Mit der Qualität und Verständlichkeit der Navigation steht und fällt ein Webauftritt. Kommt ein Nutzer mit der Navigation nicht klar, ist er schnell wieder weg und kommt wohl auch nicht wieder.
Zudem bestimmt das Navigationskonzept eines Webauftritts auch maßgeblich die Gestaltung der Startseite. Bildlich gesprochen ist die Startseite die Fassade eines Hauses. Sieht diese nicht gut aus, entsteht schon ein schlechter Eindruck und man möchte am liebsten gar nicht eintreten.
Dies gilt auch im Web, denn die Konkurrenz ist in der heutigen Zeit meist nur einen Klick entfernt.
Daher ist es wichtig, dass sich Nutzer aufgrund der Navigation und der Startseitengestaltung schnell orientieren können. Sie die angebotenen Informationen und Handlungsmöglichkeiten schneller erfassen können und letztendlich das Gefühl vermittelt wird: „Hier bin ich richtig“. Beitrag weiterlesen…
Nutzertagebücher sind in der Usabilityforschung ein relativ neues und bisher wenig angewendetes Produkt. Nutzertagebuch-Projekte können sehr unterschiedlich konzipiertund durchgeführt werden. Immer jedoch dokumentieren dabei einige Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum alles, was mit dem Studienobjekt, z.B. einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Thema zusammenhängt. Aus diesen Aufzeichnungen, die sowohl auf Papier als auch elektronisch erfolgen können kann man später ablesen, wie sich die Nutzung des untersuchten Produkts über den untersuchten Zeitraum entwickelt und welches Verbesserungspotential möglicherweise vorliegt.
In ersten Projekten,die ich mit dieser Methode durchgeführt habe konnte man zudem bereits ein enormes Potential zur Identifikation von möglichen Innovationen für ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennen. Beitrag weiterlesen…
Wettbewerbe und Portale, auf denen Kunden Ideen einreichen können sind derzeit in aller Munde. Grund genug, sich einmal näher mit dem Thema Crowdsourcing zu beschäftigen.
Designwettbewerbe gibt es sicher schon lange, aber Starbucks, Tchibo und noch einige andere haben etwas vorgemacht, was weit über die Möglichkeit, Ideen einzureichen und zu hoffen, dass die eigene Idee gewinnt hinausgeht. Auf den Crowdsourching-Plattformen finden sich zahlreiche Möglichkeiten des Austauschs der Teilnehmer untereinander. Ideen werden bewertet, kommentiert und weiterentwickelt. Die Teilnehmer können sich vorstellen und miteinander in Kontakt treten. All das trägt sicher, zusammen mit einer Prämie für die besten Ideen dazu bei, dass zahlreiche Entwürfe eingereicht werden.
Zwei Dinge sind mir bei der Beschäftigung mit Crowdsourching-Plattformen besonders aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
Hin und wieder braucht der Mensch Veränderung z.B. einen Wohnortwechsel. Umzüge kosten Zeit, Geld und Nerven. Die Planung ist hierbei da A und O.
Auf einigen Webseiten die sich mit dem Thema Einrichtungen befassen, aber besonders auch in Online-Shops findet man verschiedenen Beratungsmöglichkeiten zur Raumgestaltung z.B. Vorher – Nachher Fotos, Farbwirkungsbeschreibungen oder digitale Einrichtungsplaner. Einige Planer sind hilfreich andere weniger, aber es macht Spaß sie auszuprobieren und Nutzer verweilen einige Zeit auf den Seiten des Online-Shop. Beitrag weiterlesen…
Immer wieder stößt man in Gesprächen mit Kunden, aber auch aus eigenem Antrieb auf die Anforderung, einen innovativen Vorschlag zu erstellen.
Prinzipiell ist die Bedeutung dieses Begriffs klar: Eine Innovation ist etwas, was es in dieser Form vorher nicht gab.
Aber wie sehen es eigentlich die Webnutzer? Was wird von einem „normalen“ Besucher Ihrer Site als innovativ wahrgenommen? Welche Elemente verstärken diesen Eindruck besonders?
Wir haben dazu den Mitgliedern des Online-Access Panels der eResult GmbH die Aufgabe gestellt, ein Bild einer Bedienmöglichkeit im Internet zu schicken die für Sie innovativ ist.
Zurück kamen viele Einsendungen unterschiedlicher neuer Funktionen und Dienste im Web, unter denen drei Bereiche immer wieder aufgefallen sind: Beitrag weiterlesen…
Wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern in “meinen” favorisierten Beiträgen der letzten beiden Wochen. Hoffe einige Quellen sind auch für Sie von Interesse.
Programmierer können bei den Twitter Labs Erweiterungen einstellen. Twitter ist formal Mitherausgeber. Nicht nur der Name erinnert an “Google Labs”. Eine interessante Entwicklung - vor allem auch, da bei den “Twitter Labs” auch UX-Tests stattfinden werden.
Wir haben eine neue Methode entwickelt, um schnell und effektiv die „Stimme des Nutzers“ einzuholen bei aktuellen Projektfragestellungen. Dieser sogenannte Kundenblog lässt sich ebenso einsetzen, um Erfahrungsberichte aufzunehmen, Innovationen gemeinsam mit dem Nutzer zu entwickeln, Feedback einzuholen zur aktuellen Website uvm.
