Beiträge für Schlagwort: 'Blickverlauf'

Fehlentscheidungen aus Blickdaten ableiten – geht ganz schnell, wenn Sie nur mit einer Heatmap arbeiten!

Heatmap einer Startseite

Heatmap einer Startseite - Betrachtungsdauer von im Mittel 25 Sekunden.

Wir alle kennen diese schönen, bunten Wärmebilder (Heatmaps). Sie zeigen uns z.B. Klick- oder Blickhäufigkeiten auf Webseiten an. Wir erkennen damit Bereiche höchster Aufmerksamkeit und zugleich solche, die kaum Beachtung finden. Aus Heatmaps lassen sich Entscheidungen ganz schnell ableiten – Fluch und Segen zugleich!

Schauen wir uns dazu das Bild mit der Blick-Heatmap einmal genauer an:

  • Die Navigation am linken Seitenrand und die rechte (Marginal-) Spalte werden intensiv betrachtet – gut so.
  • Die Navigation am oberen Seitenrand geht komplett unter. Nur wenige schauen dort hin.
  • Obwohl im mittleren Seitenbereich Bilder und relativ viel Text dargestellt sind, liegt auf diesem Bereich keine Aufmerksamkeitsspitze.

Mögliche Schlussfolgerungen aus den Daten:

  • Die Navigation am oberen Seitenrand wird aufmerksamkeitsstärker gestaltet, in dem z.B. der Kontrast zum Hintergrund erhöht wird.
  • Um die Aufmerksamkeit des Betrachters stärker in den mittleren Seitenbereich zu lenken, werden reizstärkere Bilder eingesetzt und die Größe der Bilder wird ausgeweitet.

Alles gut? Nicht unbedingt – das sehen wir aber erst, wenn wir uns unterschiedliche Zeitintervalle anschauen.
Beitrag weiterlesen…

Gute Gründe Usability-Heuristiken zu verletzen – gibt es solche überhaupt?

Ja klar!

Voraussetzung ist jedoch, dass die „guten Gründe“ aus „empirisch gesicherten Erkenntnissen“ abgeleitet werden. Erkenntnisse aus Wissenschaftsbereichen die etablierter und älter sind als die Usability-Forschung.

Beispielsweise Erkenntnisse der Psychologie, einem Wissenschaftszweig, der sich zeitlich weit vor der Usability-Forschung mit dem Verhalten von Menschen beschäftigt hat und dies auch noch heute sehr erfolgreich tut.

Wie kaum ein anderer Wissenschaftsbereich hat die Psychologie stets den Anspruch „gute Theorien“ zu entwickeln, aufgestellt auf Basis von empirischen Studien, vorhandenem Wissen und stetiger, empirischer Überprüfung. Auf diese Weise entsteht gesichertes Wissen!

Scanpath

Eine derart verstandene „gute Theorie“ ist die so genannte Scanpath-Theory von 1970 (!) – entwickelt von David Noton in Zusammenarbeit mit Lawrence Stark.
Hallo? Was will der denn jetzt mit einer Theorie die 40 Jahre alt ist?

Zunächst Interesse für gute Theorien der Psychologie wecken – und Ihnen natürlich auch Anregungen für die Gestaltung von Anwendungen vermitteln.

Kommen Sie mit auf einen kurzen Ausflug in die anwendungsorientierte Grundlagenforschung.
Scanpath-Theory: Ein guter Grund die Regeln der Konsistenz und Erwartungskonformität (manchmal) zu verletzten!

Beitrag weiterlesen…

Google Instant Search, Usability von Newslettern und was zu beachten ist bei Kundenzufriedenheitsstudien – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Das Thema Eyetracking greife ich heute gleich wieder doppelt auf, einmal in Zusammenhang mit der Google Instant Search und einmal beim Thema Newsletter-Optimierung. An dritter Stelle gibt es noch einen Beitrag, der daran appelliert, keine Wald-und-Wiesen-Forschung zu betreiben und ins Blaue hinein zu forschen, weil hier mit den Ergebnissen später niemand etwas anfangen kann. Sorgfältige Planung und Durchführung ist die Devise, das kann ich nur unterschreiben.

In dem Sinne, viel Spaß beim systematischen Lesen:
Beitrag weiterlesen…

Service von Usabilityblog.de-Partnern » Werben auf Usabilityblog.de
Werben auf Usabilityblog.de
Informationen schließen

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.

Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.

Landing Page Optimierungen bei kleinen Budgets haben keine Erfolgsaussichten?! Ein Irrtum!

