Beiträge für Schlagwort: 'tagebuch'

10 Web Analytics-Mythen, Remote Usability-Testing mit mobilen Endgeräten, Customer Journey – Linktipps von Martin Beschnitt

Kostenfreie Tools sind genauso gut wie High-End Analytics Lösungen! Gary Przyklenk (Senior Web Analyst bei der TD Bank Financial Group) räumt in seinem Artikel „Top 10 Web Analytics Myths… Dispelled“ mit einigen Binsenweisheiten rund um das Thema Web Analytics auf. Definitiv lesenswert und mit hohem Unterhaltungsfaktor.

Jenn Downs präsentiert in Ihrem Artikel “Remote Usability Testing on Mobile Devices” einen interessanten Erhebungsansatz für Usability-Tests mit mobilen Endgeräten. Hierzu kommt die Kamera des Notebooks oder iPad der Probanden zum Einsatz. Es ergeben sich somit interessante Möglichkeiten für synchrone Usability-Tests oder aber automatisierte Testsessions (siehe hierzu auch: Low-Budget Remote Usability-Plattformen – Potentiale und Grenzen. Jedoch setzt dieser Testansatz natürlich voraus, dass die jeweiligen Probanden über die nötige technische Ausstattung verfügen.

Customer Journey – Wo gehts lang? Studien belegen, dass nicht mal 1% der User, die einen Online-Shop zum ersten Mal besuchen auch direkt kaufen. Die dmc verdeutlicht in Ihrem Blogartikel anschaulich, dass bis zum Kauf eines Produktes mehrere Phasen durchschritten werden: Bedarfsweckung, Interesse, Wunsch, Kaufanstoß, Kauf. Diese Tatsache erfordert natürlich auch andere Forschungsansätze in der Markt-/User Experience-Forschung; wie beispielsweise Nutzertagebücher oder Kundenpanels/-blogs, um den Verlauf über alle Phasen analysieren zu können und somit die richtigen Erkenntnisse ableiten zu können.

Erstbesucher zu Kunden machen – oder: Wie lerne ich neue Nutzergruppen schnell kennen?

Ist das eine bittere, enttäuschende Situation:
Verschiedene Marketing-Maßnahmen zur Gewinnung von Neu-Kunden haben viele Erstnutzer auf die eigene Website aufmerksam gemacht, zu einem Site-Besuch motiviert und Wiederholungsbesuche generiert.
Aber: Die gewünschte Conversion-Rate wurde nicht erreicht – definiert über den Anteil an Kunden im Segment der neu hinzugewonnenen Erstnutzer.

Was tun?

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Nutzergerechte Plattformgestaltung und warum man dafür dem Käufer über die Schulter schauen muss

GebrauchtwagenDiverse Plattformen im Internet leben vom Handel mit gebrauchten Fahrzeugen. Vom günstigen Kleinwagen bis zum Sammlerstück findet sich bei mobile.de, autoscout24 & Co. alles, was das Herz begehrt.

Aber wie läuft so eine Gebrauchtwagensuche eigentlich ab?

Fest steht, dass die Auswahl des passenden Fahrzeugs alles andere als einfach ist. Nicht nur das Modell sollte zum Käufer passen, auch der Zustand des Wagens und die Ausstattung spielen eine Rolle. Dass ein Gebrauchtwagen meistens nicht einfach umgetauscht werden kann erhöht zusätzlich die Hemmschwelle bei Suche und Kauf.

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Fragen an Johanna Möller: Was Sie schon immer mal über Nutzertagebücher wissen wollten

Nutzertagebücher sind in der Usabilityforschung ein relativ neues und bisher wenig angewendetes Produkt. Nutzertagebuch-Projekte können sehr unterschiedlich konzipiert und durchgeführt werden. Immer jedoch dokumentieren dabei einige Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum alles, was mit dem Studienobjekt, z.B. einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Thema zusammenhängt. Aus diesen Aufzeichnungen, die sowohl auf Papier als auch elektronisch erfolgen können kann man später ablesen, wie sich die Nutzung des untersuchten Produkts über den untersuchten Zeitraum entwickelt und welches Verbesserungspotential möglicherweise vorliegt.
In ersten Projekten, die ich mit dieser Methode durchgeführt habe konnte man zudem bereits ein enormes Potential zur Identifikation von möglichen Innovationen für ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennen. Beitrag weiterlesen…

Interview mit Matthias Helferich über Tagebuchstudien mit Smartphones

Im Zuge der Beschäftigung mit dem Thema Tagebuchmethode habe ich einen Artikel zum Thema Tagesablaufstudie Matthias Helferichmit Smartphones von Matthias Helferich entdeckt und hier im Blog darüber berichtet. Um mehr über diese Untersuchungsmethode zu erfahren, habe ich ein Interview mit Herrn Helferich geführt.

