Anfang Mai hatte ich das Glück, an der IA Konferenz in Berlin teilzunehmen. Unter dem Motto „Prozess.Dialog.Qualität.“ gab es in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften 2 Tage lang zahlreiche Vorträge rund um die Themen Konzeption, User Centered Design und agiles Projektmanagement. Spannende Themen, mit denen ich mich selbst in meiner täglichen Arbeit auch viel befasse. An dieser Stelle möchte ich daher 3 Vorträge vorstellen, die sich mit der Frage widmeten: Wie kombiniert man eigentlich idealerweise den User Centered Design Prozess mit agilem Projektmanagement?
Beiträge für Schlagwort: 'User Centered Design'
Sie betreiben mit stetig wachsendem Erfolg einen eigenen Online-Shop und möchten diesen systematisch an die sich ändernden Nutzer- und Kundenanforderungen anpassen?
Dann ist mein Seminarangebot „Shop-Clinic @ eResult“ für Sie genau das Richtige.
Ziel: Sicherung und Ausbau des Erfolgs Ihres Online-Shops.
Die Usability-Themen im Februar 2013:
Diese Themen wurden am häufigsten aufgerufen und gelesen.
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Auf der Suche nach Online-Shops für Schuhe gibt’s keine Probleme: Ohne großen Aufwand sind mehrere Dutzend Online-Shops schnell zu finden. Bleibt die Frage: Wo kaufe ich meine Schuhe? Vielleicht dort wo ich mir das schönste Einkaufserlebnis erhoffe? Ja, warum nicht, wollen wir uns doch auch beim Online-Shopping wohlfühlen. Leider ist das heute noch nicht der Fall: Die meisten Online-Shopper hatten noch nie ein besonders positives Einkaufserlebnis „online“, so das Ergebnis einer aktuellen eResult Studie. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Leider. Aber gut für alle Shop-Betreiber: Viel Potenzial zum Abheben vom Wettbewerb.
Frauen shoppen emotionaler …
Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH) -
„User Centered Design läuft doch eh immer auf Usability-Tests hinaus!“ – Oder, auch immer wieder gern gebracht: „Das kostet doch alles viel zu viel!“ – Mit diesen und weiteren Irrtümern und Kurzsichtigkeiten rund um User Centered Design räumt Andrea Struckmeier in ihrem Beitrag auf. Sie liefert allen UX Professionals wertvolle Anregungen und Ideen zum Überzeugen von Skeptikern.
Die 5 größten User Centered Design Irrtümer
Autor: Andrea Struckmeier (eResult GmbH) -
Der Trend geht ganz klar zur Zweit- und Drittbrille. Gut für alle Brillenträger, die gern mit der Mode gehen. Grad „online“ lassen sich auf einfache Weise viele, attraktive Angebote finden. Die Herausforderung für jeden Brillenkäufer: „Wird mir die Brille auch stehen?“ – Antworten bieten virtuelle Anproben. Mein Kollege Jan Pohlmann hat sich da mal umgesehen und das prämierte Tool von Mister Spex „unter die Lupe“ genommen. Er arbeitet in seinem Beitrag „good practices“ heraus und bietet somit Anregungen und Ideen für alle Shop-Betreiber, die ihren Kunden virtuelle Anproben bieten möchten.
Virtuelle Anprobe par excellence – Brillenkauf bei Mister Spex
Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)
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Wer interaktive Anwendungen gestaltet – egal ob Software, Website, mobile Anwendung oder Geräte – der sollte seine Zielgruppe kontinuierlich in den Gestaltungsprozess einbeziehen. Dieser User Centered Design Gedanke ist mittlerweile schon bei vielen Unternehmen angekommen – dennoch gibt es aber nach wie vor einige „Mythen“ rund um diese Vorgehensweise, die sich hartnäckig halten. Höchste Zeit also, mit diesen einmal aufzuräumen.
„Iterativ testen ist zu teuer und dauert außerdem viel zu lange!“ Das ist die Meinung vieler Unternehmen, wenn es darum geht, eine neue Anwendung vor deren Livegang zu evaluieren. Die Folge: Es wird erst getestet, wenn die Anwendung längst live ist oder aber es findet vorab nur eine einzige Testschleife statt.
