Die meisten Unternehmen, deren Produkte einen gewissen Komplexitätsgrad erreicht haben, sind heute mit dem Thema Usability schon in Kontakt gekommen. Einerseits werden mit fortschreitender Entwicklung die Funktionalitäten immer umfangreicher. Andererseits müssen diese auch schnell erlernbar und gut nutzbar sein. Die beste Technik wird dem Endkunden nicht zugänglich sein, wenn er sie nicht bedienen kann. Daher hat Usability in vielen Branchen einen hohen Stellenwert erhalten. Dieser neue Wettbewerbsfaktor ist oft, nicht immer, zu einem festen Bestandteil in der Produktentwicklung geworden. Ob Kaffeemaschine, Spielekonsole, MRT-Gerät oder Online-Shop: Kann der jeweilige Endkunde das Produkt nicht bedienen, hat dies negative Auswirkungen. Diese spiegeln sich zum Beispiel in den Abverkaufszahlen, der Kundenzufriedenheit, dem Aufwand für Betreuung/Serviceleistungen oder Sicherheitsmängeln wider.
Als Leser dieses Blogs können Sie diese Zusammenhänge sicherlich problemlos nachvollziehen. Vielleicht haben Sie in Ihrem Unternehmen aber auch schon vergeblich versucht, das Thema Usability/User Experience ein wenig fester zu verankern? Oder sehen Sie sich möglicherweise noch als Einzelkämpfer, weil Usability noch kaum eine Rolle in Ihrem Unternehmen spielt? Oder aber sind Sie sich gar nicht sicher, ob sich dies in Ihrem Fall lohnen würde?
Dann kennen Sie vielleicht Aussagen wie “Das ist viel zu teuer” oder Entwickler die sagen “Das ist ganz einfach und logisch aufgebaut, das kann jeder bedienen”. Was tun, um das Gegenteil zu beweisen?







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