Wie sehen gute Produktübersichten in Shopping-Apps aus? – Ergebnisse einer Studie

Einstiegsbild

Produktübersichtsseiten sollen sowohl bei der gezielten Suche unterstützen als auch die Nutzer zum Stöbern anregen – dies gilt auf herkömmlichen Websites gleichermaßen wie für Apps. Welche Anforderungen ergeben sich daraus für eine gute Produktübersichtsseite in einer Shopping-Apps?

Dieser Frage sind wir im Rahmen eines Usability-Tests mit Android- & iPhone-Nutzern nachgegangen. Dabei konnten zwei wichtige Kriterien identifiziert werden: Produktabbildungen und Filteroptionen. Beide Aspekte sind sowohl im Hinblick auf die gezielte Suche nach Produkten als auch beim Stöbern von zentraler Bedeutung.

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Testsetup bei iPad-Studien, Einsatzbereiche von Remote Usability-Tests, häufige Fehler bei der Durchführung von Fokusgruppen und was man beim Interpretieren von Eyetracking-Daten beachten sollte – Linktipps von Martin Beschnitt

Für alle diejenigen, die selber Apps entwickeln bzw. nutzerbasiert optimieren: Es gibt nun endlich beim iPad2 die Möglichkeit, die Bildschirmoberfläche zu spiegeln! D.h. bei Usability-Tests von mobilen Anwendungen muss man nicht mehr zwingend per Dokumentenkamera und Webcam (siehe: Usability-Labs bei Apps – so schauen wir bei eResult Nutzern über die Schulter) die Interaktionen der Probanden mit verfolgen – wie das Video von Nate Bolt in dessen Artikel iPad & iPhone Remote Research zeigt. Aber: Wenn auch die Gestik und Mimik sowie das Handling des iPads während des Tests / der Beobachtung von Interesse sind, kommt man weiterhin nicht um ein aufwändiges Setup herum.

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Alexander Hülle (Reader‘s Digest Deutschland) über die Vorteile seniorenfreundlicher Angebote, Tablet-PCs und die Vorzüge von Weltbild gegenüber Amazon

A.Hülle

„Wenn Sie in Ihrem Leben etwas ohne Nachteile verändern könnten, was würden Sie zuerst ändern?“
So lautete eine der letzten Fragen einer Nutzer-Umfrage auf www.readersdigest.de.

Nahezu jeder zweite Teilnehmer wählte keine der bereitstehenden Antworten – die da waren: Beruf, Wohnort, familiäre Situation oder Partnerschaft – aus.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Antwortvorgabe „mir ein anderes Navigationsgerät für meinem PKW zulegen“ durchaus einige Antworten bekommen hätte.
Meine Eltern, beides begeistere Reader’s Digest Leser, hätten zu 90% diese Antwort gewählt. Es gibt kein anderes Gerät in deren Besitz, welches mein Vater derart viel Ärger und schlechte Laune verursacht hat.

Und somit sind wir auch schon beim Thema unseres heutigen Experten-Interviews: Wir möchten mit Alexander Hülle, Market Research Manager bei Reader’s Digest Deutschland, über die Anforderungen, Wünsche und Erwartungen von Silver Surfern sprechen.
Und dabei denken wir beide vor allem an Webnutzer/-innen, die älter als 65 Jahren sind und das Web aktiv nutzen.

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eResult Usability-Contest 2011 – Jetzt teilnehmen und Preise im Gesamtwert von 7.000 Euro gewinnen!

Pokal

Im Rahmen des eResult Usability-Contest 2011 vergibt die eResult GmbH zum vierten Mal zwei Preise im Gesamtwert von 7.000 Euro für Studenten, Wissenschaftler und Designer der Usability-Branche. Eingereicht werden können Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte und Studienarbeiten aus den Jahren Juli 2009 – Juni 2011 über Erkenntnisse zur nutzungsfreundlichen Gestaltung interaktiver Anwendungen (Web, Terminal, Software, Mobil) sowie Methoden der (Web-)Usability-Forschung. Für den eResult Design Award sind außerdem kreative und innovative, gestalterische Konzepte zur Realisierung von interaktiven Anwendungen erwünscht.

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Unterkunftssuche in San Francisco: Was gibt es Neues auf deutschen Hotelportalen?

Die Anzahl der Buchungen über Hotelportale im Internet nimmt weiterhin zu. Grund genug, um mich im Rahmen meines anstehenden USA-Urlaubs einmal mit den beiden besten deutschen Hotelportalen hrs.de und booking.com (laut der aktuellen DISQ-Studie) auseinanderzusetzen. Zentrales Ziel: Was gibt es Neues in Sachen User Experience bzw. wo liegen die Gründe für den Erfolg dieser Portale? Und ganz nebenbei: Das passende Hotel für meinen Urlaub finden.

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Softwaretest 2011 – Die Umfrage zur Ermittlung des “State of the Practice” in der Softwareentwicklung

Softwaretest Umfrage 2011

Bei der Entwicklung von Software, insbesondere im Bereich Testen und Qualitätsicherung, hat sich in den letzten Jahre viel getan. Aktuelle Schlagworte in der Branche sind: Test Driven Development, Modelbased Testing oder Agiles Testen.
Aber werden diese neuen Verfahren auch schon gelebt und sind die damit verbundenen Veränderungen belegbar?
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Auswertung von Blickdaten: Auf die Fragestellung kommt es an!

Eye-tracking

Klingt eigentlich selbstverständlich, oder? Bei jeder Art von Datenerhebung und –auswertung sollten die betreffenden Fragestellungen beantwortet werden und sich die Auswertung daran orientieren. Doch bei der Vielfalt der Daten und Auswertungsmöglichkeiten kann es passieren, dass einfach erstmal viel zu viel ausgewertet wird und dadurch das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird.

Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!).

Um dies zu verdeutlichen, möchte ich im Folgenden ein kurzes Beispiel skizzieren und aufzeigen, welche Auswertungsmöglichkeiten sich dafür eignen.

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Wie realitätsnah soll’s denn sein? Warum Prototyping mehr ist als „mal eben einen Entwurf zu bauen“

Database Structure

Prototyping hilft dabei, bares Geld einzusparen. Denn mit ihrer Hilfe können bereits in frühen Designphasen erste Konzeptideen getestet werden – und in diesen Phasen lassen sich Probleme meistens noch ohne größeren zeitlichen Aufwand beheben.

Verschiedene Prototyping-Tools ermöglichen es, bereits in kürzester Zeit klickbare Prototypen einer Anwendung (oder auch nur einen einzelnen Funktion) zu erstellen und diese im Usability-Test zu überprüfen. Wer nun aber glaubt, Prototyping heißt „Ich bau mal eben einen Entwurf und dann schauen wir mal“, der irrt. Denn nur wenn der Konzepter im Auge behält, was mit dem Prototyp im Test eigentlich erfasst werden soll, kann er diesen auch effizient und zielgerichtet erstellen.
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