Schlagwort-Archive: Amazon

Das Internet erobert die Drogeriebranche

Beim Thema E-Commerce fallen einem in der Regel eher die großen Player wie Amazon, Otto oder Zalando ein. Der Internethandel hat bereits eine Vielzahl an Branchen erobert und ist beim Kauf von Flügen, Hotels, Medien aller Art, Elektrogeräte und Mode der favorisierte Kanal. Die Drogeriebranche hat sich mit dem Einstieg ins Internet lange Zeit gelassen. Erste Versuche scheiterten bzw. wurden schnell wiedereingestellt. Seit einigen Jahren sind nahezu alle großen Drogerieketten im Internet vertreten und es ist an der Zeit diese Branche im usabilityblog.de etwas näher zu betrachten. Weiterlesen

Was wurde aus … alibaba.com?

Können Sie sich noch an den medialen Hype im September 2014 erinnern, als alibaba.com in New York an die Börse ging und als „Börsengang der Superlative“ bezeichnet wurde? Von vielen Experten wurde die chinesische Internetfirma als ernstzunehmender Konkurrent für Amazon, eBay und Google betrachtet und gehandelt. Seit dem Börsengang sind nun mehr als 6 Monate vergangen und ich möchte in diesem kleinen Beitrag einen Blick auf die Website werfen und prüfen, ob alibaba.com eine ernsthafte Alternative für Privatnutzer bietet. Weiterlesen

Wir stellen vor: Anwendungen die öfters mobil als stationär genutzt werden!

„Gibt es Webseiten oder Anwendungen, die Sie früher oft über PC oder Notebook genutzt haben, nun aber (fast) nur noch über Smartphone bzw. Tablet nutzen?“

Diese Frage stellten wir 600 Personen aus unserem Online-Access Panel Bonopolis.de. Befragt wurden Personen die hinsichtlich den Merkmalen Geschlecht, Alter und Bildung repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen sind.

Aus dieser Stichprobe bildeten wir eine Substichprobe mit 153 Personen, die regelmäßig sowohl über Desktop-PC, Tablet als auch Smartphone das Web nutzen. Ich bezeichne sie mal als „Digital Livings“, also Personen die mit mobilen Endgeräten leben (oder anders formuliert: ohne sie schlechter leben).
Und genau diesen 153 Personen stellten wir obige Frage:

„Gibt es Webseiten oder Anwendungen, die Sie früher oft über PC oder Notebook genutzt haben, nun aber (fast) nur noch über Smartphone bzw. Tablet nutzen?“

36,6 % (56 Personen) gaben die Antwort:
Ja. Und: Welche Anwendungen sind das?

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Werden Sie Lieblingsshop Ihrer Nutzer & Kunden – 10 Anregungen & Tipps

„Der Kunde will das für ihn optimale Produkt zum besten Preis, schnellstmöglich mit dem bestmöglichen Service und der höchsten Sicherheit geliefert bekommen. Das ist Erlebnis genug!
(Quelle: 2009, Dr. Hudetz, Geschäftsführer, IFH Institut für Handelsforschung GmbH (Köln), auf die Frage nach der Bedeutung von Erlebnissen beim Online-Shopping)

Vielleicht galt das im Jahr 2009; ganz sicher war es im Jahr 2000 so.
Nun ist das aber nicht mehr genug:
Online-Shopper wollen sich beim Einkaufen wohl und glücklich fühlen – und das nicht nur während ihren Einkaufstouren auf dem Tablet vom heimischen Sofa aus.

