Schlagwort-Archive: Wireframes

Wireframes, die Entwickler lieben

Foto Mauer

Raster geben nicht nur Mauern Struktur, auch fürs Screendesign sind sie kaum verzichtbar.

Wir Konzepter sagen, wir denken immer an die Nutzer. Wir haben stets im Blick, wie die Besucher mit der Site umgehen, wie die Kunden die App verwenden. Aber denken wir auch genug an diejenigen, die mit unseren Vorgaben im Projekt umgehen müssen?

Jeder, der eine Anwendung nicht ganz allein umsetzt, muss auch mit Designern und Programmierern kommunizieren. Ein ganz wichtiges Instrument dafür sind Scribbles und Wireframes. Mit ihnen halten wir fest, welche Elemente auf einer Seite stehen sollen, wie sie ungefähr angeordnet sind, wie groß sie sind und wo sie stehen.

Wie aber sorgen wir dafür, dass Designer und Programmierer uns richtig verstehen? Wie sorgen wir dafür, dass sie mit unseren Vorgaben nicht mehr Arbeit haben als nötig?

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Wann Wireframes, wann Hi-fi-Prototypen?

Screenshot Invision

Dienste wie Invision werben damit, dass wir mit ihnen mit wenigen Klicks perfekte Prototypen erstellen können.

Wer eine gute Anwendung umsetzen will, der kommt um Prototypen nicht herum. Doch wie hoch ist der Aufwand, den man betreiben sollte? Reicht es, ein paar Wireframes zu erstellen und dann die erste programmierte Version der Website oder der App zu testen?

Oder sind einfache Wireframes heute überholt, wo man doch so schnell interaktive Prototypen zusammenklicken kann, die aussehen wie das fertige Produkt?

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Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Immer mehr Unternehmen holen sich UX-Wissen und Methoden-Kompetenz ins eigene Haus. Inhouse UX’ler sind als Botschafter für eine nutzergerechte Gestaltung von Produkten und Prozessen zuständig. Sie koordinieren intern (Produktmanager, Anwendungsmanagement, Entwickler/IT), nehmen Konzepte und Entwicklungen ab (z. B. Abnahmetests von Prototypen per heuristischer Evaluation, Tests von Beta-Versionen im Use-Lab) und beauftragen externe Dienstleister, um ihre Leistungen auszuweiten und den kritischen Blick von außen zu wahren.

Mischa Korn

Mischa Korn, Leiter UX-Abteilung bei Sheego/Schwab, vertritt die Meinung, dass sie unbedingt nötig sind und keinesfalls durch externe Berater zu ersetzen sind. Spannend. Und sicherlich diskutabel.

Wie man Produktmanager wird und wie abwechslungsreich die Aufgaben von Produktmanagern sind, das verdeutlicht der Blog produktbezogen.de im März.

Petra Wille interviewte drei Produktmanager, die ihren Job vor ziemlich genau einem Jahr antraten. Sie alle haben unterschiedliche Laufbahnen, studierten jeder ein anderes Fach (Soziologie, Philosophie, Informatik) und arbeiten auch alles andere, aber nicht nach Schema-F.

Das Interview stellt eine hervorragende Basis dar, sollten Sie sich für den Job eines Produktmanagers interessieren. UX-Agenturen und Inhouse-UX’ler hilft das Interview sich in Produktmanager hineinzuversetzen. Mein klarer Lieblingsbeitrag im März.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Ich habe für Sie weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u. a. zu den Themen:

  • Live-Beobachtung von Use-Labs:
  • Einwegspiegel – Ja oder Nein?
  • Wer sollte bei Use-Labs im Beobachtungsraum sitzen?
  • Quo Vadis Reisebranche: Daten & Fakten aus Längsstudien zum Reise- und Buchungsverhalten.
  • Produkt-Abos nutzergerecht gestalten: Wie Verhaltensprinzipien dabei helfen, Produkt-Abonnements erfolgreich im Web anzubieten.

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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SOFORT sucht: Product Manager (UX) / Usability Engineer (m/w)

Sie wollen neue Herausforderungen und zwar SOFORT? Sie wollen daran arbeiten, dass die Produkte und Dienstleistungen der SOFORT AG für das sichere Kaufen von Waren und digitalen Gütern im Internet noch nutzerfreundlicher werden? Sie möchten in einem hochmotivierten und kompetenten Team mitwirken und Ihre spontanen und kreativen Fähigkeiten einbringen?

Dann ist diese Stelle die richtige für Sie:

Logo SOFORT AG

  • Product Manager (UX) / Usability Engineer (m/w)
  • Ort: München
  • Start: ab sofort

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Tipps zum Dokumentieren von Wireframes & Expert Reviews

Wireframes und Usability-Reviews gehören zu den Dingen, die wir UX-Experten fast täglich erstellen. Und doch ist das noch immer überraschend kompliziert. Anders als für Präsentationen oder Textdokumente gibt es dafür keine Standardprogramme. Jedes Unternehmen hat hier eigene Standards, jeder Kollege seine eigenen Vorlieben.

