beitrag, der mit vielen Vorurteilen aufräumt.

Card-Sorting ist eine weit verbreitete Methode zur Analyse, Entwicklung und Optimierung von Site-Strukturen (Informationsarchitektur). Schnell wird diese Methode, dieser Begriff bei Diskussionen in die Runde geworfen: „Lasst uns doch mal ein Card-Sorting machen!“. Grundsätzlich (fast immer) eine gute Idee. Aber: Die Arbeit beginnt danach. Denn es gibt eine Fülle unterschiedlicher Ansätze und Verfahren. Jim Ross schafft mit seinem Beitrag:
Comparing User Research Methods for Information Architecture eine sehr gehaltvolle Basis für die Auswahl der zielführenden Vorgehensweise.

Mein letzter Linktipp: So schlagen Sie Brücken vom Blog zum Shop bietet nicht nur Shop-Betreibern Tipps und Anregungen zum Einsatz von Kunden- und Nutzerblogs.
Martin Groß-Albenhausen zeigt darin auf, wie Blogs dazu genutzt werden sollten, um Kunden zu binden, Neu-Kunden zu gewinnen und Käufe anzuregen.

Heute schon geärgert … Usability im Alltag

Ich habe aufgehört mich über nutzerunfreundliche Bediendisplays in Fahrstühlen, umständliche Verpackungen, nervige Armaturen in Hotelzimmern (Bad) oder schwer verständliche Multifunktionslenkräder zu ärgern.

Stattdessen mache ich Fotos – Fotoaufnahmen von Usability-Hindernissen im Alltag … und natürlich auch von zahlreichen „Usability Best Practices“.

Einige davon möchte ich Ihnen heute vorstellen, weitere folgen.
Ich hoffe Sie mit diesem Beitrag ein wenig zu amüsieren, zugleich aber auch für die Usability von Alltagsgegenständen zu sensibilisieren.

Weiterlesen

Wie stark haben Sie Ihre Kunden an sich gebunden?

Workers

So ziemlich jedes Unternehmen schreibt sich heute auf die Fahnen, kundenorientiert zu arbeiten. Aber wie erfolgreich ist das? Wie stark sind Kunden tatsächlich an ein Unternehmen gebunden? Dies regelmäßig zu ermitteln ist wichtig, um möglichst frühzeitig Abwärtstendenzen zu erkennen und das Kundenmanagement stetig weiterzuentwickeln.

Wie überprüfen Sie die Kundenbindung?
Weiterlesen

Wie viele Sucheingabefelder braucht eine Website?

Der eine oder andere mag nun sagen: Eins!

Denn das funktioniert bei google ja seit Jahren hervorragend. Durch neue Features wie Live Search und Auto-Vervollständigung bzw. Vorschlagsfunktion hat der Nutzer schon vor dem Start die Möglichkeit, das Ergebnis noch in seinem Sinne zu beeinflussen.

So einfach, dass es Spaß macht – das sollte darüber hinaus die Devise sein. Der Joy of Use darf gerade bei einem eher trockenen Thema wie dem „Suchen“ nicht unterschätzt werden. Dazu möchte ich nun noch ein paar andere Beispiele zeigen:

Weiterlesen

Inken Petersen (Director User Experience XING AG) über User Centered Innovation, User-Labs und agiles Testing

Inken Petersen

Über mehr als ein Jahr habe ich versucht Frau Petersen für ein Interview auf Usabilityblog.de zu gewinnen. Interesse war stets vorhanden, was fehlte war die nötige Zeit.
Ich freue mich daher sehr, dass es nun gelungen ist.

Inken Petersen ist seit März 2007 bei der XING AG im Bereich User-Centered-Design tätig. Seit 2008 als Team Leader User Experience; heute verantwortet und leitet Inken Petersen als Director User Experience das XING UX Team.
Gratulation zu dieser tollen Laufbahn, dem sicherlich spannenden, zugleich aber auch herausfordernden Tätigkeitsfeld.

Und Grund genug, finde ich, Sie auf Usabilityblog.de an den Erfahrungen und dem reichhaltigen Wissen von Frau Petersen teilhaben zu lassen.

Weiterlesen

Was tun, wenn Sie nicht Apple sind? Eine Möglichkeit zur Entwicklung von Innovationen für Ihre Website

Glaubt man den Statements von Apple, so verlassen sich Steve Jobs und dessen Produktentwickler lieber auf den „gesunden Menschenverstand“ als auf Marktforschung, wenn es darum geht, neue Ideen zu entwickeln bzw. einzuschätzen. Zugegeben, der derzeitige Erfolg gibt Apple recht: iPod, iPhone und iPad sind die Geräte, die das (mobile) Internet aber auch andere Technologiebereiche massiv geprägt haben und auch weiter prägen werden.
Andererseits hat Apple auch die Zeit und Ressource diverse Anlaufversuche bzw. Fehlschläge in Kauf zu nehmen für DAS Produkt der Zukunft.
Nimmt man Apples Ansatz als Denkanstoß, so kommen folgende Fragen auf:
Ist es wirklich sinnvoll, meine Nutzer/Zielgruppen mit in den Entwicklungsprozess einzubeziehen? Läuft man nicht eher Gefahr, dass ich nicht Neues, Innovatives kreiere, wenn ich meine Nutzer Ideen spinnen lasse? Und was hat das Ganze mit der Gaußsche Glockenkurve zu tun?

Weiterlesen

DZT Relaunch: Deutschland als Online-Bildband

Logo

Der Relaunch der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) ist in den vergangenen Wochen auf geteilte Meinung gestoßen und wurde sowohl positiv als auch negativ besprochen. Die DZT vertritt im Auftrag der Bundesregierung das Reiseland Deutschland im In- und Ausland. Aufgabe ist es also, Reisende nach Deutschland zu bringen. Der Relaunch setzt hier sehr stark auf Emotionalisierung mit fast überdimensionalen Bildern (die allerdings nicht immer zum Inhalt passen). Ich finde diese Herangehensweise gewagt. Sicher werden durch die Bilder auch Assoziationen zu Deutschland als Reiseland ausgelöst. Aber sollte man nicht eigentlich davon ausgehen, dass der Nutzer auch Informationen finden möchte?

Weiterlesen