Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen einen neuen Onlineshop, launchen ein Webangebot oder bringen eine neue Software auf den Markt – wäre es da nicht spannend mitzubekommen, wie die Nutzer und Kunden ganz zu Beginn mit Ihrem Angebot zurechtkommen?
Gerade Neukunden und -nutzer sind noch nicht an die neuen Oberflächen gewöhnt und stoßen dadurch viel schneller auf Dinge, die „noch nicht ganz rund“ sind, die irritieren oder irgendwie umständlich erscheinen. Je länger die Oberfläche dann genutzt wird, desto stärker wird die Gewöhnung daran und Schwachpunkte werden nach und nach hingenommen.
Gleichzeitig muss man vieles erst ein paar Mal probiert haben, um überhaupt die Möglichkeiten einer komplexen Software oder eines umfangreichen Webangebots zu verstehen und überblicken zu können.
Wie also vorgehen, um die Erkenntnisse aus dieser Erstnutzungsphase erfassen und möglichst schnell in Optimierungen umsetzen zu können?
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Vom 13.bis 15.4.11 fand im Berliner Friedrichstadtpalast die republica statt. Über 3000 Teilnehmer tauschten sich dort über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft aus und sprechen für das große Interesse an diesen Themengebieten.
Die Themen der Sessions von Nachrichten über Gaming bis hin zu Location based services und Crowdfunding zeigen vor allem eines:
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Vermutlich wissen Sie als Usabilityblog-Leser über das Verhalten Ihrer Kunden auf Ihrem Webauftritt schon ganz gut Bescheid. Sie haben beispielsweise Ihre Webanalytic-Daten ausgewertet und kennen Zugänge, Klickraten, Conversionrate und Absprungpunkte. Mit dem zusätzlichen Wissen aus Befragungen und Usabilitytests haben Sie bereits viele Optimierungsmöglichkeiten erkannt und bestenfalls bereits umgesetzt. Für die Erforschung all dieser Aspekte gibt es schon eine Vielzahl an Methoden und viele nutzen zumindest einige davon und auch das aus ihnen resultierende Wissen.
„Was sollte denn da jetzt noch im Dunkeln liegen?“ werden Sie sich vielleicht fragen.
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Ist das eine bittere, enttäuschende Situation:
Verschiedene Marketing-Maßnahmen zur Gewinnung von Neu-Kunden haben viele Erstnutzer auf die eigene Website aufmerksam gemacht, zu einem Site-Besuch motiviert und Wiederholungsbesuche generiert.
Aber: Die gewünschte Conversion-Rate wurde nicht erreicht – definiert über den Anteil an Kunden im Segment der neu hinzugewonnenen Erstnutzer.
Was tun?
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Diverse Plattformen im Internet leben vom Handel mit gebrauchten Fahrzeugen. Vom günstigen Kleinwagen bis zum Sammlerstück findet sich bei mobile.de, autoscout24 & Co. alles, was das Herz begehrt.
Aber wie läuft so eine Gebrauchtwagensuche eigentlich ab?
Fest steht, dass die Auswahl des passenden Fahrzeugs alles andere als einfach ist. Nicht nur das Modell sollte zum Käufer passen, auch der Zustand des Wagens und die Ausstattung spielen eine Rolle. Dass ein Gebrauchtwagen meistens nicht einfach umgetauscht werden kann erhöht zusätzlich die Hemmschwelle bei Suche und Kauf.
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Varianten und Möglichkeiten von Augmented Reality-Apps für iPhone&Co. hat Martin Beschnitt in seinem Beitrag zum Thema bereits anschaulich beschrieben und diskutiert. Ohne Zweifel zeichnet sich Augmented Reality als großer Trend ab, der zumindest das Potential hat, unseren Umgang mit digitalen Medien zu revolutionieren. Schließlich besteht bei diesen Apps für die Nutzer zum ersten Mal die Möglichkeit, sich Informationen in die „reale Umwelt“ zu holen, fast ohne sich mit Interfaces und Bedienkonzepten beschäftigen zu müssen.
Was aber bedeutet diese Entwicklung für alle, die sich mit der Konzeption von Interfaces beschäftigen?
Bereits die Konzeption „normaler“ Apps für mobile Geräte erfordert eine andere Herangehensweise als für Sites und Software, die nicht mobil genutzt werden.
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Nutzertagebücher sind in der Usabilityforschung ein relativ neues und bisher wenig angewendetes Produkt. Nutzertagebuch-Projekte können sehr unterschiedlich konzipiert und durchgeführt werden. Immer jedoch dokumentieren dabei einige Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum alles, was mit dem Studienobjekt, z.B. einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Thema zusammenhängt. Aus diesen Aufzeichnungen, die sowohl auf Papier als auch elektronisch erfolgen können kann man später ablesen, wie sich die Nutzung des untersuchten Produkts über den untersuchten Zeitraum entwickelt und welches Verbesserungspotential möglicherweise vorliegt.
In ersten Projekten, die ich mit dieser Methode durchgeführt habe konnte man zudem bereits ein enormes Potential zur Identifikation von möglichen Innovationen für ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennen. Beitrag weiterlesen…
Im Zuge der Beschäftigung mit dem Thema Tagebuchmethode habe ich einen Artikel zum Thema Tagesablaufstudie
mit Smartphones von Matthias Helferich entdeckt und hier im Blog darüber berichtet. Um mehr über diese Untersuchungsmethode zu erfahren, habe ich ein Interview mit Herrn Helferich geführt.
Matthias Helferich ist Gründer und Geschäftsführer der cluetec GmbH. Als ausgewiesener Experte für mobile Anwendungen bringt er seine langjährige Erfahrung in die Weiterentwicklung der mobilen Befragungssoftware mQuest, individuellen mobilen CAPI-Anwendungen sowie bei
Kundenprojekten ein.
Nun zu den Fragen:
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Nachdem ich mich in den letzen Wochen intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der Tagebuchmethode im Usabilityumfeld beschäftigt habe, möchte ich hier noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit beschreiben.
Wie steht es um das Wissen über Vorgehensweisen bei Auswahlprozessen? Oft werden viele verschiedene Medien und Informationsquellen zu Rate gezogen, bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt. Je mehr dabei für ein Produkt ausgegeben wird, desto intensiver ist die vorherige Auswahlphase.
Nehmen wir beispielsweise den Kauf eines neuen Autos. Beitrag weiterlesen…
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Der Einsatz der Tagebuchmethode, um Erkenntnisse über Verhalten, Intentionen und Bedürfnisse zu gewinnen, bietet sich nicht nur für Internetanwendungen an. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und Techniken individuell anpassbar.
Beispielsweise können über eine kontinuierliche Erfassung von Tätigkeiten und Situationen im Tagesverlauf Verzahnungen und Parallelnutzungen verschiedener Medien wie Internet, Fernsehen und Printmedien beobachtet werden. Diese bleiben bei einer Fokussierung auf die Internetnutzung weitgehend verborgen.
Hilfreich ist dabei eine Methode der Datenerfassung, die den Teilnehmer nicht an einen Rechnerarbeitsplatz bindet.
Neulich ist mir ein schönes Beispiel für eine solche Studie aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
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