Schlagwort-Archive: Anforderungen

Produkttest: Warum Sie Usability-Tests mit jungen Müttern machen sollten

Junge Mütter gehören mit Sicherheit zu einer der anspruchsvollsten Nutzergruppen und zu den kritischsten Produkttestern:

  • Sie sind Experten im Surfen auf mobilen Endgeräten – laut einer Studie von Yahoo („The Shift to Smartphone Dominance“) gehören junge Mütter zwischen 18 und 34 Jahren zu den so genannten Smartphone-dominanten Usern, also jenen Nutzern, die den größten Teil ihrer digitalen Zeit mit dem mobilen Endgerät verbringen – nämlich 70 Prozent. Sie legen vor allem Wert auf die Aktualität der Daten und den einfachen Zugriff, die ihnen die mobile Nutzung von Online-Angeboten bietet. Nicht verwunderlich beim Gedanken an den Alltag zwischen Babytragen, Wickelkommode, Babybett und Stillecke. Es bleibt immer nur kurz Zeit, um etwas nachzuschauen oder zu recherchieren. Sie organisieren oft viele Dinge gleichzeitig und wollen flexibel auch von unterwegs auf Online-Dienste zugreifen können.
  • Neben diesem Nutzungsverhalten haben junge Mütter (Anmerkung der Autorin: das gilt im Übrigen auch für junge Väter – im Artikel spreche ich allerdings aus der Perspektive einer Mutter) auch höchste Anforderungen an Produkte des Alltags. Weiterlesen

Websites entwickeln mit Top-Task- & Core & Path-Analyse

Illustration Core & Path-AnalyseWas machen Sie als erstes, wenn Sie eine Website planen? Natürlich nachdem Sie sich ausführlich mit den Nutzern und deren Bedürfnissen beschäftigt haben?

Vielleicht entwerfen Sie die Startseite. Als Wireframe, wenn Sie UX-Designer/Konzepter sind, als Photoshop-Mockup, wenn Sie Grafiker sind.

Oder Sie entwickeln die Informations-Architektur, zeichnen die Sitemap.

Das sind die zwei Ansätze, die nach meiner Erfahrung am gebräuchlichsten sind. Und doch zäumen wir damit das Pferd von hinten auf.

Beginnen sollten wir statt dessen mit den Zielen. Einerseits mit dem, was die Site für ihre Betreiber erreichen soll. Und anderseits mit dem, was die Nutzer mit der Site erreichen wollen. Das sollten wir nicht einfach nur in einem Grobkonzept oder einem Wiki festhalten. Und hoffen, dass es die anderen Projektbeteiligten lesen.
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User Stories – weniger Schreiben, mehr Gestalten

Jeder, der schon einmal ein Projekt mit mehr als drei, vier Leuten umgesetzt hat, kennt das Dilemma: Entweder, man verbringt viel Zeit damit, Dinge aufzuschreiben, oder es entstehen immer wieder Missverständnisse, die Zeit und Nerven kosten.

Und dass Planung das ist, was erfolgreiche von gescheiterten Projekten unterscheidet, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Bei jedem Web- und Software-Projekt entstehen ungezählte Dokumente: Angebote, Kalkulationen, Spezifikationen, Aufgabenbeschreibungen, Grobkonzepte, Feinkonzepte, Designkonzepte, Scribbles, Wireframes, Prototypen, Präsentationen, Testkonzepte, Testberichte, Reviews – und natürlich etliche Präsentationen und jede Menge E-Mails.

Der UX-Experte Jeff Gothelf geht sogar so weit zu sagen, wir seien im Dokumenten-Geschäft („deliverables business“). Und in der Tat werden wir immer noch von vielen Kunden, Chefs und Kollegen nach dem beurteilt, was wir abliefern: Überzeugende Dokumente, gelungene Präsentationen, ordentliche Dokumentation.

Das heißt, wir alle sind viel zu stark auf die Mittel zum Zweck fixiert. Denn nichts anderes sind all diese Dokumente. Steht am Ende ein erfolgreiches Produkt, interessieren niemanden mehr die ganzen Dokumente, für die wir so viel Zeit aufgewandt haben.

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Digital Living Blog: eResult erweitert das Spektrum der UX- und Zielgruppenforschung

Ich freue mich sehr Ihnen heute über unser Produkt Zielgruppenblog berichten zu dürfen. Ich möchte Ihnen dessen Entstehung, seine Möglichkeiten und auch Einsatzbereiche im Bereich der UX- und Zielgruppenforschung vorstellen – und am Ende einen Kennenlern-Rabatt von 25 % bieten.

Die Idee und der Antrieb zu diesem Blog basiert auf dem Erfolg der von uns betriebenen, geschlossenen Blogs mit den Nutzern & Kunden unserer Kunden. Unsere Kundenblogs haben sich seit 2008 als eine pragmatische Methode im User Centered Design etabliert.

Der eResult Zielgruppenlog ermöglicht es nun Entwicklern, Produktmanagern, UXlern und Konzeptern

  • schnell,
  • unkompliziert und
  • preiswert

die wertvollen Meinungen, Sichtweisen und Anforderungen von Digital Natives und Early Adoptern kennenzulernen. Und das ohne selbst einen Blog betreiben zu müssen. Sie brauchen lediglich Themen & Fragestellungen. Um alles weitere kümmern wir uns in Ihrem Auftrag.

