Die Usability-Heuristiken dürften wohl jedem ein Begriff sein, der sich bereits einmal mit Usability beschäftigt hat. Diese 10 Heuristiken fassen in aller Kürze diejenigen Regeln zusammen, die es bei der Entwicklung gebrauchstauglicher Anwendungen zu beachten gilt. Oder: Diejenigen Aspekte, die z. B. im Rahmen einer expertenbasierten Evaluation besondere Beachtung finden sollten.
Vielleicht denken Sie sich jetzt: Ja, kenn ich doch alles. Erlernbarkeit, Erwartungskonformität … Aber wissen haben Sie mal darüber nachgedacht, was man in der Praxis so alles richtig machen muss, um nur eine einzige dieser Heuristiken zu erfüllen? Oder anders herum: Was dabei so alles schieflaufen kann? Ich habe Ihnen hierzu einige anschauliche Beispiele zusammengestellt.
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Die Expertenbasierte Evaluation (engl.: Expert Review) ist eine der am häufigsten angewendeten Methoden zur Optimierung der Usability von Websites, Software, mobilen Anwendungen oder Geräten. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass der Untersuchungsgegenstand bereits in sehr frühen Entwicklungsstadien evaluiert und optimiert werden kann. Bereits erste Entwürfe in Form von Sreens oder Scribbles reichen aus, um diese durch Experten analysieren und optimieren zu lassen. Daneben gibt es verschiedene weitere Anwendungsfälle für eine Expertenbasierte Evaluation, die jedoch nicht Gegenstand dieses Beitrags sein sollen. Vielmehr soll es darum gehen, was den im Methodennamen enthaltenen Experten eigentlich zu einem solchen macht. Was kennzeichnet einen Experten, der fundiert bewerten und konkrete Empfehlungen zur Optimierung aussprechen kann, unabhängig davon, um was für einen Untersuchungsgegenstand es sich handelt?
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In der amerikanischen Version unseres Features “Fragen an…“ auf uxmatters.com gibt es eine sehr ausführliche und meiner Meinung nach hochwertige Diskussion über die Stärken und Schwächen beider Methoden und der Frage, unter welchen Voraussetzungen man sich für eine der beiden Methoden entscheiden sollte.
Grundsätzlich: Um entscheiden zu können, welche Methode aus der umfangreichen Usability-Toolbox man am Ende auswählt, muss man sich zuallererst folgende Fragen stellen:
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Kommen wir nun nach den beiden ersten Teilen: Usability-Guidelines: Definition & Abgrenzung und Usability-Guidelines: Vor- & Nachteile zum abschließenden Part, der Auflistung wichtiger Guideline-Sets.
Solche Guideline-Sets sind – unter der Berücksichtigung der angesprochenen Nachteile – hervorragend geeignet, um ein bestehendes oder gerade in der Entwicklung befindliches User Interface grundlegend zu evaluieren. Vorausgesetzt, man kann die jeweiligen, meist allgemein gehaltenen Guideline dem Kontext entsprechend interpretieren.
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