In meinem letzten Beitrag ging es ja bereits um das Thema Usability Heuristiken. Genauer gesagt darum, dass eine Anwendung wie z.B. eine Website den Nutzer immer über den aktuellen Systemstatus auf dem Laufenden halten sollte. Heute geht es um eine andere Heuristik, die besagt, dass eine Anwendung immer „die Sprache des Nutzers sprechen“ sollte. Was das bedeutet und wie man dies gut (oder auch nicht so gut) umsetzen kann, möchte ich wiederum anhand einiger Beispiele verdeutlichen.
Beiträge für Schlagwort: 'Fundstücke'
Nachdem ich in meinem vorigen Artikel die beiden Hotelportale HRS.de und Booking.com ein wenig unter die Lupe genommen habe, widme ich mich nun einmal der (nutzerfreundlichen) Gestaltung von Hotel.de: dem Bronze-Gewinner der bereits zitierten DISQ-Studie. Mein Ziel: Herausfinden, was Hotel.de besser macht als andere Hotelportale am Markt.
Da eine umfassende, expertenbasierte Analyse bekanntermaßen einige Tage in Anspruch nimmt, habe ich mich auf die Suchanfrage und Trefferliste beschränkt, wie auch bei HRS.de und Booking.com.
Die Anzahl der Buchungen über Hotelportale im Internet nimmt weiterhin zu. Grund genug, um mich im Rahmen meines anstehenden USA-Urlaubs einmal mit den beiden besten deutschen Hotelportalen hrs.de und booking.com (laut der aktuellen DISQ-Studie) auseinanderzusetzen. Zentrales Ziel: Was gibt es Neues in Sachen User Experience bzw. wo liegen die Gründe für den Erfolg dieser Portale? Und ganz nebenbei: Das passende Hotel für meinen Urlaub finden.
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Warum liest man eigentlich Kundenbewertung? Völlig klar: Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie andere Käufer die Eigenschaften und Vor- und Nachteile eines Produktes bewerten, für das man sich selbst auch interessiert. Leider gestaltet sich die Sache mit dem „Überblick“ jedoch oft schwierig, denn hierfür muss man meistens viele Kommentare durcharbeiten, die ungefähr so aussehen:
„Super Produkt! Bin total zufrieden!“
Oder aber so:
„Ich habe mir das Produkt xy gekauft weil… und dann habe ich festgestellt, dass… Aber im Grunde ist es ja so… Nun denn, schlussendlich muss ich sagen, dass ich so halbwegs zufrieden bin. Es ginge aber noch besser.“
Geht das nicht auch übersichtlicher und informativer? Ja, es geht – wie, das zeigt das Beispiel von brookstone.com.
Kennen Sie das? Sie möchten ein Buch, eine DVD oder einen anderen Artikel als Paket verschicken, sind sich aber nicht sicher, welche Paketgröße die richtige ist? Die Folge: Sie versuchen, die Maße des Artikels abzuschätzen oder gar per Hand abzumessen. Mit diesen ungefähren Daten suchen Sie dann – egal ob vor Ort in einem Ladengeschäft oder möglicherweise über einen Online-Shop – nach der passenden Verpackungslösung. Und liegen häufig daneben.
Für genau solche Fälle bietet die Deutsche Post den DHL Paketassistenten: Eine Augmented Reality-Anwendung, mit deren Hilfe der Nutzer schnell und einfach die individuelle Paketgröße ermitteln kann. Wie das genau funktioniert, habe ich einmal selbst ausprobiert.
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Haben Sie sich nicht auch schon einmal gewundert, dass ein „Jetzt kaufen“-Button scheinbar ohne Funktion ist?
Das tritt häufig dann auf, wenn der Benutzer einer Website vergisst, eine Pflichtangabe zu tätigen. Auf dem Bild sehen Sie eine Fehlermeldung, die erscheinen kann, wenn Sie beispielsweise die Größe nicht ausgewählt haben.




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