Es wird Zeit die Zeit zu messen: UX Metriken für noch mehr Qualität bei Usability-Tests!

Wann haben Sie das letzte Mal eine Metrik im Labtest gemessen, beispielsweise die benötigte Anzahl an Tätigkeiten beim Lösen einer Aufgabe und die dafür nötige Zeit?

Sollte die Antwort lauten „Beim letzten Mal. Das mache ich immer.“, dann gehören Sie zur Mehrheit der UX Tester in Deutschland: Aus mehr als 3 Dutzend Gesprächen mit UX Professionals in Deutschland während zahlreichen UX Stammtischen, Usability-Testessen und UX Veranstaltungen habe ich erfahren, dass 6 von 10 UX-Professionals stets Metriken in ihren Tests mit Nutzern erheben.

Die Erfassung der Erfolgsrate, Anzahl an Handlungen und Zeit bei der Aufgabenbearbeitung und auch der Einsatz von Fragebögen (SUS, UEQ) finden besonders häufig statt. Und das nahezu unabhängig davon, ob die Tests im Lab oder als Remote UX Tests durchgeführt werden. Weiterlesen

Zahlen lesbar anzeigen

Lange Zahlenkolonnen sind oft sehr mühsam zu lesen. Die Gefahr eines Zahlendrehers bei der Übernahme der Daten ist groß. Nun kann man lange Zahlenreihen oft nicht vermeiden, aber man kann etwas tun, damit sie besser lesbar und Verwechslungen seltener werden.

IBAN ist so ein Beispiel. Bei der Einführung hatte ich für diese Zahlenwürmer nichts übrig. Warum hatte man mir nur meine schöne kurze Kontonummer, die ich schon seit mehr als 30 Jahren benutze, nur weggenommen und zwingt mich diese Zahlenmonster zu verarbeiten. Mir erschien auch die Gefahr sehr groß bei der Überweisung Fehler zu machen.

IBAN_eingeben

IBAN eingeben


Nun hat sich meine Einstellung dazu deutlich geändert. Der Trigger dazu war eine Information und das Online-Banking meiner Bank. Es war die Prüfsumme, die zu Beginn der IBAN steht. Man kann also kaum Fehler machen. Stimmt nämlich die Prüfsumme nicht mit den anderen Zahlen überein, wird diese nicht angenommen. Besser als mit der alten Kontonummer oder nicht? Mit der konnte man nämlich auch mal schnell auf ein falsches Konto überweisen. Die Prüfsumme hatte mich dann schon fast überzeugt. Weiterlesen

Live dabei, ohne vor Ort zu sein: Alternativen zum klassischen Teststudio

Wer schon einmal einen Usability-Test im Lab beobachten durfte, der ist mit 90%iger Wahrscheinlichkeit begeistert:

Nutzer/-innen aus der Zielgruppe beim Umgang mit einer Anwendung zu beobachten ist erkenntnisreich, inspirierend und fördert die Fähigkeit sich in seine Nutzer besser hineinversetzen zu können.

Da nicht jedes Unternehmen über ein Usability-Lab im eigenen Hause verfügt, ist der Zugang zu diesem Erlebnis mit etwas Aufwand verbunden. Vor allem mit Reisezeit und Reisekosten für den Weg vom Arbeitsplatz ins Teststudio.

In Summe können diese Kosten schnell mal in den 4stelligen Bereich gehen, wollen Kollegen/-innen aus dem Produktmanagement, der Entwicklung und dem UX-Team die Tests live mitverfolgen.

Kommen noch Mitarbeiter/-innen von externen Dienstleistern (Designer, Entwickler) hinzu, stellt sich zudem die Frage: „Wer trägt denn nun auch noch deren Reiseaufwände?“.

Finden Usability-Tests regelmäßig statt, dann lohnt sich also die Suche nach Alternativen für eine Beobachtung von Testpersonen in Teststudios. Weiterlesen

CHECK24 sucht: (Junior) UX Designer (m/w)

CHECK24, das Vergleichsportal im Internet, ist ein junges, aufstrebendes Unternehmen. Sie bieten Privatkunden kostenlose Vergleiche in den Bereichen Versicherungen, Energie, Finanzen, Telekommunikation, Reisen und Shopping. Damit schaffen sie Transparenz, die sich für ihre Kunden direkt durch günstige Tarife und Preise auszahlt!

Ihr Erfolg ist nur möglich durch den Teamgeist und die hohe Motivation der Mitarbeiter, beides zusammen bringt sie täglich weiter. An deren Hauptsitz im Herzen Münchens und weiteren Standorten in Leipzig, Frankfurt am Main, Augsburg, Köln, Münster (IT), und Hamburg (IT) arbeiten sie in einem Arbeitsklima, das von Start-up Mentalität und Offenheit geprägt ist. Obwohl sie seit knapp 15 Jahren am Markt sind und mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigen, haben sie sich diese Kultur und Arbeitsatmosphäre erhalten.

CHECK24 Logo

  • (Junior) UX Designer (m/w)
  • Ort: München
  • Start: ab sofort

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REBELLE sucht: Web- und UX Designer (m/w)

“Fashion fades, only style remains” – Weil Stil nie aus der Mode kommt und REBELLE das Erlebnis des Einkaufens online bewusster gestalten will, haben sie mit REBELLE den Marktplatz für Designer Second Hand Mode gegründet.

