Sketching User Experiences: Das praktische Arbeitsbuch zum Erlernen von Sketching und zahlreicher Skizziermethoden

Zeichnen ist eines der wichtigsten Werkzeuge für Konzepter und UX-Experten. In diesem Buch finden sie Anregungen, wie sie ihre Ideen visualisieren, weiterentwickeln und kommunizieren. Dabei geht es nicht nur um Skizzen mit Stift und Papier, sondern um viele weitere Techniken.

Beginnend mit Scribbles für Websites und Anwendungsszenarien geht es weiter über Storyboards und Animationen per Stopptrick oder Video bis hin zu dreidimensionalen Modellen und simulierter Informationsverarbeitung („Wizard of Oz“).

Wie man zeichnen lernt, ist nicht Teil des Buchs, es ist aber eine Fundgrube für Ideen, wie man selbst Design Thinking praktiziert – sei es allein oder bei Workshops im Team.

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Das E-Commerce Buch: Marktanalysen – Geschäftsmodelle – Strategien

Vor 10 Jahren war E-Commerce noch eine berufliche Nische, ein Fall für Spezialisten, IT-Nerds und Abenteurer. Heute handelt es sich um eine Branche, die mit gut 50 Mrd. Euro Umsatz einen nennenswerten Anteil des deutschen Einzelhandels ausmacht, während es dem stationären Einzelhandel nicht gelingt, Antworten auf die sinkende Flächenproduktivität zu finden. Berücksichtigt man zusätzlich die Einflüsse des Online-Kanals auf den stationären Handel, so ist der Umsatzeffekt noch größer, denn die Erwartungen der Kunden an Preis und Service werden durch neue E-Commerce-Angebote deutlich verschoben. Mit einer Mischung aus Marktrückblick, theoretischen Grundlagen und aktuellen Best-Practice-Beispielen quer durch alle Handelsbranchen vermittelt dieses Buch grundlegende Kenntnisse und gibt Einsteigern sowie Fortgeschrittenen einen ausgewogenen Überblick zum Themenfeld E-Commerce.

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The Design of Future Things

Don Norman ist einer der Väter der Usability und Autor von The Design of Everyday Things. Das Buch The Design of Future Things ergänzt diesen Klassiker und ist, auch wenn es von 2007 stammt, ebenso aktuell und zeitlos.

Es geht darum, wie wir unsere zukünftigen smarten Technologien gestalten – vor allem intelligente Automobile und Smart Homes. Norman stellt den Menschen in den Mittelpunkt und erklärt, wie die Kommunikation der Maschinen mit diesem laufen muss, damit am Ende das gewünschte Ergebnis steht und die Nutzer zufrieden sind.

Das in einfachem Englisch geschriebene Buch liest sich locker, die Beispiele sind aus dem Leben gegriffen und amüsant. Auch wenn der gestandene Usability-Profi nichts grundsätzlich Neues findet, die Lektüre macht Spaß und regt zum Denken an.

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The Design of Everyday Things

Norman vertritt die Auffassung: “All artificial things are designed“, also alle künstlichen Dinge werden bzw. sind designed und dabei muss darauf geachtet werden, dass sie verständlich sind und dessen Funktionen auch überhaupt entdeckt werden können. Mit vielen Anekdoten gelingt es Norman dem Leser anschaulich zu verdeutlichen, wie wichtig es ist für den Nutzer zu designen und seine Ansprüche in den Fokus zu rücken.

Die erste Fassung erschien bereits im Jahre 1988, wie Norman bekennt, gab es damals die Begriffe wie Human Computer Design oder User Experience noch überhaupt nicht. Aber bereits damals beschrieb er diese Aspekte und Prinzipien, die auch heute weitestgehend ihre Gültigkeit haben. Er schafft es dabei psychologische Aspekte, beispielsweise wie Menschen ihr Wissen über die Welt auf Dinge anwenden, leicht verdaulich zu beschreiben und in einen praktischen Kontext zu verarbeiten.

