Mehr als Ease of Use – Dimensionen des Erlebens von Websites

Die bloße und einseitige Betrachtung von Usability-Qualitäten, Ease of Use im engeren Sinne, ist nicht mehr ausreichend um User Experience ganzheitlich zu beschreiben und zu messen, daher brauchen wir integrative Modelle, die einen mehrdimensionaler Ansatz der Website-Rezeption vertreten. Ein Beispiel liefert Mahlke mit seinem integrativen Modell der Web User Experience, bei dem vier Evaluationsebenen voneinander unterschieden werden.[1] Zwei dieser Ebenen beziehen sich dabei auf Aspekte traditioneller Usability (wahrgenommene Nützlichkeit und wahrgenommene Ease of Use), die restlichen zwei Dimensionen beschreiben Qualitäten, die gemeinhin eher mit Joy of Use, der Freude und dem angenehmen Erleben während der Nutzung, assoziiert werden und in traditionellen Usability-Ansätzen nicht zu finden sind (wahrgenommene hedonische Qualität und wahrgenommene visuelle Attraktivität).
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Best Practices im DIY-Usability Test von kaeuferportal.de

Um kaeuferportal.de zu erklären muss man ein bisschen ausholen: Auf der Webseite können Interessenten bestimmter Produkte oder Dienstleistungen (mehrheitlich gewerblicher Art, wie etwa Telefonanlagen oder Webdesigner) über ein Formular bis zu drei Angebote von regionalen Fachhändlern anfragen. Die Interessenten werden zurückgerufen und genau zu ihren Wünschen befragt, die Anfrage geht an geprüfte Anbieter aus dem Käuferportal-Netzwerk. Nun werden die Interessenten direkt von den Anbietern kontaktiert und ein Angebot unterbreitet.

So ein Produkt lässt sich, wie man merkt, leider nicht in einem netten Slogan beschreiben. Daher sind Usability Tests für uns nicht mehr wegzudenken. Wie sehen unsere User das Produkt? Wird verstanden, was für einen Service wir anbieten, oder liegen wir mit unserem Wording und unserem Design total daneben? Nur durch die genauen Beobachtungen und Befragungen der User, während sie sich auf unserer Seite befinden, war es uns möglich wichtige Änderungen in Bezug auf Conversion Rate und Design umzusetzen.
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Apps für Content-Portale – eine neue Chance für Paid Content?

Bild App: Startscreen

Einen ersten Versuch startete der Springer Verlag mit der Bild-Zeitung mit seiner iPhone-App und dem geplanten Bezahlsystem. Dieser Ansatz hat in den letzten Monaten für viel Rauschen im App-Blätterwald gesorgt.

Der Springer Verlag wollte nach einer einmonatigen Nutzungsphase eine Abo-Funktion einführen, wodurch der Nutzer monatlich 1,59 Euro (oder 3,99 Euro mit PDF-Version der Zeitung) für die Nutzung der App und somit für den Abruf des Contents bezahlen sollte.
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Einfach malen, wo Sie suchen – lokale Suche mit Sketch-a-Search auf dem iPhone

Auch heute habe ich mich mal wieder in den Weiten des App Stores umgesehen, um mir iPhone-Apps anzuschauen, die in punkto Bedienung innovative Wege gehen.

Nachdem ich bereits in einem meiner letzten Beiträge auf eine App von Yahoo! gestoßen bin (Yahoo! Search), stammt das heutige Fundstück ebenfalls aus der Feder des Internetriesen: Sketch-a-Search nennt sich die kostenlose App, die zunächst nur exklusiv im US-amerikanischen App Store erhältlich ist, aber bald auch im deutschen Store erscheinen soll. Weiterlesen

Linktipps zu Markenwebsites damals und heute, grandiose UX-Zitate sowie die Verknüpfung von Design und Maslow vorgestellt von Anja Weitemeyer

Heute einmal drei ganz verschiedene Fundstücke aus dem Web:

Herausforderungen von Markenwebsites im aktuellen Web, eine vielfältige Zitatesammlung zum Thema User Experience und der Versuch einer Übertragung der Maslow’schen Bedürfnispyramide auf Design sind die Themen. Viel Spaß beim Lesen!

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Das mobile Web aus Usabilitysicht

2007 hat Apple mit der Markteinführung des iPhones der Internetnutzung auf mobilen Endgeräten (sog. Smartphones) zum Durchbruch verholfen. Seitdem hat sich auf dem Endgerätemarkt sehr viel getan und immer mehr Menschen verwenden mobile Endgeräte zum Surfen. Die Vielfalt wird immer unüberschaubarer und gleichzeitig wird der Ruf nach mobilen Lösungen immer lauter.

