Die bloße und einseitige Betrachtung von Usability-Qualitäten, Ease of Use im engeren Sinne, ist nicht mehr ausreichend um User Experience ganzheitlich zu beschreiben und zu messen, daher brauchen wir integrative Modelle, die einen mehrdimensionaler Ansatz der Website-Rezeption vertreten. Ein Beispiel liefert Mahlke mit seinem integrativen Modell der Web User Experience, bei dem vier Evaluationsebenen voneinander unterschieden werden.[1] Zwei dieser Ebenen beziehen sich dabei auf Aspekte traditioneller Usability (wahrgenommene Nützlichkeit und wahrgenommene Ease of Use), die restlichen zwei Dimensionen beschreiben Qualitäten, die gemeinhin eher mit Joy of Use, der Freude und dem angenehmen Erleben während der Nutzung, assoziiert werden und in traditionellen Usability-Ansätzen nicht zu finden sind (wahrgenommene hedonische Qualität und wahrgenommene visuelle Attraktivität).
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Beiträge für Schlagwort: 'User Experience'
Heute einmal drei ganz verschiedene Fundstücke aus dem Web:
Herausforderungen von Markenwebsites im aktuellen Web, eine vielfältige Zitatesammlung zum Thema User Experience und der Versuch einer Übertragung der Maslow’schen Bedürfnispyramide auf Design sind die Themen. Viel Spaß beim Lesen!
Im März 2010 konnte Usabilityblog.de mit 23 neuen Beiträgen die Anzahl an Beiträge auf insgesamt 473 steigern – wir hoffen, dass darunter viele für Sie persönlich interessante Beiträge zu finden sind.
Nicht zu vergessen: 72 Kommentare allein im März 2010 – also mehr als 3 Kommentare pro Beitrag. So viele gab es bisher noch nie.
Vielen Dank an alle, die mit Ihren Kommentaren den Informtionsgehalt und die Nützlichkeit der Beiträge weiter gesteigert haben.
Top 5 Blogbeiträge im März
Die folgenden fünf Beiträge wurden im März besonders häufig aufgerufen und erhielten zahlreiche Kommentare.
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Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Lange galt die ästhetische Gestaltung als zusätzliches Accessoire einer Website, “nice to have”, aber im Grunde nicht wichtig oder ausschlaggebend für die Nutzung einer Seite.
Diese Sicht auf Website-Ästhetik ist überholt. Heute gilt die Ästhetik, neben Usability und Inhalt, als wichtige Rezeptionsdimension bei der Wahrnehmung von Websites.[1] Die Ästhetik einer Seite ist ein guter Prädiktor, um vorherzusagen wie angenehm und schön die Seite beurteilt und erlebt wird.[2] Insbesondere auf den ersten Eindruck wirkt sich die Ästhetik maßgeblich aus. Ihr kann damit eine “Türöffner-Funktion” zukommen, die vor allem bei Neukunden wichtig sein kann, um ihnen einen bestmöglichen Ersteindruck zu vermitteln und sie auf der Seite zu halten.[1]
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Im Februar 2010 wurden auf Usabilityblog.de insgesamt 21 Beiträge veröffentlicht – und das bei “nur” 28 Tagen.
Genau 2,72 (also 3) Kommentare pro Beitrag haben die Inhalte der Beiträge “angereichert” und so den Nutzwert gesteigert.
Allen Autoren und Leser recht herzlichen Dank für ihr Engagement. Macht bitte weiter so!
Themenspektrum im Februar…
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Wissen Sie ob Ihre Nutzer die Informationen finden die sie suchen? Haben sie Probleme bei der Bedienung Ihrer Website und beenden aufgrund dessen den Besuch und wechseln zu einem Mitbewerber? Welchen ersten Eindruck hinterlässt eine Website beim Nutzer? Werden die Navigationselemente verstanden und sind sie erwartungskonform positioniert? Fühlt sich der Nutzer auf Ihren Seiten “wohl”? Dies sind mögliche Fragestellungen die in einem Usability-Test im Labor bzw. User Experience Test untersucht werden können.
Wie schon häufiger im vergangenen Jahr haben wir wieder Teilnehmer des Online-Access Panels der eResult GmbH um Einsendungen gebeten. Dieses Mal ging es um die Aufgabe „Schicken Sie uns ein Bild von etwas, was Sie als unpraktisch empfinden, egal ob Gegenstand oder Software.“
Entsprechend fanden sich unter den Einsendungen die „Gegenspieler“ der im Beitrag „Benutzerfreundlich: Die kleinen Helfer im Alltag“ vorgestellten Gegenstände oder Applikationen.
Neben einigen Gegenständen, die nur wenig nützlich sind, wie z.B. Hemdenfalter oder Nagellack für Hunde finden sich Weboberflächen, die sich durch eine umständliche Nutzerführung auszeichnen. Beitrag weiterlesen…
Nehmen Sie zusammen mit mir mal an dass Google einen “großen” am Markt etablierten Händler aufkauft.
Dieser verfügt über ein breites Sortiment und nutzt einen Online-Shop, mehrere Printkataloge und Läden im stationären Einzelhandel zum Vertrieb seiner Produkte.
Im ersten Schritt widmet sich Google einer Optimierung des vorhandenen Online-Shops. Wie würde Google dabei vorgehen?
Meine These: Google würde einen offenen Blog einrichten und dort allen Kunden die Möglichkeit geben Beiträge einzustellen!
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