Trocken ist jede Theorie, was zählt sind Daten.
Daten die eine aufgestellte These entweder stützen oder verwerfen.
Meine These war – Sie erinnern sich sicherlich:
Unscharf dargestellte Elemente auf Webseiten ziehen die Aufmerksamkeit von Nutzern schnell auf sich!
Hält die These einer Prüfung stand?
Angeregt von der Diskussion hier im Blog, führten wir eine Studie durch. 20 Personen, Erstnutzer des Mirapodo Online-Shops, betrachteten 10 Sekunden lang die Startseite mit dem unscharf dargestellten Seitenelement. Während der Seitenexploration wurde der Blickverlauf mit Hilfe eines Eyetrackers im Usability-Lab gemessen.
Und siehe da …
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Bitte betrachten Sie den folgenden Ausschnitt der Startseite des Mirapodo Online-Shops …
Wohin haben Sie zuerst geschaut?
Ich denke, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von um die 60% vorhersagen kann, wohin Ihr Blick wanderte. Prüfen Sie das gerne nach …
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Die Frage, ob es zu der momentan geläufigen Praxis, mittels Pop-Up-Layer zu Onsite-Umfragen einzuladen sinnvolle Alternativen gibt, wurde hier im Blog bereits in zwei Beiträgen im Juni und September behandelt.
Zunächst wurden verschiedene Alternativen im Rahmen von Eyetracking-Studien hinsichtlich ihrer Aufmerksamkeitsleistung getestet. Dabei erwies sich ein Slide-In-Layer als vielversprechendster Ansatz. Der Slide-In-Layer versperrt im Gegensatz zum momentan gebräuchlichen Pop-up nicht den Blick auf den primär relevanten Seiteninhalt, sondern erscheint animiert und zeitversetzt am oberen Bildrand. Eine längere und über mehrere Seiten wiederholte Darbietung der Einladung wird so möglich. Die Ergebnisse der im letzten Artikel angekündigten quantitativen Untersuchung sollen nun vorgestellt werden. Dabei galt es die Frage zu beantworten, ob die Besucher der Seite die Möglichkeit zur späteren Teilnahme auch nutzen. Außerdem, ob sich die im Vergleich zum Pop-up Layer weniger aggressivere Einladung auch auf das Antwortverhalten auswirkt.
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Wie müssen die Nutzer einer Webseite angesprochen werden, um die Teilnahmebereitschaft an Onsite-Umfragen optimal zu nutzen? In diese Frage führte der Beitrag „Stell Dir vor es ist Umfrage und keiner macht mit…“ vom 20. Juni 2011 ein. Unter anderem wurde das Problem skizziert, dass die Teilnahmeaufforderung zwar wahrgenommen werden soll, aber nicht so aufdringlich sein darf, dass die Teilnahme in einer Abwehrreaktion „jetzt erst recht!“ abgelehnt wird. Zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchungen, unter anderem im Rahmen des Eyetracking-Bus, deuten darauf hin, dass Präsenz im Aufmerksamkeitsfokus möglich ist, ohne den Nutzer in der Nutzung der Seite zu sehr einzuschränken. Lesen Sie in diesem Beitrag, warum am oberen Seitenrand erscheinende animierte Boxen (Slide-in Layer) in diesem Zusammenhang den vielversprechendsten Ansatz darstellen und wie ihr Potential praxisnah getestet wurde.
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Keine Frage. Unabhängig davon, ob eine Website ausschließlich Informationszwecken dient, ob sie darüber hinaus Kunden akquirieren soll oder ob ein Onlineshop als eigener Vertriebskanal betrieben wird: Es ist wichtig zu wissen, wer ein Angebot nutzt und wie es beim Nutzer ankommt. Was fällt positiv auf? Was stört den User und verhindert eine erfolgreiche Suche, einen Kauf oder einen Abschluss? Was würden sich die Besucher zusätzlich im Online-Angebot wünschen?
Die eResult GmbH als Full-Service User Experience Agentur hat zur Beantwortung dieser Fragen mit der Onsite-Befragung das passende Werkzeug im Produkt-Portfolio. Regelmäßig überraschen und begeistern wir unsere Kunden mit den Evaluationsergebnissen.