Was wird dem Nutzer geboten? Wo gibt es Schwierigkeiten? Wo Verbesserungspotential? Was muss man als Anbieter einer mobilen Website beachten? Reicht eine mobile Lösung für alle Endgeräte? Wo liegen die Unterschiede? Wo gibt es Gemeinsamkeiten?
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Nie mehr allein: Wie Social Commerce den Online-Shopping-Trip verändern kann

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Produkte und Dienstleistungen im Internet zu kaufen ist für eine Mehrheit der deutschen Onliner eine bekannte Erfahrung. Von den knapp 45 Millionen deutschen Internetnutzern haben über 37 Millionen im letzten Jahr online eingekauft (Quelle: agof.de). Electronic Commerce ist also wichtiger als je zuvor – gerade weil sich dieser Markt extrem schnell entwickelt.
Längst haben sich weitere Ausprägungen des (Ver-)Kaufens im Internet entwickelt. Ein Stichwort, welches immer häufiger fällt, ist Social Commerce. Hierbei stehen aktive Beteiligung und Austausch sowie persönliche Beziehungen der Kunden untereinander im Vordergrund.
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Check-in leicht gemacht: mobile Services erleichtern die Reisevorbereitung

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© Philipp Baer – Fotolia.com

Für wen in den letzten Tagen eine Flugreise anstand, hatte leider große Probleme sein Reiseziel zu erreichen. Die aktuellen Ereignisse hatten nicht nur Fluggäste sondern auch Fluggesellschaften in Atem gehalten.
Dennoch lassen sich auf Websites von Fluggesellschaften (Airlines) einige interessante Services entdecken, welche die Reisevorbereitung und das Reisen durchaus erleichtern.

Anhand der Websites ist deutlich zu erkennen, dass die Fluggesellschaften vermehrt auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen. Beispielsweise rückt auch hier das Thema „mobile Web“ bzw. „mobile Applikationen“ mehr und mehr in den Fokus. Gute Beispiele bieten die Fluggesellschaften Lufthansa und Airberlin.

Zum Beispiel kann der Nutzer (und Fluggast) bei Airberlin über den mobilen Zugang „mobile.airberlin.com“ sich schnell und einfach über Ankünfte/Abflüge informieren und persönliche Fluginformationen abrufen. Auch das Buchen von Flügen ist mobil (über Handy) kein Problem mehr. Weiterlesen

eResult Usability-Contest 2011: Usability-Forschung fördern

awardIn guter Tradition zum vierten Mal in Folge wird auch 2011 der Usability-Contest ausgeschrieben und Preise in zwei Kategorien vergeben: eResult Science Award und eResult Design Award.  Die eResult GmbH lädt Studenten, Wissenschaftler und Designer aus dem weiten Feld der Usability-Forschung ganz herzlich dazu ein, ihre Bachelor-, Master- oder Diplom-, Magisterarbeiten einzureichen. Erwünscht sind auch Arbeiten aus Forschungsprojekten und Studienarbeiten sowie Designkonzepte. Natürlich können sich auch Doktoranden und Habilitanden wieder mit ihren Arbeiten am Usability-Contest 2011 beteiligen.

Insgesamt warten 7.000 Euro an Preisgeldern darauf, an die zukünftigen Gewinner verteilt zu werden. Wie in den Jahren zuvor stehen wieder zwei Preise zur Auswahl.

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Mit einem Card Sorting zur nutzerfreundlichen Informationsarchitektur

Auf die Schwierigkeiten der Entwicklung einer nutzerfreundlichen Informationsarchitektur in Intranets wurde bereits im 3. Teil der Serie Intranet-Relaunch eingegangen. Dieses Problem besteht jedoch nicht allein in Intranets sondern genauso auf Website und speziell in Online-Shops.

Häufig handelt es sich bei der Strukturierung der Inhalte in Intranets oder Online-Shops um gewachsene Strukturen. In Intranets ist diese Struktur häufig abteilungsorientiert. Wer für ein Thema zuständig ist, stellt dieses in „seinen“ Bereichen ein. In Online-Shops geht es häufig nach der Zuständigkeit der Einkäufer, wo Dinge einsortiert werden. Hier kommt erschwerend hinzu, dass der Wunsch besteht, die eigenen Produkte möglichst weit oben in der Hierarchie, am besten auf der ersten und damit sofort sichtbaren Ebene, anzuordnen.
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