Beiträge für Schlagwort: 'Usability-Tests'

10 Nutzer, 2 Testschleifen, 3 Tage: (Wie) Agiles Testing funktioniert!

Viele Unternehmen entwickeln Ihre Anwendungen mittlerweile agil, um möglichst schnell auf Anforderungen Ihrer Kunden (bzw. Nutzer) reagieren zu können. Oftmals geht es darum, neue Anwendungen oder einzelne Funktionalitäten möglichst schnell zu implementieren und somit für die Nutzer verfügbar zu machen. Gezielte Nutzertests bleiben dabei oft auf der Strecke.

Die Folge: Die Nutzer müssen sich mit z. T. wenig ausgereiften Funktionen herumschlagen und die Entwickler müssen diese Probleme aufwendig beheben.

Die Lösung: Kombinieren Sie agile Entwicklung mit User Experience-Beratung und evaluieren Sie einen Prototyp Ihrer Anwendung bereits innerhalb von 3 Tagen. Egal in welcher Entwicklungsphase Sie sich befinden.

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Wussten Sie, dass die DATEV eine der größten Abteilungen für User Experience innerhalb Deutschlands hat? Ulf Schubert bietet uns Einblicke…

Ich war mehr als positiv überrascht, als ich Ende 2011 auf dem UX Stammtisch Franken erfuhr welchen Stellenwert das Thema „User Experience“ bei der DATEV eG hat.

Begeistert von der Motivation stets den Anwender in den Mittelpunkt aller Entwicklungen zu stellen, und von der systematischen Integration von Usability-Standards in den Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozess.

Die Relevanz des Themas Usability bei der DATEV eG zeigt sich nicht zuletzt an der Anzahl an Mitarbeitern/-innen der User Experience Abteilung: Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter/-innen widmen sich in der DATEV der nutzergerechten Anwendungskonzeption, Evaluation und stetigen Optimierung.

Grund genug mit Ulf Schubert, Teamleiter der UX Design und Standards, über die organisatorische Verankerung seiner Abteilung, die „User Centered Design“ Philosophie der DATEV eG und das Thema Produktinnovationen zu sprechen.
Zudem widmen wir uns im folgenden Interview der Frage: Wann lohnt sich für Unternehmen ein eigenes (Inhouse betriebenes) Usability-Lab?

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Rückblick – Top Themen im Dezember und im Jahr 2011: Cross-/Upselling, Gamification, Lieferoptionen, Sucheingabefelder, Social Search, Prototyping-Tests

Bevor wir zu den Top-Themen des letzten Monats (Dezember) und denen des Jahres 2011 kommen, möchten wir Ihnen zunächst einen neuen Autoren auf Usabilityblog.de vorstellen:

Tobias Karsch

Tobias Karsch
User Experience Consultant
(eResult Gmbh)

Beliebte Beiträge im Dezember 2011:

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Zum Nutzertest beim Website-Betreiber: Auswirkungen von „Inhouse“-Tests auf das Antwortverhalten der Testpersonen

Roter Teppich

Die Bedeutung des Themas Usability nimmt in vielen Unternehmen eine positive Entwicklung. Immer häufiger wird Usability als Erfolgsfaktor für Websites und mobile Anwendungen wahrgenommen und die Nutzer daher bereits in frühen Entwicklungsphasen involviert. Teilweise wird auch schon „inhouse“ getestet, aber oft werden externe Dienstleister hinzugezogen.

Die Auswahl des Erhebungsortes wird dabei von verschiedenen Kriterien beeinflusst. Bei Anbietern mit regionaler Ausrichtung ist es zum Beispiel sehr wichtig, Testpersonen vor Ort zu rekrutieren, um realistische Kontaktsituationen herzustellen. In anderen Fällen kommt es dem Kunden einfach entgegen, in seiner Stadt mit einem mobilen Usability-Labor zu testen, um eine effektive Beobachtung zu gewährleisten.

In diesen Fällen stellt sich sicherlich manchmal auch die Frage, ob man nicht direkt in den Räumen des Kunden testen sollte, statt ein Teststudio anzumieten oder sich um andere Möglichkeiten zu bemühen. Hat es denn Nachteile, den Test direkt beim Site-Betreiber durchzuführen?

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Low-Budget Remote Usability-Plattformen – Potentiale und Grenzen

Immer mehr Unternehmen folgen dem Grundsatz „jeder Usability-Test ist besser als gar keiner“ und nutzen altbewährte als auch neue Tools zu Durchführung dieser. Dieser Artikel diskutiert die in den USA bereits sehr beliebten und günstigen Testing-Tools a la usertesting.com, die es nahezu jedermann ermöglichen einen Usability-Test zu konzipieren und diesen via Web durchführen zu lassen.

