(Co-)Prototyping mit Hotgloo – eine Bestandsaufnahme

Teaser

Prototyping ist eine sehr wichtige Methode wenn es darum geht, Ideen und Konzepte für eine Webseite oder einzelne Features zu testen, bevor diese implementiert werden. Hier im Blog wurden bereits des Öfteren verschiedene Prototyping-Tools vorgestellt, die es ermöglichen, funktionsfähige Prototypen einer Anwendung zu erstellen und diese zu testen. Besonders spannend ist dabei meiner Meinung nach die Kollaborations-Komponente, die einige dieser Tools mittlerweile anbieten. Eines dieser Tools habe ich mir daher einmal genauer angesehen: hotgloo.

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Interpretation von Befragungsergebnissen leicht gemacht

Haben Sie das auch schon erlebt? Sie haben eine Befragung unter Ihren Kunden oder Nutzern durchgeführt und erhalten das Ergebnis:

70% sind mit der Seite zufrieden! Gut oder?

Oder etwa nicht? Tja, da liegt der Hase im Pfeffer, die Interpretation solcher Daten ist nämlich alles andere als einfach!

Zuallererst muss man natürlich die Seite selbst und deren Zweck in den Fokus rufen, aber auch die Teilnehmer, die an der Befragung teilgenommen haben, genau anschauen.

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Mobile Commerce, Bestellprozess-Optimierung und „mobilen Traffic“ messen – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Welcher Typ sind Sie, wenn es um die Nutzung von mobilen Anwendungen und Endgeräten geht? Shoppen Sie „mobil“? Sind Sie vor allem mit Twitter und Facebook „mobil unterwegs“? Nutzen Sie Apps oder „nur“ den Browser Ihres mobilen Endgerätes?
Susanne Seibold stellt verschiedene Typologie-Ansätze vor und gibt wertvolle Tipps für die Konzeption von Web-Angeboten für den mobilen Zugriff:
Wie stark beeinflusst das Mobile Web das Kaufverhalten der User wirklich?

Wir bleiben beim Thema: Website-Traffic von Mobilgeräten messen und auswerten: Mobile Erfolgsmessung. Mobile Websites können das mobile Online-Erlebnis verbessern. Keine Frage. Bevor die eigene Website für den mobilen Zugriff optimiert wird, sollte analysiert werden wie viele Besucher die eigene Website überhaupt mobil ansurfen.
Markus Vollmert zeigt in seinem Beitrag auf, wie Google Analytics diese Daten liefert, und gibt Anregungen zur Analyse der Messungen.

Schnelle Conversion Rate Optimierung – das geht mit einer gezielten Optimierung des Bestellprozesses. Veränderungen in diesem Prozess und deren Effekte sind zudem gut messbar. Auf der anderen Seite können Veränderungen im Bestellprozess katastrophale Folgen haben – die dann genauso gut transparent werden. Man wagt sich daher nur ungern an den Bestellprozess heran. Christian Holst hilft dabei „Optimierungsbarrieren“ abzubauen.
In seinem Beitrag: Fundamental Guidelines Of E-Commerce Checkout Design
gibt er zahlreiche Anregungen und Tipps zur Bestellprozess-Optimierung.

Den richtigen Einstieg finden – Nutzer über die Navigation für den Online-Shop begeistern

Der Online-Shop von Ernsting’s Familiy zählt laut einer aktuellen Studie der GfK zu den erfolgreichsten Shops hinsichtlich der Nutzungsintensität. Erfasst wurden hier u. a. Dimensionen wie Besuchshäufigkeit oder Verweildauer auf der Seite. Doch was macht den im Vergleich zu anderen Shops so erfolgreich? Vor diesem Hintergrund habe ich mir ernstings-family.de einmal genauer angesehen – und bin bereits in der Navigation fündig geworden.
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Wie komme ich schnell und einfach zu den Windeln? – Ein Erfahrungsbericht von schlecker.com

Schlecker-Logo

Die lästige Bedarfsdeckung von Zahnpasta, Kosmetika, Windel und anderen Drogerieartikeln lässt sich heutzutage bequem online durchführen. Schenkt man den Quellen im Internet, so geht es dem Online-Shop von Schlecker (www.schlecker.com) blendend. Unabhängig von der Krise im Filialgeschäft und den Anfang des Jahres dazu eingeleiteten Maßnahmen, schreibt dieser kontinuierlich schwarze Zahlen.

Neben schlecker.com bietet nur Rossmann seine Produkte ebenfalls online an. DM und Müller verzichten bislang auf einen Online-Shop und konzentrieren sich auf das Filialgeschäft vor Ort.

Grund genug einmal zu schauen, was man sich vom Schlecker Online-Shop in puncto nutzerfreundlicher Shop-Gestaltung abschauen kann.

