Monatsarchiv für März 2011

User Experience und Journalismus, Abgleich von Kundenmeinungen mit eigenen Erwartungen und der neue Online-Knigge – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Drei Themen heute von mir: Zum einen die Berücksichtigung der User Experience im journalistischen Umfeld, mit einer Quick-Analyse von Apps im Video festgehalten. Anschließend eine interessante Studie aus der Hotelerie, die es deutlich macht, dass es nicht ausreicht, auf seine eigene Meinung zu vertrauen, sondern die Kunden stets mit einzubeziehen. Und als letztes ein Beitrag, der für mehr Sorgfalt im Umgang miteinander im Internet und drum herum plädiert – in Anlehnung an Knigge.
Viel Spaß beim Lesen:
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Social Search kills SEO – Wie die Googles Social Search das Suchmaschinenmarketing verändert

Mitte Februar 2011 hat Google seine 2009 gestartete „Social Search“ Funktion erweitert. Doch was bedeutet „soziale Suche“ eigentlich und welche Auswirkungen hat sie auf das Suchmaschinenmarketing? Ich werde versuchen, Ihnen diese Fragen in meinem Beitrag zu beantworten.
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Usabilityblog.de genießt hohe Zufriedenheit bei seinen Lesern!

Das ist das Ergebnis der aktuellen Nutzerbefragung zum Usabilityblog.
Die Meinung unserer Leser zum Blog und dessen Inhalten ist uns enorm wichtig, da diese für den Erfolg des Blogs entscheidend ist. Daher führen wir in regelmäßigen Abständen Nutzerbefragungen durch, um den Blog anhand der Aussagen unserer Leser weiterzuentwickeln.

Kommen wir nun zu einigen zentralen Ergebnissen:

  • Die Leserschaft des Blogs ist zu über 80% berufstätig. Unter den Berufstätigen befinden sich viele Führungskräfte, wodurch der große Anteil an Entscheidern unter den Lesern nicht verwunderlich ist.
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„Sie haben also Pickel…“ – Was einen gut gestalteten Online-Kosmetikberater ausmacht

Es war furchtbar. Da hatte sich Frau T. nun endlich durchgerungen, wegen ihrer Hautprobleme in die Parfümerie zu gehen und sich beraten zu lassen. Gut – vielleicht war der Samstag nicht unbedingt der beste Tag – die Parfümerie war voller Menschen. Aber wer hätte denn auch ahnen können, dass die Verkäuferin mit einem beherzten „Ja dann wollen wir mal gucken, was wir gegen ihre riesigen Poren tun können“ den ganzen Laden über Frau T.s Anliegen in Kenntnis setzen würde. Der Umstehenden amüsierten sich prächtig. Und Frau T. beschloss, das nächste Mal einfach online zu bestellen.

Wie man Frau T. bei der Produktauswahl im Netz optimal beraten kann und was eine gute Beratungsfunktion ganz allgemein ausmacht, zeigt der folgende Beitrag.
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Horizontales Scrollen erwünscht

FAZ Startseite der App

Was auf Internetseiten überhaupt nicht geht – das horizontale Scrollen – ist in Apps nicht nur erwünscht, sondern bereits ein Muss. Jeder iPhone-Nutzer lernt im App-Store, wenn er sich Vorschaubilder einer App ansieht, dass die Verknüpfung von vertikalem Scrollen (um den Beschreibungstext zu lesen) und horizontalem Scrollen (für die Screenshots) möglich und sinnvoll ist. Diese technischen Möglichkeiten werden immer mehr auch in Apps eingesetzt.
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Reduzierte Webseiten für iPad unsinnig!

Seit einigen Monaten benutze ich ein IPad zur Recherche und vielfältigen anderen Aktivitäten im Internet. Das ist eigentlich ziemlich unkompliziert und die meisten Apps sind recht bedienerfreundlich, auch wenn es da große Unterschiede gibt.

Neben anderen Kleinigkeiten, gibt es aber eine Eigenart, die mich immer wieder ärgert und für mich, von der Nutzerseite aus gesehen, keinen Sinn macht. Vielfach wird auch für das IPad eine für mobile Endgeräte optimierte (reduzierte) Webseite ausgeliefert. Es werden so einfach nicht alle Inhalte der Seite zur Verfügung gestellt.
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„Was zeichnet eine gute App aus?“

Kennen Sie diese Frage auch?
Ich werde mit ihr immer öfter konfrontiert: Von Journalisten, Kunden und potenziellen Kunden. Und jedes Mal freue ich mich. Stellt der Fragende doch eine der zentralen Fragen, die auf dem Weg zu einer „guten App“ unbedingt zu beantworten ist.

Meine erste Antwort lautet immer:

„Eine App muss nützlich sein. Sie muss Bedarfe der Zielgruppe(n) befriedigen. Beispielsweise das Bedürfnis nach Informationen, Unterhaltung oder Bequemlichkeit.“
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Daten haben ist gut – gute Daten haben ist besser!

Zahlen und Statistiken wird eine hohe Bedeutung zugemessen, insbesondere in den höheren Management-Ebenen ist quantitatives Zahlenmaterial Entscheidungsunterstützer Nummer 1.

Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen qualitative Ansätze Sinn machen (Anforderungen an die Website mittels Fokusgruppen erfahren), oftmals ist aber auch hier im Anschluss eine Quantifizierung notwendig, um die Prioritäten für die interne Einplanung/Umsetzung einschätzen zu können (welche Anforderung hat den größten Mehrwert für meine Besucher/Kunden). Doch heute möchte ich allen Zahlengläubigen einmal verdeutlichen, womit die Qualität einer solchen Studie steht und fällt.

1. Hypothesen aufstellen

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Stichprobengröße bei Nutzertests im Labor: Wie viele Testpersonen sind wirklich nötig?

Mann mit Taschenrechner

Die Größe der Stichprobe zu bestimmen ist immer wieder ein wichtiges Thema. Schließlich hängen die Kosten für einen Usability-Test in hohem Maße von der Anzahl der Teilnehmer ab. Diese müssen rekrutiert und incentiviert werden und dann müssen die Tests schließlich durchgeführt werden. Umso mehr Testpersonen man einlädt, desto länger dauer die Erhebung. Grund genug also, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Testpersonen man wirklich braucht.

Bei diesem Thema landet man zwangsläufig zuerst bei Herrn Nielson. Sein Artikel in der „Alertbox“ aus dem Jahr 2000 wurde unzählige Male zitiert und verwendet. Doch ist er auch heute noch aktuell? Kann man einen Usability-Test mit 5 Testpersonen durchführen?
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Die Macht der Neutralität – oder: Warum Nutzertests im Lab am besten von externen Consultants durchgeführt werden sollten

100% neutral

Der Trend geht immer mehr zum eigenen Usability-Labor. Viele unserer langjährigen Kunden bauen nun mit unserer Hilfe (im Sinne von kontinuierlichen Coachings) eigene Kompetenzen und Infrastruktur auf, um selbstständig Usability-Tests durchführen zu können. Auf Basis der dadurch gewonnenen Learnings, aber auch aufgrund unserer Erfahrungen als nunmehr als 10 Jahren bestehender Full-Service Usability-Dienstleister, möchte ich Ihnen aber einmal die Gründe aufzeigen, warum es sich dennoch lohnt, externe Consultants mit ins Boot zu holen.

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