User Centered Design (UCD) ist bei der Konzeption von Websites nicht mehr wegzudenken. Frühzeitig werden künftige Nutzer in die Entwicklung einbezogen.
Auf Basis der in Prototypentests gewonnenen Erkenntnisse wird die Website weiter optimiert. Das übergeordnete Ziel ist: Eine möglichst nutzerorientierte Website, die verständlich und leicht zu bedienen ist.
Bei der Entwicklung von Apps kommt der bewährte UCD-Gedanke bisher allerdings kaum zum Tragen. Mobile Anwendungen werden entwickelt, auf den Markt gebracht und erst im Livebetrieb erfolgt eine Evaluation durch den Nutzer. Aus meiner Sicht viel zu spät!
Das muss nicht sein.
Auch Apps können bereits frühzeitig mit zukünftigen Nutzern getestet werden, noch bevor überhaupt eine Zeile Code geschrieben wurde.
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Die Bedeutung des Themas Usability nimmt in vielen Unternehmen eine positive Entwicklung. Immer häufiger wird Usability als Erfolgsfaktor für Websites und mobile Anwendungen wahrgenommen und die Nutzer daher bereits in frühen Entwicklungsphasen involviert. Teilweise wird auch schon „inhouse“ getestet, aber oft werden externe Dienstleister hinzugezogen.
Die Auswahl des Erhebungsortes wird dabei von verschiedenen Kriterien beeinflusst. Bei Anbietern mit regionaler Ausrichtung ist es zum Beispiel sehr wichtig, Testpersonen vor Ort zu rekrutieren, um realistische Kontaktsituationen herzustellen. In anderen Fällen kommt es dem Kunden einfach entgegen, in seiner Stadt mit einem mobilen Usability-Labor zu testen, um eine effektive Beobachtung zu gewährleisten.
In diesen Fällen stellt sich sicherlich manchmal auch die Frage, ob man nicht direkt in den Räumen des Kunden testen sollte, statt ein Teststudio anzumieten oder sich um andere Möglichkeiten zu bemühen. Hat es denn Nachteile, den Test direkt beim Site-Betreiber durchzuführen?
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Die Größe der Stichprobe zu bestimmen ist immer wieder ein wichtiges Thema. Schließlich hängen die Kosten für einen Usability-Test in hohem Maße von der Anzahl der Teilnehmer ab. Diese müssen rekrutiert und incentiviert werden und dann müssen die Tests schließlich durchgeführt werden. Umso mehr Testpersonen man einlädt, desto länger dauer die Erhebung. Grund genug also, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Testpersonen man wirklich braucht.
Bei diesem Thema landet man zwangsläufig zuerst bei Herrn Nielson. Sein Artikel in der „Alertbox“ aus dem Jahr 2000 wurde unzählige Male zitiert und verwendet. Doch ist er auch heute noch aktuell? Kann man einen Usability-Test mit 5 Testpersonen durchführen?
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Wissen Sie eigentlich, wie mobile Websites und Applikationen (Apps) getestet werden? Eine Möglichkeit ist der Mobile Usability-Test im Labor. Doch wie sollte das ideale Test-Setup bei iPhone, iPad, Android & Co. aussehen? Welche Besonderheiten gibt es im Gegensatz zum klassischen, nutzerbasierten Usability-Test auf einem stationären Computer? Die Antwort liefert Ihnen dieser Beitrag, bei dem Sie auch mal in das Mobile Usability-Lab von eResult reinschauen können.
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Sofern Sie sich entscheiden, nutzerbasierte Usability-Tests in Eigenregie durchzuführen, benötigen Sie vor allem zwei Dinge, um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen: Das richtige Equipment und geschultes Personal.
Ein Hightech-Usability-Labor nutzt nichts, wenn es dem Test-Team an Methoden-Know-how, aktuellem Wissen und Erfahrung fehlt. Warum dies so immens wichtig ist, möchte ich Ihnen gerne im zweiten Teil der Artikelserie erläutern.
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Sofern Sie sich entscheiden, nutzerbasierte Usability-Tests in Eigenregie durchzuführen, benötigen Sie vor allem 2 Dinge um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen: Das richtige Equipment und geschultes Personal (=Experten)! Die dritte Komponente: die Rekrutierung von Testpersonen gemäß Ihrer Zielgruppe, lasse ich bewusst außen vor. Denn dies versteht sich für mich von selbst. Sie merken, es geht mir nicht um das von Nielsen, Krug & Co. propagierte „quick & dirty“ oder „Hauptsache man testet irgendwie…“ – sondern um das Testen auf einem professionellen Niveau.
In einem früheren Artikel („Usability-Tests selbst gemacht – Die besten Tipps und die wichtigsten Vor- & Nachteile“), habe ich bereits einige Punkte aufgeführt, die man bei der Durchführung beachten sollte. Der erste Teil dieser Artikelserie beschäftigt sich jedoch speziell mit den erforderlichen Technikkomponenten eines Usability-Labors.
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Es tut sich viel – im Usability-Markt: Methodisch, thematisch und auch bei den Testobjekten.
Mit diesen Linktipps möchte ich Ihnen einige Gedankenanregungen zur Gestaltung von Anwendungen für das iPhone und iPad geben, sowie erste Ergebnisse zur Aufmerksamkeitsverteilung auf den neuen Google Suchergebnisseiten vorstellen.
Ein gehaltvoller Bericht (inkl. Podcast) von der internationalen Veranstaltung der Usability-Professionals (UPA 2010) ergänzt die Themenlinks.
Viel Spaß beim Lesen und Schauen!
Hoffe meine Auswahl ist für Sie von Interesse.
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Wissen Sie ob Ihre Nutzer die Informationen finden die sie suchen? Haben sie Probleme bei der Bedienung Ihrer Website und beenden aufgrund dessen den Besuch und wechseln zu einem Mitbewerber? Welchen ersten Eindruck hinterlässt eine Website beim Nutzer? Werden die Navigationselemente verstanden und sind sie erwartungskonform positioniert? Fühlt sich der Nutzer auf Ihren Seiten “wohl”? Dies sind mögliche Fragestellungen die in einem Usability-Test im Labor bzw. User Experience Test untersucht werden können.
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Ungeachtet von den Sorgen der Kunden (Ist das Produkt jetzt soweit fertig? Kann es jetzt in den Test? Müsste nicht noch dies oder jenes vorher geändert werden?) ist für Usability-Researcher eine der zentralen Fragen bei der Studiendesignentwicklung: Wie sieht die Zielgruppe des Produkts aus?
Die Frage sollte der Kunde beantworten können und ist (meistens) nicht Gegenstand weit reichender Analysen der Usability-Experten.
Dennoch hängen der Erfolg und die Aussagekraft der Studie von der richtigen Rekrutierung der Probanden aus der Zielgruppe ab. Auch wenn man es nicht oft genug betonen kann: Qualitative Studien müssen nicht auf Schlagwörter wie „Grundgesamtheit“, „Stichprobengröße und –auswahl“ achten. Sicher gilt es wichtige Merkmale der Zielgruppe ausreichend vertreten zu haben. Natürlich ist ein N> 6 und N< 25 sinnvoll, hängt aber immer auch vom Testgegenstand und vom Portemonnaie des Auftraggebers ab. Beitrag weiterlesen…
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