Schlagwort-Archiv: Mobile Usability

Mobile Payment im Test: Cringle und PayPal im UX-Check

Einleitungstext Seit einigen Wochen beschäftige ich mich genauer mit dem Thema Mobile Payment. In einem kürzlich verfassten Blogbeitrag zu diesem Thema habe ich die Mobile Payment Landschaft etwas genauer betrachtet und dort auch zwei Person-to-Person Payment Apps vorgestellt. Außerdem haben wir vor kurzem eine Online-Umfrage unter deutschen Smartphone-Nutzern zum Thema Mobile Payment durchgeführt. Die Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass unter den Mobile Payment Verfahren das Person-to-Person (P-2P) Mobile Payment am bekanntesten ist und am häufigsten genutzt wird. Beim P-2-P Mobile Payment, können (kleine) Geldbeträge an andere Personen über die App versendet werden.

Wir bei eResult gehen öfter gemeinsam mittags essen oder kochen zusammen. Eine Person ist für den Einkauf zuständig und die Kollegen zahlen dann die kleinen Beträge zurück an diese Person. Das Auseinanderrechnen ist aber immer wieder ein Zeitfresser und wer hat schon immer den passenden Kleingeldbetrag im Portemonnaie? Deshalb wollten wir etwas Neues ausprobieren und haben intern P-2-P Apps getestet, um herauszufinden, ob solche Apps das Zurückzahlen von Mini-Beträgen tatsächlich erleichtern. Wir haben dazu zwei Apps, Cringle und PayPal, genauer unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Mobile Payment bei Aldi – Praxistest mit Hürden

Aldi mobile bezahlenMobile Payment ist zurzeit in aller Munde. So bietet auch Aldi seit kurzem das kontaktlose Bezahlen per NFC-Verfahren an. In einer Pressemitteilung vom 09.06.2015 kündigte Aldi an, dass es ab sofort möglich sei kontaktlos in allen Aldi Filialen zu bezahlen. Also wollten wir von eResult dies in der Praxis selbstverständlich sofort testen und unseren eigenen UX-Test des mobilen Bezahlverfahrens durchführen. Allerdings bedeutet „sofort testen“, keinesfalls „sofort“. Denn es dauerte einige Zeit, um herauszufinden, was genau die Voraussetzungen sind, um das Mobile Payment Verfahren bei Aldi nutzen zu können. Ein Praxisbericht mit Hindernissen. Weiterlesen

Online-Umfrage zum Thema Mobile Payment: Das Interesse an mobilen Bezahlverfahren steigt

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Viele Einzelhändler springen auf den Zug „Mobile Payment“ auf und bieten die Bezahlmöglichkeit mittlerweile an, wie zum Beispiel seit kurzem auch Aldi. Jedoch hat sich in vorherigen Studien zum Thema Mobile Payment gezeigt, dass die Deutschen dem Bezahlverfahren eher skeptisch gegenüberstehen. Während sich Mobile Payment in den USA immer größerer Beliebtheit erfreut und Apple Pay sich erfolgreich durchsetzen konnte, bleibt in Deutschland das Interesse eher gering. Hinzu kommt, dass die Deutschen sehr an ihrem Bargeld hängen. Barzahlung bleibt weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel in Geschäften. Dies sind nur einige Gründe, warum die flächendeckende Verbreitung vom Mobile Payment hierzulande bisher ausgeblieben ist. Wie offen stehen denn nun die Deutschen aktuell dem Mobile Payment gegenüber? Wo genau sehen die Nutzer Vorteile oder Nachteile beim Mobile Payment? Und was können Anbieter von Mobile Payment Lösungen sowie Geschäfte in denen das Bezahlverfahren angeboten wird tun, um den Kunden die Nutzung von Mobile Payment schmackhaft zu machen? Dies sind nur einige Fragen, die wir uns bei eResult gestellt haben und denen wir bei einer Online-Umfrage mit 500 deutschen Smartphone-Besitzern auf den Grund gehen wollten. Weiterlesen

Mobile Payment in Deutschland noch in den Kinderschuhen: Chancen und Hindernisse für Anbieter

