Beitragsreihe: “Relevante Kennzahlen sind der Schlüssel zum (Online-)Erfolg!”
Die Betrachtung und Analyse relevanter Kennzahlen muss wichtiger Bestandteil der (Online-)Unternehmensentscheidungen sein. Nur so ist sichergestellt, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse und Bewertungen in die zukünftigen Marketing- oder Sales-Maßnahmen einfließen und das Onlinegeschäft optimieren, aber auch, dass es Hinweise auf eine effizientere Nutzung der Offlinekanäle gibt.
Website-Relevanz
Nicht für jedes Unternehmen hat die eigene Website bereits die Relevanz, die es in der heutigen Zeit haben sollte. Selbstverständlich gibt es Unternehmen, die ihre sehr eng focussierte und eher kleine Zielgruppe so gut kennen, dass sie die Website nicht zur Lead-Generierung nutzen müssen oder als Serviceseite ausbauen. Jedoch ist im 21. Jahrhundert die professionelle Darstellung und damit auch ein Zusatznutzen bei Information und Kommunikation für Kunden und Besucher über die Website Pflicht. Der häufig benutzte Vergleich der elektronischen Visitenkarte und des ersten möglichen Eindrucks über das Unternehmen sollte jeden Unternehmer veranlassen, die eigene Website bzw. die eigene(n) Domain(s) so darzustellen und zu bewerten, wie es die aktuelle Nutzungslandschaft verlangt.
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Beitragsreihe: “Relevante Kennzahlen sind der Schlüssel zum (Online-)Erfolg!”
Die Betrachtung und Analyse relevanter Kennzahlen muss wichtiger Bestandteil der (Online-)Unternehmens-entscheidungen sein. Nur so ist sichergestellt, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse und Bewertungen in die zukünftigen Marketing- oder Sales-Maßnahmen einfließen und das Onlinegeschäft optimieren, aber auch, dass es Hinweise auf eine effizientere Nutzung der Offlinekanäle gibt.
Einleitung von Optimierungsschritten
Sind die Gründe einer Veränderung erst einmal analysiert, können Gegenmaßnahmen bzw. Optimierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Welche Maßnahmen genau erforderlich sind, lässt sich meist anhand der Ursache ablesen. Durch ständiges Messen und Nachhalten kann geprüft werden, ob die Optimierungsmaßnahmen tatsächlich richtig eingesetzt wurden, denn nur dann stellt sich auch eine nachhaltige Verbesserung ein. Eine größere Reichweite, eine längere Verweildauer, eine höhere Konversion oder ein gestiegener Umsatz sind nur einige Beispiele der möglichen und gewünschten Konsequenzen. Darüber hinaus können die Kosten der jeweiligen Marketingaktionen mit dem Umsatz eines Online Business ins Verhältnis gesetzt werden. Der Website-Verantwortliche erkennt dann, ob sich die Investitionen in E-Commerce bzw. in die durchgeführten Optimierungsmaßnahmen bezahlt gemacht haben.
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Key Performance Indikatoren helfen
Da Key Performance Indikatoren grundsätzlich zielbezogen sind, sind sie unternehmensindividuell zu bestimmen. Daher kann es auch keine allgemeingültige Empfehlung für deren Auswahl bzw. Zusammenstellung geben. Für einige grundsätzlichen Typen von Websites lässt sich aber ein beispielhaftes Set als Auswahlhilfe nennen:
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Oder: Irgendwas schreiben können viele. Relevant texten nur wenige.
Teil 1: Willkommen – oder auch nicht
Bei realen Begegnungen entscheiden die ersten drei Sekunden über Sympathie oder Antipathie, heißt es. Im Web hat man, so heißt’s, immerhin bis zu 30 Sekunden Zeit, um dem Besucher einer Seite sympathisch zu werden – oder eben auch nicht.
Rund ein Drittel dieser ersten, entscheidenden Besuchszeit entfallen auf die Begutachtung des Textes – das sind 10 Sekunden. Bedenkt man, dass die meisten Menschen am Monitor rund 25% langsamer lesen als etwa in einem Buch, haben Sie also maximal 30 Wörter Zeit, um den User zum Bleiben zu überzeugen.
30 Wörter, das sind etwa 200 Zeichen Text. Kaufwilligen Besuchern eines Shops unterstellt man, dass sie etwas gnädiger sprich geduldiger sind. Sie nehmen sich bis zu 65 Wörter Zeit bevor sie sich für den Klick auf den Schließen-Button entscheiden.
