Nachdem sich der erste Teil der Reihe Intranet-Relaunch ganz allgemein damit beschäftigt hat, wie man einen Intranet-Relaunch plant und welche Probleme damit verbunden sind, geht es in diesem zweiten Teil um das Thema Personalisierung und Customization.
Die beiden Begriffe werden häufig nicht überschneidungsfrei verwendet. Dabei wird vor allem die Personalisierung mit Customization gleichgesetzt. Deshalb zu Beginn eine kurze Abgrenzung der beiden Begriffe. Bei Personalisierung handelt es sich um eine Unternehmensentscheidung, was welcher Nutzer sieht. Dies ist rollenbasiert und hängt von der Abteilungszugehörigkeit bzw. Position des Nutzers ab. Bei Customization dagegen kann der Nutzer selbst verändern, welche Inhalte/ Verlinkungen besonders wichtig sind und ihm deshalb beispielsweise ganz oben auf der Startseite angezeigt werden. Der Nutzer passt das Intranet seinen Präferenzen an.
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Mit der Qualität und Verständlichkeit der Navigation steht und fällt ein Webauftritt. Kommt ein Nutzer mit der Navigation nicht klar, ist er schnell wieder weg und kommt wohl auch nicht wieder.
Zudem bestimmt das Navigationskonzept eines Webauftritts auch maßgeblich die Gestaltung der Startseite. Bildlich gesprochen ist die Startseite die Fassade eines Hauses. Sieht diese nicht gut aus, entsteht schon ein schlechter Eindruck und man möchte am liebsten gar nicht eintreten.
Dies gilt auch im Web, denn die Konkurrenz ist in der heutigen Zeit meist nur einen Klick entfernt.
Daher ist es wichtig, dass sich Nutzer aufgrund der Navigation und der Startseitengestaltung schnell orientieren können. Sie die angebotenen Informationen und Handlungsmöglichkeiten schneller erfassen können und letztendlich das Gefühl vermittelt wird: „Hier bin ich richtig“.
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In einer sehr umfassenden Studie beschäftigt sich Nielsen mit der Problematik ein Intranet-Portal einzuführen bzw. einen Relaunch durchzuführen. Der Titel der Studie lautet „Usability of Intranet-Portals - a Report From the Trenches“. Diese Studie habe ich zum Anlass genommen, für eine dreiteilige Serie zum Thema Intranet-Relaunch.
Dieser erste Teil beginnt mit einigen grundsätzlichen Überlegungen, die jedes Unternehmen betreffen, das einen Intranet-Relaunch plant. Beitrag weiterlesen…
Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf der Startseite eines Internetangebots und plötzlich tritt ein Problem auf - die Suchfunktion funktioniert nicht richtig oder ein Download kann nicht gestartet werden etc. Wo suchen Sie nach der Hilfe? Oder schauen doch eher danach, ob Ihnen hier FAQs angeboten werden? Die Fragen nach der Positionierungserwartung und inwiefern es sich um typische Startseiten-Elemente handelt, haben wir im Rahmen der Imagery-Studie den Befragten gestellt.
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Jugendliche stehen irgendwie immer zwischen den Fronten. Einerseits entwickeln sie sich zu selbstbewussten und fordernden Teilnehmern der Gesellschaft. Andererseits befinden sie noch in einer wirtschaftlichen und emotionalen Abhängigkeit von den Eltern, welches die Durchsetzung ihrer Forderungen erschwert.
Verständlich, dass dieser jugendliche Drang nach Autonomie immer Mittel und Wege finden wird, um sich dennoch auszudrücken. Klassische Beispiele hierfür sind bestimmte Treffpunkte oder Peer-Groups.
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Guten Tag, mein Name ist Katja Brand-Sassen. Ich bin UX-Consultant und Studienleiterin bei der eResult GmbH und beschäftige mich schwerpunktmäßig mit quantitativer Marktforschung, d.h. ich betreue Online-/Onsite-Befragungen und auch Mitarbeiterbefragungen von der Konzeption des Fragebogens bis zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.
Neben Kundenprojekten führen wir auch Grundlagenstudien durch. Ganz aktuelles Beispiel dafür ist die Imagery-Studie. Ich habe diese Studien konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Zentrale Fragestellungen waren: Wo auf einer Startseite werden bestimmte Elemente von den Internetnutzern erwartet? Was sind typische Elemente einer Startseite und müssen demzufolge auf jeden Fall angeboten werden? Unterscheiden sich die Erwartungen von Internetauftritten und Online-Shops?
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In diesem dritten und letzten Teil der Serie werden die Ergebnisse der Imagery III-Studie zum Element Werbung dargestellt.