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Monatsrückblick – Top Themen im März: Hilfe statt Service, Kosten-Nutzenbetrachtung von Usability-Analysen, Google Social Search

Bevor wir zu den Top-Blogbeiträge der letzten 30 Tage kommen, möchten wir Ihnen neue Autor auf Usabilityblog vorstellen. Beide sind seit März 2011 mit an Bord:

Florian Schneider

Florian Schneider
(netz98 New Media GmbH)
Creative Director & Managing Partner

Eric Horster

Eric Horster
(Universität Lüneburg)
Promotionsstipendiat

Herzlich Willkommen!

Und vielen Dank für die ersten, sehr gehaltvollen Beiträge von euch – sie haben für viel Aufsehen und Beachtung gesorgt. Würde mich freuen, noch viele Beiträge von euch zu lesen.

Die beliebtesten Beiträge der letzten 30 Tage

  1. Hilfe statt Service – Wie man nutzerfreundlich die häufigsten Fragen zu seinem Online-Shop beantwortet
    Autorin: Andrea Struckmeier (eResult GmbH)
  2. 83% mehr Erfolg nach Re-Designprojekten – Usability-Analysen helfen dabei!
    Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH)
  3. Social Search kills SEO – Wie die Google Social Search das Suchmaschinenmarketing verändert
    Autor: Eric Horster (Universität Lüneburg)

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Web-Währung Besuchsdauer – eine Kennzahl mit steigender Bedeutung

Umständliche Nutzerführung führt zu vielen Klicks beim Suchen,
steigert die Anzahl an Seitenaufrufen, erhöht die Besuchsdauer pro Besuch und steigert den Umsatz?

Kurzfristig vielleicht, langfristig ganz sicher nicht, denn frustrierte Besucher kommen so schnell nicht wieder und betreiben negative Mund-Propaganda.

Dennoch: Die Besuchsdauer bekommt als eine unter vielen Kennzahlen immer mehr Gewicht.
Nutzer wollen immer häufiger „stöbern“, sich „inspirieren lassen“ und emotional positiv angesprochen werden. Das schafft Bindung, hohe Wiederkehrraten und dauerhaft mehr Umsatz.

Datengrundlage: In den Jahren 2007-2009 ermittelten wir im Rahmen unserer Onsite-Befragungen auf verschiedenen Online-Shops eine „Stöberintention“ bei jedem 5. Shop-Besucher (20%).
In 2010 lag diese Messgröße im Durchschnitt bereits bei 35%, d.h. jeder 3. Shop-Besucher gab auf die Frage nach seinen Besuchsgründe an, dass er sich auch inspirieren lassen möchte (stöbern, bummeln, umherschauen).

Grund genug sich die Frage zu stellen:
Wie können Online-Shops inspirieren und die Besuchsdauer erhöhen?

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Globetrotters neuer Katalog heiß diskutiert – Warum nicht schon früher?

Globetrotterkatalog

Unternehmen wollen ihre Kunden emotional ansprechen. Ein interessantes Beispiel dafür, dass das gelingen kann und von den Kunden wiederum mit emotionalen Verbundenheit und Wunsch nach Mitbestimmung erwidert wird liefert der Outdoor-Versand Globetrotter.

Das Unternehmen hat zur Sommersaison 2011 das Konzept seines Katalogs, in Outdoor-Kreisen auch „Die Bibel“ genannt, umgestellt. Im inneren des Katalogs finden sich jetzt nüchterne, freigestellte Produktabbildungen neben Reiseimpressionen, die im Wesentlichen ohne Produkte auskommen, wo vorher die Produkte von Models in typischen Outdoor-Situationen gezeigt wurden. Diese Änderung hat sicher gute Gründe und spielt hier nur am Rande eine Rolle. Viel interessanter ist das Titelbild. Diese Saison ersetzt eine Zeichnung die bisherigen, oft imposanten Fotos auf dem Cover.

Und das kommt bei einem großen Teil der Globetrotter-Kundschaft nicht gut an. Mehr noch: es löst in seiner Funktion als Titelbild Assoziationen zu Plakaten aus den 40er Jahren aus. Heftig darüber diskutiert wird unter anderem im Designtagebuch, aber auch im Globetrotter-eigenen Forum. Toll, mag der eine oder andere sagen, wenn darüber geredet wird ist der Zweck ja erfüllt. Und dass Globetrotter sich dem Austausch mit den Kunden in einem eigenen Forum stellt ist sicher ebenfalls positiv zu werten.

Was ist aber mit den ganzen negativen Emotionen und Assoziationen, die das Cover hervorgerufen hat. Hätte man die nicht vermeiden können? Ich denke schon.

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User Experience und Journalismus, Abgleich von Kundenmeinungen mit eigenen Erwartungen und der neue Online-Knigge – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Drei Themen heute von mir: Zum einen die Berücksichtigung der User Experience im journalistischen Umfeld, mit einer Quick-Analyse von Apps im Video festgehalten. Anschließend eine interessante Studie aus der Hotelerie, die es deutlich macht, dass es nicht ausreicht, auf seine eigene Meinung zu vertrauen, sondern die Kunden stets mit einzubeziehen. Und als letztes ein Beitrag, der für mehr Sorgfalt im Umgang miteinander im Internet und drum herum plädiert – in Anlehnung an Knigge.
Viel Spaß beim Lesen:
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