Schlagwort-Archiv: Erwartungen

Wenn es nicht den Erwartungen entspricht

Vor einigen Tagen hat es im neuen Autobahntunnel in Köln-Lövenich auf der A1 einen Fehlalarm gegeben. Es wird vermutet, dass die Abgase von PKW’s und LKW’s die Brandmelder, die wohl zu empfindlich eingestellt waren, ausgelöst hatten. Dies hat zu Chaos und gefährlichen Situationen geführt, weil viele Autofahrer die eingeleiteten Maßnahmen nicht erwartet hatten und deshalb nicht in der gewünschten Weise reagiert haben.

Autobahntunnel Loevenich

Bei Problemen in einer der Tunnelröhren ist vorgesehen, dass die Verbindungstüren zum Tunnel der Gegenrichtung genutzt werden. Dazu sind dann jeweils Ampeln angebracht, die den Verkehr auf dieser Seite stoppen sollen. Nun gibt es schon lange rote Ampeln um einzelne Fahrbahnen zu sperren, aber eine komplette Sperrung war für viele Autofahrer so befremdlich, dass sie einfach weiter gefahren sind.

Das war sehr gefährlich für die Personen, die die Fluchttüren genutzt hatten.

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Wo bleibt die Zielgruppenausrichtung bei Onlineshops?

Im Rahmen der eResult Digital Natives Studie wurden Anforderungen und Erwartungen junger Internetnutzer unter 25 Jahren an Websites erfasst. Die junge Generation hat demnach eine höhere Erwartungshaltung, was Videos, Bilder und Social Media Zugänge angeht.

Grund genug, einmal nachzuschauen, wie bzw. ob Onlineshops auf diesen Trend reagieren. Wird z.B. Mode für Jugendliche derzeit anders präsentiert als die für Erwachsene? Schließlich bietet fast jeder größere Onlineshop für Mode auch eine Rubrik für ihre jüngeren Kunden an. Und die Digital Natives zwischen 16 und 25 suchen sich ihre Kleidung doch zum großen Teil selbst aus, bewegen sich also auf den entsprechenden Seiten im Shop und sollen dort von den angebotenen Waren überzeugt werden.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Kaum ein Onlineshop passt die Produktdarstellung für „junge Mode“ an die veränderten Ansprüche der Digital Natives an. Stattdessen wird fast immer eine Standard-Aufmachung für den gesamten Shop gewählt.

Aber es geht auch anders.

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Erwartungskonforme Gestaltung im Checkout: Spannende Ergebnisse – kurz und kompakt

Auf die Toleranz der Nutzer sollten sich Websitebetreiber heute nicht mehr verlassen: Unverständliche Informationen oder schlecht strukturierte Websites werden oft mit einem Einkauf beim Wettbewerb quittiert. In diesem Zusammenhang kommt dem Bestellprozess (Checkout) eine entscheidende Bedeutung zu. Denn der Kunde, der bereits eine feste Kaufabsicht hat, soll so gut wie möglich unterstützt werden, die letzte „Hürde“ zu nehmen. Hier gilt es vor allem Vertrauen und Sicherheit zu schaffen. Klingt einfach, aber wie macht man das genau?

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Erfolgsfaktor Lieferoptionen: Das muss Ihr Checkout bieten

Mann trägt Karton

Warum erwartungskonforme Gestaltung auch im Bestellprozess relevant ist, wurde kürzlich im Beitrag Erfolgsfaktor Warenkorb beschrieben. Als Fortsetzung dazu sollen heute Standards und Entwicklungen zum Thema Lieferoptionen beschrieben werden.

Was wird diesbezüglich heute vom Nutzer erwartet?

Wie stehen die Nutzer dem Angebot einer Lieferung an Packstationen oder Paketshops gegenüber?

Wie können die Services umgesetzt werden?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden aktuelle Studienergebnisse vorgestellt. Diese stammen aus einer umfangreichen Inhaltsanalyse von 100 Bestellprozessen und einer Befragung unter 600 Internetnutzern.

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Erfolgsfaktor Warenkorb: Standards aus der Analyse von 100 Bestellprozessen

Einkaufstasche shopping bag

Bekanntermaßen shoppen die Deutschen oft und gern in Internet. Und das Wachstum im eCommerce ist ungebrochen: Im Jahr 2010 wurde in der Branche ein Umsatz von 18,3 Mrd. Euro (Quelle: bvh) erwirtschaftet, was einer Steigerung um 18% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Usability von Bestellprozessen geworden. Denn der Kunde, der bereits eine feste Kaufabsicht hat, soll so gut wie möglich unterstützt werden, die letzte „Hürde“ zu nehmen. Hier gilt es vor allem Vertrauen und Sicherheit zu schaffen – und zwar durch die Erfüllung von Erwartungen, also die Einhaltung von Standards. Welche Standards es in deutschen Bestellprozessen gibt, hat eResult in einer umfangreichen Analyse untersucht. Werfen wir zunächst einen Blick auf ausgewählte Ergebnisse zum Thema Warenkorb.