Viele schöne Teile verstauben im Keller oder bekommen im Schrank nie das Tageslicht zu sehen. Ihre Mission ist es, diese Teile zu neuer Wertschätzung zu führen. Mit REBELLE möchten sie nicht den schnellen Konsum fördern, sondern das Bewusstsein für Stil und Qualität wecken und somit einst geliebten Teilen ein neues zu Hause geben.

Zur Verstärkung des Teams suchen sie in Vollzeit:

Rebelle-Logo

  • Web- und UX Designer (m/w)
  • Ort: Hamburg
  • Start: ab sofort

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Wireframes, die Entwickler lieben

Foto Mauer

Raster geben nicht nur Mauern Struktur, auch fürs Screendesign sind sie kaum verzichtbar.

Wir Konzepter sagen, wir denken immer an die Nutzer. Wir haben stets im Blick, wie die Besucher mit der Site umgehen, wie die Kunden die App verwenden. Aber denken wir auch genug an diejenigen, die mit unseren Vorgaben im Projekt umgehen müssen?

Jeder, der eine Anwendung nicht ganz allein umsetzt, muss auch mit Designern und Programmierern kommunizieren. Ein ganz wichtiges Instrument dafür sind Scribbles und Wireframes. Mit ihnen halten wir fest, welche Elemente auf einer Seite stehen sollen, wie sie ungefähr angeordnet sind, wie groß sie sind und wo sie stehen.

Wie aber sorgen wir dafür, dass Designer und Programmierer uns richtig verstehen? Wie sorgen wir dafür, dass sie mit unseren Vorgaben nicht mehr Arbeit haben als nötig?

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3 gute Partner für User Research

In diesem kurzen Beitrag möchte ich Ihnen gerne einen Einblick geben, mit welchen Tools wir bei eResult arbeiten, um Meinungen und Bewertungen von Nutzern einzuholen und zu analysieren. Die IT-Landschaft der Marktforschung hat in der Hinsicht enorme Sprünge gemacht – anstelle großer Softwarepakete gibt es viele kleine On-Demand-Lösungen, so dass Projektphasen und -Ergebnisse viel transparenter und schneller kommuniziert werden können. Weiterlesen

In 4 Tagen zum User Requirements Engineer – Erfahrungsbericht zum neusten CPUX Zertifikat (CPUX-UR)

Vor 3 Jahren wurde das User Experience Qualification Board (UXQB) mit dem Versprechen gegründet, einheitliche Zertifizierungen für die Berufsgruppe der User Experience Professionals ganz allgemein und sowie für die einzelnen Spezialisierungsgrade zu schaffen. Mit der Qualifikation „Certified Professional for Usability and User Experience – Foundational Level (kurz: CPUX-F) wurde 2014 der erste Teil des Versprechens eingelöst.

UXQB CPUX-F ist mittlerweile eine etablierte Zertifizierung, die dem Inhaber bescheinigt, den UX-Grundwortschatz und die grundlegenden UX-Prozesse zu kennen. Wir von eResult sind als lizensierte Trainingsanbieter natürlich besonders an der Weiterentwicklung des CPUX Formates interessiert. 2015 folgte das erste Advanced-Level, die Qualifikation CPUX- Usability Testing und Evaluation, die von den Stimmen, die ich dazu gehört hatte, auch durchweg positiv bewertet wurde. Dieses Jahr im Februar fand dann das Pilotseminar des Bausteins statt, den ich mit Spannung erwartet hatte: die Qualifikation „Certified Professional for Usability and User Experience – User Requirements Engineering“ – kurz CPUX-UR. Für alle Leser, die wenig Zeit haben und sich nun fragen, ob sich die Qualifikation lohnt, hier die kurze Antwort: Ja. Für alle anderen werde ich im Folgenden die Inhalte der Qualifikation skizzieren und meinen Eindruck zu den Stärken und Schwächen schildern. Weiterlesen

Im Interview: Arne Sextro (EWE AG) über die Herausforderungen und Chancen des „Smart Home“

Arne_Sextro Der EWE Konzern mit Hauptsitz in Oldenburg ist fest im norddeutschen Raum verwurzelt und gehört mehrheitlich Kommunen und Landkreisen der Region. Die EWE-Unternehmen zählen zu den Pionieren bei den Erneuerbaren Energien, betreiben hochzuverlässige Energie- und Breitbandnetze und bieten intelligente Lösungen weit über eine grundlegende Versorgung hinaus. Der Konzern sichert in seinen Regionen 25.000 Arbeitsplätze und schafft über 1,9 Milliarden Euro Wertschöpfung vor Ort.

Herr Sextro verantwortet bei der Telekommunikations-Tochter EWE TEL das konvergente Produkt EWE Smart Living, welches sowohl Bestandteile aus der Energie wie der Telekommunikation / IT in sich vereinigt. Zuvor steuerte er Produkte im Bereich Managed Security, Data Center sowie WLAN-Hotspots bei EWE TEL. Weiterlesen