Glaubt man den Statements von Apple, so verlassen sich Steve Jobs und dessen Produktentwickler lieber auf den „gesunden Menschenverstand“ als auf Marktforschung, wenn es darum geht, neue Ideen zu entwickeln bzw. einzuschätzen. Zugegeben, der derzeitige Erfolg gibt Apple recht: iPod, iPhone und iPad sind die Geräte, die das (mobile) Internet aber auch andere Technologiebereiche massiv geprägt haben und auch weiter prägen werden.
Andererseits hat Apple auch die Zeit und Ressource diverse Anlaufversuche bzw. Fehlschläge in Kauf zu nehmen für DAS Produkt der Zukunft.
Nimmt man Apples Ansatz als Denkanstoß, so kommen folgende Fragen auf:
Ist es wirklich sinnvoll, meine Nutzer/Zielgruppen mit in den Entwicklungsprozess einzubeziehen? Läuft man nicht eher Gefahr, dass ich nicht Neues, Innovatives kreiere, wenn ich meine Nutzer Ideen spinnen lasse? Und was hat das Ganze mit der Gaußsche Glockenkurve zu tun?
Beiträge für Schlagwort: 'Innovation'
Die wachsende Anzahl an Carsharing-Angeboten schafft ein völlig neues Mobilitätskonzept für Innenstädte. Doch ein ein innovatives Konzept reicht nicht aus – die Kombination mit einer nutzerfreundlichen Webpräsenz und einer App ist zwingend notwendig, um das Potential voll auszuschöpfen und Nutzer langfristig zu binden. Wie das geht, zeigt car2gether.
Das Suchwort „Möbel“ wird derzeit monatlich in etwa 2,7 Mio. Mal bei Google eingegeben und liefert dabei aktuell mehr als 18 Millionen Treffer. Wer nun vermutet, dass der Möbelumsatz über das Internet dementsprechend sehr gut laufen müsste, der irrt – nur etwa 5% des Möbelumsatzes werden jährlich über Online-Käufe generiert.
Doch wie können Online-Shops ihren Kunden den Kauf via Internet nun „schmackhaft“ machen? In einem früheren Beitrag wurde bereits darauf hingewiesen, dass z.B. Online-Einrichtungsplaner den Möbelkauf im Internet erleichtern können. Wer nun nicht gleich ein ganzes Wohnzimmer neu einrichten möchte, der kann sich mit Hilfe eines Produktkonfigurators auch ein einzelnes Möbelstück ganz nach seinen Wünschen zusammenstellen.
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Nutzertagebücher sind in der Usabilityforschung ein relativ neues und bisher wenig angewendetes Produkt. Nutzertagebuch-Projekte können sehr unterschiedlich konzipiert und durchgeführt werden. Immer jedoch dokumentieren dabei einige Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum alles, was mit dem Studienobjekt, z.B. einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Thema zusammenhängt. Aus diesen Aufzeichnungen, die sowohl auf Papier als auch elektronisch erfolgen können kann man später ablesen, wie sich die Nutzung des untersuchten Produkts über den untersuchten Zeitraum entwickelt und welches Verbesserungspotential möglicherweise vorliegt.
In ersten Projekten, die ich mit dieser Methode durchgeführt habe konnte man zudem bereits ein enormes Potential zur Identifikation von möglichen Innovationen für ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennen. Beitrag weiterlesen…
Wettbewerbe und Portale, auf denen Kunden Ideen einreichen können sind derzeit in aller Munde. Grund genug, sich einmal näher mit dem Thema Crowdsourcing zu beschäftigen.
Designwettbewerbe gibt es sicher schon lange, aber Starbucks, Tchibo und noch einige andere haben etwas vorgemacht, was weit über die Möglichkeit, Ideen einzureichen und zu hoffen, dass die eigene Idee gewinnt hinausgeht. Auf den Crowdsourching-Plattformen finden sich zahlreiche Möglichkeiten des Austauschs der Teilnehmer untereinander. Ideen werden bewertet, kommentiert und weiterentwickelt. Die Teilnehmer können sich vorstellen und miteinander in Kontakt treten. All das trägt sicher, zusammen mit einer Prämie für die besten Ideen dazu bei, dass zahlreiche Entwürfe eingereicht werden.
Zwei Dinge sind mir bei der Beschäftigung mit Crowdsourching-Plattformen besonders aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
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Hin und wieder braucht der Mensch Veränderung z.B. einen Wohnortwechsel. Umzüge kosten Zeit, Geld und Nerven. Die Planung ist hierbei da A und O.
Auf einigen Webseiten die sich mit dem Thema Einrichtungen befassen, aber besonders auch in Online-Shops findet man verschiedenen Beratungsmöglichkeiten zur Raumgestaltung z.B. Vorher – Nachher Fotos, Farbwirkungsbeschreibungen oder digitale Einrichtungsplaner. Einige Planer sind hilfreich andere weniger, aber es macht Spaß sie auszuprobieren und Nutzer verweilen einige Zeit auf den Seiten des Online-Shop. Beitrag weiterlesen…
Wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern in “meinen” favorisierten Beiträgen der letzten beiden Wochen. Hoffe einige Quellen sind auch für Sie von Interesse.
- “Twitter Labs” stehen vor dem Start
Autoren: Natali Del Conte, Florian Kalenda
Quelle: ZDNetProgrammierer können bei den Twitter Labs Erweiterungen einstellen.
Twitter ist formal Mitherausgeber. Nicht nur der Name erinnert an “Google Labs”. Eine interessante Entwicklung – vor allem auch, da bei den “Twitter Labs” auch UX-Tests stattfinden werden.
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Wir haben eine neue Methode entwickelt, um schnell und effektiv die „Stimme des Nutzers“ einzuholen bei aktuellen Projektfragestellungen. Dieser sogenannte Kundenblog lässt sich ebenso einsetzen, um Erfahrungsberichte aufzunehmen, Innovationen gemeinsam mit dem Nutzer zu entwickeln, Feedback einzuholen zur aktuellen Website uvm.
Optisch unterscheidet er sich kaum von einem „normalen“ Blog. Auf die Besonderheiten, die ihn neu und einzigartig machen, komme ich nun zu sprechen: Beitrag weiterlesen…





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