Wer sollte dieses Buch lesen?

Alle! Alle die sich mit dem Design von Dingen, seien es Alltagsgegenstände, komplizierte Anwendungen oder Webseiten, beschäftigen. Ebenso alle, die sich mit Usability und UX auseinandersetzen. Denn Norman beschreibt in diesem Buch schlicht die Grundlagen für nutzerfreundliches Design (über die an der einen oder anderen Stelle sicherlich gestritten werden kann), die jedem viele hilfreiche Denkanstöße liefern. Das Buch gibt viele Ansatzpunkte, um das Verhalten von Nutzern besser zu verstehen und lässt Raum für viele „Aha“-Momente.
Das Werk ist zum einen für Anfänger geeignet, die einen Einstieg in die Thematik suchen, aber auch für „alte Hasen“ lohnt sich ein Blick in das Buch, denn gerade in der neuen „Revised & Expanded Edition“ gibt es jede Menge neue Fakten, Beispiele und Geschichten zu entdecken.

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Don’t make me think!: Web Usability: Das intuitive Web

Dieses Buch kann Menschen überzeugen. Es kann sie überzeugen, dass Usability ein zentrales Element für jede Anwendung ist, besonders für Websites. Die erste Auflage des Buchs erschien im Jahr 2000. Seitdem hat es viele beeinflusst und mit dafür gesorgt, dass das die Bedeutung des Themas Usability in weiten Kreisen erkannt wurde.

Zunächst liest man, wie wir Menschen mit technischen Anwendungen umgehen und was typische Probleme von Websites sind. Von verwirrender Informations-Architektur über unstrukturiertes Design und versteckter Navigation bis hin zu schlecht geschriebenen Texten.

Der Autor zeigt, mit welchen Methoden man arbeitet, um die Usability einer Site zu sichern. Dabei liegt der zentrale Fokus auf Usability-Tests.
Krug’s Überzeugung: Testen funktioniert immer. Selbst mit dem schlechtesten Test mit dem falschen Benutzer finden Sie etwas heraus, wodurch Sie Ihre Site besser machen können. Er plädiert also stark für Guerilla-Tests – was nicht jedem UX-Consultant gefällt.

Dabei ist der Autor stets verständnisvoll und humorvoll. Niemals erhebt er sich über andere oder macht Sites wegen ihrer mangelhaften Usability nieder.

Das alles macht das Buch zu einem idealen Geschenk. Zu einem Geschenk für Auftraggeber, die noch an das Thema herangeführt werden müssen. Für Grafiker und Programmierer, die man sensibilisieren möchte und denen man nahebringen möchte, was man als UX-Profi so tut. Oder für den eigenen Chef.

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Mental Models – Aligning Design Strategy with Human Behavior

Bei der Produktentwicklung sollte immer der Nutzer im Vordergrund stehen? Wahrlich keine neue Erkenntnis für jeden, der sich schon einmal mit Usability bzw. User Experience beschäftigt hat. Doch woher weiß ich, was der Nutzer wirklich will? Indi Young beschreibt in ihrem Buch Mental Models eine Methode, mit der Produkte wirklich passgenau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten werden können. Dabei bleibt sie sehr anwendungsnah und liefert viele wertvolle Praxistipps.

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Designing With the Mind in Mind

Wer nicht Psychologie studiert hat, der findet hier auf 250 Seiten die wichtigsten Grundlagen der Kognitionswissenschaft, die man für die Arbeit als Konzepter, Designer oder anderer UX-Experte braucht.

Alle Inhalte sind an praktischen Beispielen erklärt – so muss man keine theoretischen Konzepte lernen, sondern man erfährt die psychologischen Hintergründe, warum man Dinge so umsetzen sollte, wie sie in guten Benutzeroberflächen umgesetzt werden.

Das Buch liefert somit Argumentationshilfe für Diskussionen um Funktionen, Oberflächen und Konzepte. Es ist angenehm zu lesen, stellenweise sogar witzig und immer interessant.