Im Folgenden stelle ich einige Programme vor, zeige deren Vor- und Nachteile und beschreibe mögliche Arbeitsabläufe, die langfristig viel Zeit und Mühe sparen können.

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OBI sucht: Projektmanager Online Optimierung/UX (m/w)

Sie wollen lernen, wie ein erfolgreicher Händler die Herausforderungen des E-Commerce meistert? Stationären Einzelhandel mit neuen Vertriebswegen (Web, Mobile) verknüpft? Wollen daran mitwirken, dass der Unternehmenserfolg weiter ausgebaut wird?

Dann ist diese Stelle die richtige für Sie:

  • Projektmanager Online Optimierung/UX (m/w)
  • Ort: Wermelskirchen
  • Start: ab sofort.

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Content First und modulare Wireframes für eresult.de – User-Centered Design Reality-Check Teil 2

In der Fortsetzung meines letzten Beitrags zum Redesign unserer Website eresult.de soll es diesmal um das Thema Konzeption gehen. Da wir von Beginn an mit einem responsive Design planten, sollte der Entwurf der Layouts so unabhängig von bestimmten Auflösungen sein wie möglich – wir folgten deshalb dem Ansatz „Content First“ und einem modularen Design. Die Anordnung der Contentmodule bei unterschiedlichen Seitenbreiten sowie die grobe Ausgestaltung der einzelnen Module definierten wir im Anschluss in Form von Wireframes. Wie dieser Prozess genau ablief und die dabei entstandenen Deliverables möchte ich heute zeigen.

Das Projekt: Relaunch von eresult.de

Unsere alte Website bestand in ihrer grundsätzlichen Form bereits seit 2009 – und das sah man ihr auch sicherlich an. Abgesehen vom altehrwürdigen Design war vor allem die mangelnde Darstellung auf mobilen Endgeräten nicht mehr akzeptabel. Und auch im Hintergrund waren einige Änderungen nötig, denn es war bisher noch kein CMS im Einsatz. Weiterlesen

User-Centered Design Reality-Check: Der Relaunch von eresult.de

Wer kennt sie nicht, die Ausrede vom Schuster, der die schlechtesten Schuhe trägt. Nach langer Zeit haben wir uns bei eResult ein Herz gefasst und sind unsere eigene Website angegangen, statt immer nur die unserer Kunden zu verbessern. Die Ansprüche und Erwartungen an ein solches Projekt sind natürlich hoch – sowohl intern als auch extern. Und es soll logischerweise nach User-Centered Design ablaufen, am besten mustergültig.

Schnell aber treffen dabei die hehren Ziele der Theorie auf die erbarmungslose Wirklichkeit von fehlender Zeit, kleinem Budget und schwierigen Zielgruppen. Mein Verständnis für die Herausforderungen unserer Kunden ist in dieser Zeit enorm gestiegen. Aber auch wenn nicht alles perfekt nach ISO-Norm ablaufen kann, so gibt es doch an vielen Stellen die Möglichkeit, zumindest im Kleinen an die Nutzer zu denken, sich in sie hineinzuversetzen und sie einzubeziehen in die Konzeption einer Website. Von meinen Erfahrungen damit möchte ich heute berichten. Weiterlesen

Off-Canvas-Navigation mit Axure

Inzwischen kommen auf mobilen Websites bzw. bei der mobilen Darstellung von Responsive Webdesigns häufig so genannte Off-Canvas-Menüs zum Einsatz. Bei dieser Art der Navigation wird der gesamte Seiteninhalt auf Knopfdruck nach rechts verschoben, außerhalb des sichtbaren Bereiches, und das Menü rutscht von links ins Bild.

Somit muss eine solche Navigation natürlich auch für einen Prototypen umgesetzt werden können, um etwa im Usability-Lab einen validen Test der in der Entwicklung befindlichen Website zu ermöglichen. Vor dieser Herausforderung stand ich schon vor einiger Zeit in einem Projekt und möchte heute zeigen, wie sich eine Off-Canvas-Navigation ganz einfach mit Axure umsetzen lässt. Weiterlesen

Neu und exklusiv: pentotype 30 Tage kostenlos testen

Ich freue mich, in diesem Gastbeitrag unsere neue Wireframing-Software vorstellen zu dürfen. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Tools auf dem Markt erschienen, mit denen sich Wireframes für mobile Geräte erstellen lassen. Diese können meist neben der reinen Anordnung von Steuerelementen auch Interaktionen wie Screenwechsel abbilden und sind somit ein sehr hilfreiches Werkzeug, um Benutzeroberflächen bereits vor der Entwicklung zu simulieren. Dennoch ist das Zeichnen mit Papier und Bleistift nach wie vor sehr beliebt, vor allem wenn es um das schnelle Festhalten von Ideen geht. Denn insbesondere Interfaces, die Nicht-Standardsteuerelemente erfordern, lassen sich meistens wesentlich schneller hinzeichnen als mit einem Wireframing-Programm zusammenklicken. Weiterlesen