Beim Mobile Payment werden elektronische Kommunikationstechniken für den Bezahlvorgang verwendet. Am häufigsten kommt hierbei derzeit das Mobiltelefon zum Einsatz. Die Vorteile des Mobile Payment sind im ersten Moment einleuchtend: Es ermöglicht immer und überall eine bargeldlose oder kartenlose Bezahlung. Klingt doch toll: Das Handy habe ich sowieso fast immer dabei und so kann ich meine Geldbörse zu Hause lassen. Dies ist besonders praktisch bei kurzen Wegen, wenn ich z. B. nur schnell Brötchen beim Bäcker holen möchte oder in Situationen in denen ich meine Geldbörse sowieso eher nicht dabei habe. So könnte ich mir beispielsweise nach dem Joggen noch schnell einen Smoothie kaufen um neue Energie zu tanken!

Jedoch sieht die Realität, zumindest hier in Deutschland, noch etwas anders aus. Erstens konnte sich bislang kein standardisiertes Verfahren im Bereich Mobile Payment durchsetzen. Zweitens ist die großflächige Akzeptanz und Verbreitung von Mobile Payment als Standardweg beim Bezahlen bisher ausgeblieben. Laut Heise online zeigt die Studie „Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2014“ der Marktforschungsfirma Nordlight, dass aktuell nur etwa 2 % der Deutschen Mobile Payment-Apps nutzen, um kleinere Geldbeträge zu bezahlen. Während Mobile Payment-Anbieter in den USA und auch in einigen afrikanischen Ländern wie Kenia bereits erfolgreich sind, scheint Deutschland in diesem Bereich also eher ein Entwicklungsland zu sein. Weiterlesen

Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Februar am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Storytelling – mit Geschichten zu besserer User Experience
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Woran denken Sie beim Begriff „Storytelling“ im Usability-Kontext?
    Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Da kommt richtig viel in den Sinn. Und nur weniges davon hat einen direkten Usability-Bezug.

    Jens Jacobsen geht es ähnlich. Daher zeigt er auch zunächst alle Einsatzbereiche des Storytelling auf: In der Werbung, beim Verfassen von Mails, der Gestaltung von Videos und eben auch in Bezug auf die Gestaltung von richtig guten Websites.

    Sein interessanter Beitrag endet mit konkreten Tipps zur Optimierung von Websites mit Hilfe des Instruments „Storytelling“. Probieren Sie diese unbedingt mal aus.

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  2. Jan Pohlmann

    Design im Wandel – Porsche und Audi jetzt flat und responsive
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ab und zu mal auf Automobile-Sites vorbeizuschauen – das lohnt sich für jeden UX Berater und Designer. Diese Sites bzw. deren Betreiber setzen Trends. Und das schon seit Jahren.

    2013 ging es dort aber mal so richtig rund: Flat Design und das Prinzip der Geräteunabhängigkeit durch Responsive Design kamen bei nahezu allen Automobile-Sites zum Einsatz. Audi und Porsche gelang es besonders gut, diese Entwicklungen aufzunehmen und nutzerfreundliche Websites umzusetzen.

    Jan Pohlmann hat sich die Entwicklung der Sites von Automobilmarken im Detail angesehen und Gestaltungsanregungen herausgearbeitet, die auch für andere Websites hilfreich sind.

    Viel Freude beim Lesen dieses bild- und farbenfrohen Artikels.

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  3. Ole Kleinert

    Mobile Shopping auf dem Vormarsch: Warum immer mehr Deutsche mit dem Smartphone einkaufen
    Autor: Ole Kleinert (eResult GmbH)

    Schauen Sie jeden Tag in der Amazon App nach welche neuen Kaufempfehlungen unterbreitet werden? Und wenn da was Passenden bei ist, dann aber schnell auf den Wunschzettel!

    Und dann? Wann erfolgt der Kauf, und warum gerade über ein mobiles Endgerät?

    Ole Kleinert – UX Berater und Forscher im Hamburger eResult Büro – ist dieser Frage nachgegangen und hat die zentralen Gründe für’s Einkaufen über mobile Endgeräte ermittelt. Ganz oben steht dabei der „Impulskauf“, also der spontane Einkauf.

    Weitere Vorzüge mobiler Endgeräte: Einkaufen von jedem Ort aus, beispielsweise am Abend vor dem Fernseher – schlank gehaltene Web-Shops und auf das Wesentliche fokussierte Shopping-Apps vorausgesetzt.

