Schlagwort-Archiv: Usability

Das Usability-Paradox in Intranet-Projekten (Teil 1)

Wie kommt es, dass in Intranet-Projekten immer lauthals nach Usability gerufen wird, in der ebenfalls immer erforderlichen Suche nach Kompromissen in der Umsetzung die Usability dann aber als Erstes geopfert wird? Und warum wird sich der Trend, dass die Usability von Intranets im Laufe der Zeit immer schlechter geworden ist, voraussichtlich auch in der Zukunft fortsetzen?
Fragen, auf die dieser Gastbeitrag von Stephan Schillerwein, Intranet-Experte und Geschäftsführer der Schillerwein Net Consulting, Antworten gibt. Weiterlesen

Designing With the Mind in Mind

Cover Designing with the Mind in MindWer gute Produkte gestalten will, der muss deren Nutzer kennen. Das ist jedem klar, der im Bereich der UX arbeitet, und doch ist das in der Praxis nicht immer ganz so einfach – etwas Theorie kann also nie schaden. Und auch wenn man seine Erfahrungswerte mit Argumenten untermauern möchte, hilft ein solides Grundwissen in Psychologie. Denn die Psychologie beschreibt unter anderem, wie alle Menschen auf Dinge reagieren, wie ihre Wahrnehmung und ihr Gedächtnis funktioniert.

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Mobile Online-Shops: Tipps und Guidelines Teil 2/2 – Produktdetailseite, Warenkorb und Bestellprozess

Immer häufiger wird darüber berichtet, die Nachfrage nach mobilen Online-Shops wachse stetig, insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, den Digital Natives. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um weitere Tipps, Good Practices und Guidelines zur Konzeption von mobilen Online-Shops mit Ihnen zu teilen, die wir in unserer Grundlagenstudie zum Thema Mobile Shopping entwickelten – von der Startseite bis zum Bestellprozess.

Im zweiten Teil gehe ich darauf ein, worauf bei der Konzeption der Produktdetailseite, des Warenkorbs und dem Bestellprozess zu achten ist, damit das geweckte Interesse an einem Artikel in einen Kauf verwandelt wird.

Produktdetailseite – der Teufel steckt im Detail

Die erste Etappe ist gemeistert: In dem teilweise recht engen Zeitfenster, in dem ein Smartphone-Nutzer in einem mobilen Online-Shop verweilt, konnten Sie seine Aufmerksamkeit gewinnen und für ein Produkt interessieren. Doch was nun? Weiterlesen

Mobile Online-Shops: Tipps und Guidelines Teil 1/2 – Startseite, Navigation, Produktübersichtsseite

Immer häufiger wird darüber berichtet, die Nachfrage nach mobilen Online-Shops wachse stetig, insbesondere in der jüngeren Zielgruppe, den Digital Natives. Doch im Vergleich zur Desktop-Version gibt es für die Konzeption einer mobilen User Experience noch vergleichsweise wenig konkrete Guidelines.

Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um weitere Tipps, Good Practices und Guidelines zur Konzeption von mobilen Online-Shops mit Ihnen zu teilen, die wir in unserer Grundlagenstudie zum Thema Mobile Shopping entwickelten – von der Startseite bis zum Bestellprozess.

Startseite als Einstieg in das Sortiment

Im mobilen Bereich ist es besonders wichtig, den Nutzer möglichst schnell zu einem Produkt zu führen, für das er sich interessiert. Weiterlesen

(Junior) Software Usability Engineer (m/w) – Karlsruhe

Zur Verstärkung des Teams in Karlsruhe sucht die GBS Enterprises-Gruppe schnellstmöglich eine(n) (Junior) Software Usability Engineer (m/w)

Ihre Aufgaben:

  • Erarbeitung, Pflege und Weiterführung von UE/UX-Richtlinien für die Software-Produkte von GBS
  • Erstellung von Spezifikationen für Software GUIs, insbesondere im Web- und Mobile-Bereich
  • Erstellung von Konzepten und Wireframes, High- und Low-Fidelity Mockups
  • Interdisziplinäres Arbeiten mit Bereichen wie Produktmanagement und -Entwicklung, Consulting
  • Kontinuierliche Erweiterung des Wissens über die Nutzer und aktives Einbringen dessen in das Unternehmen
  • Durchführen und Auswerten von Nutzertests und -daten
  • Analyse und Review von Software, Designentwürfen und anderen UX-bezogenen Produkten
  • Mitarbeit bei der Erhebung von Anforderungen sowie Durchführung von Nutzer- und Anforderungsanalysen

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Fehlende Tiefe: Usability-Sünden in Flat Designs erkennen und vermeiden

„Wieso passiert denn nichts, wenn ich hier klicke?“ oder aber „Ach, man kann hier klicken, damit was passiert?!“ – haben Sie das auch schon erlebt? Vor etwa eineinhalb Jahren begann mit der Veröffentlichung von Windows 8 der große Hype um Flat Design. Es ist kein Geheimnis, dass mit der Reduktion gestalterischer Effekte auf ein Minimum zahlreiche Probleme mit der Benutzbarkeit einher gehen können. Die Kritik der Norman Nielsen Gruppe an Windows 8 und auch an iOS 7 sind populäre Beispiele dafür. Der Ästhetik der modernen, klaren und oft farbenfrohen Gestaltung können sich trotzdem sehr viele Menschen nicht entziehen.