Kleines Buget

Besucher die auf eine Landing Page gelangen, erreichen diese in der Regel nicht zufällig, sondern wurden von einem ganz bestimmten Bedürfnis dort hingeführt. Dieser Prozess sollte jedem geläufig sein, der sich schon einmal einer der gängigen werbefinanzierten Suchmaschinen bedient hat und dabei einem der gesponserten Links gefolgt ist.

Beitrag weiterlesen…

Guidelines für Online-Formulare – Ergebnisse einer Eyetracking Studie (Teil 2)

Nach dem 1. Teil Guidelines für Online-Formulare folgen nun im 2. Teil Guideline 6 bis 10 der Erkenntnisse aus der Eyetrackingstudie von Chui Chui Tan von cxpartners. Hierbei werden insbesondere Ausfüllhilfen bei der Dateneingabe in Online-Formulare thematisiert.

Guideline 6: Zahlen (Telefonnummer, PLZ, etc.) durch ein Formularfeld abfragen
Gestalten Sie die Abfrage von Zahlen für den Nutzer so einfach wie möglich, durch ein Formularfeld. Das setzt jedoch eine gewisse Fehlertoleranz des Systems voraus, um möglichst alle Eingaben zu erkennen. Alternativ und ergänzend sollten verständliche und in räumlicher Nähe zu den Eingabefehlen positionierte Fehlermeldungen zum Einsatz kommen.

Beitrag weiterlesen…

Guidelines für Online-Formulare – Ergebnisse einer Eyetracking Studie (Teil 1)

Online-Formulare finden Anwendung zur Registrierung von Newslettern, persönlichen Bereichen, Checkout-Prozessen oder anderen Formularstrecken bei denen Nutzer ihre Daten eingeben. Die Kollegin Chui Chui Tan von cxpartners untersuchte verschiedene Online-Formulare in einer Eyetracking-Studie mit dem Ziel bestehende Erkenntnisse zu validieren und Guidelines zur Gestaltung von Online-Formularen zu definieren. Im diesem Beitrag stelle ich die ersten 5 Guidelines von Chui Chui Tan vor. Guideline 6-10 folgt im zweiten Beitrag.

Guideline 1: vertikal, nicht horizontal
Formulare sollten vertikal, einspaltig und nach Möglichkeit mit vertikal ausgerichteten Formularfeldbezeichnungen (Label) gestaltet sein.

Beitrag weiterlesen…

Service von Usabilityblog.de-Partnern » Werben auf Usabilityblog.de
Werben auf Usabilityblog.de
Informationen schließen

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.

Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.

Gibt es typische Blickpfade auf Online-Shops?

blickpfade_kasse

Ja – da bin ich mir ganz sicher.

Gibt es doch fast überall, typische Blickpfade, wieso nicht auch im Web? – z. B. auf den Webseiten von Online-Shops.

Schauen wir uns zunächst mal erfolgreiche Beispiele aus anderen Bereichen an: Fast-Food Ketten – und hier im Besonderen die Gestaltung der Kassenrückseite.

Was tun Sie, wenn Sie bei McDonalds, Burger King & Co. anstehen? Sie schauen sich in der Regel die Tafeln mit den Angeboten und Menüs an. Wägen ab, überlegen was Sie essen möchten bzw. essen dürfen und schauen was andere so bestellen.
Beitrag weiterlesen…

Jahresrückblick 2009 – Leser, Themen und Funktionen

jahresverlauf

2009 ist zu Ende und 2010 eine Woche “alt”. Eine gute Gelegenheit sich bei Ihnen, liebe Leser, Autoren und Kommentatoren für ein erfolgreiches Blog-Jahr 2009 zu bedanken.

Mit Ihrer Unterstützung und Treue ist es gelungen usabilityblog.de immer attraktiver und nützlicher zu gestalten. Auf diese Weise konnten wir alle die Themen “Usability” und “User Experience” in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und Fachwelt weiter etablieren.
Hierauf können Sie stolz sein. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Wir hoffen sehr, dass Sie uns auch in 2010 treu bleiben.
Alles Gute für dieses spannende Jahr, vor allem Gesundheit und Glück.

Daten, Fakten und Themen in 2009
Beitrag weiterlesen…

Benutzerfreundliche Textgestaltung im Web – aus dem “F-Muster” lernen

f_muster_blog_klein_3Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?

Beitrag weiterlesen…

Service von Usabilityblog.de-Partnern » Werben auf Usabilityblog.de
Werben auf Usabilityblog.de
Informationen schließen

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.

Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.

Browser vs. Seeker – wie Nutzungsintentionen das Blickverhalten beeinflussen

Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?

Beitrag weiterlesen…

 « Neuere Beiträge 1 2 3 4 Ältere Beiträge »