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Juli am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Thorsten Wilhelm

    Wow – mächtig stark: Amazon im Urteil von Online-Shoppern!
    Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH)

    „Die Lieferung bei Amazon ist blitzschnell und unschlagbar!“ – 76% (!) der deutschen Online-Shopper stimmen dem zu, viele davon voll und ganz!
    Und: „Rücksendung ohne Wenn und Aber, das gibt es nur bei Amazon!“ – dem stimmen 49% zu.
    Einschüchternd ?! Vielleicht. Aber es gibt noch genügend Potenzial sich von Amazon abzuheben. In diesem Beitrag zeigt Thorsten Wilhelm einige Möglichkeiten auf, ergänzt um einen gehaltvollen Kommentar eines Bloglesers mit weiteren Anregungen und Ideen zum Abheben von Amazon.
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  2. Jens Jacobsen

    Squeeze Pages – nervig & effektiv E-Mail-Adressen gewinnen
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Manchmal muss man sich entscheiden:
    Kurzfristigen Erfolg oder langfristig zufriedene Kunden!
    Wie Sie trotz des Einsatzes von Squeeze Pages aus dem „oder“ ein „und“ machen, das zeigt Jens Jacobsen in seinem gehaltvollen Beitrag auf. Er gibt Tipps und Anregungen zum Prozess der Erstellung und Analyse von Squeeze Pages und präsentiert erfolgreiche Beispiele rund um die Gewinnung von Newsletter-Abonnenten, Umfrageteilnehmern oder auch Anfragen für Produkte & Dienstleistungen.
    Zum Begriff: Squeeze Pages sind nach „squeeze“, also „auspressen“, benannt. Werden solche Seiten eingesetzt, dann geht es meist darum von Nutzern deren Mail-Adresse zu bekommen. Gelegentlich liest man auch den Begriff Splash Page.
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  3. Andrea Struckmeier

    Horizontales Scrolling am PC – Eine gute Idee?!
    Autor: Andrea Struckmeier (eResult GmbH)

    Wieso eigentlich wird seit Jahr und Tag vertikal gescrollt? Haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt?
    Falls nicht, dann ist das auch gut so. Meint Andrea Struckmeier.
    Horizontales Scrolling PC ist aus ihrer Sicht ein Trend von nur kurzer Dauer. Und das, obwohl es im Zusammenhang mit responsive Webdesigns fast schon einleuchtend scheint auch am „stationären“ Bildschirm horizontal zu scrollen. Ist es aber nicht. Andrea Struckmeier zeigt auf warum nicht und gibt Ihnen viele wertvolle Daten, Fakten und Argumente, sollten Kollegen, Vorgesetzt oder Kunden mal wieder auf die Idee kommen, das mir dem horizontalen Scrollen sei doch eine 1a Idee.
    Fast nebenbei liefert Andrea Struckmeier einige gelungene Beispiele, die verdeutlichen mit welchen Mitteln Nutzer auf horizontale Scroll-Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden können.
    P.S.: Meine These, warum viele Nutzer es komisch finden horizontal zu scrollen: Es liegt am Mausrad. Dessen intensive Verbreitung an den PC-Mäusen seit 1995 hat dazu beigetragen.
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In eigener Sache: Usabilityblog.de mit neuem Büchershop

Seit mehr als 2 Jahren betreiben wir auf unserem Blog einen so genannten Büchershop . Der Shop wurde, bis dato, über ein Amazon-Modul realisiert. Wir konnten Themen auswählen, hatten jedoch keinen direkten Einfluss auf die dargestellten Büchertitel.

Unser Fazit: Es hat nichts gebracht!
Die vorgestellten Bücher wurden kaum wahrgenommen, es gab nur wenige Aufrufe des Shops und somit leistete er auch keinen Beitrag für Sie als Leser und Abonnent von Usabilityblog.de.
Ich führe das nicht zuletzt auf die „automatische Titelauswahl“ zurück. Zudem wurden die Bücher weder ausführlich beschrieben noch bewertet.

Das haben wir für Sie geändert!

Es gibt ab sofort keine automatische Titelauswahl – die Auswahl treffen erfahrene Usability-Berater und Forscher. Handverlesen.
Sie beschreiben die Inhalte und nehmen eine erste Bewertung vor. Schließlich werden die Buchempfehlungen als Beiträge im Blog angezeigt und auch über den Feed verteilt.

Aktuell bietet Ihnen unser Büchershop bereits drei handverlese Klassiker. Im Laufe der Zeit wird das virtuelle Bücherregal wachsen. Gerne auch mit Hilfe von Buchtipps und Empfehlungen von Ihnen.

