Drei Themen heute von mir: Zum einen die Berücksichtigung der User Experience im journalistischen Umfeld, mit einer Quick-Analyse von Apps im Video festgehalten. Anschließend eine interessante Studie aus der Hotelerie, die es deutlich macht, dass es nicht ausreicht, auf seine eigene Meinung zu vertrauen, sondern die Kunden stets mit einzubeziehen. Und als letztes ein Beitrag, der für mehr Sorgfalt im Umgang miteinander im Internet und drum herum plädiert – in Anlehnung an Knigge.
Viel Spaß beim Lesen:
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Monatsarchiv für März 2011
Das ist das Ergebnis der aktuellen Nutzerbefragung zum Usabilityblog.
Die Meinung unserer Leser zum Blog und dessen Inhalten ist uns enorm wichtig, da diese für den Erfolg des Blogs entscheidend ist. Daher führen wir in regelmäßigen Abständen Nutzerbefragungen durch, um den Blog anhand der Aussagen unserer Leser weiterzuentwickeln.
Kommen wir nun zu einigen zentralen Ergebnissen:
- Die Leserschaft des Blogs ist zu über 80% berufstätig. Unter den Berufstätigen befinden sich viele Führungskräfte, wodurch der große Anteil an Entscheidern unter den Lesern nicht verwunderlich ist.
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Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Es war furchtbar. Da hatte sich Frau T. nun endlich durchgerungen, wegen ihrer Hautprobleme in die Parfümerie zu gehen und sich beraten zu lassen. Gut – vielleicht war der Samstag nicht unbedingt der beste Tag – die Parfümerie war voller Menschen. Aber wer hätte denn auch ahnen können, dass die Verkäuferin mit einem beherzten „Ja dann wollen wir mal gucken, was wir gegen ihre riesigen Poren tun können“ den ganzen Laden über Frau T.s Anliegen in Kenntnis setzen würde. Der Umstehenden amüsierten sich prächtig. Und Frau T. beschloss, das nächste Mal einfach online zu bestellen.
Wie man Frau T. bei der Produktauswahl im Netz optimal beraten kann und was eine gute Beratungsfunktion ganz allgemein ausmacht, zeigt der folgende Beitrag.
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Was auf Internetseiten überhaupt nicht geht – das horizontale Scrollen – ist in Apps nicht nur erwünscht, sondern bereits ein Muss. Jeder iPhone-Nutzer lernt im App-Store, wenn er sich Vorschaubilder einer App ansieht, dass die Verknüpfung von vertikalem Scrollen (um den Beschreibungstext zu lesen) und horizontalem Scrollen (für die Screenshots) möglich und sinnvoll ist. Diese technischen Möglichkeiten werden immer mehr auch in Apps eingesetzt.
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Seit einigen Monaten benutze ich ein IPad zur Recherche und vielfältigen anderen Aktivitäten im Internet. Das ist eigentlich ziemlich unkompliziert und die meisten Apps sind recht bedienerfreundlich, auch wenn es da große Unterschiede gibt.
Neben anderen Kleinigkeiten, gibt es aber eine Eigenart, die mich immer wieder ärgert und für mich, von der Nutzerseite aus gesehen, keinen Sinn macht. Vielfach wird auch für das IPad eine für mobile Endgeräte optimierte (reduzierte) Webseite ausgeliefert. Es werden so einfach nicht alle Inhalte der Seite zur Verfügung gestellt.
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Zahlen und Statistiken wird eine hohe Bedeutung zugemessen, insbesondere in den höheren Management-Ebenen ist quantitatives Zahlenmaterial Entscheidungsunterstützer Nummer 1.
Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen qualitative Ansätze Sinn machen (Anforderungen an die Website mittels Fokusgruppen erfahren), oftmals ist aber auch hier im Anschluss eine Quantifizierung notwendig, um die Prioritäten für die interne Einplanung/Umsetzung einschätzen zu können (welche Anforderung hat den größten Mehrwert für meine Besucher/Kunden). Doch heute möchte ich allen Zahlengläubigen einmal verdeutlichen, womit die Qualität einer solchen Studie steht und fällt.
1. Hypothesen aufstellen
Die Größe der Stichprobe zu bestimmen ist immer wieder ein wichtiges Thema. Schließlich hängen die Kosten für einen Usability-Test in hohem Maße von der Anzahl der Teilnehmer ab. Diese müssen rekrutiert und incentiviert werden und dann müssen die Tests schließlich durchgeführt werden. Umso mehr Testpersonen man einlädt, desto länger dauer die Erhebung. Grund genug also, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Testpersonen man wirklich braucht.
Bei diesem Thema landet man zwangsläufig zuerst bei Herrn Nielson. Sein Artikel in der „Alertbox“ aus dem Jahr 2000 wurde unzählige Male zitiert und verwendet. Doch ist er auch heute noch aktuell? Kann man einen Usability-Test mit 5 Testpersonen durchführen?
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Der Trend geht immer mehr zum eigenen Usability-Labor. Viele unserer langjährigen Kunden bauen nun mit unserer Hilfe (im Sinne von kontinuierlichen Coachings) eigene Kompetenzen und Infrastruktur auf, um selbstständig Usability-Tests durchführen zu können. Auf Basis der dadurch gewonnenen Learnings, aber auch aufgrund unserer Erfahrungen als nunmehr als 10 Jahren bestehender Full-Service Usability-Dienstleister, möchte ich Ihnen aber einmal die Gründe aufzeigen, warum es sich dennoch lohnt, externe Consultants mit ins Boot zu holen.







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