Beiträge für Schlagwort: 'Aufmerksamkeit'

29. August 2012 | Anna Metzger Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Psychologische Aspekte, Studien, Web Usability

Blickpfade auf der Website – die richtige Grundlage für die Berechnung finden

Spezifische vs. unspezifische Einteilung

Die Untersuchung des Blickpfads, also der Reihenfolge in der die einzelnen Regionen betrachtet werden, kann eine tiefere Einsicht in das Blickverhalten liefern – kann, muss aber nicht. Alles steht und fällt mit der Definition der Regionen (Areas of Interest, AOIs), die die Grundlage für die Berechnung des Blickpfads bilden. In meinen letzten Beiträgen zu diesem Thema habe ich die Methoden der Untersuchung des Blickverlaufs in Theorie und Praxis vorgestellt (Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites und Untersuchung des Blickverhaltens mit Hilfe der Übergangswahrscheinlichkeiten). In diesem Beitrag möchte ich näher auf die Einteilung der Website in Regionen eingehen, verschiedene Möglichkeiten dafür vorstellen und erläutern, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Aufteilungen mit sich bringen.

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15. August 2012 | Anna Metzger Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Psychologische Aspekte, Studien, Web Usability

Untersuchung des Blickverhaltens mit Hilfe der Übergangswahrscheinlichkeiten

Grafik Blog

Die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites wird überwiegend mit der Methode der Heatmap (Verteilung der Aufmerksamkeit) untersucht. Die Wahrnehmung ist jedoch ein Prozess. Will man das Blickverhalten also ganzheitlich untersuchen, sollten Methoden herangezogen werden, die die Reihenfolge der Betrachtung nicht außer Acht lassen. Eine Methode mit der die Reihenfolge der Betrachtung untersucht werden kann, ist die Übergangswahrscheinlichkeit – die Wahrscheinlichkeiten mit der der Blick von einer Region zur anderen wandert. Diese Methode hatte ich bereits im letzten Beitrag dieser Reihe „Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites“ theoretisch vorgestellt. Wie diese Methode in der Praxis eingesetzt werden kann, habe ich in einer Studie getestet und möchte in diesem Beitrag einige beispielhafte Ergebnisse vorstellen.

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1. August 2012 | Anna Metzger Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Studien, Web Usability

Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites

Heatmap vs. Sequenzanalyse beispielhaft

Die Website ist ein Kommunikationsmittel – mit ihrer Hilfe soll dem Nutzer eine bestimmte Information vermittelt werden. Eine der Methoden die Website auf ihre Funktion als Informationsträger zu überprüfen, ist Eyetracking – Blickerfassung. Denn nur gesehene Information kann auch verarbeitet werden. Das Ergebnis der Auswertung ist in den meisten Fällen eine so genannte Heatmap, die die Verteilung der Blicke auf der Website abbildet. Aber ist für eine gelungene Kommunikation nur die richtige Verteilung der Aufmerksamkeit relevant? Die Wahrnehmung ist schließlich ein Prozess – die Reihenfolge, in der die Website betrachtet wird, ist daher eine wichtige Komponente. In der Heatmap wird die Reihenfolge nicht berücksichtigt. Sie kann jedoch mit Hilfe der Sequenzanalyse und der Übergangswahrscheinlichkeiten untersucht werden. Diese beiden vertiefenden Methoden möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und mich auch noch mal mit der Heatmap als Auswertungsmethode auseinandersetzen.

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23. Februar 2012 | Elske Ludewig Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Web Usability

Gewöhnungseffekte der Augen: Wie sich Blickbewegungen über die Betrachtungsdauer einer Website verändern

Mit Hilfe von Eyetracking können heute wichtige Fragen zur Wahrnehmung von Seitenbereichen und Elementen auf Websites beantwortet werden. Die Messung von Blickbewegungen kann zudem Erkenntnisse in Bezug auf Eyecatcher und bestimmte Blickpfade liefern, z. B.: Welche „Wege“ legt das Auge auf einer bestimmten Site zurück?

Meist sind die Fragestellungen auf einen konkreten Ausschnitt einer Website bezogen. Doch wie sieht eigentlich der Blickverlauf im Verlauf des Surfens auf einer Website aus? Genauer gesagt: Verändert sich der Blickverlauf, wenn Nutzer von der Startseite aus tiefer in das Angebot einsteigen und bestimmte Elemente wie z. B. die Navigation immer am selben Platz bleiben? Gewöhnt sich das Auge also an den Aufbau? Diesen Fragen sind Kaspar et al. (Universität Osnabrück) nachgegangen und haben interessante Entdeckungen gemacht.

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3. Januar 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Interfacedesign, Methoden & Verfahren, Trends, Usability von Online-Shops

Unschärfe zieht Aufmerksamkeit – aber nicht sofort!

Trocken ist jede Theorie, was zählt sind Daten.
Daten die eine aufgestellte These entweder stützen oder verwerfen.

Meine These war – Sie erinnern sich sicherlich:
Unscharf dargestellte Elemente auf Webseiten ziehen die Aufmerksamkeit von Nutzern schnell auf sich!

Mirapodo unscharf

Hält die These einer Prüfung stand?

Angeregt von der Diskussion hier im Blog, führten wir eine Studie durch. 20 Personen, Erstnutzer des Mirapodo Online-Shops, betrachteten 10 Sekunden lang die Startseite mit dem unscharf dargestellten Seitenelement. Während der Seitenexploration wurde der Blickverlauf mit Hilfe eines Eyetrackers im Usability-Lab gemessen.

Und siehe da …

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1. November 2011 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Interfacedesign, Trends, Usability von Online-Shops

Lassen Sie Ihre Nutzer genau hinschauen!