Auch ich empfinde viele der neuen Websites und Benutzungsoberflächen als visuell ansprechend. Gleichzeitig ärgere ich mich seit vielen Monaten über die scheinbare Ignoranz, mit der fundamentale Gestaltungsgrundsätze der Software-Ergonomie über Bord geworfen werden: Links lassen sich oft schwer von normalem Text unterscheiden, Eingabefelder sind kaum als solche zu erkennen, Schaltflächen und Symbole wirken deaktiviert. Doch muss das so sein? Oder gibt es vielleicht neue Kniffe zu erlernen, um Flat Design und exzellente Usability zu vereinen? Es gibt! Zahlreiche Stellschrauben wie erwartungskonformes Layout, der geschickte Einsatz von Typografie oder Almost Flat Design trennen die Spreu vom Weizen. Weiterlesen

Das wollen Smartphone-Nutzer: 18 Guidelines für Ihren mobilen Onlineshop (Teil 2)

Letzte Woche präsentierten wir Ihnen im ersten Teil Ergebnisse zur Startseite und zur Navigation von mobilen Onlineshops und aus dem mobilen Eyetracking.

In Teil 2 von 2 möchten wir Ihnen einige der Erkenntnisse zu der Produktübersichtsseite, der Produktdetailseite, dem Warenkorb sowie dem Bestellprozess vorstellen.

Das Ergebnis: Viele Erkenntnisse, Good Practices und vor allem: 18 allgemeine Guidelines, die das mobile Shoppen für Ihre Nutzer zu einem Vergnügen machen.

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Das wollen Smartphone-Nutzer: 18 Guidelines für Ihren mobilen Onlineshop (Teil 1)

Das Einkaufen mit dem Smartphone wird weltweit und auch bei den Deutschen immer beliebter. Doch was erwarten die Nutzer von einem mobilen Onlineshop? Wie sieht eine gute mobile User Experience aus? Mit diesen Fragen im Kopf gingen wir in unser Usability-Labor und befragten 10 Smartphone-Shopper zu dem Thema. Zudem kam der mobile Eyetracker zum Einsatz, um die Blickbewegungen auf dem Display zu messen.

Das Ergebnis: Viele Erkenntnisse, Good Practices und vor allem: 18 allgemeine Guidelines, die das mobile Shoppen für Ihre Nutzer zu einem Vergnügen machen. In Teil 1 von 2 möchten wir Ihnen einige der Erkenntnisse zu den Erwartungen & Anforderungen, der Startseite sowie der Navigation vorstellen und wir zeigen einen Blickverlauf von unserem Eyetracker.

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Wording auf mobilen Websites: Nutzer bevorzugen „Web-Version“ als Bezeichnung für den Link zur nicht-mobilen Version

Viele Websites werden mittlerweise auf kleinen Bildschirmen in einer extra optimierten Version ausgeliefert. Und dies auch aus gutem Grund, wie wir in einer vergangenen Befragung herausfanden: Jeder vierte Internetnutzer schließt eine Seite, die für den mobilen Zugriff nicht optimiert ist – also weder responsive ist, noch in einer mobilen Version angezeigt wird.

Die mobile Version einer Website ist jedoch oft mit reduziertem Funktionsumfang ausgestattet, um die Darstellung übersichtlich zu halten und sich auf das Wichtigste zu beschränken. Für den Fall, dass ein Nutzer doch lieber die „normale“ Website auf seinem mobilen Endgerät nutzen möchte (weil ihm vielleicht genau die Funktion fehlt, die er gerade braucht), wird häufig ein Link zum Wechseln der Ansicht angeboten. Und genau dieser Link ist sehr unterschiedlich benannt. Wir wollten wissen, welche Bezeichnung aus Nutzersicht die beste ist und haben bei Smartphone-Besitzern nachgefragt.

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Mobile Shopping auf dem Vormarsch: Warum immer mehr Deutsche mit dem Smartphone einkaufen

Das Einkaufen per Smartphone, das mobile Shopping, ist auf dem Vormarsch. In einer kürzlich durchgeführten Vorbefragung der eResult GmbH geben 58 % der deutschen Smartphone-Besitzer an, in den letzten 12 Monaten mit Ihrem Smartphone auf Einkaufstour gegangen zu sein. Aber warum?

 

Spontan überall und jederzeit shoppen

In der kürzlich durchgeführten internen Vorbefragung zur kommenden Grundlagenstudie “Mobile Shopping” widmete sich die eResult GmbH dem Thema mobile Shopping und befragte 452 Smartphone-Besitzer (davon 263 Smartphone-Shopper) zu Ihrem mobilen Nutzungsverhalten. Dabei wurde auch nach den Gründen gefragt: Wozu eigentlich mit dem Smartphone shoppen, wenn es sich doch bereits sehr bequem mit dem Laptop oder Tablet einkaufen lässt? Ein Nutzer fasst es schön zusammen: „…wenn ich unterwegs bin und daran denke, dass ich noch etwas bestellen muss, dann bestelle ich es lieber gleich, damit ich es später nicht vergesse. Oder man hat mal keinen PC zur Hand, beispielsweise im Urlaub… es gibt 10000 Gründe mobil online zu shoppen.“

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