Das ist die zentrale Erkenntnis mehrerer Metaanalysen von Jakob Nielsen:
Werden 10% der Konzeptions- und Entwicklungskosten eines Re-Designprojektes in Usability-Analysen und Beratung investiert, dann steigt die Erfolgsquote der Anwendung um durchschnittlich 83%.
66 Fallstudien zu den Wirkungen von Usability-Analysen und mehrere hundert Projekte zu den Kosten von Usability-Analysen stellten die Datengrundlage für die Metaanalysen von Jacob Nielsen dar.
Wie wurden die Wirkungen (=Erfolge) gemessen?
Welche Erfolgsindikatoren angesetzt?
- Conversion Rates – Wandlungsrate von Besuchern zu Kunden
- Traffic numbers – Anzahl an Besuchern (Visits) und aufgerufene Seiten (Page Impressions)
- User performance – Gemessen z.B. über die Anzahl an Klicks und die benötigte Zeit für die erfolgreiche Bedienung einer Funktion (z.B. Anlegen eines Kundenkontos)
- Target feature usage – Anzahl an Personen, die einen wichtigen Link oder Button angeklickt haben
Usability ROI nimmt ab –
befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau
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370.000 Suchergebnisse bei Google, wenn dort die Begriffe
Usability Cost Benefit Analysis
eingegeben werden (Stand: 01.02.2011).
Darunter eine nicht unwesentliche Anzahl an so genannten Erfolgsgeschichten. Grund genug dieses Thema für Sie aufzubereiten.
In den kommenden Wochen möchte ich Ihnen verschiedene Modelle und Ansätze einer Kosten-Nutzen-Analyse vorstellen, ergänzt um aktuelle Fallbeispiele. Ich möchte damit den Nutzen von Usability-Analysen (Usability Engineering, User Centered Design) verdeutlichen und Ihnen wertvolle Tipps und Anregungen für Ihre Arbeit bereitstellen.
Sie werden erfahren, wie Unternehmen die Verfahren und Methoden der Usability-Analyse in Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse integrieren, und welche Erfahrungen sie dabei gewonnen haben.
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In der amerikanischen Version unseres Features “Fragen an…“ auf uxmatters.com gibt es eine sehr ausführliche und meiner Meinung nach hochwertige Diskussion über die Stärken und Schwächen beider Methoden und der Frage, unter welchen Voraussetzungen man sich für eine der beiden Methoden entscheiden sollte.
Grundsätzlich: Um entscheiden zu können, welche Methode aus der umfangreichen Usability-Toolbox man am Ende auswählt, muss man sich zuallererst folgende Fragen stellen:
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Aufgrund immer kürzerer Produktzyklen bekommt die Usability („Benutzerfreundlichkeit“) heutzutage einen immer höheren Stellenwert als Wettbewerbsfaktor. Dieser Artikel zeigt, wo die Vor- und Nachteile von selbst organisierten Tests im Vergleich zu professionellen Dienstleistungen liegen, gibt Tipps und macht deutlich, warum es unabdingbar ist, systematisch und kontinuierlich zu testen.
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Regelmäßig sind auch Web Videos Bestandteil des Untersuchungsobjektes in unseren Usabilty-Tests. In Ergänzung zu den Empfehlungen zum Einsatz von Produktvideos in Elskes Beitrag, möchte ich euch ein paar erste Erkenntnisse aus einer Eyetracking Studie von Jakob Nielsen vorstellen.
In der Studie wurden amerikanische Websites untersucht, die Videos anbieten, die insbesondere für das Fernsehen produziert wurden. Also z. B. Nachrichtenseiten, die ihre Berichterstattung auch Online zur Verfügung stellen, ähnlich wie die Mediatheken. Beim Besuch der Seiten wurde der Blickverlauf gemessen.
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Endlich komme ich einmal dazu, etwas über zwei über die Feiertage entdeckten Online-Tools zu berichten, die für bestimmte Usability-Fragestellungen durchaus Sinn machen (können): Chalkmark und Userfly. Beitrag weiterlesen…
Zum ersten Mal findet vom 04. bis 06.12. ein europaweiter UPA – Kongress statt. Ein Experiment… Aus meiner Sicht aber mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in 2009 wiederholt zu werden.
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Manuel Diwosch hat auf drweb.de einen netten Artikel zum Thema „Usability-Tests selbstgemacht“ geschrieben, der sehr anschaulich beschreibt, wie man in kleinerem Rahmen bzw. mit geringem Budget durchaus „inhouse“ testen kann, um die zentralen Schwachstellen seiner Website zu identifizieren. Beitrag weiterlesen…
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Ein sehr interessantes und hilfreiches Tutorial, das Moritz Habermann da auf seinem Blog eingestellt hat. Schritt-für-Schritt erklärt er die Durchführung bzw. das Aufsetzen eines sog. mulitvariaten Test (kurz: MVT) mit Hilfe des Google Website Optimizer.
Das Beste: Dabei handelt es sich ebenfalls um ein kostenloses Feature mit welchem man einfache A/B-Tests aber auch komplexere Multivartiate Tests auf seiner Webseite durchführen kann – vorausgesetzt man hat dann doch ein wenig Ahnung vom Webtracking/-controlling.
Schauts euch einfach mal an:
blogzwonull.de – Tutorial für multivariante Test mit Google Website Optimizer
Gruß,
Martin
P.S. Moritz hat auch schon bereits einen Beitrag zu Multivariaten Tests auf diesem Blog verfasst. Er vergleicht sie dabei mit klassichen Usability-Tests im Labor und beschreibt deren Vor- und Nachteile sowie die unterschiedlichen Einsatzgebiete. Siehe: usabilityblog – Methodenvergleich: Usability Labortest vs. multivariantem Test
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