Ja – da bin ich mir ganz sicher.
Gibt es doch fast überall, typische Blickpfade, wieso nicht auch im Web? - z. B. auf den Webseiten von Online-Shops.
Schauen wir uns zunächst mal erfolgreiche Beispiele aus anderen Bereichen an: Fast-Food Ketten - und hier im Besonderen die Gestaltung der Kassenrückseite.
Was tun Sie, wenn Sie bei McDonalds, Burger King & Co. anstehen? Sie schauen sich in der Regel die Tafeln mit den Angeboten und Menüs an. Wägen ab, überlegen was Sie essen möchten bzw. essen dürfen und schauen was andere so bestellen.
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2009 ist zu Ende und 2010 eine Woche “alt”. Eine gute Gelegenheit sich bei Ihnen, liebe Leser, Autoren und Kommentatoren für ein erfolgreiches Blog-Jahr 2009 zu bedanken.
Mit Ihrer Unterstützung und Treue ist es gelungen usabilityblog.de immer attraktiver und nützlicher zu gestalten. Auf diese Weise konnten wir alle die Themen “Usability” und “User Experience” in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und Fachwelt weiter etablieren.
Hierauf können Sie stolz sein. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Wir hoffen sehr, dass Sie uns auch in 2010 treu bleiben.
Alles Gute für dieses spannende Jahr, vor allem Gesundheit und Glück.
Daten, Fakten und Themen in 2009
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Machen Sie das auch ab und zu: Andere Menschen beobachten - im Café, beim Bummeln in der Innenstadt, auf Veranstaltungen oder beim Einkaufen?
Ich mache das eigentlich ganz gerne mal. Für mich als (neugieriger) Forscher eine Quelle für Anregungen, Ideen und neues Wissen über das Verhalten von Menschen.
Haben Sie schon mal zugeschaut wir Ihre Kunden und Besucher sich auf Ihrer Website bewegen, wo sie hinschauen und worüber sie sich ärgern?
Einige von Ihnen werden die Frage mit “Ja” beantworten, nehmen Usability-Test im Lab doch stetig zu. Aber auch für Sie lohnt es sich weiterzulesen, denn sogenannte “Inhouse Usability-Tests” haben andere Vorzüge und Einsatzbereiche als klassische Nutzertests in einem Usability-Labor.
Mit “Inhouse Usability-Tests” werden zwei Ziele erreicht:
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Bildschirmnutzer haben ein völlig anderes Leseverhalten als Personen, die gedruckte Texte lesen. So werden Texte nach Informationen “gescannt” und nur flüchtig gelesen, unabhängig davon wie gut und wertvoll Ihre Texte geschrieben sind. Verschiedene Eyetracking Studien belegen solch ein Leseverhalten. Webnutzer sind ungeduldig und wollen schnell Informationen erhalten. Deshalb ist es wichtig Texte “grafisch zu schreiben“, so dass sie Aufmerksamkeit erzeugen [1, 2]. Einige Erkenntnisse dazu soll dieser Beitrag zusammenfassen.
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Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
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Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
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Im November 2009 wurden auf www.usabilityblog.de insgesamt 22 Beiträge veröffentlicht.
Allen Autoren recht herzlichen Dank für ihr Engagement.
Und auch den vielen Lesern, die in diesem Monaten mit gehaltvollen Kommentaren die Beitragsthemen “veredelt” haben. Im November gab es im Mittel pro Beitrag zwei Kommentare.
Das Themensprektrum war – wie bereits im Oktober - breit gestreut:
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Viele Websites bieten auf ihren Startseiten alternative Einstiege an und strukturieren diese nach Themen oder Zielgruppen. Nicht immer ist dafür genügend Platz vorhanden und so werden diese kleiner oder in Bereichen positioniert, in denen sie von den Nutzern nicht erwartet werden. Das führt dazu, dass sie von Erstnutzern oder unentschlossenen Nutzern weniger wahrgenommen werden. Wie auch mit wenig Platz ein alternativer Einstieg gesehen wird, zeigen Daten einer Eyetracking-Studie.