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7 Guidelines zur erfolgreichen App-Gestaltung, A/B-Tests kombiniert mit Usability-Testing und die Suche nach dem richtigen Web Analytics-Tool – Linktipps von Martin Beschnitt

Die Bedeutung des mCommerce nimmt auch in Deutschland weiterhin Fahrt auf. Aber wie bringt man direkt im ersten Anlauf eine erfolgreiche App auf den Markt? Ivo Weevers von Smashing Magazine liefert in seinem Artikel “Seven Guidelines For Designing High-Performance Mobile User Experiences” einen sehr interessanten, nutzerzentrierten Ansatz zu dieser Fragestellung. Dabei betont er vor allem die Wichtigkeit der Performance einer App im Zusammenhang mit der wahrgenommenen User Experience.

Shanshan Ma beschreibt in Ihrem Artikel “Pairing Up Usability Testing with A/B Testing” auf, warum es immer von Vorteil ist, A-/B-Test immer mit qualitativem Testing zu verbinden. Zudem warnt sie davor, zu viele Dinge nach einem Usability-Test gleichzeitig anzugehen. So ist es auch einfacher, deren Erfolg messbar zu machen. Schöner Artikel, mit einem noch interessanteren Paper von Forrester: „Need to Cut Costs? Improve the Web Site Experience”. Ein gelungener Ansatz, um sogar einem extrem zahlenverliebten Kunden die Vorteile von Usability-Optierungen zu verdeutlichen.

Mit einem „Kawumba“ ging vor kurzem der gleichnamige Blog der DMC aus Stuttgart online. Der erste Artikel von Birgit Haug „Was Web Analytics Tools und Autos gemeinsam haben“ startet mit einer gelungenen Metapher hinsichtlich der Auswahl des geeigneten Web Analytic Tools. Freue mich bereits auf weitere spannende Artikel.

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Mobile Shopping-Studie: Das motiviert Nutzer zum Stöbern in Shopping-Apps – Teil 1

Websitebild

Schaut man sich an, wie das iPad am häufigsten genutzt wird – im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzend – dann müsste jeder Online-Shop-Anbieter das dringende Bedürfnis verspüren eine Shopping-App zu entwickeln. Gerade der spielerische Nutzungscharakter und die technischen Möglichkeiten der Touchscreen-Geräte begünstigen das Stöbern durch Produktsortimente. Vor diesem Hintergrund haben wir in einer Studie ermittelt, welche Funktionen am meisten die Lust zu Stöbern erhöhen. Diese Studie ist Teil der Studienreihe „Mobile Shopping“, in der Shopping-Angebote auf unterschiedlichen Smartphones und Tablet-PCs untersucht werden.

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Wie sinnvolle Methodenkombinationen umfangreiche Multivariate Tests ersetzen können

Zahnräder

Multivariate Tests oder auch A/B-Tests, wenn es sich lediglich um zwei verschiedene Varianten einer Website/eines Teilbereichs handelt, sind heute ein wichtiger Bestandteil der kontinuierlichen Optimierung von Websites. Unbemerkt vom Nutzer, kann man hiermit bestimmte Elemente systematisch variieren und wertvolle Erkenntnisse zum Nutzerverhalten gewinnen. Da praktisch jeder Nutzer der Website ein Proband ist, kann man von einer quantitativen Erhebungsmethode sprechen. Multivariate Tests (MVT) sind mittlerweile so beliebt, dass manchmal fast alles auf diesem Wege optimiert wird. Warum das sehr nachteilig sein kann und wann sich eine Kombination mit qualitativen Methoden lohnt, wird nachfolgend an einem Beispiel erläutert.

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Heute teste ich mal ohne Layout – Warum ein Prototyp nicht immer so aussehen muss wie die spätere Webseite

Nutzertagebuch

In prototypbasierten Usability-Tests geht es häufig darum, z. B. eine neue Seitenaufteilung, ein Navigationskonzept oder eine neue Funktionalität zu testen. Oftmals steht also die Optimierung einer bereits bestehenden Webseite im Vordergrund. In vielen Fällen wird dann auch der Prototyp bereits im Layout der Webseite gestaltet – optisch ist er dann oft kaum von der realen Seite zu unterscheiden. Aber: Muss das eigentlich sein, oder kann man auch einfach mit einem visuell wenig ausgearbeiteten Prototyp testen?

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Auswertung von Blickdaten: Auf die Fragestellung kommt es an!

Eye-tracking

Klingt eigentlich selbstverständlich, oder? Bei jeder Art von Datenerhebung und –auswertung sollten die betreffenden Fragestellungen beantwortet werden und sich die Auswertung daran orientieren. Doch bei der Vielfalt der Daten und Auswertungsmöglichkeiten kann es passieren, dass einfach erstmal viel zu viel ausgewertet wird und dadurch das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird.

Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!).

Um dies zu verdeutlichen, möchte ich im Folgenden ein kurzes Beispiel skizzieren und aufzeigen, welche Auswertungsmöglichkeiten sich dafür eignen.

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