Weihnachtszeit = Lesezeit. Eine gute Gelegenheit, Ihnen meine drei Lieblingsbücher der letzten Wochen vorzustellen. Lassen Sie sich inspirieren …
Hidden Needs: Versteckte Kundenbedürfnisse entdecken und in Produkte umsetzen
- Autoren: Keith Goffin & Ursula Koners
- Darum geht’s: Bedürfnisse erkennen, bevor sie bewusst werden!
Produkte entwickeln, die Kunden wirklich brauchen. Wie kommt man dahin?
Kunden fragen? Nein, das reicht nicht, kann nur ein Anfang sein.
Hidden Needs – diese gilt es zu erkennen, sollen neue Produkte entstehen die auch erfolgreich sind. So die These. Die beiden Autoren erläutern ihre These und zeigen Ansätze und Verfahren der Psychologie und Anthropologie auf, mit denen die „Hidden Needs“ gefunden werden können.
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Ja klar!
Voraussetzung ist jedoch, dass die „guten Gründe“ aus „empirisch gesicherten Erkenntnissen“ abgeleitet werden. Erkenntnisse aus Wissenschaftsbereichen die etablierter und älter sind als die Usability-Forschung.
Beispielsweise Erkenntnisse der Psychologie, einem Wissenschaftszweig, der sich zeitlich weit vor der Usability-Forschung mit dem Verhalten von Menschen beschäftigt hat und dies auch noch heute sehr erfolgreich tut.
Wie kaum ein anderer Wissenschaftsbereich hat die Psychologie stets den Anspruch „gute Theorien“ zu entwickeln, aufgestellt auf Basis von empirischen Studien, vorhandenem Wissen und stetiger, empirischer Überprüfung. Auf diese Weise entsteht gesichertes Wissen!

Eine derart verstandene „gute Theorie“ ist die so genannte Scanpath-Theory von 1970 (!) – entwickelt von David Noton in Zusammenarbeit mit Lawrence Stark.
Hallo? Was will der denn jetzt mit einer Theorie die 40 Jahre alt ist?
Zunächst Interesse für gute Theorien der Psychologie wecken – und Ihnen natürlich auch Anregungen für die Gestaltung von Anwendungen vermitteln.
Kommen Sie mit auf einen kurzen Ausflug in die anwendungsorientierte Grundlagenforschung.
Scanpath-Theory: Ein guter Grund die Regeln der Konsistenz und Erwartungskonformität (manchmal) zu verletzten!
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Heute einmal drei ganz verschiedene Fundstücke aus dem Web:
Herausforderungen von Markenwebsites im aktuellen Web, eine vielfältige Zitatesammlung zum Thema User Experience und der Versuch einer Übertragung der Maslow’schen Bedürfnispyramide auf Design sind die Themen. Viel Spaß beim Lesen!
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Vielen Dank für Ihr Interesse.
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Marken begegnen uns an jeder Ecke – selbstverständlich auch auf Online-Shops. Heute möchte ich einmal Alternativen vorstellen, wie der Zugang gestaltet sein kann.
Bekannt ist: Es gibt auf der einen Seite markenaffine Käufer, deren das Logo besonders wichtig ist (sei es nun Technik oder Mode) und Personen, denen der Preis deutlich wichtiger ist als die Marke. Für letztgenannte Gruppe gibt es ja den recht etablierten “Schnäppchen-” oder “Sale”-Einstieg. Nahezu jeder Online-Shop bietet diesen.
Doch wie sieht es bei den Marken aus? Beitrag weiterlesen…
Wer heute im E-Commerce erfolgreich sein will, der kommt an der Web-Analyse nicht vorbei. Die meisten Versandhändler ersticken fast in ihren Zahlen. Sie versuchen, aus einer riesigen Datenflut Rückschlüsse auf Schwachstellen zu ziehen. Je mehr Daten gesammelt werden, desto mehr erinnert das Ganze an Kaffeesatz-Leserei. Multivariates Testing erleichtert dabei den Kaffeesatz-Lese-Aufwand und liefert mehr Erkenntnisse in kürzerer Zeit.
Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz sicher nicht verkehrt ist.
Mathematiker und Statistiker erfreuen sich an den entstandenen Herausforderungen, z.B. wie man mit Hilfe von Schwarmintelligenz aus geringen Datenmengen dennoch valide Erkenntnisse ableiten kann.
Aber ist es der beste Ansatz?
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