„Wir machen einfach mal eine iPhone-App“. So oder so ähnlich lautet oftmals der Leitspruch, wenn eine App gestaltet werden soll. Doch die große Mehrheit der iPhone-Apps, die heutzutage im App Store angeboten werden, werden – wenn überhaupt – nicht besonders lange genutzt. Stattdessen werden sie meist innerhalb weniger Tage nach der Installation nicht mehr gestartet. Eine letztjährige Studie von Pinch Media hat gezeigt, dass nur 3% der Personen, die eine App aus dem App Store heruntergeladen haben, die App nach 30 Tagen noch verwenden. Hauptgrund ist eine schlechte App-Usability bedingt durch fehlenden Bezug zum mobilen Nutzungskontext. Die App kann noch so schön aussehen und noch so elegant programmiert worden sein – wenn sie im realen Umfeld nicht nutzbar ist und dem Nutzer keinerlei funktionalen oder emotionalen Mehrwert bietet, wird sie nicht verwendet.
Was also tun? Zunächst einmal sollten Sie sich bewusst machen, dass bei der Nutzung mobiler Geräte wie dem iPhone oder Android-Handys andere Voraussetzungen gelten als im Kontext eines Desktop-Computers. Die beiden wichtigsten sind:
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Im heutigen Web-Alltag begegnen uns Schieberegler – gerne auch „Slider“ genannt – immer häufiger: Von Portalen über News-Seiten bis hin zu Online-Shops, überall sind sie inzwischen zu finden. Auch hier im Blog wurde dieses Bedienelement bereits einige Male erwähnt, beispielsweise von Christoph Anders in seinem Beitrag „Innovativ Filtern – nutzergerechte Gestaltung der Suchfunktion“. Zudem zeigen unsere Usability-Tests im Labor, dass in vielen Fällen auch die Nutzer sehr gut mit der Bedienung von Schiebereglern zurechtkommen.
Meist werden Slider „klassisch“ per Maus bedient: Der Nutzer fährt mit dem Mauszeiger über den Slider und bewegt ihn per Festhalten & Loslassen der Maustaste (Drag & Drop) in die gewünschte Richtung. Anders funktioniert es bei modernen Touchscreen-Geräten wie dem iPhone oder dem iPad. Denn hier erfolgt die Interaktion mit dem Schieberegler viel direkter und natürlicher: Per Fingerbewegung, unmittelbar über der Touchscreen-Oberfläche und somit dem Slider selbst.
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Dass heutige Mobiltelefone wie das iPhone inzwischen zu weitaus mehr fähig sind als nur zum bloßen Telefonieren oder SMS schreiben, ist hinreichend bekannt. So bietet das iPhone seinem Nutzer bereits im Auslieferungszustand zahlreiche Funktionen, die über das ursprüngliche Wesen eines Handys hinausgehen. Doch erst das Installieren von zusätzlichen Apps macht Smartphones wie das iPhone und mobile Geräte wie den iPod touch oder das iPad nicht nur zu wahren Alleskönnern, sondern auch zu echten mobilen Spielekonsolen. Ein kurzer Blick in den App Store zeigt, dass dies mittlerweile auch viele Spiele-Entwickler erkannt haben: In den unterschiedlichsten Kategorien von Action- über Sport- bis hin zu Puzzle- und Denkspielen finden sich dort unzählige Spieletitel.
Unabhängig vom Genre lässt sich feststellen, dass die meisten Spiele in punkto Grafik, Sound und Spieltiefe längst das Niveau reiner (portabler) Spielekonsolen wie beispielsweise dem Nintendo DS oder der PlayStation Portable erreicht haben.
Unter Usability-Gesichtspunkten besonders interessant ist bei einigen iPhone-Spielen die Bedienung beziehungsweise Steuerung. Beitrag weiterlesen…
Mit der Entwicklung des Surface Tables ist Microsoft ein Meilenstein in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine gelungen. War der Computer mit der berührungs- und bewegungsempfindlichen Bildschirmoberfläche bislang vor allem eine faszinierende Spielerei, setzt O2 den Hightech-Tisch nun als eines der ersten Unternehmen Deutschlands gezielt für Beratung und Verkauf ein. Im neu eröffneten Kölner Flagship-Store wurde das Multi-(Touch-) Talent sowohl architektonisch als auch technologisch voll in das Ladenkonzept integriert – zur weiteren Optimierung der Verkaufsgespräche.
Von Konzept über Design bis zur technischen Realisierung musste das interdisziplinäre Team seine Kompetenzen in das Projekt einfließen lassen. Die verantwortliche Usability-Expertin hat in diesem Projekt von Anfang an mit dem zuständigen Designer und dem .NET-Entwickler zusammen gearbeitet. Das Thema Gebrauchstauglichkeit hat hier eine große Rolle gespielt, denn eins war klar: der Tisch muss Spaß machen, jeder muss ihn verstehen und die Gebrauchstauglichkeit muss optimal sein!
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Für den 3. Usability-Kongress, der am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main stattfindet, konnten namhafte Referenten gewonnen werden. Joachim Graf (Herausgeber HighText Verlag & Zukunftsforscher) wird am 1. Tag des Usability-Kongress einen Vortrag darüber halten, welche Trends im Webdesign uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden und erklären, warum die Usability der Zukunft nichts mehr mit Webseiten zu tun haben wird.
Was Natural User Interfaces sind und wie Multitouch Usability den (Web-) Alltag verändern werden, erzählen Prof. Dr. Henseler (Geschäftsführer Sensory Minds) und Clemens Lutsch (User Experience Evangelist, Microsoft Deutschland) in der Session “User Experience und Innovation“.
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