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B2B-Umfragen richtig planen und umsetzen, HiPPO ins Boot holen und effektive Call-to-Action Button – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Eine sehr interessante Sammlung von Praxis-Tipps möchte ich heute als allererstes teilen: Das Portal Planung & Analyse hat diese Serie mit sehr pragmatischen Tipps & Tricks eingeführt, in dem Beispiel, das mir aufgefallen ist, geht es um B2B-Umfragen. Mut zu kleinen Fallzahlen ist mit besonders im Gedächtnis geblieben, denn es müssen nicht immer 1.000 oder 10.000 Datensätze sein. Auch kleine Stichproben können aufschlussreiche und durchaus auch signifikante Ergebnisse liefern. Umso wichtiger sind dann die Datenqualität und ein sinnvoller Fragebogen, der sich auf die zentralen Punkte konzentriert.

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Bestellprozesse deutscher Online-Shops: Good Practices für Vergleichsstudie gesucht

Tasche

Der Checkout als ein wichtiger Erfolgsfaktor für Online-Shops sollte die Bedürfnisse der Nutzer in jeder Hinsicht berücksichtigen. So kommt zum Beispiel der Usability eine große Bedeutung zu: Formulargestaltung, erwartungskonforme Positionierung von Seitenelementen, Button-/Linkgestaltung, Prozessdarstellung, Feedback, Hilfe, etc.

Aber auch die bereitgestellten Funktionen und Services müssen sich inhaltlich an den Anforderungen der Kunden orientieren. Dies betrifft insbesondere Lieferservices, Zahlungsarten, Versandkosten und Beratung. Die Erwartungen, mit denen ein Nutzer eine Website aufruft, sind sehr stark von dessen Erfahrungen geprägt. Dieser Umstand spricht dafür, bestehende Standards für die eigene Site zu übernehmen, um eine einfache Bedienbarkeit sicherzustellen. Natürlich kann auch gezielt von diesen Standards abgewichen werden, aber gerade beim Kaufprozess, wo es auch um sensible persönliche Daten geht, spricht vieles dafür, sich an den Standards zu orientieren. An dieser Stelle soll jedoch keine Diskussion über die Einhaltung oder Verletzung von Konventionen stattfinden. Vielmehr soll eine Studie angekündigt werden, die sich mit dem Vergleich von Bestellprozessen deutscher Online-Shops beschäftigt. Bei der Auswahl geeigneter Shops möchten wir um Ihre Mithilfe bitten.

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Zwingende Anforderungen an eine Website – wie erfahren?

Bei der Begutachtung des eigenen Webauftritts gibt es mehrere Seitentypen, wo man sich zu fragen beginnt: Braucht das der Nutzer eigentlich alles? Welches sind die wichtigsten Informationen, die hier notwendig sind? Was muss mit höchster Priorität ganz nach oben auf die Seite? Und: Fehlt da vielleicht noch etwas ganz Entscheidendes?

Geht es Ihnen auch so? Allerdings fällt es einem zumeist schwer, sich in die Nutzer hineinzuversetzen und deren Lage, ihr Vorwissen und ihre Ansprüche richtig zu erfassen. Man ist betriebsblind und selbst zu sehr in der Materie gefangen, um es objektiv von außen beurteilen zu können.

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Berücksichtigen Sie stets die Nutzer Ihrer Seite? oder: Macht diese neue Vergleichsfunktion für Michelle Sinn?

Setzen Sie bei der Entwicklung oder Optimierung Ihrer Seite bereits Personas ein? Falls nicht, sollten Sie nun auf jeden Fall weiterlesen, denn diese Methode bietet ein großes Potenzial mit zahlreichen positiven Nebeneffekten für die Zukunft.

Ganz kurz möchte ich die Definition heranziehen, um zu erklären, was Personas eigentlich sind: Es handelt sich um prototypische Nutzer, die stellvertretend für eine ganze Nutzergruppe verschiedene Verhaltensweisen, Kenntnisse und Ziele repräsentieren. Diese Personas erhalten einen Namen, ein Bild und einen Lebenslauf, so dass sie für jeden greifbar werden.

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Navigationsgeräte: Optimierung der Nutzerführung durch neue Sprachkommandos

Navigation

Bei meiner Recherche nach Optimierungsmöglichkeiten für die Nutzerführung von und durch Navigationsgeräte (PKW, Radfahrer, Outdoor-Fans) habe ich den Eindruck gewonnen, dass es in diesem Markt derzeit recht wenige Neuentwicklungen rund um die Verbesserung der „Fahrer-Steuerung“ gibt.

Meine Begeisterung über die Neuerungen beim Kartenanbieter Navteq war daher umso größer: Die Entwickler dieses Unternehmens haben sich den Inhalten der Sprachkommandos gewidmet und diese grundlegend überarbeitet.

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