Bitte betrachten Sie den folgenden Ausschnitt der Startseite des Mirapodo Online-Shops …

Mirapodo_unscharf

Wohin haben Sie zuerst geschaut?

Ich denke, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von um die 60% vorhersagen kann, wohin Ihr Blick wanderte. Prüfen Sie das gerne nach …

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4. Oktober 2011 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Studien

Onsite-Befragungen: Mehr Datenqualität beim Einsatz von Slide-in Layern

Die Frage, ob es zu der momentan geläufigen Praxis, mittels Pop-Up-Layer zu Onsite-Umfragen einzuladen sinnvolle Alternativen gibt, wurde hier im Blog bereits in zwei Beiträgen im Juni und September behandelt.

Zunächst wurden verschiedene Alternativen im Rahmen von Eyetracking-Studien hinsichtlich ihrer Aufmerksamkeitsleistung getestet. Dabei erwies sich ein Slide-In-Layer als vielversprechendster Ansatz. Der Slide-In-Layer versperrt im Gegensatz zum momentan gebräuchlichen Pop-up nicht den Blick auf den primär relevanten Seiteninhalt, sondern erscheint animiert und zeitversetzt am oberen Bildrand. Eine längere und über mehrere Seiten wiederholte Darbietung der Einladung wird so möglich. Die Ergebnisse der im letzten Artikel angekündigten quantitativen Untersuchung sollen nun vorgestellt werden. Dabei galt es die Frage zu beantworten, ob die Besucher der Seite die Möglichkeit zur späteren Teilnahme auch nutzen. Außerdem, ob sich die im Vergleich zum Pop-up Layer weniger aggressivere Einladung auch auf das Antwortverhalten auswirkt.

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5. September 2011 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Studien

Auffallen ohne zu stören: Auf der Suche nach dem optimalen Weg in die Onsite-Umfrage

Wie müssen die Nutzer einer Webseite angesprochen werden, um die Teilnahmebereitschaft an Onsite-Umfragen optimal zu nutzen? In diese Frage führte der Beitrag „Stell Dir vor es ist Umfrage und keiner macht mit…“ vom 20. Juni 2011 ein. Unter anderem wurde das Problem skizziert, dass die Teilnahmeaufforderung zwar wahrgenommen werden soll, aber nicht so aufdringlich sein darf, dass die Teilnahme in einer Abwehrreaktion „jetzt erst recht!“ abgelehnt wird. Zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchungen, unter anderem im Rahmen des Eyetracking-Bus, deuten darauf hin, dass Präsenz im Aufmerksamkeitsfokus möglich ist, ohne den Nutzer in der Nutzung der Seite zu sehr einzuschränken. Lesen Sie in diesem Beitrag, warum am oberen Seitenrand erscheinende animierte Boxen (Slide-in Layer) in diesem Zusammenhang den vielversprechendsten Ansatz darstellen und wie ihr Potential praxisnah getestet wurde.

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20. Juni 2011 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte

Stell Dir vor es ist Umfrage und keiner macht mit…

Keine Frage. Unabhängig davon, ob eine Website ausschließlich Informationszwecken dient, ob sie darüber hinaus Kunden akquirieren soll oder ob ein Onlineshop als eigener Vertriebskanal betrieben wird: Es ist wichtig zu wissen, wer ein Angebot nutzt und wie es beim Nutzer ankommt. Was fällt positiv auf? Was stört den User und verhindert eine erfolgreiche Suche, einen Kauf oder einen Abschluss? Was würden sich die Besucher zusätzlich im Online-Angebot wünschen?

Die eResult GmbH als Full-Service User Experience Agentur hat zur Beantwortung dieser Fragen mit der Onsite-Befragung das passende Werkzeug im Produkt-Portfolio. Regelmäßig überraschen und begeistern wir unsere Kunden mit den Evaluationsergebnissen.

Schöne heile Onsite-Befragungswelt also? Könnte man meinen. Wäre da nicht ein Problem, dass sich die Onsite-Befragung sowohl mit der Offline-Markt- und Meinungsforschung als auch mit Onsite-Werbemitteln teilt: Nur ein Bruchteil der Nutzer lässt sich zur Teilnahme motivieren. Die eResult GmbH hat es sich in einem aktuellen Forschungsprojekt zur Aufgabe gemacht, den Gründen für diese Entwicklung nachzugehen und Verbesserungspotentiale auszuloten. Aber beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme…

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12. Oktober 2010 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Interviews mit Experten, Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Web Usability

Waldemar Dzeyk (XPERSITE) über Kriterien bei der Auswahl von Web-Analytic Tools, Trends und den richtigen Umgang mit Web-Analytic Daten

Waldemar Dzeyk

Ich freue mich sehr, Ihnen heute Herrn Waldemar Dzeyk vorstellen zu dürfen.

Herr Dzeyk studierte Psychologie, Germanistik sowie Theater- Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum. Anschließend war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität zu Köln tätig und promovierte dort zum Thema „Vertrauen in Internetangebote“.

Während seiner Tätigkeit als Projektleiter bei der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln lernte ich Ihn als Kunde der eResult GmbH kennen und als Person sehr schätzen.

An der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin betreute Herr Dzeyk mehrere Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Informationsversorgung und war für das Qualitätsmanagement von Webprojekten, sowie für die Betreuung und Durchführung von Usability-Studien zuständig.

2009 gründete Herr Dzeyk die Agentur XPERSITE, welche sich auf die Verknüpfung von Web-Analytic Daten und Usability-Beratung, sowie das Themengebiet Online-Kommunikation spezialisiert hat.

Anlass genug ihn zu diesem spannenden und stetig wachsendem Beratungsfeld einige Fragen zu stellen und Sie als Leser von Usabilityblog an seinem Erfahrungs- und Projektwissen teilhaben zu lassen.

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