Wie wäre das …
Zwei Mal im Monat surfen Sie „einfach so“ im Internet, einen Tag lang. Vorab definieren Sie ein Surfrevier, z.B. Online-Shops in den USA, und ein Thema (z.B. Artikeldetailseiten).
Sie nutzen Ihren Rechner/PC, ein Smartphone oder auch mal einen Tablet-PC. Während des inspirierenden Surfens erstellen Sie Screen-Shots von Seiten und Funktionen, die Sie entdecken und in irgendeiner Form interessant finden.
Mit der Zeit legen Sie auf diese Weise ein Inventar an Fundstücken an für
„gutes Design“,
„nützliche Funktionen“, sowie
„tolle Nutzerführung“.
Die Fundstücke werden verbal beschrieben (Freitext), mit Schlagworten versehen, in 3-4 Kategorien eingeordnet (z.B. Seitentyp, Branche, Land) und mit dem Einstellungsdatum versehen.
Andere können ebenfalls Fundstücke in Ihre Datenbank einstellen und vorhandene bewerten.
Ergebnis: Ein Pool mit zahlreichen, inspirierenden Inhalten. Quasi ein „visueller Inspirationspool“.
Zu schön, um wahr zu sein?
Nicht ganz – die eResult Mitarbeiter/-innen haben seit nunmehr 2 Jahren einen solchen Inspirationspool aufgebaut und mit einer Vielzahl an Fundstücken gefüllt.
Bereits im Februar gab es hier im Blog einen Beitrag zum Thema „Design im Wandel“, in dem die Entwicklung des Web-Designs der Versicherungsbranche beleuchtet wurde. Heute möchten ich Ihnen erneut eine Branche vorstellen, deren Web-Design-Entwicklung wir fortlaufend beobachtet haben: Die Reisebranche. Seit 2006 haben wir hier einmal jährlich Screenshots von insgesamt 22 Reiseportalen erstellt – und dabei bis heute einige gestalterische Veränderungen feststellen können. Eine Auswahl davon stelle ich Ihnen in diesem Beitrag vor.
Das Internet ist ein schnelllebiges Medium, das sich ständig verändert. Das fängt bereits mit der Hard- und Software an, mit der wir das Internet nutzen: So hat ein Großteil der Internetnutzer heutzutage einen größeren Monitor, leistungsfähigeren Rechner (und Browser) sowie eine schnellere Internetverbindung als noch vor einigen Jahren. Innerhalb weniger Jahre verändert sich jedoch nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch unser Nutzungskontext und damit unsere Bedürfnisse und Anforderungen an Inhalte und Angebote im Web. Als logische Konsequenz (oder besser gesagt: im Idealfall) passen sich auch die Websites an diese Veränderungen an.
Doch was genau hat sich innerhalb der letzten Jahre verändert? Lassen sich in punkto Web-Design und -Usability Trends erkennen? Mit diesen Fragen habe ich mich am Beispiel von Websites aus der Versicherungsbranche beschäftigt – und nehme Sie als Leser mit auf eine kleine Zeitreise durch die letzten fünf Jahre.
Die Möglichkeiten sich mit den neusten Informationen zu versorgen sind vielfältig. Entweder holt man sich die Informationen, die man haben möchte direkt auf den Websites etablierter Printmedien/ Nachrichtenportalen oder man abonniert sich verschiede RSS-Feeds.
Diese beiden Möglichkeiten schaffen es aber nicht das Gefühl zu vermitteln, das man hat, wenn man eine gedruckte Zeitung liest. Einfach mal durchblätteren und interessant klingende Überschriften lesen, auf die man anders nicht aufmerksam geworden wäre. Entweder weil man auf Websites nicht so weit nach unten zu den Randthemen scrollt oder einfach nur deshalb, weil die abonnierten RSS-Feeds diese Infos nicht enthalten.