Optisch unterscheidet er sich kaum von einem „normalen“ Blog. Auf die Besonderheiten, die ihn neu und einzigartig machen, komme ich nun zu sprechen: Beitrag weiterlesen…
Vor einigen Tagen habe ich kurz den Article Skimmer vorgestellt. Dabei habe ich gefragt, ob ein solche Darstellung von Content sowie das Navigationskonzept eine herkömmliche Startseite eines Webauftritts ersetzten könnte.
Die Möglichkeiten sich mit den neusten Informationen zu versorgen sind vielfältig. Entweder holt man sich die Informationen, die man haben möchte direkt auf den Websites etablierter Printmedien/ Nachrichtenportalen oder man abonniert sich verschiede RSS-Feeds.
Diese beiden Möglichkeiten schaffen es aber nicht das Gefühl zu vermitteln, das man hat, wenn man eine gedruckte Zeitung liest. Einfach mal durchblätteren und interessant klingende Überschriften lesen, auf die man anders nicht aufmerksam geworden wäre. Entweder weil man auf Websites nicht so weit nach unten zu den Randthemen scrollt oder einfach nur deshalb, weil die abonnierten RSS-Feeds diese Infos nicht enthalten.
Genau dieses Gefühl des Durchblätterns will die New York Times laut Andre Behrens mit dem Article Skimmer nun auch im Web vermitteln.
Heute geht es mir mal um ein Offline-Thema, und zwar die Bahn. Vielleicht sind Euch auch schon die Automaten aufgefallen, die in immer mehr ServicePoints stehen (z.B. bei uns in Kiel). Ich bin ja bekennender Fan von solchen Ein-Schlangen-Systemen, da im mich im Supermarkt grundsätzlich an die langsamste Kasse anstelle. Dieses System soll also Wartezeit reduzieren bzw. ein weiterer Vorteil: man kann es sich gemütlich machen auf den Sitzplätzen, statt in der Schlange seinen Platz zu verteidigen. Beitrag weiterlesen…
Kürzlich fiel mir das Buch „Design Thinking“ in die Hände, und da es Themen wie Designprozesse und Produktentwicklung versprach, habe ich es direkt gelesen.
Hasso Plattner, Christoph Meinel und Ulrich Weinberg beschreiben darin, wie sie die HPI D-School in Postdam ins Leben gerufen haben, und welche Grundsätze dem dort studienbegleitend gelehrten „Design Thinking“ zugrunde liegen.
Alles in Allem ein hochinteressanter Ansatz, der einen ganzheitlichen, nutzerorientierten Designprozess mit Sicherheit vorantreibt und prädestiniert ist für das Entwickeln innovativer Ideen und Produkte.
Bei einem Streifzug durch das WWW bin ich auf der österreichischen Website von eBay gelandet. Dort fiel mir sofort der Navigationspunkt “regionale Suche” ins Auge (Abb. 1). Aus Neugier und weil ich diesen Navigationspunkt von der deutschen eBay-Site nicht kenne, musste ich mir diese regionale Suche einfach anschauen.
Abb. 1: Zugang zur regionalen Suche auf der Startseite
Auf monster.de hat man eine sehr interessante Möglichkeit, seine Jobsuche sehr individuell zu gestalten. Insbesondere mit der individuellen Gestaltung des persönlichen Bereichs hebt sich monster.de deutlich von anderen Job-Suchmaschinen ab.
Auch ein „ganz großer Service“, ist das Speichern von Suchanfragen und das automatische Reporting via E-Mail. Für mich als Nutzer ist das Anlegen eines Suchprofils auf monster.de denkbar einfach. Ich starte eine Suchanfrage (Eingabe von Stellenbezeichnung und Ort). Im Anschluss wird mir die Trefferliste präsentiert. Hier stelle ich mir dann die gewünschten Kriterien wie Branche, Berufserfahrung und Vertragsart über die rechts positionierten Filter ein und speichere die Suchanfrage ab. Fertig! Abschließend kann ich noch entscheiden in welchem Zeitintervall ich über die Ergebnisse der Suchanfrage informiert werden soll. Nun bekomme ich täglich einen Report über verfügbare Stellen auf Basis meiner persönlichen Suchanfrage. Einzige Bedingung für diesen Service ist die Registrierung bei monster.de.
Ein Super-Fundstück vom konSensmilch.de-Blog. Zumindest zum “Rumspielen” wäre ein solcher Online-Shop genial. Auf lee.com findet man ja zumindest einen ähnlichen Ansatz…
Ich bin gespannt, ob solche Konzepte in ferner Zukunft wirklich einen “Abverkauf” generieren werden. Derzeit sieht es nur “schön” aus. Amazon sieht dagegen nicht schön aus, ist aber höchst “usable” (vielleicht bis auf dieses vertikale Flyout-Menü, mit dem ich mich nicht anfreunden kann).
Die Technik und immer schnellere Internetverbindungen machen den Einsatz von innovativen Interaktionselementen möglich. Dem Nutzer präsentiert sich das Internet nicht mehr als statisch wie ein Buch, sondern er kann selbst mitwirken bzw. sich seinen Inhalt selbst zusammenstellen oder anpassen.
Ein schönes Beispiel gibt es wieder aus dem Bereich eCommerce. Beitrag weiterlesen…
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