Dabei ist iteratives Testing gar nicht teurer oder zeitaufwendiger –im Gegenteil.
Die Untersuchung des Blickpfads, also der Reihenfolge in der die einzelnen Regionen betrachtet werden, kann eine tiefere Einsicht in das Blickverhalten liefern – kann, muss aber nicht. Alles steht und fällt mit der Definition der Regionen (Areas of Interest, AOIs), die die Grundlage für die Berechnung des Blickpfads bilden. In meinen letzten Beiträgen zu diesem Thema habe ich die Methoden der Untersuchung des Blickverlaufs in Theorie und Praxis vorgestellt (Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites und Untersuchung des Blickverhaltens mit Hilfe der Übergangswahrscheinlichkeiten). In diesem Beitrag möchte ich näher auf die Einteilung der Website in Regionen eingehen, verschiedene Möglichkeiten dafür vorstellen und erläutern, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Aufteilungen mit sich bringen.
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Die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites wird überwiegend mit der Methode der Heatmap (Verteilung der Aufmerksamkeit) untersucht. Die Wahrnehmung ist jedoch ein Prozess. Will man das Blickverhalten also ganzheitlich untersuchen, sollten Methoden herangezogen werden, die die Reihenfolge der Betrachtung nicht außer Acht lassen. Eine Methode mit der die Reihenfolge der Betrachtung untersucht werden kann, ist die Übergangswahrscheinlichkeit – die Wahrscheinlichkeiten mit der der Blick von einer Region zur anderen wandert. Diese Methode hatte ich bereits im letzten Beitrag dieser Reihe „Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites“ theoretisch vorgestellt. Wie diese Methode in der Praxis eingesetzt werden kann, habe ich in einer Studie getestet und möchte in diesem Beitrag einige beispielhafte Ergebnisse vorstellen.
Die Website ist ein Kommunikationsmittel – mit ihrer Hilfe soll dem Nutzer eine bestimmte Information vermittelt werden. Eine der Methoden die Website auf ihre Funktion als Informationsträger zu überprüfen, ist Eyetracking – Blickerfassung. Denn nur gesehene Information kann auch verarbeitet werden. Das Ergebnis der Auswertung ist in den meisten Fällen eine so genannte Heatmap, die die Verteilung der Blicke auf der Website abbildet. Aber ist für eine gelungene Kommunikation nur die richtige Verteilung der Aufmerksamkeit relevant? Die Wahrnehmung ist schließlich ein Prozess – die Reihenfolge, in der die Website betrachtet wird, ist daher eine wichtige Komponente. In der Heatmap wird die Reihenfolge nicht berücksichtigt. Sie kann jedoch mit Hilfe der Sequenzanalyse und der Übergangswahrscheinlichkeiten untersucht werden. Diese beiden vertiefenden Methoden möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und mich auch noch mal mit der Heatmap als Auswertungsmethode auseinandersetzen.
Haben Sie Lead-User? Ganz sicher.
Sprechen Sie mit diesen und entwickeln Sie gemeinsam mit ihnen Ihre Anwendungen weiter? Vielleicht.
Lego, Datev, Nubert Speaker Factory, Baur und viele weitere Unternehmen setzen die Lead-User Technik in der Entwicklung ein.
Richtig eingesetzt, führt sie zu nützlichen Produkten und innovativen Anwendungen.
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Wenn ich auf meinem Smartphone eine SMS schreibe, brauche ich dafür definitiv länger als meinem alten Handy, weil ich mich auf dem Touchscreen öfter vertippe. Das nervt mich manchmal ziemlich. Aber tauschen wollen würde ich trotzdem nicht mehr.
Da ich solche und ähnliche Phänomene bei mir und anderen in letzter Zeit öfter beobachte, habe ich mich gefragt: In welchem Verhältnis stehen eigentlich Usability und User Experience? Welchen Anteil hat Usability noch am „Gesamterlebnis“?
Hier ein kleiner Überblick über meine Erkenntnisse.












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