Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
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Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
Viele Websites bieten auf ihren Startseiten alternative Einstiege an und strukturieren diese nach Themen oder Zielgruppen. Nicht immer ist dafür genügend Platz vorhanden und so werden diese kleiner oder in Bereichen positioniert, in denen sie von den Nutzern nicht erwartet werden. Das führt dazu, dass sie von Erstnutzern oder unentschlossenen Nutzern weniger wahrgenommen werden. Wie auch mit wenig Platz ein alternativer Einstieg gesehen wird, zeigen Daten einer Eyetracking-Studie.
Viele Onlineshops nutzen Cross-Selling, um Kunden weitere, passende Produkte auf einer Produktdetailseite anzubieten. Wo Cross-Selling-Angebote positioniert sind und welche Aufmachung sie haben ist unterschiedlich. Nicht alle Bereiche einer Seite sind dafür optimal. Wie man es dennoch schafft die Aufmerksamkeit dahin zu lenken, zeigt dieser Beitrag.
Es gibt mehrere Positionen auf einer Produktdetailseite, die für Cross-Selling genutzt werden, beispielsweise unterhalb oder rechts des Produktes. Aus der Imagery III Studie zur erwartungskonformen Website-Gestaltung ist bekannt, dass im rechten Seitenbereich einer Website zunehmend werbliche Hinweise erwartet werden. Das führt dazu, dass diese Bereiche insgesamt weniger Beachtung finden.
Im Rahmen einer Eye-Tracking Studie, die wir im Sommer durchgeführt haben, lagen auch Suchergebnisseiten vieler Internet-Angebot im Fokus der Betrachtung. Wie orientieren sich die Nutzer beispielsweise bei der Suche nach einer Kamera?
Die explorative Grundlagenstudie wurde über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) durchgeführt. 30 Probanden quotiert nach AGOF nahmen an der Studie teil. Neben einer freien Nutzung von Internet-Angeboten, in der die Probanden die Websites ohne konkrete Aufgabenstellung nutzen, wurden auch kleine Aufgaben formuliert, um beispielsweise eine Suchergebnisseite über alle Nutzer untersuchen zu können.
Eine von vielen spannenden Fragen, mit der wir uns im Rahmen der Analyse von Blickdaten einer groß angelegten Eye-Tracking Studie in den letzten Monaten befasst haben. Eine erste Erkenntnis aus dieser Studie möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.
Zunächst ein paar Eckdaten zur Grundlagenstudie: Über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) wurde mit 30 Probanden im Alter von 14 bis 75 Jahren eine Eye-Tracking Studie durchgeführt. Ziel der explorativen Studie war es, die Probanden in einer möglichst natürlichen Nutzungssituation zu erreichen und sie „einfach mal“ im Internet surfen zu lassen und dabei den Blickverlauf zu messen.
Guten Tag, mein Name ist Jan Patrick Schultze. Ich bin seit August 2002 bei der eResult GmbH tätig und betreue derzeit als Technischer Projektleiter die Bereiche Eyetracking, Online-Befragung und Web-Analytics. Zudem beschäftige ich mich mit der (Weiter-) Entwicklung von Befragungssystemen.
Eine meiner Hauptaufgaben liegt in der (technischen) Betreuung und Durchführung von Eyetracking-Studien. Insbesondere mit berührungslosen Eyetracking-Systemen der Unternehmen „Eye Response Technologies“ (ERICA-System) und „Tobii“ habe ich mich in den letzten Jahren intensiv beschäftigt.
In unserer Studie zum Thema “Seniorenfreundliche Websitegestaltung”, die ich hier im Blog auch schon vorgestellt habe (”Usability-Test mit der Zielgruppe 50+ “), kamen neben Online-Banking Oberflächen auch Versandapotheken zum Einsatz.
Am Beispiel der Europa Apotheek (www.europa-apotheek.de) möchte ich heute weitere Ergebnisse vorstellen. Diese beziehen sich auf eine sehr wichtige Stelle auf dem Weg zum Kauf eines Produktes auf Online-Shops: Die Produktübersichtsseiten bzw. Artikellisten.
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Suchtechnologien als auch die Art wie wir im Internet suchen verändern sich ständig, so die U.S. Marktforscher von OneUpWeb.
In ihrer aktuellen Eyetracking Studie nehmen sie die Entwicklung der Informationssuche zum Anlass, um die Fragegestellung zu untersuchen, wie Web 2.0-Nutzer mit Anzeigen (sponsored ads) interagieren, während sie eine Suchaufgabe auf Social Network Sites durchführen.
Guten Tag, mein Name ist Christoph Anders. ich bin Projektmitarbeiter & wissenschaftlicher Assistent bei der eResult GmbH und beschäftige mich aktiv mit Methoden zur Untersuchung der Usability, insbesondere der Methode Eye-Tracking.
Das Verfahren der Blickverlaufsmessung mittels Augenkamera setzen wir z. B. in Verbindung mit einem Usability-Test im Labor oder Landingpage-Analyse im Labor ein.
Zhiwei Guan von der Universität Washington und Edward Cutrell von Microsoft Research untersuchten in einer Eyetracking Studie, welchen Einfluss die Reihenfolge der Resultate einer Search Engine Result Page (SERP) auf das Suchverhalten der Nutzer hat. Welche Treffer werden also ausgewählt, wenn die Reihenfolge des zielführenden Resultates variiert?
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In mehreren Eyetracking Studien, insbesondere bei der Untersuchung von SERPs (Search Engine Result Page) z. B. in den Studien von BVDW oder Google Germany, zeigt sich in den Heatmaps immer wieder ein dominantes Muster der Bereiche mit höchster Aufmerksamkeit.
Bereits 2006 untersuche Jakob Nielsen in einer Eyetracking Studie mit 232 Probanden den Blickverlauf beim Lesen von Text auf tausenden Websites. Beitrag weiterlesen…
In einer Eyetracking Studie wurde untersucht, was das richtige Text-Bild-Verhältnis sowie die optimale Anzahl an Produkten in einem E-Mail Newsletter sei. Die von Eyetools 2008 in den USA durchgeführte Studie sollte Ergebnisse aus früheren Studien überprüfen (Replikation).
An der experimentellen Laboruntersuchung nahmen 25 Testpersonen im Alter zwischen 21 und 58 Jahren teil. Sie betrachteten in einem Outlook-Emulator verschiedene E-Mails, dabei wurde der Blickverlauf gemessen. Unter den zu testenden drei Varianten befanden sich auch „Dummy E-Mails“, die als unabhängiger Stimulus dienten.
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Die Methode des Eyetracking ermöglicht es die Reihenfolge sowie die Intensität der Blickbewegungen eines Probanden quantitativ zu messen und daraus objektive Rückschlüsse zu Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Informationsverarbeitungsprozessen zu ziehen.
Jakob Nielsen hat seine Erkenntnisse aus diversen Eyetracking Studien zusammengefasst und gibt Hinweise zum Schreiben von Zahlen für das Web.
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