Nicht nur Usability-Tests im Usability-Lab erleben seit 2008 einen “2. Frühling” – im selben Zeitraum nahmen auch Blickbewegungsmessungen, auch als Eyetracking bezeichnet, wieder deutlich zu.
Besonders positiv dabei: Blickbewegungsmessungen werden nicht mehr nur wegen den schönen, bunten Bildern – z. B. Heatmaps – durchgeführt. Konkrete Informationsbedarfe stehen in 90% unserer Eyetracking-Studien im Vordergrund – und das ist auch gut so!
Denn: Blickbewegungsmessungen stellen hoch objektive und zuverlässige Daten bereit. Untersuchungen mit Eyetracking-Messungen liefern, richtig angelegt und durchgeführt, eindeutige Antworten auf konkrete Fragestellungen. Qualitativ erhoben, quantitativ auswertbar.
Beitrag weiterlesen…
Es tut sich viel – im Usability-Markt: Methodisch, thematisch und auch bei den Testobjekten.
Mit diesen Linktipps möchte ich Ihnen einige Gedankenanregungen zur Gestaltung von Anwendungen für das iPhone und iPad geben, sowie erste Ergebnisse zur Aufmerksamkeitsverteilung auf den neuen Google Suchergebnisseiten vorstellen.
Ein gehaltvoller Bericht (inkl. Podcast) von der internationalen Veranstaltung der Usability-Professionals (UPA 2010) ergänzt die Themenlinks.
Viel Spaß beim Lesen und Schauen!
Hoffe meine Auswahl ist für Sie von Interesse.
Beitrag weiterlesen…
Bevor wir zu den Top-Beiträgen des Monats Mai kommen, möchte ich Ihnen unsere neuen Autoren vorstellen.
Im vergangenen Monat konnten wir gleich vier neue Usabilityblog-Autoren gewinnen:
Beitrag weiterlesen…

Fabian Stelzer ist Gründer und Marketingleiter der WhiteMatter Labs GmbH, einem Spin Off des Labors für Neurobiopsychologie der Universität Osnabrück.
Das Unternehmen White Matter Labs erforscht und entwickelt Technologien aus der Hirnforschung für Anwendungen in Marketing und Werbung. Einige dieser Technologien wurden bereits erfolgreich im Markt eingeführt.
Mit dem Tool EyeQuant bietet White Matter Labs einen Webservice zur Aufmerksamkeitsanalyse und Optimierung von Webseiten an.
Wir wollten von Herrn Stelzer wissen welchen Stellenwert die Usability-Analyse bei der Konzeption von Websites aktuell hat und seiner Meinung nach haben sollten, und welche Bedeutung er dem Thema “Conversion Rate Optimierung” zuschreibt: (kurzes) Hype-Thema oder dauerhafte Etablierung einer neuen Dienstleistungsbranche?
Beitrag weiterlesen…
Der Vorteil für die Nutzer bei einer guten Bedienungsoberfläche, z. B. bei einem Online-Shop oder einem Reise-Portal liegt auf der Hand. Der Nutzer kann die gewünschte Aktion schneller und mit weniger Frust durchführen.
Daneben kann eine gute Usability aber auch für das eigene Ranking bei Google vorteilhaft sein. Klar ist, dass Google natürlich nicht für jede Seite Nutzertests oder eine Online-Befragungen durchführen kann, auf dessen Basis die Nutzerfreundlichkeit ermittelt wird. Aber es gibt eine ganze Reihe an objektiven Kriterien, die auch für eine Suchmaschine überprüfbar sind.
Beitrag weiterlesen…
Bildschirmnutzer haben ein völlig anderes Leseverhalten als Personen, die gedruckte Texte lesen. So werden Texte nach Informationen “gescannt” und nur flüchtig gelesen, unabhängig davon wie gut und wertvoll Ihre Texte geschrieben sind. Verschiedene Eyetracking Studien belegen solch ein Leseverhalten. Webnutzer sind ungeduldig und wollen schnell Informationen erhalten. Deshalb ist es wichtig Texte “grafisch zu schreiben“, so dass sie Aufmerksamkeit erzeugen [1, 2]. Einige Erkenntnisse dazu soll dieser Beitrag zusammenfassen.
Beitrag weiterlesen…
Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
Beitrag weiterlesen…
Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
Beitrag weiterlesen…
Marketingfachleute predigen, dass Online-Shops den Kunden möglichst gut emotional ansprechen müssen. Der Konsument soll sich wohl fühlen, das Shopping ihm Spaß machen. Für einige Online-Shops bildet das Zauberwort hierfür der Einsatz von Produktinszenierungen.
Unter Produktinszenierungen können Bewegbilder, Animationen, 3D-Ansichten, aber auch plakative, statische Bilder oder die Zusammenstellung von Produktclustern zu Product Clouds verstanden werden. Sie fördern in vielerlei Hinsicht die Aufmerksamkeit des Nutzers.
Beitrag weiterlesen…
Im November 2009 wurden auf www.usabilityblog.de insgesamt 22 Beiträge veröffentlicht.
Allen Autoren recht herzlichen Dank für ihr Engagement.
Und auch den vielen Lesern, die in diesem Monaten mit gehaltvollen Kommentaren die Beitragsthemen “veredelt” haben. Im November gab es im Mittel pro Beitrag zwei Kommentare.
Das Themensprektrum war – wie bereits im Oktober – breit gestreut:
Beitrag weiterlesen…
Letzte Kommentare