Kino-Karten online reservieren oder kaufen ist für viele Internetnutzer inzwischen ganz normal. Denn im Prinzip funktioniert es ähnlich wie bei anderen Produkten: auswählen, bestellen, fertig. Doch wie immer muss der Kontext berücksichtigt werden. Kino ist Entertainment und das sollte auch die Website vermitteln. Gleichzeitig muss der Nutzer bei Bedarf schnell zum Ziel kommen. Ein Spagat? Wir wollten es genauer wissen und haben die Internetauftritte cinemaxx.de und cinestar.de in einem kleinen aber feinen n=1 Usability-Test unter die Lupe genommen. Wo sich Stolperfallen verbergen und was Sie daraus für Ihren eigenen Internetauftritt lernen können, erfahren Sie in folgendem Beitrag. Außerdem gewähren Original-Videoausschnitte einen spannenden Einblick in die Denk- und Verhaltensmuster der Testperson.
Beiträge für Schlagwort: 'Usability Test'
Das Re-Design einer Startseite ist immer eine Herausforderung. Und das nicht nur, weil die Startseite in den meisten Fällen den ersten Eindruck prägt, den die Nutzer von einer Seite gewinnen. Idealerweise soll die neue Startseite nämlich sowohl von den Bestandsnutzern akzeptiert werden als potenzielle neue Nutzer ansprechen. Und in den meisten Fällen steht am Anfang nicht nur ein neuer Entwurf, sondern gleich mehrere. Wie also herausfinden, welche Variante die o.g. Kriterien am besten erfüllt?
Natürlich auf jeden Fall unter Einbeziehung der Nutzer. Hier gibt es aber wiederum eine Vielzahl von Methoden, die zum Einsatz kommen können. In diesem Beitrag möchte ich auf einige dieser Methoden eingehen und aufzeigen, wie diese sinnvoll miteinander kombiniert werden können.
Bevor wir die Top-Themen des letzten Monats auflisten, möchten wir Ihnen die neuen Autoren auf Usabilityblog.de vorstellen:
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Benjamin Uebel |
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Sven Hoffmann |
Beliebte Beiträge im April 2012:
- New York, Rio, Tokyo,…International Usability Testing
Autor: Martin Beschnitt(eResult GmbH) - Ergonomisch sitzen am Arbeitsplatz – Wie man „Rücken“ vorbeugt
Autorin: Anja Weitemeyer (eResult GmbH) - Eine Seite, vier Spalten, voller Bilder – die etwas andere Produktsuchmaschine
Autorin: Elske Ludewig (eResult GmbH)
Stellenangebote im April 2012:
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Derzeit arbeite ich bei eResult an einer Grundlagenstudie. In dieser wird der klassische Usability-Test im Labor mit dem toolbasierten asynchronen Remote-Usability-Test und einem neuen Angebot von Remote-Tests verglichen. Es erfolgt dort ein ungelenkter qualitativer Test, bei dem der Bildschirm der Probanden und deren lautes Denken während des Tests aufgezeichnet werden. Das Material wird im Anschluss in Echtzeit ausgewertet.
Die Studie wird die spezifische Eignung der einzelnen Verfahren dokumentieren und den idealen Einsatzbereich der jeweiligen Verfahren aufzeigen.
Ein Anbieter dieses neuen Verfahrens ist die Firma Userlutions in Berlin, die wir für eine Kooperation gewinnen konnten. Als Auftakt der Zusammenarbeit stand uns Geschäftsführer Benjamin Uebel Rede und Antwort und erklärte das Produkt, das unter dem Produktnamen RapidUsertests firmiert.
An das One-Hit-Wunder von Trio musste ich vor kurzem denken, als mehrere Mitarbeiter von uns parallel Usability-Tests im Ausland begleitet haben.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich zeitgleich „nur“ in unserem Hamburger Büro saß und nicht in New York, Mailand oder Shanghai verweilen durfte: wenn es um die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung internationaler Studien geht, gilt es einige Hürden zu meistern, die bei lokalen Tests nicht auftreten.

Die Beobachtung von Nutzern im Usability-Labor ist immer spannend und aufschlussreich. Ihr Verhalten, ihre Aussagen und Reaktionen sind ehrliches Feedback – direkt von denen, für die eine Website oder mobile Anwendung entwickelt wurde. Da es sich um eine qualitative Methode handelt, werden die Daten in der Regel nicht in Form von Zahlenwerten oder Häufigkeiten interpretiert.
Dennoch kann es gute Gründe geben, die Beobachtungsdaten zu quantifizieren. Vor allem, wenn Vergleiche zu früheren Erhebungen angestellt werden sollen, sind eindeutige bzw. nummerische Messdaten von Vorteil. Der folgende Beitrag zeigt eine Auswahl von Metriken, die im Rahmen eines Usability-Tests gemessen werden können.
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Der klassische Usability-Test im Labor bietet die Möglichkeit, verschiedene Methoden zu kombinieren. Um eine ganzheitliche Analyse zu gewährleisten, gibt es sowohl Phasen der freien oder szenariobasierten Nutzung als auch fokussierte Interviews. Dabei werden Protokolle lauten Denkens angefertigt, Mimik und Gestik aufgezeichnet oder Mausbewegungen analysiert. Auch die Messung des Hautleitwiderstands kann ergänzend hinzukommen.
Um Fragend der Wahrnehmung und Aufmerksamkeitsverteilung zu beantworten, ist Eyetracking ideal. Ganz schön viel, was man in einem einzelnen Usability-Test machen kann. Der Einsatz von Metriken sei dabei noch gar nicht erwähnt. Doch lassen sich diese Methoden wirklich immer miteinander kombinieren? Oder kann dies im Einzelfall auch eine gegenseitige Beeinflussung bedeuten?

Prototyping ist eine sehr wichtige Methode wenn es darum geht, Ideen und Konzepte für eine Webseite oder einzelne Features zu testen, bevor diese implementiert werden. Hier im Blog wurden bereits des Öfteren verschiedene Prototyping-Tools vorgestellt, die es ermöglichen, funktionsfähige Prototypen einer Anwendung zu erstellen und diese zu testen. Besonders spannend ist dabei meiner Meinung nach die Kollaborations-Komponente, die einige dieser Tools mittlerweile anbieten. Eines dieser Tools habe ich mir daher einmal genauer angesehen: hotgloo.
Thorsten Wilhelm hat bereits vor einigen Wochen in seinem Beitrag „Remote Usability-Test im Vergleich zu Usability-Test im Lab – darf verglichen werden?“ moderierte Usability-Tests im Labor und asynchrone bzw. unmoderierte Remote-Tests hinsichtlich ihrer Stärken und Grenzen gegenübergestellt.
Ergänzend dazu folgt nun im Rahmen dieses Beitrages eine kurze Übersicht über vorhandene Tools, grobe Hausnummern sowie die Frage, wie oft man solche Studien durchführen sollte.
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Für die Untersuchung der User Experience einer multimedialen Anwendung ist die Messung der Aktivierung des Nutzers ein wichtiger Bestandteil der Studie. In wenigen Millisekunden nach der ersten Betrachtung entscheidet ein Nutzer anhand verschiedener Faktoren, ob ihn eine Anwendung anspricht und er sich zum Verweilen motiviert fühlt oder nicht. Kombiniert mit anderen Methoden und Verfahren setzen wir die Aktivierungsmessung in Rahmen unserer Studien ein. So können z.B. Hautleitwiderstand oder Herzfrequenz gemessen werden.
Im Folgenden möchte ich Ihnen drei Systeme zur Messung der Aktivierung vorstellen.








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