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Mobile first – Anforderungen richtig erfassen

Die Erstellung bzw. Verbesserung des mobilen Webauftritts steht für viele Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Das ungebrochene Wachstum bei der Verbreitung von Smartphones und Tablets macht diesen Schritt unumgänglich.

Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsszenarien und der gegebenen Restriktionen durch Screen-Größen, ist es unumgänglich, sich über die wichtigsten Funktionen und Inhalte Gedanken zu machen, um diese bedarfsgerecht zu präsentieren.

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Mit Liebe zum Detail zu dauerhaftem Erfolg – Ulrich Kaleta bietet Einblicke in die Erfolgsstory von notebooksbilliger.de

Seit Arnd von Wedemeyer und Sascha Crocoll notebooksbilliger.de 2002 gründeten, ist viel passiert. Die angebotenen Notebooks sind weiterhin billiger, inzwischen bietet das Unternehmen aber auch PCs und Smartphones, TVs, Beamer und vieles mehr.

Auf die klassische Marktforschung wurde in all den Jahren wenig Wert gelegt.

Wachstum und Erfolg stellten sich ein durch „Learning by Doing“, „Fehler kein zweites Mal machen“ und enorm hohes Engagement auf Seiten des Managements und aller Mitarbeiter.

Grund genug einmal ins Detail zu gehen und mehr über das Erfolgsgeheimnis von Notebooksbilliger.de zu erfahren.

Ulrich Kaltea

Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute unser Interview mit Ulrich Kaleta – Direktor Marketing – Kommunikation der notebooksbilliger AG – hier auf Usabilityblog.de anbieten zu können. Ulrich Kaleta ist seit 2008 maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt und zeigt uns anschaulich auf, wie wichtig eine 100 %ige Orientierung an den Anforderungen von Nutzern, Kunden und Herstellern für einen dauerhaften Geschäftserfolg ist.

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Wo bleibt die Zielgruppenausrichtung bei Onlineshops?

Im Rahmen der eResult Digital Natives Studie wurden Anforderungen und Erwartungen junger Internetnutzer unter 25 Jahren an Websites erfasst. Die junge Generation hat demnach eine höhere Erwartungshaltung, was Videos, Bilder und Social Media Zugänge angeht.

Grund genug, einmal nachzuschauen, wie bzw. ob Onlineshops auf diesen Trend reagieren. Wird z.B. Mode für Jugendliche derzeit anders präsentiert als die für Erwachsene? Schließlich bietet fast jeder größere Onlineshop für Mode auch eine Rubrik für ihre jüngeren Kunden an. Und die Digital Natives zwischen 16 und 25 suchen sich ihre Kleidung doch zum großen Teil selbst aus, bewegen sich also auf den entsprechenden Seiten im Shop und sollen dort von den angebotenen Waren überzeugt werden.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Kaum ein Onlineshop passt die Produktdarstellung für „junge Mode“ an die veränderten Ansprüche der Digital Natives an. Stattdessen wird fast immer eine Standard-Aufmachung für den gesamten Shop gewählt.

Aber es geht auch anders.

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Near Field Communication in der Hotellerie: Sieht so die nutzerzentrierte Hotelinfrastruktur der Zukunft aus?

In meinem ersten Artikel zu Near Field Communication (NFC) im Tourismus habe ich auf die Vorteile hingewiesen, welche die NFC-Technologie im Tourismus auf Anwenderseite hat. Nun bin ich auf ein weiteres spannendes Beispiel gestoßen. Es zeigt, wie eine nutzerzentrierte Hotelinfrastruktur aussehen kann.

NFC kurz vorgestellt
Was NFC ist, habe ich in meinem ersten Artikel vorgestellt. Kurz zusammengefasst ermöglicht die NFC-Technologie die automatische Datenübertragung über kurze Distanzen, wenn ein Nutzer mit einem NFC fähigen Mobiltelefon in die Nähe (10 cm Radius) einer NFC-Anwendung kommt.

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Der Weg zur zielgruppengerechten Website

Fotolia Fragen über Fragen bei der Entwicklung einer neuen Website oder auch Überarbeitung eines bestehenden Webauftritts:

  • Was wünscht sich der Nutzer an Funktionen/Erweiterungen?
  • Was muss ich bieten, damit meine Seite akzeptiert/weiterempfohlen wird?
  • Wie generiere/behalte ich zufriedene Stammnutzer?
  • etc.

Intern versucht man dann, sich in den (potenziellen) Nutzer hineinzuversetzen und seine Wünsche und Anforderungen im Team zu erschließen. Dies fällt oft schwer, warum also nicht den Nutzer direkt in dieser frühen (Weiter-)Entwicklungsphase einbinden?

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User Experience und Journalismus, Abgleich von Kundenmeinungen mit eigenen Erwartungen und der neue Online-Knigge – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Drei Themen heute von mir: Zum einen die Berücksichtigung der User Experience im journalistischen Umfeld, mit einer Quick-Analyse von Apps im Video festgehalten. Anschließend eine interessante Studie aus der Hotelerie, die es deutlich macht, dass es nicht ausreicht, auf seine eigene Meinung zu vertrauen, sondern die Kunden stets mit einzubeziehen. Und als letztes ein Beitrag, der für mehr Sorgfalt im Umgang miteinander im Internet und drum herum plädiert – in Anlehnung an Knigge.
Viel Spaß beim Lesen:
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