Wir starten mit einem Artikel zum Thema „SEO steigert doch die Conversion-Rate – oder etwa nicht?“ Gerrit van Look erklärt einleuchtend, was SEO leisten kann und was nicht? Ich ergänze: Wer lediglich in SEO und SEA investiert ohne sich dabei mit dem Customer Journey auf der Website selbst zu beschäftigen, verbrennt im wahrsten Sinne des Wortes eine Menge Geld. Was nützt es mir, wenn ich auf einmal doppelt so viel Traffic habe, davon aber nur einen Bruchteil länger als einen Pageview halten kann? Wichtig ist die ganzheitliche Optimierung…
…beispielsweise in Form von Produktvideos zur Steigerung des Abverkaufs. „Top Approaches for e-Commerce Product Videos“ liefert einen sehr schönen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und best practices in diesem Bereich. Mehrere Studien und auch unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass der richtige Einsatz dieses Features die Conversion einzelner Produkte massiv steigern kann.
Dass der Kaufgedanke bzw. der Bedarf nicht erst auf der Website selbst entsteht, zeigt der Artikel von Linda Bustos: „Email Marketing: Don’t Waste Your Welcome“. Sie zeigt das Optimierungspotential einiger „Willkommen-Emails“ amerikanischer Shops auf. Definitiv etwas, dem auch hierzulande noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Last but not least ein genialer Artikel für uns Usability Professionals bzw. Marktforscher: „Client Reactions to User Research Findings” von Jim Ross, der mir sogar beim dritten Mal Lesen immer noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Habe mich direkt wiedergefunden in den Beispielen. Erst heute Nachmittag hatte ich eine Ergebnispräsentation (qualitativer Usability-Test) und es kam der Vorwurf seitens des Kunden, warum wir denn nur mit 12 Personen getestet haben und wie es sich nun hinsichtlich der Signifikanz verhält.
Viel Spaß beim Lesen.
Responsys hat auch in 2011 ein „Email Design Look Book“ herausgegeben. In einem kostenlosen eBook haben die Responsys Mitarbeiter/-innen 20 herausragende E-Mail-Kampagnen gesammelt, beschrieben und bewertet – eine hervorragende Quelle für eigene, kreative E-Mail Kampagnen.
Wir bleiben bei „Good Practice“ Sammlungen und Inspirationsquellen:
Das Team der Content Crew hat Beispiele für erfolgreich gestaltete Produktvideos zusammengetragen und in einem Whitepaper zum Download bereitgestellt. Sie liefern damit sowohl Anregungen zur inhaltlichen Gestaltung als auch zur Einbindung von Produktvideos in Websites bzw. Online-Shops: Produktvideos im Web.
Auch Preise müssen „gestaltet“ werden – und damit kommen wir zum letzten Linktipp mit Design-Bezug: Sehen, Fühlen, Hören – 3 Konversions-Geheimnisse der Preiswahrnehmung.
Matthias Henrici (Web-Arts AG und Autor auf konversionskraft.de) gibt in diesem Beitrag Tipps zur Darstellung von Preisen. Schüler von Prof. Hermann Diller oder Hermann Simon werden viel Vertrautes entdecken, alle anderen werden jede Menge wertvolles Wissen mitnehmen. Die Tipps werden fundiert und anschaulich hergeleitet.

Stellen Sie sich vor, sie möchten sich in ein paar Tagen mit einem Freund oder einer Freundin verabreden. Welchen Weg wählen Sie am liebsten, um sie oder ihn zu kontaktieren und sich zu verabreden?
Diese Frage wurde jeweils 18-25jährigen und 38-45jährigen Ende 2010 über den eResult-Omnibus gestellt. Dabei sind überraschend eindeutige Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen festgestellt worden.
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Variante 1
In einer Eyetracking Studie wurde untersucht, was das richtige Text-Bild-Verhältnis sowie die optimale Anzahl an Produkten in einem E-Mail Newsletter sei. Die von Eyetools 2008 in den USA durchgeführte Studie sollte Ergebnisse aus früheren Studien überprüfen (Replikation).
An der experimentellen Laboruntersuchung nahmen 25 Testpersonen im Alter zwischen 21 und 58 Jahren teil. Sie betrachteten in einem Outlook-Emulator verschiedene E-Mails, dabei wurde der Blickverlauf gemessen. Unter den zu testenden drei Varianten befanden sich auch „Dummy E-Mails“, die als unabhängiger Stimulus dienten.
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Die Antwort ist: Ja!
E-Mails die eine gute Textformatierung und Tabellenstruktur nach best practises aufweisen, können durchaus auch bei blockierten Bildern im E-Mail Postfach ähnlich viel Aufmerksamkeit erzielen wie die gleiche E-Mail mit integrierten Bildern.
Im aktuellen Email Marketing Benchmark Guide (Tomquist, Stefan (2008): 2009 Email Marketing Benchmark Guide. Warren: MarketingSherpa LLC) wird eine interessante Eyetracking Studie vorgestellt, die unterschiedliche E-Mail Newsletter Typen analysiert.
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Ich denke nein… – so lassen jedenfalls die Ergebnisse einer aktuellen eResult Studie zum Kommunikationsverhalten im Beruf erwarten.
Kurz zum Studienhintergrund: eine kleine Hinführung:
Sicherlich habt ihr das auch schon mal erlebt…
Ein Kunde, Partner, Lieferant, der Vorgesetzt etc. sendet gegen 10h eine E-Mail an euch, um 12h ruft er/sie dann an, und fragt wieso ihr noch nicht auf seine/ihre E-Mail geantwortet habt? Sicherlich nicht die Regel, aber es kommt schon mal vor, oder?
Mich interessierte daher wie die Erwartungen in Bezug auf Reaktionszeiten bei der beruflichen Kommunikation sind.
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