Schöne heile Onsite-Befragungswelt also? Könnte man meinen. Wäre da nicht ein Problem, dass sich die Onsite-Befragung sowohl mit der Offline-Markt- und Meinungsforschung als auch mit Onsite-Werbemitteln teilt: Nur ein Bruchteil der Nutzer lässt sich zur Teilnahme motivieren. Die eResult GmbH hat es sich in einem aktuellen Forschungsprojekt zur Aufgabe gemacht, den Gründen für diese Entwicklung nachzugehen und Verbesserungspotentiale auszuloten. Aber beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme…
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Ich freue mich sehr, Ihnen heute Herrn Waldemar Dzeyk vorstellen zu dürfen.
Herr Dzeyk studierte Psychologie, Germanistik sowie Theater- Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum. Anschließend war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität zu Köln tätig und promovierte dort zum Thema „Vertrauen in Internetangebote“.
Während seiner Tätigkeit als Projektleiter bei der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln lernte ich Ihn als Kunde der eResult GmbH kennen und als Person sehr schätzen.
An der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin betreute Herr Dzeyk mehrere Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Informationsversorgung und war für das Qualitätsmanagement von Webprojekten, sowie für die Betreuung und Durchführung von Usability-Studien zuständig.
2009 gründete Herr Dzeyk die Agentur XPERSITE, welche sich auf die Verknüpfung von Web-Analytic Daten und Usability-Beratung, sowie das Themengebiet Online-Kommunikation spezialisiert hat.
Anlass genug ihn zu diesem spannenden und stetig wachsendem Beratungsfeld einige Fragen zu stellen und Sie als Leser von Usabilityblog an seinem Erfahrungs- und Projektwissen teilhaben zu lassen.
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Nicht nur Usability-Tests im Usability-Lab erleben seit 2008 einen “2. Frühling” – im selben Zeitraum nahmen auch Blickbewegungsmessungen, auch als Eyetracking bezeichnet, wieder deutlich zu.
Besonders positiv dabei: Blickbewegungsmessungen werden nicht mehr nur wegen den schönen, bunten Bildern – z. B. Heatmaps – durchgeführt. Konkrete Informationsbedarfe stehen in 90% unserer Eyetracking-Studien im Vordergrund – und das ist auch gut so!
Denn: Blickbewegungsmessungen stellen hoch objektive und zuverlässige Daten bereit. Untersuchungen mit Eyetracking-Messungen liefern, richtig angelegt und durchgeführt, eindeutige Antworten auf konkrete Fragestellungen. Qualitativ erhoben, quantitativ auswertbar.
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Es tut sich viel – im Usability-Markt: Methodisch, thematisch und auch bei den Testobjekten.
Mit diesen Linktipps möchte ich Ihnen einige Gedankenanregungen zur Gestaltung von Anwendungen für das iPhone und iPad geben, sowie erste Ergebnisse zur Aufmerksamkeitsverteilung auf den neuen Google Suchergebnisseiten vorstellen.
Ein gehaltvoller Bericht (inkl. Podcast) von der internationalen Veranstaltung der Usability-Professionals (UPA 2010) ergänzt die Themenlinks.
Viel Spaß beim Lesen und Schauen!
Hoffe meine Auswahl ist für Sie von Interesse.
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Bevor wir zu den Top-Beiträgen des Monats Mai kommen, möchte ich Ihnen unsere neuen Autoren vorstellen.
Im vergangenen Monat konnten wir gleich vier neue Usabilityblog-Autoren gewinnen:
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Fabian Stelzer ist Gründer und Marketingleiter der WhiteMatter Labs GmbH, einem Spin Off des Labors für Neurobiopsychologie der Universität Osnabrück.
Das Unternehmen White Matter Labs erforscht und entwickelt Technologien aus der Hirnforschung für Anwendungen in Marketing und Werbung. Einige dieser Technologien wurden bereits erfolgreich im Markt eingeführt.
Mit dem Tool EyeQuant bietet White Matter Labs einen Webservice zur Aufmerksamkeitsanalyse und Optimierung von Webseiten an.
Wir wollten von Herrn Stelzer wissen welchen Stellenwert die Usability-Analyse bei der Konzeption von Websites aktuell hat und seiner Meinung nach haben sollten, und welche Bedeutung er dem Thema “Conversion Rate Optimierung” zuschreibt: (kurzes) Hype-Thema oder dauerhafte Etablierung einer neuen Dienstleistungsbranche?
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