Auf die Toleranz der Nutzer sollten sich Websitebetreiber heute nicht mehr verlassen: Unverständliche Informationen oder schlecht strukturierte Websites werden oft mit einem Einkauf beim Wettbewerb quittiert. In diesem Zusammenhang kommt dem Bestellprozess (Checkout) eine entscheidende Bedeutung zu. Denn der Kunde, der bereits eine feste Kaufabsicht hat, soll so gut wie möglich unterstützt werden, die letzte „Hürde“ zu nehmen. Hier gilt es vor allem Vertrauen und Sicherheit zu schaffen. Klingt einfach, aber wie macht man das genau?
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Warum erwartungskonforme Gestaltung auch im Bestellprozess relevant ist, wurde kürzlich im Beitrag Erfolgsfaktor Warenkorb beschrieben. Als Fortsetzung dazu sollen heute Standards und Entwicklungen zum Thema Lieferoptionen beschrieben werden.
Was wird diesbezüglich heute vom Nutzer erwartet?
Wie stehen die Nutzer dem Angebot einer Lieferung an Packstationen oder Paketshops gegenüber?
Wie können die Services umgesetzt werden?
Zur Beantwortung dieser Fragen werden aktuelle Studienergebnisse vorgestellt. Diese stammen aus einer umfangreichen Inhaltsanalyse von 100 Bestellprozessen und einer Befragung unter 600 Internetnutzern.

Bekanntermaßen shoppen die Deutschen oft und gern in Internet. Und das Wachstum im eCommerce ist ungebrochen: Im Jahr 2010 wurde in der Branche ein Umsatz von 18,3 Mrd. Euro (Quelle: bvh) erwirtschaftet, was einer Steigerung um 18% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Usability von Bestellprozessen geworden. Denn der Kunde, der bereits eine feste Kaufabsicht hat, soll so gut wie möglich unterstützt werden, die letzte „Hürde“ zu nehmen. Hier gilt es vor allem Vertrauen und Sicherheit zu schaffen – und zwar durch die Erfüllung von Erwartungen, also die Einhaltung von Standards. Welche Standards es in deutschen Bestellprozessen gibt, hat eResult in einer umfangreichen Analyse untersucht. Werfen wir zunächst einen Blick auf ausgewählte Ergebnisse zum Thema Warenkorb.
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Wir starten mit einem Artikel zum Thema „SEO steigert doch die Conversion-Rate – oder etwa nicht?“ Gerrit van Look erklärt einleuchtend, was SEO leisten kann und was nicht? Ich ergänze: Wer lediglich in SEO und SEA investiert ohne sich dabei mit dem Customer Journey auf der Website selbst zu beschäftigen, verbrennt im wahrsten Sinne des Wortes eine Menge Geld. Was nützt es mir, wenn ich auf einmal doppelt so viel Traffic habe, davon aber nur einen Bruchteil länger als einen Pageview halten kann? Wichtig ist die ganzheitliche Optimierung…
…beispielsweise in Form von Produktvideos zur Steigerung des Abverkaufs. „Top Approaches for e-Commerce Product Videos“ liefert einen sehr schönen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und best practices in diesem Bereich. Mehrere Studien und auch unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass der richtige Einsatz dieses Features die Conversion einzelner Produkte massiv steigern kann.
Dass der Kaufgedanke bzw. der Bedarf nicht erst auf der Website selbst entsteht, zeigt der Artikel von Linda Bustos: „Email Marketing: Don’t Waste Your Welcome“. Sie zeigt das Optimierungspotential einiger „Willkommen-Emails“ amerikanischer Shops auf. Definitiv etwas, dem auch hierzulande noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Last but not least ein genialer Artikel für uns Usability Professionals bzw. Marktforscher: „Client Reactions to User Research Findings” von Jim Ross, der mir sogar beim dritten Mal Lesen immer noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Habe mich direkt wiedergefunden in den Beispielen. Erst heute Nachmittag hatte ich eine Ergebnispräsentation (qualitativer Usability-Test) und es kam der Vorwurf seitens des Kunden, warum wir denn nur mit 12 Personen getestet haben und wie es sich nun hinsichtlich der Signifikanz verhält.
Viel Spaß beim Lesen.
Kennen Sie die längste Webseite der Welt?
Ich auch nicht, aber ich wundere mich stets, warum es auf Amazon derart lange Seiten / Pages gibt. Gibt es doch andererseits nicht grad wenige Usability-Experten, die schon seit Jahren für kurze Webseiten plädieren.
Die Conversion Rate Experts versuchen Klarheit in diese Diskussion zu bringen. Sie geben wertvolle Hinweise für die Bestimmung der richtigen Webseitenlänge und übermitteln mit Hilfe von Fallbeispielen Tipps und Anregungen, mit denen es ganz sicher gelingt Nutzer zum Scrollen zu bewegen:
How to make users scroll down your page.
Wir bleiben beim Thema Erfolgsoptimierung und Online-Shopping:
Welchen Erfolgsbeitrag haben Produktbewertungen?
Gabriel Beck (explidio WebMarketing GmbH & Co. KG) geht dieser Frage nach.
Auf Basis der Ergebnisse einer Forrester Research Studie – Nutzerbefragung in Deutschland, Großbritannien und Frankreich – stellt er zunächst die Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Produktbewertungen dar. Darauf aufbauend entwickelt er eine Checkliste zur Conversion Steigerung über Produktbewertungen und gibt:
10 Tipps zur Conversion Optimierung mit Produktbewertungen.
Olaf Groß (Shopbetreiber-Blog) liefert in seinem aktuellen Beitrag Daten und Fakten zur Verbreitung von Tablet-PCs (USA und Deutschland). Zudem stellt er eine Studie vor, in der die Gründe für das Interesse am iPad untersucht wurden. Interessant: Das Shopping-Erlebnis mit dem iPad ist für 41 Prozent der US-Amerikaner ein Grund, sich diesen Tablet-PC anzuschaffen. Weitere Ergebnisse finden Sie in seinem Beitrag:
Tablet-PCs haben großes Potenzial für Shopbetreiber.