Matthias Helferich ist Gründer und Geschäftsführer der cluetec GmbH. Als ausgewiesener Experte für mobile Anwendungen bringt er seine langjährige Erfahrung in die Weiterentwicklung der mobilen Befragungssoftware mQuest, individuellen mobilen CAPI-Anwendungen sowie bei
Kundenprojekten ein.

Nun zu den Fragen:

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Medienkanäle wirksamer verzahnen durch Tagebuchdaten

ProspektNachdem ich mich in den letzen Wochen intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der Tagebuchmethode im Usabilityumfeld beschäftigt habe, möchte ich hier noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit beschreiben.

Wie steht es um das Wissen über Vorgehensweisen bei Auswahlprozessen? Oft werden viele verschiedene Medien und Informationsquellen zu Rate gezogen, bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt. Je mehr dabei für ein Produkt ausgegeben wird, desto intensiver ist die vorherige Auswahlphase.
Nehmen wir beispielsweise den Kauf eines neuen Autos. Beitrag weiterlesen…

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Was bewegt meine Zielgruppe? Erkenntnisse gewinnen durch „Tagebücher“

Kinder mit Handys Der Einsatz der Tagebuchmethode, um Erkenntnisse über Verhalten, Intentionen und Bedürfnisse zu gewinnen, bietet sich nicht nur für Internetanwendungen an. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und Techniken individuell anpassbar.

Beispielsweise können über eine kontinuierliche Erfassung von Tätigkeiten und Situationen im Tagesverlauf Verzahnungen und Parallelnutzungen verschiedener Medien wie Internet, Fernsehen und Printmedien beobachtet werden. Diese bleiben bei einer Fokussierung auf die Internetnutzung weitgehend verborgen.
Hilfreich ist dabei eine Methode der Datenerfassung, die den Teilnehmer nicht an einen Rechnerarbeitsplatz bindet.
Neulich ist mir ein schönes Beispiel für eine solche Studie aufgefallen: Beitrag weiterlesen…

Tagebuchmethode: Sorgfältige Auswahl des Mediums als Schlüssel zum Erfolg

FormularVor kurzem habe ich hier Fragestellungen aufgezeigt, die den Einsatz einer Tagebuchmethode sinnvoll werden lassen. Dokumentation des Nutzungsverhaltens einer Person im gewohnten Kontext und über einen längeren Zeitraum ist –grob gesagt- die Hauptaufgabe dieser Methode. Damit dient sie als Ergänzung anderer Methoden im Usabilitybereich und stellt neben dem Kundenblog ein zweites Instrument zur Langzeitbeobachtung dar. Im Unterschied zu diesem erfolgt aber eine Beobachtung einzelner, ohne dass sich verschiedenen Teilnehmer über Diskussionen gegenseitig austauschen und beeinflussen.
Aber wie läuft eine solche Studie eigentlich ab?

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Tiefere Einblicke gewinnen: Nutzer schreiben Tagebuch

Schreiben (Christian Seidel/www.pixelio.de)Labtests sind gut geeignet, um akute Usabilityprobleme einer Software, Website oder eines Geräts aufzudecken. Mit Befragungen findet man heraus, wie etwas beim Kunden ankommt und was seine Wünsche an und Vorstellungen von einem Produkt sind.
Aber was ist mit Fragen, die sich auf einen realen Nutzungskontext beziehen? Wie deckt man auf, ob ein Gerät tatsächlich nur für den ursprünglich vorgesehenen Zweck genutzt wird? Welche Lerneffekte lassen sich bei der Gewöhnung an ein neues Gerät beobachten und wie schnell stellen sie sich ein?

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