Bitte betrachten Sie den folgenden Ausschnitt der Startseite des Mirapodo Online-Shops …
Wohin haben Sie zuerst geschaut?
Ich denke, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von um die 60% vorhersagen kann, wohin Ihr Blick wanderte. Prüfen Sie das gerne nach …
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Der klassische Usability-Test im Labor bietet die Möglichkeit, verschiedene Methoden zu kombinieren. Um eine ganzheitliche Analyse zu gewährleisten, gibt es sowohl Phasen der freien oder szenariobasierten Nutzung als auch fokussierte Interviews. Dabei werden Protokolle lauten Denkens angefertigt, Mimik und Gestik aufgezeichnet oder Mausbewegungen analysiert. Auch die Messung des Hautleitwiderstands kann ergänzend hinzukommen.
Um Fragend der Wahrnehmung und Aufmerksamkeitsverteilung zu beantworten, ist Eyetracking ideal. Ganz schön viel, was man in einem einzelnen Usability-Test machen kann. Der Einsatz von Metriken sei dabei noch gar nicht erwähnt. Doch lassen sich diese Methoden wirklich immer miteinander kombinieren? Oder kann dies im Einzelfall auch eine gegenseitige Beeinflussung bedeuten?
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Wie müssen die Nutzer einer Webseite angesprochen werden, um die Teilnahmebereitschaft an Onsite-Umfragen optimal zu nutzen? In diese Frage führte der Beitrag „Stell Dir vor es ist Umfrage und keiner macht mit…“ vom 20. Juni 2011 ein. Unter anderem wurde das Problem skizziert, dass die Teilnahmeaufforderung zwar wahrgenommen werden soll, aber nicht so aufdringlich sein darf, dass die Teilnahme in einer Abwehrreaktion „jetzt erst recht!“ abgelehnt wird. Zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchungen, unter anderem im Rahmen des Eyetracking-Bus, deuten darauf hin, dass Präsenz im Aufmerksamkeitsfokus möglich ist, ohne den Nutzer in der Nutzung der Seite zu sehr einzuschränken. Lesen Sie in diesem Beitrag, warum am oberen Seitenrand erscheinende animierte Boxen (Slide-in Layer) in diesem Zusammenhang den vielversprechendsten Ansatz darstellen und wie ihr Potential praxisnah getestet wurde.
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Die Firma Tobii Technologie sucht zur Verstärkung Ihres Teams einen neuen Mitarbeiter.
Nachfolgend die Stellenausschreibung:
Die Firma Tobii Technology wurde 2001 in Schweden gegründet und ist heute eines der erfolgreichsten und innovativsten Technologieunternehmen in Europa sowie Marktführer im Bereich Eye Tracking, insbesondere im Usability-Umfeld. Die Eye Tracking Technologie ermöglicht es einem Computer exakt zu messen, wo eine Person hinschaut. Unsere Produkte finden in der Markt- und Usability-Forschung sowie der akademischen Forschung Anwendung. Außerdem ermöglicht sie, den Computer über die Augen zu steuern.
Tobii verfügt heute über mehr als 300 Mitarbeiter und Niederlassungen in Schweden, Deutschland, USA, Japan, China und Norwegen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so z.B. mehrere Jahre in Folge als Schwedens am schnellsten wachsendes Technologieunternehmen.
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Multivariate Tests oder auch A/B-Tests, wenn es sich lediglich um zwei verschiedene Varianten einer Website/eines Teilbereichs handelt, sind heute ein wichtiger Bestandteil der kontinuierlichen Optimierung von Websites. Unbemerkt vom Nutzer, kann man hiermit bestimmte Elemente systematisch variieren und wertvolle Erkenntnisse zum Nutzerverhalten gewinnen. Da praktisch jeder Nutzer der Website ein Proband ist, kann man von einer quantitativen Erhebungsmethode sprechen. Multivariate Tests (MVT) sind mittlerweile so beliebt, dass manchmal fast alles auf diesem Wege optimiert wird. Warum das sehr nachteilig sein kann und wann sich eine Kombination mit qualitativen Methoden lohnt, wird nachfolgend an einem Beispiel erläutert.
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Der Webshop von Tom Tailor inspiriert mit großen Produktbildern und Detailansichten in einer modernen und professionellen Shop-Gestaltung. Services und Funktionen sind dabei erwartungskonform positioniert, sodass eine schnelle Orientierung im Shop möglich ist. Details in der Navigation und auf Unterseiten sollten optimiert werden, um die Usability des Shops weiter zu verbessern, so die Ergebnisse der Analyse im Rahmen des monatlichen Eyetracking-Bus.
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Für alle diejenigen, die selber Apps entwickeln bzw. nutzerbasiert optimieren: Es gibt nun endlich beim iPad2 die Möglichkeit, die Bildschirmoberfläche zu spiegeln! D.h. bei Usability-Tests von mobilen Anwendungen muss man nicht mehr zwingend per Dokumentenkamera und Webcam (siehe: Usability-Labs bei Apps – so schauen wir bei eResult Nutzern über die Schulter) die Interaktionen der Probanden mit verfolgen – wie das Video von Nate Bolt in dessen Artikel iPad & iPhone Remote Research zeigt. Aber: Wenn auch die Gestik und Mimik sowie das Handling des iPads während des Tests / der Beobachtung von Interesse sind, kommt man weiterhin nicht um ein aufwändiges Setup herum.
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Klingt eigentlich selbstverständlich, oder? Bei jeder Art von Datenerhebung und –auswertung sollten die betreffenden Fragestellungen beantwortet werden und sich die Auswertung daran orientieren. Doch bei der Vielfalt der Daten und Auswertungsmöglichkeiten kann es passieren, dass einfach erstmal viel zu viel ausgewertet wird und dadurch das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird.
Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!).
Um dies zu verdeutlichen, möchte ich im Folgenden ein kurzes Beispiel skizzieren und aufzeigen, welche Auswertungsmöglichkeiten sich dafür eignen.
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Die Größe der Stichprobe zu bestimmen ist immer wieder ein wichtiges Thema. Schließlich hängen die Kosten für einen Usability-Test in hohem Maße von der Anzahl der Teilnehmer ab. Diese müssen rekrutiert und incentiviert werden und dann müssen die Tests schließlich durchgeführt werden. Umso mehr Testpersonen man einlädt, desto länger dauer die Erhebung. Grund genug also, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Testpersonen man wirklich braucht.
Bei diesem Thema landet man zwangsläufig zuerst bei Herrn Nielson. Sein Artikel in der „Alertbox“ aus dem Jahr 2000 wurde unzählige Male zitiert und verwendet. Doch ist er auch heute noch aktuell? Kann man einen Usability-Test mit 5 Testpersonen durchführen?
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