Eine sehr interessante Sammlung von Praxis-Tipps möchte ich heute als allererstes teilen: Das Portal Planung & Analyse hat diese Serie mit sehr pragmatischen Tipps & Tricks eingeführt, in dem Beispiel, das mir aufgefallen ist, geht es um B2B-Umfragen. Mut zu kleinen Fallzahlen ist mit besonders im Gedächtnis geblieben, denn es müssen nicht immer 1.000 oder 10.000 Datensätze sein. Auch kleine Stichproben können aufschlussreiche und durchaus auch signifikante Ergebnisse liefern. Umso wichtiger sind dann die Datenqualität und ein sinnvoller Fragebogen, der sich auf die zentralen Punkte konzentriert.
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Ich habe mich in letzter Zeit viel mit der Gestaltung von Produktdetailseiten auf Online-Shops auseinandergesetzt. Dabei konnte ich beobachten, dass es eine sehr große Vielfalt an Informationen, Features und dem Aufbau gibt. Am Beispiel von Kosmetikprodukten möchte ich nun aufzeigen, was zu beachten ist und wie diese Herausforderung in dieser Branche gelöst wird.
Warum Kosmetik? Eine Auswertung der AGOF aus dem Mai 2010 hat ergeben, dass sich drei Viertel der Internetnutzer für Parfum und Kosmetik interessieren, aber bislang gerade einmal 18% online gekauft haben in den letzten 12 Monaten. Dieser Anteil könnte doch viel höher liegen, handelt es sich doch um Verbrauchsgüter (zum Vergleich Daten zu Gebrauchsgütern: Mode und Schuhe interessieren ebenfalls drei Viertel, gekauft haben allerdings 35%; Bücher interessieren rund 60%, gekauft haben 40%).
Und tatsächlich zeigen sich auf den Produktdetailseiten Besonderheiten, die erwähnenswert sind:
370.000 Suchergebnisse bei Google, wenn dort die Begriffe
Usability Cost Benefit Analysis
eingegeben werden (Stand: 01.02.2011).
Darunter eine nicht unwesentliche Anzahl an so genannten Erfolgsgeschichten. Grund genug dieses Thema für Sie aufzubereiten.
In den kommenden Wochen möchte ich Ihnen verschiedene Modelle und Ansätze einer Kosten-Nutzen-Analyse vorstellen, ergänzt um aktuelle Fallbeispiele. Ich möchte damit den Nutzen von Usability-Analysen (Usability Engineering, User Centered Design) verdeutlichen und Ihnen wertvolle Tipps und Anregungen für Ihre Arbeit bereitstellen.
Sie werden erfahren, wie Unternehmen die Verfahren und Methoden der Usability-Analyse in Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse integrieren, und welche Erfahrungen sie dabei gewonnen haben.
Heute steht wieder einmal das Thema Conversion Rate Optimierung im Vordergrund. Eine Case Study greift das Eyetracking heraus und vermittelt den sinnvollen Einsatz dieser Methode. Sie erfahren, wie Sie neben der Optimierung der Usability auch noch darüber hinaus die Umsätze ankurbeln können und last but not least: Tipps fürs Schreiben im Web.
Viel Spaß beim Lesen:
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Sind Sie in Kauflaune, wenn Sie in Facebook unterwegs sind? Derzeit eher nicht? Wie schaut es in 2-3 Jahren aus: Shoppen wir dann mit unseren Freunden gemeinsam in Facebook? Spannende Fragen finde ich.
Hauke Timmermann (Trusted Shops, shopbetreiber-blog.de) stellt in seinem Beitrag Erfahrungen mit Facebook als Shopping-Plattform erste Überlegungen zur Akzeptanz von Facebook als Shopping-Kanal an. Er reflektiert die Vor- und Nachteile von Shop-Ansätzen in Facebook und geht auf Möglichkeiten der Shop-Integration ein – basierend auf eigenen Erfahrungen und den Ergebnissen einer Befragung von Shop-Betreibern in den USA.
Shanshan Ma (Senior Usability Analyst, BusinessOnLine, San Diego) bietet in ihrem neuesten Beitrag auf UXmatters viele Anregungen für die Gestaltung von Websites, optimiert für einen Zugriff über mobile Endgeräte. Sie hat 20 „mobile Websites“ unter die Lupe genommen, und die identifizierten Good Practices anschaulich aufbereitet: Designing for the Mobile Web: Special Considerations.
CROWA – meine Abkürzung für Conversion-Optimierung und Web-Analyse, und die Titelankündigung des dritten Linktipps: Conversionistas are from Venus and Metrics people from Mars.
John Ekman (Chief Conversionista bei Conversionista!) versucht den seiner Meinung nach vorhandenen Konflikt zwischen Conversion-Optimieren und Web-Analytikern aufzulösen. Er plädiert für einen ganzheitlichen Optimierungsansatz, bei dem Web-Analyse Daten ein Modul darstellen. Notwendig, aber eben nicht ausreichend für mehr Web-Effizienz. Expertengutachten und Tests mit Nutzern sollten zusätzlich durchgeführt werden, um das Optimum zu erreichen.
André Morys hat den Beitrag von John Ekman übersetzt und auf konversionskraft.de veröffentlicht: Conversion-Optimierung und Web-Analyse.





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