Die Erwartung von Werbung auf Internetauftritten hat sich im Gegensatz zu 2003 und 2005 im Jahre 2009 deutlich verändert. So gaben 2003 noch 44,9 % an, Werbung gehöre zu einem Internetauftritt. 2005 war dies mit einer Zustimmung von 44,4 % nahezu gleich. Im Jahre 2009 jedoch erwarten 48,5 % diese auf einer Webseite. Bedeutende Veränderungen kann man ebenfalls für die Positionierung von Werbung feststellen.
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Im ersten Teil der Serie habe ich Ihnen den Hintergrund und die Ziele der Imagery III-Studie erläutert und bin auf den Ablauf der Studie eingegangen. In diesem zweiten Teil stelle ich Ihnen die Ergebnisse zur Suchfunktion vor.
Dabei wurde, wie bereits erläutert, in einem ersten Schritt gefragt, ob es sich bei der Suchfunktion um ein typisches Startseitenelement handelt oder nicht. Nur noch 71,8 % gaben 2009 an, dass sie auf einem Internetangebot eine Suchfunktion erwarten. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2003 (hier waren es 81,4 %) und 2005 (87,9 %).
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Seit der Verbreitung des Internet und der damit verbundenen Entwicklung von Webseiten beschäftigen sich Forscher und auch Praktiker (Konzepter, Designer) mit der Anordnung von Elementen auf Webseiten (Layout). An welchen Stellen erwarten Nutzer die Navigation, das Logo bzw. die Suchfunktion? Solche und ähnliche Fragen bekommen wir von unseren Kunden im Rahmen von Auftragsprojekten immer wieder gestellt.
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Im Rahmen einer Recherche zur Verbreitung und Nutzung von Bewegtbildern
im Web bin ich auf ein paar ganz interessante Daten in eine Studie gestoßen.
Der Hightech-Verband BITKOM gab Ende des Jahres 2008 auf der Basis einer Erhebung
des Marktforschungsinstitutes Comscore bekannt, dass sich durchschnittlich 25,6 Millionen
Internetnutzer in den ersten neun Monaten des Jahres Videos online angesehen haben.
Die Anzahl der Online-Videonutzer stieg um 4 Prozent monatlich vom ersten bis zum
dritten Quartal 2008. Gleichzeitig wuchs die Anzahl der angeklickten Videos um 13,5 Prozent auf 3,11 Milliarden.
Jeder Online-Video Nutzer sah sich bereits im dritten Quartal des Jahres etwa vier Videos
täglich an.
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Bei der mobilen Internet-Nutzung dominieren nach wie vor Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsmotive.
Auch so genannte Geokoordinaten-Dienste (wie z. B. Web Map Services, Navigationsdienste) sind gefragt - sie werden von jedem Dritten „mobilen Internet-Nutzer“ zumindest gelegentlich genutzt.
Immerhin 28,8% greifen von unterwegs auch schon mal auf Online-Shops zu, nutzen die Inhalte & Services von Reiseportalen (31%) und schauen sich auf Ticketing-Portalen um (28,1%).
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Auf Usabilityblog.de finden Sie aktuelle Beiträge rund um die Themen Usability, User Experience und E-Commerce. Mittlerweile wurden bereits mehr als 200 Beiträge veröffentlicht und durch mehr als 400 Kommentare angereichert. Dieses Informationsangebot verdanken wir unseren engagierten Autoren und Kommentatoren. Allen sei an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. In unserem Beitrag „Große Leserumfrage auf Usabilityblog.de“ haben wir bereits einen kleinen Einblick in die Ergebnisse unserer Leserumfrage gegeben. Wir wollten natürlich wissen, ob auch unsere Leser mit dem Blog zufrieden sind. Die kompletten Ergebnisse der Leserumfrage stellen wir Ihnen ab sofort in Form unserer Mediadaten zur Verfügung. Beitrag weiterlesen…
Wie schon im Beitrag von Thorsten deutlich wurde, nimmt die Bedeutung der Zielgruppe 50+ für viele Branchen stetig zu. Vor allem die hohe Kaufkraft und das enorme zahlenmäßige Wachstum dieser Zielgruppe sprechen dafür, Senioren im Internet unbedingt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies hat zum Beispiel auch Matthias Henrici in seinem Beitrag auf konversionskraft.de sehr gut wiedergegeben.
Wer das Potenzial dieser wichtigen Zielgruppe nutzen will, muss die Anforderungen und Bedürfnisse genau kennen. Wir haben uns dies zum Anlass genommen, einen Usability-Test mit Testpersonen ab 50 Jahren durchzuführen, um das spezifische Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe zu untersuchen.
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