Genau dieses Gefühl des Durchblätterns will die New York Times laut Andre Behrens mit dem Article Skimmer nun auch im Web vermitteln.
Für den 3. Usability-Kongress, der am 05.-06.10.2009 in Frankfurt am Main stattfindet, konnten namhafte Referenten gewonnen werden. Joachim Graf (Herausgeber HighText Verlag & Zukunftsforscher) wird am 1. Tag des Usability-Kongress einen Vortrag darüber halten, welche Trends im Webdesign uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden und erklären, warum die Usability der Zukunft nichts mehr mit Webseiten zu tun haben wird.
Was Natural User Interfaces sind und wie Multitouch Usability den (Web-) Alltag verändern werden, erzählen Prof. Dr. Henseler (Geschäftsführer Sensory Minds) und Clemens Lutsch (User Experience Evangelist, Microsoft Deutschland) in der Session “User Experience und Innovation“. Beitrag weiterlesen…
Hendrik Herms absolvierte eine Ausbildung zum Verlagskaufmann in einem mittelständischem Fachverlag. Des Weiteren studierte er Medienwirtschaft an der FH in Bielefeld mit dem Schwerpunkt Marketing. Seit Dezember 2007 ist Herr Herms als Produktmanager für die Heise Medien Gruppe vornehmlich für das Kleinanzeigen- Portal heisetreff.de tätig. Hier geht es um die Verbesserung der Usability der internen Suchmaschine sowie die Verbesserung des Prozesses zur Einstellung von Kleinanzeigen. Beitrag weiterlesen…
Theresa Hering arbeitet als Online Producerin bei der Exclusive & Living Digital GmbH, eine Tochtergesellschaft des Druck- und Verlagshauses Gruner + Jahr in Hamburg. In dieser Tätigkeit ist sie für die Frontend-Entwicklung der Websites (livingathome.de, essen-und-trinken.de, schoener-wohnen.de, wiewohnstdu.de, dogs-magazin.de) zuständig. Gleichzeitig überwacht sie die Usability des Webangebotes. Dazu gehören sowohl die Ausarbeitung und Konzeption von Maßnahmen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit als auch die Durchführung von Tests auf den Sites. Außerdem engagiert sich Theresa Hering dieses Jahr als Jury-Mitglied beim eResult Usability-Contest. Im Interview hat sie uns drei Fragen zu Methoden der Usability-Forschung und Trends im Webdesign beantwortet. Dabei geht sie auch auf Personalisierung und Individualisierung ein.
„Fünfjährige, die schon vom Internet fasziniert sind, Drittklässler, die sich nach der Schule auf Kommunikationsplattformen einloggen um zu chatten oder Online-Spiele spielen – die Selbstverständlichkeit, mit der das Medium [Internet] bei Kindern in den Alltag integriert ist, hat in den letzten Jahren enorm zugenommen.“ (Stephanie Seltmann)
Mit ihrer Masterarbeit Kindgerechtes Webdesign und Usability hat sich Stephanie Seltmann einem äußerst interessanten, jedoch noch recht unerforschten Themengebiet gewidmet, nämlich der Usergruppe „Kinder“ und deren Verhalten auf Websites. Denn hinsichtlich Usability, Inhalt und Design stellen die jungen Nutzer sehr spezielle Anforderungen an Websites, die sich von denen für Erwachsene unterscheiden. Beitrag weiterlesen…
Ein Super-Fundstück vom konSensmilch.de-Blog. Zumindest zum “Rumspielen” wäre ein solcher Online-Shop genial. Auf lee.com findet man ja zumindest einen ähnlichen Ansatz…
Ich bin gespannt, ob solche Konzepte in ferner Zukunft wirklich einen “Abverkauf” generieren werden. Derzeit sieht es nur “schön” aus. Amazon sieht dagegen nicht schön aus, ist aber höchst “usable” (vielleicht bis auf dieses vertikale Flyout-Menü, mit dem ich mich nicht anfreunden kann).
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