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Axure for Mobile, Second Edition

„Axure for Mobile“ ist das Standardwerk für das Prototyping von mobilen Websites und Apps mit Axure. In der zweiten Auflage wurde es umfangreich erweitert um die neuen Möglichkeiten, die Axure 7 bietet: Neue Events, Animationen und die viel einfachere Umsetzung von Mobile UI Patterns.

Zudem bietet es allgemeine Informationen zum Prototyping, die richtige Herangehensweise an ein Mobile-Projekt und Informationen zur Dokumentation der entwickelten Konzepte. Abgerundet werden diese mit Best Practices und anderen Tipps und Tricks zur Verwendung von Axure.

Das Buch eignet sich somit sowohl als Einstieg in das mobile Prototyping als auch als Nachschlagewerk für Veteranen und hat dafür genau die richtige Länge. Einen Grundstock an Axure-Erfahrung sollte der Leser aber mitbringen, denn ein gewisses Basiswissen der Funktionalitäten wird vorausgesetzt.

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Website-Konzeption – Erfolgreiche Websites planen, umsetzen und betreiben

Dieses bereits in der 7. Auflage erschienene Buch ist der deutschsprachige Klassiker zur Konzeption von Websites. Es behandelt alle Projektphasen vom Briefing bis zum Tracking nach dem Launch und ist auch entsprechend chronologisch in vier Hauptteile gegliedert: Planung, Konzeption, Umsetzung, Betrieb.

Bei diesem breiten Themenspektrum werden viele Aspekte, gerade solche, die über die eigentliche Konzeption hinausgehen, natürlich nur kurz abgehandelt. Somit eignet sich das Buch vor allem für Anfänger, die einen Einstieg in die Website-Konzeption suchen. Aber auch fortgeschrittene Leser kommen auf ihre Kosten, denn das Buch bietet einen guten Überblick und ist somit als Nachschlagewerk bestens geeignet. Für tiefere Einblicke in einzelne Themen gibt es genug Spezialliteratur – auf die der Autor auch praktischerweise in einem eigenen Teil verweist.

Herauszustellen ist besonders, dass sich die Usability der Website als zentrales Ziel durch das gesamte Buch und somit durch alle behandelten Projektphasen zieht – so wie man es machen sollte. Die neuste Auflage bietet zudem einige zusätzliche Inhalte, vor allem zu Agile UX und Responsive Design bzw. Mobile First. Auch in diese brandaktuellen Themen liefert der Autor einen leicht verständlichen Einstieg.

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Die Psychologie des Überzeugens: Wie Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen

Haben Sie schon mal im Baumarkt den teuersten Akkuschrauber gekauft, weil der sympathische Fachverkäufer Ihnen so kompetent die Vorzüge dieses Werkzeugs erklärt hat – und das, obwohl Sie eigentlich nur einen Schraubendreher gebraucht hätten, um ein Schuhregal aufzubauen? Und haben Sie sich schon mal gefragt, wie es kommt, dass diese Art von Beeinflussung tatsächlich so (erschreckend oft) funktioniert?

Mit „Die Psychologie des Überzeugens“ hat der Sozialpsychologe Robert B. Cialdini ein sehr interessantes und lesenswertes Buch verfasst, das erläutert, welche psychologischen Prinzipien eben solchen Verkaufsstrategien zu Grunde liegen. So lernen die Leser z. B., warum „Mangelware“ so begehrt ist und warum wir oft nicht hinterfragen, was (vermeintliche) Autoritäten uns raten. Und warum wir manchmal einfach deshalb eine (unsinnige oder unvernünftige) Entscheidung treffen, weil wir uns nicht selbst widersprechen möchten.

Auch wenn das Buch keinen unmittelbaren Bezug zum Thema Usability hat, so findet sich hier doch ein guter Einblick in die Funktionsweise grundlegender „Verkaufsstrategien“, die für die Gestaltung vieler Anwendungen eine wichtige Rolle spielen (Stichwort: Persuasive Design).

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