    Und wie schaut es in 2-3 Jahren aus, wird dann immer mehr „mobil eingekauft“? Auch hierzu hat Ole Kleinert ganz frische Daten, ermittelt in einer Nutzerumfrage unter mehr als 400 Mobile Shoppern.

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Mobile first – Anforderungen richtig erfassen

Die Erstellung bzw. Verbesserung des mobilen Webauftritts steht für viele Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Das ungebrochene Wachstum bei der Verbreitung von Smartphones und Tablets macht diesen Schritt unumgänglich.

Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsszenarien und der gegebenen Restriktionen durch Screen-Größen, ist es unumgänglich, sich über die wichtigsten Funktionen und Inhalte Gedanken zu machen, um diese bedarfsgerecht zu präsentieren.

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Mobile-Clinic @ eResult

Erkenntnisse der User Experience Forschung eingesetzt zur Optimierung mobiler Anwendungen und von Responsive Webdesigns!

Sie möchten Ihre Anwendungen, Inhalte oder Shop-Lösungen noch mehr an den Anforderungen & Wünschen derjenigen Nutzer ausrichten, die diese mit mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet) aufrufen?

Dann ist das Workshop-Angebot
„Mobile-Clinic @ eResult“ auf dem diesjährigen Usability-Kongress am 11. Oktober in Frankfurt am Main für Sie genau das Richtige.

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Tablet-Usability, Tablet-Design, Mobile E-Mails – eine Sammlung von Artikeln rund um mobile Endgeräte

Tablet computers ands   mobile phone

Im Vergleich zur „normalen“ Usability oder User Experience ist dieses Feld ja noch relativ neu, daher an dieser Stelle ein paar Artikel, die mir kürzlich aufgefallen sind, gern in den Kommentaren auf weitere interessante Links zum Thema verweisen – vielleicht auch mit kontroversen Thesen zum Thema Design?

Tablet Usability Richtlinien

Nach langer Zeit wieder einmal ein Hinweis auf Jakob Nielsen’s Alertbox. Auf Basis eigener Usability-Tests mit diesem Untersuchungsgegenstand fasst der Artikel zusammen, worauf die Aufmerksamkeit gelegt werden soll und welche Gefahren sich ergeben.

3 Dinge, die ich mitnehme und auch schon in unserem Usability-Lab erlebt habe:

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Mobile Commerce ist nicht aufzuhalten – Ausblick auf Veränderungen, Tipps zum Testen und Best Practices für Detailseiten

Fokus meiner heutigen Linktipps ist Mobile Commerce. Immer mehr Anfragen erreichen uns zu diesem Thema – mit qualitativen Tests im Labor, Online-Befragungen oder Tagebuchstudien klärt eResult relevante Fragen zu allen Mobilen Diensten und Anwendungen.

Wie wird sich der Handel insgesamt ändern?

Auf der US-Plattform practical ecommerce findet sich dazu ein schöner Artikel. Insbesondere das Online-Shopping an jedem beliebigen Ort, genau dann, wenn ich den Bedarf verspüre, wird den Online-Handel verändern.

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M-Commerce Trends und Praxistipps

M-Commerce Trends

Die stärkste Tendenz im Jahr 2013 im Onlinehandel ist das Wachstum des M-Commerce Marktes. Wie Google Statistiken zeigen (think with google), ist die Anzahl der mobilen Suchanfragen im letzten Jahr um das vierfache gestiegen.
Immer mehr wird über Smartphones und Tablets gekauft: im November und Dezember 2012 betrug der mobile Anteil am gesamten E-Commerce Umsatz über 5% (im Vergleich mit 2% im Dez. 2011) (Quelle: ibusiness).
Mit 250% Wachstum (Quelle: zanox) kann M-Commerce bis zu 15% vom Online-Umsatz erzeugen.
Noch höher ist die Anzahl der potenziellen Käufer, die sich über lokales Produktangebot mit Ihres Handy informieren. 59% davon besuchen danach den Laden, den sie über ihr mobiles Geräte gefunden haben (Quelle: think with google).
Für lokale Händler und Onlinehändler heißt dies, dass eine Präsenz auf dem M-Commerce Markt viele neue potenziellen Kunden abdecken wird.

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