Es blinkt und springt alles – für europäische Online-Shops undenkbar, in chinesischen Online-Shops ist der Informationsüberfluss jedoch oft anzutreffen. Ist eine solche Gestaltung aber vielleicht sogar erwartungskonform? Im Zuge der Internationalisierung rücken die Nutzer anderer Länder und Kulturen immer mehr in den Fokus. Was sind die Anforderungen und Erwartungen der chinesischen Nutzer an den Online-Einkauf? Welche Website-Konzepte ergeben sich daraus? Und was sind allgemeine Learnings, die aus den Besonderheiten abgeleitet werden können? Ich habe mich mal auf Produktdetailseiten chinesischer Online-Shops konzentriert und bin diesen Fragen nachgegangen.
Beiträge für Schlagwort: 'Produktdetailseite'
Virtuelle Anproben sind sicherlich eines der Top-Themen im eCommerce und stark im Kommen. Interessanterweise ist die Brillenbranche hier ein klarer Vorreiter, wie es schon 2009 meine Kollegin festgestellt hat. Auch ich selber habe schon vor einiger Zeit nach eine Brille im Internet gesucht und damals eine 3D-Anprobe genutzt – mit Erfolg!
Der Online-Shop für Brillen Mister Spex hat im letzten Jahr diverse Preise abgeräumt – sicherlich auch wegen der virtuellen Anprobe. Für mich ist das natürlich Grund genug, diese einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich bietet Mister Spex eine ganze Reihe von Möglichkeiten, von verschiedenen Model-Fotos über eigene Bilder bis hin zur 3D-Anprobe per Webcam.
Online Einkaufen ist bequem, oft preiswerter und bietet eine große Auswahl – Gründe auf den Offline-Einkauf zu verzichten? Nein! In vielerlei Hinsicht, kann der Online-Shop den Einkauf vor Ort nicht ersetzen. Ist nämlich die Unsicherheit groß, verlässt der Nutzer den Online-Shop und geht evtl. in die Filiale, um sich beraten zu lassen, die Produkte anzuprobieren und anzufassen. Um die Kunden an dieser Stelle nicht zu verlieren, sollten sie in die eigene Filiale geleitet werden (sofern auch Offline-Handel betrieben wird). Dafür ist es notwendig zu erkennen, welches Bedürfnis beim Kunden besteht und an welcher Stelle es entsteht. Einige Beispiele und Anregungen, wie man dann das richtige Angebot unterbreitet, habe ich in diesem Beitrag zusammengestellt.
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Auf der Produktabbildung sitzt die Jeans perfekt. Doch wird sie an mir auch so gut sitzen? Der Informationsbedarf beim Kaufen von Kleidung nimmt immer mehr zu und kann für viele Zielgruppen (z. B. Kunden mit großen Größen) nicht mehr allein durch gute und umfangreiche Produktbebilderung gedeckt werden. Der Größen- und Passformberatung wird daher eine immer zentralere Rolle zuteil, um die Divergenz zwischen dem Model in der Produktabbildung und dem Kunden auszugleichen. Ich habe mich auf die Suche gemacht nach hilfreichen Beratungsfunktionen in Online-Shops für Mode und einige gute Beispiele zusammengestellt.
Seit mehreren Jahren mausert sich stylebop.com als Online-Shop für Luxusmode sowohl national als auch international zu einer ernstzunehmenden Größe im eCommerce. Stylebop setzt dabei nicht auf Outlet-Ware und Rabattschlachten wie beispielsweise Yoox, sondern auf aktuelle Luxusmode. Grund genug einmal genauer in puncto User Experience hinzuschauen, denn immerhin gilt die Bedürfnisse einer anspruchsvollen und überaus wohlhabenden Klientel zu befriedigen.
Unterwegs Einkaufen, in der heutigen Zeit kein Problem mehr. Viele Online-Shops bieten ihren Nutzer hierfür eigene Apps an.
Ich habe einmal drei Shopping-Apps – Otto, SportScheck und Globetrotter – etwas näher betrachtet und die unterschiedlichen Ansätze für die zentralen Seiten kurz herausgearbeitet. Die zentralen Seiten sind:
- Startscreen
- Produktliste
- Kategorien(-übersicht)
- Produktdetailseite
Startscreen: Oberstes Ziel – die mobilen Shopper abholen
Die drei Startscreens könnten unterschiedlicher nicht sein.
Einkaufen von Kleidung in Online-Shops ist bequem und oft preiswerterer. Diesen Vorteilen gegenüber steht nach wie vor die Unsicherheit, ob die Kleidung passt. Bei der Beseitigung dieser Unsicherheit ist die Produktpräsentation auf der Produktdetailseite der Dreh- und Angelpunkt. Durch viele, qualitativ hochwertige Produktabbildungen kann das Produkt bereits gut ausgeleuchtet werden. Doch nicht alles kann man sehen. Die Nutzer geben oft an, dass sie beim Online-Shopping u.a. das „Anfassen“ der Kleidung vermissen. Hier kommt die Produktbeschreibung ins Spiel, die idealerweise, die letzten Zweifel zerstreut. Welche Inhalte der Produktbeschreibung aber unterstützen den Nutzer tatsächlich? Ich habe mir zahlreiche Produktbeschreibungen in Online-Shops für Mode angeschaut und einige Beispiele für hilfreiche Produktbeschreibungen zusammengestellt.
Die Darstellung der Ergebnisse des eResult FUX Analyzers und abgegebene Kommentare haben mich dazu gebracht, weitere Seiten des Gewinners testberichte.de zu beleuchten, um das Erfolgsgeheimnis der Seite zu ergründen.
Ergänzend daher nun die Betrachtung einer konkreten Produktseite. Ich bleibe beim Beispiel Digitalkamera. In der Liste fällt mir direkt eine Kamera durch den hohen optischen Zoom (16x) auf, das soll unser heutiges Beispiel sein.
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Ich habe mich in letzter Zeit viel mit der Gestaltung von Produktdetailseiten auf Online-Shops auseinandergesetzt. Dabei konnte ich beobachten, dass es eine sehr große Vielfalt an Informationen, Features und dem Aufbau gibt. Am Beispiel von Kosmetikprodukten möchte ich nun aufzeigen, was zu beachten ist und wie diese Herausforderung in dieser Branche gelöst wird.
Warum Kosmetik? Eine Auswertung der AGOF aus dem Mai 2010 hat ergeben, dass sich drei Viertel der Internetnutzer für Parfum und Kosmetik interessieren, aber bislang gerade einmal 18% online gekauft haben in den letzten 12 Monaten. Dieser Anteil könnte doch viel höher liegen, handelt es sich doch um Verbrauchsgüter (zum Vergleich Daten zu Gebrauchsgütern: Mode und Schuhe interessieren ebenfalls drei Viertel, gekauft haben allerdings 35%; Bücher interessieren rund 60%, gekauft haben 40%).
Und tatsächlich zeigen sich auf den Produktdetailseiten Besonderheiten, die erwähnenswert sind:






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