Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen einen neuen Onlineshop, launchen ein Webangebot oder bringen eine neue Software auf den Markt – wäre es da nicht spannend mitzubekommen, wie die Nutzer und Kunden ganz zu Beginn mit Ihrem Angebot zurechtkommen?
Gerade Neukunden und -nutzer sind noch nicht an die neuen Oberflächen gewöhnt und stoßen dadurch viel schneller auf Dinge, die „noch nicht ganz rund“ sind, die irritieren oder irgendwie umständlich erscheinen. Je länger die Oberfläche dann genutzt wird, desto stärker wird die Gewöhnung daran und Schwachpunkte werden nach und nach hingenommen.
Gleichzeitig muss man vieles erst ein paar Mal probiert haben, um überhaupt die Möglichkeiten einer komplexen Software oder eines umfangreichen Webangebots zu verstehen und überblicken zu können.
Wie also vorgehen, um die Erkenntnisse aus dieser Erstnutzungsphase erfassen und möglichst schnell in Optimierungen umsetzen zu können?
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Varianten und Möglichkeiten von Augmented Reality-Apps für iPhone&Co. hat Martin Beschnitt in seinem Beitrag zum Thema bereits anschaulich beschrieben und diskutiert. Ohne Zweifel zeichnet sich Augmented Reality als großer Trend ab, der zumindest das Potential hat, unseren Umgang mit digitalen Medien zu revolutionieren. Schließlich besteht bei diesen Apps für die Nutzer zum ersten Mal die Möglichkeit, sich Informationen in die „reale Umwelt“ zu holen, fast ohne sich mit Interfaces und Bedienkonzepten beschäftigen zu müssen.
Was aber bedeutet diese Entwicklung für alle, die sich mit der Konzeption von Interfaces beschäftigen?
Bereits die Konzeption „normaler“ Apps für mobile Geräte erfordert eine andere Herangehensweise als für Sites und Software, die nicht mobil genutzt werden.
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Nutzertagebücher sind in der Usabilityforschung ein relativ neues und bisher wenig angewendetes Produkt. Nutzertagebuch-Projekte können sehr unterschiedlich konzipiert und durchgeführt werden. Immer jedoch dokumentieren dabei einige Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum alles, was mit dem Studienobjekt, z.B. einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Thema zusammenhängt. Aus diesen Aufzeichnungen, die sowohl auf Papier als auch elektronisch erfolgen können kann man später ablesen, wie sich die Nutzung des untersuchten Produkts über den untersuchten Zeitraum entwickelt und welches Verbesserungspotential möglicherweise vorliegt.
In ersten Projekten, die ich mit dieser Methode durchgeführt habe konnte man zudem bereits ein enormes Potential zur Identifikation von möglichen Innovationen für ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennen. Beitrag weiterlesen…
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Im Zuge der Beschäftigung mit dem Thema Tagebuchmethode habe ich einen Artikel zum Thema Tagesablaufstudie
mit Smartphones von Matthias Helferich entdeckt und hier im Blog darüber berichtet. Um mehr über diese Untersuchungsmethode zu erfahren, habe ich ein Interview mit Herrn Helferich geführt.
Matthias Helferich ist Gründer und Geschäftsführer der cluetec GmbH. Als ausgewiesener Experte für mobile Anwendungen bringt er seine langjährige Erfahrung in die Weiterentwicklung der mobilen Befragungssoftware mQuest, individuellen mobilen CAPI-Anwendungen sowie bei
Kundenprojekten ein.
Nun zu den Fragen:
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Jugendliche stehen irgendwie immer zwischen den Fronten. Einerseits entwickeln sie sich zu selbstbewussten und fordernden Teilnehmern der Gesellschaft. Andererseits befinden sie noch in einer wirtschaftlichen und emotionalen Abhängigkeit von den Eltern, welches die Durchsetzung ihrer Forderungen erschwert.
Verständlich, dass dieser jugendliche Drang nach Autonomie immer Mittel und Wege finden wird, um sich dennoch auszudrücken. Klassische Beispiele hierfür sind bestimmte Treffpunkte oder Peer-Groups.
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Nachdem ich mich in den letzen Wochen intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der Tagebuchmethode im Usabilityumfeld beschäftigt habe, möchte ich hier noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit beschreiben.
Wie steht es um das Wissen über Vorgehensweisen bei Auswahlprozessen? Oft werden viele verschiedene Medien und Informationsquellen zu Rate gezogen, bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt. Je mehr dabei für ein Produkt ausgegeben wird, desto intensiver ist die vorherige Auswahlphase.
Nehmen wir beispielsweise den Kauf eines neuen Autos. Beitrag weiterlesen…
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Der Einsatz der Tagebuchmethode, um Erkenntnisse über Verhalten, Intentionen und Bedürfnisse zu gewinnen, bietet sich nicht nur für Internetanwendungen an. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und Techniken individuell anpassbar.
Beispielsweise können über eine kontinuierliche Erfassung von Tätigkeiten und Situationen im Tagesverlauf Verzahnungen und Parallelnutzungen verschiedener Medien wie Internet, Fernsehen und Printmedien beobachtet werden. Diese bleiben bei einer Fokussierung auf die Internetnutzung weitgehend verborgen.
Hilfreich ist dabei eine Methode der Datenerfassung, die den Teilnehmer nicht an einen Rechnerarbeitsplatz bindet.
Neulich ist mir ein schönes Beispiel für eine solche Studie aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
Vor kurzem habe ich hier Fragestellungen aufgezeigt, die den Einsatz einer Tagebuchmethode sinnvoll werden lassen. Dokumentation des Nutzungsverhaltens einer Person im gewohnten Kontext und über einen längeren Zeitraum ist –grob gesagt- die Hauptaufgabe dieser Methode. Damit dient sie als Ergänzung anderer Methoden im Usabilitybereich und stellt neben dem Kundenblog ein zweites Instrument zur Langzeitbeobachtung dar. Im Unterschied zu diesem erfolgt aber eine Beobachtung einzelner, ohne dass sich verschiedenen Teilnehmer über Diskussionen gegenseitig austauschen und beeinflussen.
Aber wie läuft eine solche Studie eigentlich ab?
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Labtests sind gut geeignet, um akute Usabilityprobleme einer Software, Website oder eines Geräts aufzudecken. Mit Befragungen findet man heraus, wie etwas beim Kunden ankommt und was seine Wünsche an und Vorstellungen von einem Produkt sind.
Aber was ist mit Fragen, die sich auf einen realen Nutzungskontext beziehen? Wie deckt man auf, ob ein Gerät tatsächlich nur für den ursprünglich vorgesehenen Zweck genutzt wird? Welche Lerneffekte lassen sich bei der Gewöhnung an ein neues Gerät beobachten und wie schnell stellen sie sich ein?
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