Kostenloses Nachschlagwerk: Das praktische eresult UX-Toolkit feiert seine Premiere

Die mensch- bzw. nutzerzentrierte Gestaltung (auch bekannt als Human-Centered Design, kurz HCD) hat zum Ziel die Dinge und Objekte, mit denen wir alltäglich interagieren, gebrauchstauglich zu machen. Der Nutzer wird hierbei mit seinen Zielen, Wünschen und Erwartungen in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gerückt.

Wesentliche Grundsätze des HCDs sind neben dem umfassenden Verständnis für den Nutzer dessen aktive Einbeziehung in den Gestaltungsprozess. Dies setzt ein schrittweises Vorgehen voraus, welches mithilfe von User Research beständig die Verfeinerung und Anpassung der Lösungsidee erlaubt.

Während allerdings der Prozess und die Vorgehensweise im HCD recht klar und eindeutig formuliert sind, erscheinen die Optionen an anwendbaren Methoden, um zu einem gebrauchstauglichen Produkt zu gelangen, sehr komplex. Allein wenn es z. B. darum geht eine oder mehrere Lösungsideen von Grund auf neu zu entwickeln, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch die Evaluation dieser Ideen folgt oftmals keinem linearen Muster.

Das eresult UX-Toolkit – ein vollgepackter Werkzeugkoffer mit zahlreichen Methoden aus dem HCD-Kontext

Aus diesem Grund haben wir uns bei eresult in den letzten Monaten intensiv mit mehreren Methoden aus dem HCD-Kontext beschäftigt, um sowohl eine Ordnung als auch einen groben (aber sinnvollen) Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten zu erstellen. Herausgekommen ist das eresult UX-Toolkit: ein praxistaugliches Set an Karten, welches sich jederzeit in unterschiedlichen Phasen des Prozesses einsetzen lässt. Darüber hinaus kann es auch Anwendung in HCD-verwandten Ansätzen und Methoden wie etwa Design Sprints, Design Thinking oder Product Discovery finden.

Gleichermaßen ist es natürlich auch hervorragend geeignet, um einen schnellen Überblick über eine bestimmte Methode zu erhalten: Welche Möglichkeiten habe ich, um Rückmeldungen meiner Nutzer einzuholen? Wie viel Zeit muss ich einplanen und welche Ressourcen sind dafür notwendig? In welchen Schritten gehe ich vor und worauf muss ich achten? Jede dieser Fragen wird in den Karten individuell beantwortet.

Zur besseren Orientierung sind sämtliche Methoden in übergeordnete Phasen kategorisiert (Research, Map, Sketch, Decide, Prototype, Test). Mithilfe unterschiedlicher Schlagwörter soll die Einordnung der Methoden zusätzlich erleichtert werden. Hierbei handelt es sich stets um bewährte Empfehlungen aus unserem Alltag als UX Berater und Designer – letztlich sind aber weder die Reihenfolge noch die Einordnung der Methode festgelegt.

Welche weiteren Einsatzmöglichkeiten bietet das UX-Toolkit?

Das eresult UX-Toolkit beinhaltet eine angemessene Kombination verschiedenster Forschungs- und Kreativmethoden aus dem Kontext der menschzentrierten Gestaltung. Ein kurzer Blick auf die Karten hält verschiedene Lösungsmöglichkeiten für unterschiedliche Probleme bereit, die nicht nur etwa einen spontanen Einsatz in typischen Meetings erlauben (z. B. Dot Votings und „Wie könnten wir?“-Fragen). Durch ihre Übersichtlichkeit haben die Karten das Potenzial sowohl UX im eigenen Unternehmen zu verankern als auch Innovationen entscheidend voran zu treiben.

Eingefahrene Wege verlassen und festgesetzte Muster brechen – auch dies beabsichtigt das UX-Toolkit. Warum nicht das nächste Produkt mutiger angehen und z. B. durch externe Experten und Kundeninterviews untermauern? Welche zukunftsträchtigen Ideen schlummern in den Köpfen der verschiedenen Abteilungen unseres Unternehmens und wie bringen wir diese blitzschnell auf Papier? Wie gehen wir anschließend mit diesen neuartigen Lösungen um? Auch besonders ausgefallene Ideen müssen nicht in einer Schublade verschwinden. Für solche eignet sich vielleicht die „Wizard of Oz“-Methode, mit der wir schnell und kostensparend wertvolle Rückmeldungen durch unsere Nutzer bzw. Kunden erhalten, die uns die spätere Entwicklung des Produkts enorm erleichtern (auch im Hinblick auf dessen Kalkulation). Die unterschiedlichen Karten sind also weit mehr als eine bloße Inspirationsquelle. Das eresult UX-Toolkit verhilft Ihnen somit auch bei der Realisierung von „Leuchtturm-Projekten“, die sich wirksam innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens kommunizieren lassen.

Wo ist das UX-Toolkit erhältlich?

Das eresult UX-Toolkit erhalten Abonnenten unseres Newsletters exklusiv und kostenlos zum Download auf unserer Webseite. Verwenden Sie die Methodensammlung in Ihrem Team und erörtern Sie zusammen, welche Methode für Ihr nächstes Projekt die geeignetste ist. Selbstverständlich unterstützen wir von eresult Sie hierbei weiterhin individuell und verhelfen Ihnen sowohl bei der Etablierung und Umsetzung einzelner als auch zusammenhängender Methoden – damit sich menschzentrierte Gestaltung ganzheitlich und dauerhaft in Ihrem Unternehmen verankern kann.

Portraitfoto: Robin Nagel

Robin Nagel

UX Consultant

eresult GmbH

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