Bildschirmnutzer haben ein völlig anderes Leseverhalten als Personen, die gedruckte Texte lesen. So werden Texte nach Informationen “gescannt” und nur flüchtig gelesen, unabhängig davon wie gut und wertvoll Ihre Texte geschrieben sind. Verschiedene Eyetracking Studien belegen solch ein Leseverhalten. Webnutzer sind ungeduldig und wollen schnell Informationen erhalten. Deshalb ist es wichtig Texte “grafisch zu schreiben“, so dass sie Aufmerksamkeit erzeugen [1, 2]. Einige Erkenntnisse dazu soll dieser Beitrag zusammenfassen.
Beiträge für Schlagwort: 'Aufmerksamkeit'
Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
Marketingfachleute predigen, dass Online-Shops den Kunden möglichst gut emotional ansprechen müssen. Der Konsument soll sich wohl fühlen, das Shopping ihm Spaß machen. Für einige Online-Shops bildet das Zauberwort hierfür der Einsatz von Produktinszenierungen.
Unter Produktinszenierungen können Bewegbilder, Animationen, 3D-Ansichten, aber auch plakative, statische Bilder oder die Zusammenstellung von Produktclustern zu Product Clouds verstanden werden. Sie fördern in vielerlei Hinsicht die Aufmerksamkeit des Nutzers.
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Viele Websites bieten auf ihren Startseiten alternative Einstiege an und strukturieren diese nach Themen oder Zielgruppen. Nicht immer ist dafür genügend Platz vorhanden und so werden diese kleiner oder in Bereichen positioniert, in denen sie von den Nutzern nicht erwartet werden. Das führt dazu, dass sie von Erstnutzern oder unentschlossenen Nutzern weniger wahrgenommen werden. Wie auch mit wenig Platz ein alternativer Einstieg gesehen wird, zeigen Daten einer Eyetracking-Studie.
Viele Onlineshops nutzen Cross-Selling, um Kunden weitere, passende Produkte auf einer Produktdetailseite anzubieten. Wo Cross-Selling-Angebote positioniert sind und welche Aufmachung sie haben ist unterschiedlich. Nicht alle Bereiche einer Seite sind dafür optimal. Wie man es dennoch schafft die Aufmerksamkeit dahin zu lenken, zeigt dieser Beitrag.
Es gibt mehrere Positionen auf einer Produktdetailseite, die für Cross-Selling genutzt werden, beispielsweise unterhalb oder rechts des Produktes. Aus der Imagery III Studie zur erwartungskonformen Website-Gestaltung ist bekannt, dass im rechten Seitenbereich einer Website zunehmend werbliche Hinweise erwartet werden. Das führt dazu, dass diese Bereiche insgesamt weniger Beachtung finden.
Im Rahmen einer Eye-Tracking Studie, die wir im Sommer durchgeführt haben, lagen auch Suchergebnisseiten vieler Internet-Angebot im Fokus der Betrachtung. Wie orientieren sich die Nutzer beispielsweise bei der Suche nach einer Kamera?
Die explorative Grundlagenstudie wurde über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) durchgeführt. 30 Probanden quotiert nach AGOF nahmen an der Studie teil. Neben einer freien Nutzung von Internet-Angeboten, in der die Probanden die Websites ohne konkrete Aufgabenstellung nutzen, wurden auch kleine Aufgaben formuliert, um beispielsweise eine Suchergebnisseite über alle Nutzer untersuchen zu können.
Eine von vielen spannenden Fragen, mit der wir uns im Rahmen der Analyse von Blickdaten einer groß angelegten Eye-Tracking Studie in den letzten Monaten befasst haben. Eine erste Erkenntnis aus dieser Studie möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.
Zunächst ein paar Eckdaten zur Grundlagenstudie: Über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) wurde mit 30 Probanden im Alter von 14 bis 75 Jahren eine Eye-Tracking Studie durchgeführt. Ziel der explorativen Studie war es, die Probanden in einer möglichst natürlichen Nutzungssituation zu erreichen und sie „einfach mal“ im Internet surfen zu lassen und dabei den Blickverlauf zu messen.
Suchtechnologien als auch die Art wie wir im Internet suchen verändern sich ständig, so die U.S. Marktforscher von OneUpWeb.
In ihrer aktuellen Eyetracking Studie nehmen sie die Entwicklung der Informationssuche zum Anlass, um die Fragegestellung zu untersuchen, wie Web 2.0-Nutzer mit Anzeigen (sponsored ads) interagieren, während sie eine Suchaufgabe auf Social Network Sites durchführen.
Guten Tag, mein Name ist Christoph Anders. ich bin Projektmitarbeiter & wissenschaftlicher Assistent bei der eResult GmbH und beschäftige mich aktiv mit Methoden zur Untersuchung der Usability, insbesondere der Methode Eye-Tracking.
Das Verfahren der Blickverlaufsmessung mittels Augenkamera setzen wir z. B. in Verbindung mit einem Usability-Test im Labor oder Landingpage-Analyse im Labor ein.
Ich möchte euch heute einen sehr interessanten Ansatz aus der Hirnforschung vorstellen. Die Neurowissenschaftler von WhiteMatter Labs verwenden eine Technologie namens „EyeQuant“ zur Analyse der Aufmerksamkeitswirkung von Websites.
Wie funktioniert das Verfahren?
Die EyeQuant-Technologie analysiert mit einer Software die Aufmerksamkeitswirkung von Websites, Landing Pages oder Bannern in wenigen Sekunden. Zur Analyse sind keine Probanden notwendig. Beitrag weiterlesen…
Zhiwei Guan von der Universität Washington und Edward Cutrell von Microsoft Research untersuchten in einer Eyetracking Studie, welchen Einfluss die Reihenfolge der Resultate einer Search Engine Result Page (SERP) auf das Suchverhalten der Nutzer hat. Welche Treffer werden also ausgewählt, wenn die Reihenfolge des zielführenden Resultates variiert?
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In mehreren Eyetracking Studien, insbesondere bei der Untersuchung von SERPs (Search Engine Result Page) z. B. in den Studien von BVDW oder Google Germany, zeigt sich in den Heatmaps immer wieder ein dominantes Muster der Bereiche mit höchster Aufmerksamkeit.
Bereits 2006 untersuche Jakob Nielsen in einer Eyetracking Studie mit 232 Probanden den Blickverlauf beim Lesen von Text auf tausenden Websites. Beitrag weiterlesen…

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