Deutschand(s)-Personas: 4 repräsentative Online-Shopper-Typen

Chef
„Wir brauchen unbedingt einen Live-Chat. Unsere Nutzer werden ihn lieben, in Facebook darüber berichten und auch die Fachpresse wird uns feiern“.

Mitarbeiter
„Das braucht kein Kunde. Lassen wir ihn weg, er stört nur.“




Chef
„Aber es ist doch super cool. Keiner unserer Wettbewerber bietet vergleichbares. Und ich hab so was schon oft selbst genutzt.“

Mitarbeiter
„Okay. Sie sind der Chef. Machen wir’s halt.“




Ein typischer Schluss von sich selbst auf andere, in diesem Fall auf Kunden und Nutzer eines Online-Shops.

n=1 ist in der Regel jedoch nicht ausreichend. Es ist wichtig sich in alle seine Nutzer und Kunden hineinversetzen zu können und eine konkrete Vorstellung von deren Eigenheiten, Wünschen, Erfahrungen und Verhalten zu haben.

Nur so entstehen nutzerfreundliche Anwendungen und erfolgreiche Online-Shops.

Black Box
Doch, mal ehrlich: Kennen Sie Ihre Online-Shop-Besucher wirklich? Richtig gut? Oder ist Ihr Bild von Ihren Shop-Besuchern eher verschwommen, unklar und vor allem ohne Aussagegehalt für Entscheidungen?

Für all jene, die hier mit Ja antworten, haben wir Deutschlands Shop-Personas entwickelt.

Personas: Errechnet, nicht ausgedacht!

Die Basis unserer Personas-Studie stellt eine Befragung von 1.000 Personen dar. Sie repräsentieren deutsche Web-Nutzer – und sie gaben uns Antworten auf diese Untersuchungsfragen:

  • Kaufhäufigkeit: Wie häufig kaufen deutsche Internetnutzer online ein? In welchen Sortimenten kaufen sie wie häufig ein?
  • Anforderungen: Welche Anforderungen stellen die Nutzer an
    Inhalte und Funktionen von Web-Shops?
  • Anstoßketten: Welche Quellen sind maßgeblich für das Auslösen eines Shop-Besuchs und einer Kaufanregung?
  • Shopping-Intention: Wie ausgeprägt sind zielgerichtetes Vorgehen und Stöbern beim Besuch von Online-Shops?
  • Multikanal-Nutzung: Wie werden Online-Shops und Offline-Vertriebswege bei Kaufentscheidungen genutzt?
  • Gerätenutzung: Welche Geräte werden zum Besuch von Web-Shops verwendet?

Und dann ging es an die Analyse:

  • Auswahl von clusterbildenden und –beschreibenden Merkmalen (Alter, Einkaufsverhalten, Surfrevier etc.)
  • Clusteranalysen
  • Diskriminanzanalysen und dann
  • Beschreibung der errechneten Personas.

Dieser Analyseprozess wurde mehrmals durchlaufen, mit dem Ziel eine aussagekräftige Gruppierung zu entwickeln.

Beispielpersona
Insgesamt fanden wir 4 Personas, die in ihrem Informations- und Entscheidungsverhalten, ihren Absichten und Merkmalen deutliche Unterschiede aufweisen.
Im Studienband zur eResult Personas-Studie beschreiben wir die 4 Personas im Detail und liefern zu jeder Persona konkrete Empfehlungen, wie Sie jede einzelne zufriedenstellen können: eResult Shopper-Studie – Deutschland(s)-Personas. (Der Link verweist auf die eResult Download-Area, in der Sie ausgewählte Ergebnisse der Studie kostenlos herunterladen können.)

Weiterführende Informationen zum Personas-Ansatz

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Personas oder konkrete Fragen zu diesem pragmatischen und effizienten Verfahren? Dann nutzen Sie gern unsere Kommentarmöglichkeiten hier im Blog.

Portraitfoto: Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter

eresult GmbH

Bisher veröffentlichte Beiträge: 288

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