Ich hoffe, dass diese Veränderungen in Ihrem Interesse sind. Ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gern auf.

P.S.: Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Jens Jacobsen und Steffen Heim. Sie beide haben die Optimierungsideen entwickelt und diese auch für Sie umgesetzt.

Wow – mächtig stark: Amazon im Urteil von Online-Shoppern!

Immer wieder kommt diese Frage auf:
Sollte ich mir von Amazon was abschauen?
Ja, klar, so meine Antwort; vor allem beim Service und der Kundenbindung, in der Logistik auch.
Wichtiger, so meine zweite Antwort: Schauen Sie aber auch dahin, wo Amazon Schwächen hat – und nutzen Sie die dabei gewonnene Erkenntnis als Chance zur Differenzierung.
Schwächen? Gibt`s die bei Amazon?
Amazon ist in Bezug auf die Kernfunktionen eines Online-Shops derart stark, dass es für viele Online-Shops schwer wird hier Schwächen zu finden. Es wird kaum gelingen, zu positiv ist die Einstellung zu Amazon auf den Erfolgsfaktoren:

  • Sortiment
  • Service
  • Preis und
  • Bestellabwicklung.

So das Ergebnis meiner aktuellen Umfrage im eResult Omnibus
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Produktvideos – aktuelle Trends & Empfehlungen

Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte und Videos sind mehr als 1000 Bilder. Das gilt auch für die Darstellung von Produkten in Online-Shops für Mode. Videos transportieren mehr Stimmung, Erlebnis, Charakter. Mehr Produkteigenschaften – mehr Conversion. Also auf in die Videoproduktion! Ein Risiko? Kaum. Statistisch gesehen, steigt bei Nutzern, die sich ein Video anschauen, die Kaufwahrscheinlichkeit um 174% an. Die Selbstauskunft der Nutzer korreliert damit, wie die aktuelle Umfrage im Rahmen des eResult Omnibusses zeigt: 40,6% der Befragten geben an, dass sie weniger Zweifel haben ein Produkt zu kaufen, wenn sie es vorher im Video angesehen haben; jeder 4. bevorzugt Online-Shops, die Videos anbieten. Was genau sind aber die aktuellen Anforderungen und Erwartungen der Nutzer an Produktvideos? Ein Video ist ja nicht gleich ein gutes Video. Wenn ich an Mode und Videos denke, habe ich spontan ein Laufstegvideo vor Augen. Doch ist es auch für den Online-Shop geeignet? Und wie und wo binde ich das Video ein? Folgende Good Practices für die Einbindung und den Inhalt von Produktvideos in Online-Shops für Mode möchte ich Ihnen ans Herz legen.

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Stylebop.com: Exklusive User Experience rund um die Uhr

Logo Stylebob

Seit mehreren Jahren mausert sich stylebop.com als Online-Shop für Luxusmode sowohl national als auch international zu einer ernstzunehmenden Größe im eCommerce. Stylebop setzt dabei nicht auf Outlet-Ware und Rabattschlachten wie beispielsweise Yoox, sondern auf aktuelle Luxusmode. Grund genug einmal genauer in puncto User Experience hinzuschauen, denn immerhin gilt die Bedürfnisse einer anspruchsvollen und überaus wohlhabenden Klientel zu befriedigen.

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Kundenbindung in Online-Shops – zieht die Versandkostenflatrate?

amazon.de Prime

Mit Amazon Prime hat der Online-Shop ein Instrument zur Kundenbindung geschaffen. Wie eine Umfrage der Internet World Business über den eResult Omnibus Anfang dieses Jahres zeigte, stößt dieses Angebot bei 10% der Online-Shopper auf reges Interesse (siehe Ausgabe 3/12). Sie nutzen diese Versandkostenflatrate mit Premiumversand (bedeutet: Lieferung am nächsten Tag, sowie Vergünstigungen bei Morning Express etc.) für 29 Euro im Jahr.

Was in der Studie das Hauptinteresse war:

Beeinflusst die vorhandene Flatrate das Online-Shopping-Verhalten?
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