Genauso wie meine Kollegin Andrea Struckmeier konnte auch ich Anfang Mai bei der IA Konferenz in Berlin dabei sein. Das Motto der Konzepter-Konferenz war „Prozess.Dialog.Qualität.“, und so ging es dieses Jahr auch verstärkt um die Kombination von agilem Projektmanagement mit UCD-Prozessen, zu der meine Kollegin bereits einen Beitrag verfasst hat. Von mir gibt es deshalb jetzt einen Rückblick mit Fokus auf Themen der Konzeptions-Methodik an sich und weniger auf den Prozessen. Drei spannende Vorträge möchte ich zusammenfassen, in denen es um Cross-Platform-Projekte und Responsive Design sowie die Design Studio Methode ging.
Alle Beiträge der Kategorie: 'Methoden & Verfahren'
Ich befinde mich auf dem Rückweg von einer Kundenpräsentation und bin, sagen wir mal, nicht bei bester Laune.
Warum?
Weil ich einmal wieder schlechte Nachrichten überbringen musste. Dem neuen Kunden mitteilen musste, dass er das geplante Release in ein paar Wochen tunlichst nicht durchführen sollte aufgrund erheblicher, im abschließenden Usability-Test identifizierter Nutzungsprobleme.
Ok, wir UXler werden nun einmal für Forschung und konstruktive Kritik bezahlt. Aber manchmal schlägt es mir dann doch aufs Gemüt. Besonders dann, wenn ich schon beim ersten Telefonat merke, dass es so kommen muss.
Die jetzige Einsicht des Kunden, dass er es von Anfang an besser hätte machen können und zukünftig eine frühzeitigere, nutzerzentriertere Vorgehensweise wählen wird, ist toll (Einsicht ist der beste Weg …) Dennoch muss er sich nun gegenüber dem Lenkungsausschuss rechtfertigen. Und dies wird auch auf uns als Berater abfärben, unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt wir hinzugezogen wurden. Prekär, da es doch der Erfolg unserer Kunden und deren Zufriedenheit sind an denen wir uns stetig messen.
Dabei könnte vieles doch so einfach sein…
Fokusgruppen als Methode im User Centered Design-Prozess liefern wertvolle Erkenntnisse zu den Anforderungen und Bedürfnissen, Einstellungen und Motiven sowie unbewussten Meinungen von verschiedenen Zielgruppen. Daher kommen derartige moderierte Gruppendiskussionen meist in frühen Entwicklungsphasen einer Anwendung, etwa bei der Anforderungsanalyse oder in der Konzeption, zum Einsatz.
Doch nicht nur das „Kennenlernen“ der Zielgruppen kann durch eine Fokusgruppe erleichtert werden. Auch ist es möglich, neue Ideen zu entwickeln, bestehende zu bewerten oder zu konkretisieren. Dafür ist die interaktive und ungezwungene Atmosphäre in Fokusgruppen sehr förderlich, wenngleich nur die richtige Herangehensweise auch wirklich hochwertige Ergebnisse liefert. Welche Rolle dabei das „Ideen-Storming“ spielen kann und wie wir diese Methode in der Praxis einsetzen, soll der folgende Beitrag veranschaulichen.
Internationale Usability-Studien sind immer eine spannende Herausforderung – egal ob Befragungen, Fokusgruppen oder Usability-Tests. Doch worauf kommt es bei der Konzeption solcher Studien eigentlich an? Und wie erstellt man eine Website, die in verschiedenen Ländern gleichermaßen „funktioniert“? Bücher zu dieser Thematik sind (noch) relativ rar – einige interessante Quellen gibt es aber dennoch – diese möchte ich in diesem Beitrag vorstellen.
Wer interaktive Anwendungen gestaltet – egal ob Software, Website, mobile Anwendung oder Geräte – der sollte seine Zielgruppe kontinuierlich in den Gestaltungsprozess einbeziehen. Dieser User Centered Design Gedanke ist mittlerweile schon bei vielen Unternehmen angekommen – dennoch gibt es aber nach wie vor einige „Mythen“ rund um diese Vorgehensweise, die sich hartnäckig halten. Höchste Zeit also, mit diesen einmal aufzuräumen.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Besonders bei internationalen Usability-Studien in mehr als 2 Ländern, stellt sich immer wieder die kostentechnisch motivierte Frage: „Muss der Projektleiter bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein oder aber reicht es aus, per Remote dabei zu sein bzw. gar alles aus der Hand an den lokalen Partner abzugeben?“
Die Antwort: Ja, er sollte bei jeder Erhebung im Ausland dabei sein! Basis hierfür sind die Erfahrungen, die wir bei der Durchführung von internationalen Usability-Studien in den vergangenen Jahren gesammelt haben.
.. wirklich? Oder handelt es sich eher um ein Vorurteil?
Besser wir fragen da mal nach und beteiligen uns nicht auch daran ein vielleicht vorhandenes Vorurteil ungeprüft weiter zu verbreiten.
Das taten wir, befragten 600 Nutzer/-innen, annähernd repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen, und bestätigten die Vermutung … nicht! – lediglich „in der Tendenz“:
Die Rakuten Deutschland GmbH ist mit einer ausgezeichneten E-Commerce Lösung, bestehend aus
Shopsoftware, Marktplatz und Zahlungsabwicklung in Einem, Teil der international tätigen Rakuten Gruppe.
Mit mehr als insgesamt 10.000 Mitarbeitern und dem Geschäftssitz in Tokio ist die 1997 gegründete Unternehmensgruppe Rakuten, Inc. einer der weltweit führenden Internetdienstleister, der eine Vielzahl von verbraucher- und geschäftsorientierten Dienstleistungen bereitstellt. Das Angebot erfolgt insbesondere in den Bereichen E-Commerce, Reisen, Bankwesen, Online-Wertpapierhandel, Kreditkarten, E-Money, Portal und Medien, Online-Marketing und Profisport.
Damit wir weiterhin so erfolgreich sind, brauchen wir begeisterungsfähige Menschen, die wissen was uns weiterbringt.
Derzeit suchen wir ab sofort zur Festanstellung am Standort Bamberg einen (Senior) Web Analyst-Conversion (m/w).
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
2012 war definitiv ein spannendes Jahr für all diejenigen, die sich mit Usability, User Experience und Online-Marketing beschäftigen.
Dies macht der Jahresrückblick von Thorsten Wilhelm deutlich.
Mindestens genauso spannend ist der Blick in die Zukunft. Anbei meine Trends für das UX-Jahr 2013, die den Markt bewegen werden: …








Letzte Kommentare