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Viele Onlineshops nutzen Cross-Selling, um Kunden weitere, passende Produkte auf einer Produktdetailseite anzubieten. Wo Cross-Selling-Angebote positioniert sind und welche Aufmachung sie haben ist unterschiedlich. Nicht alle Bereiche einer Seite sind dafür optimal. Wie man es dennoch schafft die Aufmerksamkeit dahin zu lenken, zeigt dieser Beitrag.
Es gibt mehrere Positionen auf einer Produktdetailseite, die für Cross-Selling genutzt werden, beispielsweise unterhalb oder rechts des Produktes. Aus der Imagery III Studie zur erwartungskonformen Website-Gestaltung ist bekannt, dass im rechten Seitenbereich einer Website zunehmend werbliche Hinweise erwartet werden. Das führt dazu, dass diese Bereiche insgesamt weniger Beachtung finden.
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6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm – so das zentrale Ergebnisse einer eResult Studie.
Ein überraschendes Ergebnis?
Befragt wurden 600 Webnutzer/-innen aus Deutschland (onlinerepräsentativ).
Frage war: “Wie hat sich Ihr Leseverhalten in den letzten Monaten verändert? Lesen Sie Texte zunehmend am Bildschirm oder drucken Sie Texte öfter aus?”
59% gaben auf diese Frage die Antwort: “Ich lese immer öfter Texte am Bildschirm (statt diese auszudrucken).”
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Im Rahmen einer Eye-Tracking Studie, die wir im Sommer durchgeführt haben, lagen auch Suchergebnisseiten vieler Internet-Angebot im Fokus der Betrachtung. Wie orientieren sich die Nutzer beispielsweise bei der Suche nach einer Kamera?
Die explorative Grundlagenstudie wurde über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) durchgeführt. 30 Probanden quotiert nach AGOF nahmen an der Studie teil. Neben einer freien Nutzung von Internet-Angeboten, in der die Probanden die Websites ohne konkrete Aufgabenstellung nutzen, wurden auch kleine Aufgaben formuliert, um beispielsweise eine Suchergebnisseite über alle Nutzer untersuchen zu können.
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Eine von vielen spannenden Fragen, mit der wir uns im Rahmen der Analyse von Blickdaten einer groß angelegten Eye-Tracking Studie in den letzten Monaten befasst haben. Eine erste Erkenntnis aus dieser Studie möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.
Zunächst ein paar Eckdaten zur Grundlagenstudie: Über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) wurde mit 30 Probanden im Alter von 14 bis 75 Jahren eine Eye-Tracking Studie durchgeführt. Ziel der explorativen Studie war es, die Probanden in einer möglichst natürlichen Nutzungssituation zu erreichen und sie „einfach mal“ im Internet surfen zu lassen und dabei den Blickverlauf zu messen.
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Ich freue mich sehr, dass wir Sonja Quirmbach (Managerin, Deutsche Telekom AG) für ein Interview zum Thema “Suchen im Web” gewinnen konnten.
Sonja Quirmbach ist seit 2004 bei der Deutschen Telekom AG tätig. Im Rahmen ihres Tätigkeitsschwerpunktes in der Abteilung “Contextual Search & Advertising” beschäftigt sie sich intensiv mit Suchmaschinen, Trends (u. a. lokale Suche), Usability und den Wünschen von Nutzern. Tolle und sehr aktuelle Themen.
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Guten Tag, mein Name ist Jan Patrick Schultze. Ich bin seit August 2002 bei der eResult GmbH tätig und betreue derzeit als Technischer Projektleiter die Bereiche Eyetracking, Online-Befragung und Web-Analytics. Zudem beschäftige ich mich mit der (Weiter-) Entwicklung von Befragungssystemen.
Eine meiner Hauptaufgaben liegt in der (technischen) Betreuung und Durchführung von Eyetracking-Studien. Insbesondere mit berührungslosen Eyetracking-Systemen der Unternehmen „Eye Response Technologies“ (ERICA-System) und „Tobii“ habe ich mich in den letzten Jahren intensiv beschäftigt.
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