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Wir leben in einer Welt der Zahlen. Viele erfüllen einen rein statistischen Zweck und beinhalten wenig Erkenntnis. Manche sind Vergleichsdaten historischer Erkenntnisse. Die wichtigsten Zahlen im Unternehmen sind jedoch diejenigen, die Entscheidungen in der Zukunft beeinflussen können und wichtig genug sind, um auf Management-Ebene regelmäßige Beachtung zu finden, sogenannte Key Performance Indikatoren (KPI).
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Zu welchem Zweck werden Unternehmen gegründet und mehrere Jahre betrieben?
- Um die Conversion Rate ihrer Websites zu optimieren.
- Um Gewinn zu machen, um Werte zu schaffen und Kunden zufriedenzustellen.
Der ein oder andere Conversion-Optimierer könnte an dieser Stelle ins Grübeln kommen … nicht so André Morys (Web Arts AG).
Er stellt in seinem Beitrag für den Web Analytics Blog anschaulich und verständlich die Beziehungen zwischen den Kennzahlen Konversionsrate, Umsatz, Gewinn und Kundenwerten dar. Ein, wie ich finde, hervorragender Beitrag. Hoffentlich wird er nicht allzu schnell von den McKinsey`s & Co. dieser Welt gelesen. Die könnten auf Ideen kommen …
Wissen ist Macht – und nach nun mehr als 15 Jahren Web-Usability Forschung wird es für jeden Usability-Profi immer wichtiger sich weiterzubilden. Ambition und Motivation reichen immer weniger aus, auch die Fähigkeiten und das Wissen müssen nachziehen. Die Fraunhofer Academy biete dazu ein klasse Seminar in 2011 an.
Bücher sind out? Ich hoffe nicht – im dritten Linktipp geht’s um die Zukunft des Buchs. Die Agentur (oder besser: Ideenschmiede) IDEO hat sich dazu einige Gedanken gemacht.
Viel Spaß beim Lesen und Weiterbilden.
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Drei Fundstücke aus den letzten Wochen möchte ich Ihnen heute gern präsentieren:
Zum Ersten geht es wieder einmal um das Thema “Visuelle Suche”, was ich persönlich sehr spannend finde und für sinnvoll halte. Lassen Sie sich von neuen Anwendungsbeispielen überraschen. Zum Zweiten wurde ein neuer “Award” ins Leben gerufen, der sich hoffentlich bald etablieren wird: Die Zitrone der Woche, mehr dazu erfahren Sie unten. Und zum Dritten ein Beitrag, der einmal zu bedenken gibt, was aufgrund des vermehrten Einsatzes von Touch-Oberflächen (ersetzen sie bald gar alles) vielleicht bald verschwinden wird: der Tooltip.
Ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei, hier kommen die Beiträge:
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Heute wieder eine bunte Mischung von Linktipps. Zunächst ein Überblick zu den erstrebenswertesten Web 2.0 Features im Ecommerce, dann gibt es einen Artikel, was man beim Testen beherzigen sollte. Der nächste Beitrag entflieht dem www: Wo treffe ich wichtige Menschen, die mich im Job weiterbringen? Zuletzt noch zwei Themen aus dem Ecommerce, das Prinzip der Rückwärtsaktion wird aufgegriffen und es wird über “stehen gelassene” Warenkörbne diskutiert.
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Auch am zweite Tag auf dem Internet World Kongress gab es wieder einige interessante Sessions.
Erwähnenswert finde ich zum Einen den Beitrag zur Studie “Konversionsraten deutscher Online-Shops” (in Zusammenarbeit mit iBusiness), die von André Morys (Web Arts AG) vorgestellt wurde.
Die 120 untersuchten Online-Shops wiesen im Mittel eine CR von 3,3 % auf. Das Maximum über alle 120 Shops lag bei 30%.
Wie kann man nun die Conversion seines Shops verbessern und verhindern, dass der Nutzer nach 3 Klicks die Seite verlässt, wie es bei 90% der Visits der Fall ist?
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Wer heute im E-Commerce erfolgreich sein will, der kommt an der Web-Analyse nicht vorbei. Die meisten Versandhändler ersticken fast in ihren Zahlen. Sie versuchen, aus einer riesigen Datenflut Rückschlüsse auf Schwachstellen zu ziehen. Je mehr Daten gesammelt werden, desto mehr erinnert das Ganze an Kaffeesatz-Leserei. Multivariates Testing erleichtert dabei den Kaffeesatz-Lese-Aufwand und liefert mehr Erkenntnisse in kürzerer Zeit.
Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz sicher nicht verkehrt ist.
Mathematiker und Statistiker erfreuen sich an den entstandenen Herausforderungen, z.B. wie man mit Hilfe von Schwarmintelligenz aus geringen Datenmengen dennoch valide Erkenntnisse ableiten kann.
Aber ist es der beste Ansatz?
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